25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
Im Mai 1987 trafen auf Einladung des Düsseldorfer Komponisten J.U.Lensing acht Musiker, Tänzer und Schauspieler auf drei Düsseldorfer (Fotograf, Musiker und Grafikdesigner). Aus diesem Treffen resultierte die Gründung des THEATERS DER KLÄNGE.

Ziel der Ensemblegründung war und ist eine spartenübergreifende Theaterarbeit, die sowohl Musik, Tanz und Schauspiel, als auch bildnerische Kreationen in Form von Kostüm-, Bühnen-, Licht- und Mediengestaltung zu immer wieder neuen Ausdrucksformen zusammenbringen. Zum einen geschah dies durch Rückgriffe auf tradierte Theaterformen, in denen Synästhesien der verschiedenen Gattungen bereits angelegt sind (z.B. asiatische Theaterformen, Commedia dell' Arte), zum anderen durch die Beschäftigung mit Ansätzen der Moderne (Bauhaus, Piscator, Le Corbusier).

Die daraus resultierende Theaterform bezeichnet das THEATER DER KLÄNGE als "Integratives intermediales Theater", bei dem die einzelnen Kunstsparten sich gleichberechtigt ergänzen und bedingen.

Die mediale Ausstellung im Theatermuseum mit Kostümen und Masken, Foto-, Video- und Soundmaterial spiegelt die kontinuierliche Arbeit des Ensembles. Die 20 bis heute entstandenen Produktionen wurden vor über 85.000 Zuschauern in 55 Städten gezeigt, in denen das THEATER DER KLÄNGE mit insgesamt über 500 Aufführungen zu Gast war; darunter Berlin, München, Frankfurt, Rotterdam, Tel Aviv, Paris, Moskau und New Delhi.

Die Szenografie der Ausstellung entstand im Studiengang Objekt- und Raumdesign der Fachhochschule Dortmund/FB-Design unter Leitung von Prof. Martin Middelhauve und Bernd Dicke.

Die Ausstellung in Zahlen:
7 Räume
7 Videosbespielungen
1 Video-Sound Interaktionslounge
3 Klanginstallationen
40 Videodokumentationen in der Präsenzbibliothek
25 Masken
2 Schminktische
1 Bühnenbild
6 Kostüme
3 Figurinen
42 Requisiten
100 großformatige Fotos
Komplette Wände voller Texte
und vieles mehr...


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