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| Aktuelles 31.07.2026 |
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| RESONANZRAUM 40 - der Vorverkauf beginnt am 1. August, exklusiv für Sie |
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Liebe Leser,
fast vierzig Jahre nach der Gründung des THEATER DER KLÄNGE öffnen wir unser Probenstudio in Düsseldorf-Pempelfort - den Raum, in dem seit 1990 jede unserer Produktionen ihre erste Form gefunden hat. RESONANZRAUM 40 heißt das Projekt, ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund (kiu), das von Oktober 2026 bis Juni 2027 läuft. Kein Museum, keine Werkschau im herkömmlichen Sinn. Ein Archiv, das man nicht betrachtet, sondern durchschreitet, hört, mitverfolgt.
Über Videomapping werden drei Wände und die Decke des Studios zu Projektionsflächen, eine räumliche Lautsprecheranordnung öffnet den Klangraum dazu. Historische Aufnahmen aus vier Jahrzehnten Bühnenarbeit treffen auf eine neue, eigens für diesen Raum komponierte Klangkomposition. Wer den Resonanzraum betritt, bewegt sich frei zwischen Tribüne und Tanzteppich - vierzig Jahre verdichten sich zu einer Stunde, die für sich stehen kann.
An neun Wochenenden zwischen Oktober 2026 und Juni 2027 wird aus dieser Installation Bühne: Ensemblemitglieder spielen Suiten und Komplettaufführungen aus vierzig Jahren Repertoire, vierzig bis 120 Minuten pro Abend, direkt im Anschluss an eine private Sichtung der Installation. Wer kommt, sieht zuerst das Archiv - dann seine Verkörperung auf der Bühne.
Offiziell vorangekündigt sei RESONANZRAUM 40 hiermit. Die öffentliche Werbung für das Projekt beginnt erst im September. Sie als Newsletter-Empfänger erhalten einen Vorsprung: Der Vorverkauf für die neun Aufführungswochenenden startet bereits am 1. August auf "rausgegangen.de". Einen Monat lang genießen Sie damit faktisch ein Vorkaufsrecht, bevor die breite Öffentlichkeit informiert wird. Nutzen Sie diesen Vorsprung: Pro Veranstaltung stehen nur sechzig Plätze zur Verfügung - das Probenstudio ist kein Saal mit dreihundert Sitzen, sondern der Arbeitsraum selbst.
Zu den Eintrittspreisen ein Wort der Erklärung, denn Sie sollen wissen, wofür Sie zahlen. Unsere öffentlichen Zuschussgeber verpflichten uns zur Zahlung von Mindesthonoraren für die Proben und Mindestgagen für die Aufführungen. Stücke mit wenigen Interpreten kosten daher weniger Eintritt als Stücke mit hohem Personalaufwand - der Preis folgt nicht der Nachfrage, sondern der Besetzung. Jede gekaufte Karte finanziert direkt die Interpreten, die an diesem Abend auf der Bühne stehen. Sie unterstützen damit nicht nur einen einzelnen Abend, sondern unser "Haus", das im Vergleich zu den städtischen Kulturinstitutionen nur marginal gefördert wird - bei mindestens gleichem Qualitätsanspruch, den wir auch einlösen.
Das Programm 2026/2027
23. - 25. Oktober 2026 - Das mechanische Ballett 06. - 8. November 2026 - Der Silberprinz 01. - 03. Januar 2027 - Estampie & Theater der Klänge (Szenisches Konzert) 14. - 17. Januar 2027 - TRIAS - Das triadische Ballett 12. - 14. Februar 2027 - SUITE intermediale 19. - 21. März 2027 - Das Lackballett 16. - 18. April 2027 - Heinrich Heines Le Grand 28. - 30. Mai 2027 - West-Land-Tänze 25. - 27. Juni 2027 - Coastal Souls
Kontakt: info@theaterderklaenge.de oder +49 (0)211 462746.
Tickets ab 1. August buchbar über rausgegangen.de/locations/theater-der-klange-probenstudio/
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Resonanzraum 40 |
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| RESONANZRAUM 40 |
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Immersives Theater |
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Eine andere Form des immersiven Theaters - ein Blick zurück auf vierzig Jahre
Das Probenstudio in der Pempelforter Straße ist kein Ort, den man von außen sucht. Wer ihn aber einmal betreten hat - als Tänzerin, als Schauspieler, als Klangkünstler, oder auch als Zuschauer einer unserer Proben, die sich manchmal bis in den späten Abend zogen -, der weiß: dieser Raum ist das Theater der Klänge. Hier begann alles. Hier beginnt es wieder.
2026 gehen wir in unser vierzigstes Jahr. Die naheliegende Reaktion wäre ein Jubiläumsprogramm: Rückblick, Fotos, Applaus, Programmheft. Wir planen das - aber anders.
Das Projekt
RESONANZRAUM 40 verwandelt unser Probenstudio in einen geschlossenen, selbsttragenden Erlebnisraum. Vier Projektionsflächen - beide Seitenwände, Frontwand, Decke - werden bespielt. Eine räumliche Lautsprecheranlage schließt den akustischen Raum. Das Ergebnis ist kein Film, kein Konzert: eine rund fünfzig Minuten dauernde Reise durch vierzig Jahre Theaterarbeit, die sich per Knopfdruck startet und den Besucher im Raum lässt - stehend, sitzend, liegend, umherwandernd.
Dreiunddreißig Produktionen. Sechs thematische Cluster. Prolog und Epilog. Ein zentrales Prinzip dabei: umgesetzte Nachhaltigkeit. Kein einziges neues Kostüm, kein einziges neues Requisit. Alles stammt aus unserem Fundus - getragen, benutzt, in diesem Raum entstanden. Die Vergangenheit kehrt nicht zurück. Sie war nie weg.
Die Kooperation mit dem storyLab kiU
Dafür arbeiten wir mit dem storyLab kiU am Dortmunder U zusammen - einem der führenden Entwicklungszentren für immersive Medien in Deutschland. Das kiU stellt uns Arbeitsumgebung, Transferleistungen und technische Expertise zur Verfügung. Was dabei entsteht, ist keine Dienstleistungsbeziehung. Es ist eine Werkstatt: zwei Institutionen, die unterschiedliche Sprachen sprechen - die eine die Sprache des Theaters, die andere die des Codes und der audio-visuellen Projektionstechnik -, und die diese Sprachen nicht übersetzen, sondern gleichzeitig sprechen müssen. Das ist der Kern dessen, was wir mit Symbiose meinen.
Der Zeitplan
Die Entwicklungsphase läuft von Mai bis September 2026. Die Eröffnung ist für Oktober 2026 geplant - den Auftakt bildet die Bauhausbühnen-Suite, Ausschnitte aus unserem "Mechanischen Ballett", immer wieder geprobt in eben diesem Raum. Danach ist RESONANZRAUM 40 an drei bis vier Tagen pro Woche als begehbare Installation zugänglich; mindestens einmal im Monat kommen Live-Aktionen hinzu: Performances, Workshops, Symposien. Die Installation läuft bis Juni 2027.
Eine Bitte
Wer hat Interesse, den Entstehungsprozess zu begleiten - als Besucher, als Gesprächspartnerin, als Kooperationspartner, als Pate einer Live-Aktion? Eine kurze Rückmeldung genügt. Kein Formular, keine Plattform. Eine E-Mail an uns. |
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Website des Theaters der Klänge |
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