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Wir spielen!
01.09.2021
 
Allen Widrigkeiten zum Trotz...
 
Corona - vierte Welle in NRW ?
Wir spielen mit entsprechendem "Hygienekonzept".

Die A40 vor Bochum gesperrt wegen Brandstiftung?
Es gibt eine Umleitung durch die Bochumer Innenstadt.

Die Bahn streikt von Donnerstag bis Sonntag?
Das gebuchte Ticket beinhaltet trotzdem das VRR-Ticket für die Preisstufe D. S-Bahnen fahren, weniger als sonst, aber es fahren immer wieder welche...

Der Spätsommer beschert milde Abende zum Ausgehen?
Diese Abende kommen immer wieder, unsere vier Aufführungen wird es nur von 2. bis 5. September 2021 an jedem Abend im Planetarium Bochum geben.

Unsere vergangenen 18 Monate waren wahrlich nicht einfach!
Wir haben trotzdem im Büro, im Homeoffice, online und immer wieder im Probenstudio gemeinsam gearbeitet, um allen Widrigkeiten zum Trotz eben nicht nur Streaming, Online-Galerie und ein virtuelles Theater zu kreieren, sondern ein intermediales Tanzstück für eine Live-Bühnenpräsentation fertig zu entwickeln, auf allen Ebenen auf ein hohes Niveau zu bringen und nun in nur einer Woche Wiederaufnahmezeit Aufführungsreif zu machen.

Es wäre schön, wenn unser Publikum uns diesen Willen und diese Mühe mit einem Besuch einer unserer Vorstellungen von "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" ab heute im Planetarium Bochum belohnen würde.
Planetarium Bochum
Foto: Hautprobe "Algen" (Fotograf: Fabian Tode)
 
Das Planetarium und Corona
28.08.2021
 
Corona aktuell: Geimpft, Genesen, Getestet, Ticketbuchung, Pünktlich sein...
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu einer unserer Vorstellungen von "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" in der kommenden Woche möglich an jedem Abend zwischen Donnerstag und Sonntag im Planetarium Bochum.

Das Planetarium war monatelang geschlossen und ist vor einigen Wochen renoviert wieder eröffnet worden. Neben einer komplett neuen Bestuhlung hat sich das Planetarium Bochum eine Theaterbühne zugelegt, die sowohl frontal, als auch als Ovalbühne um den Planetenwerfer herum auf 1,20,m Höhe für uns aufgebaut wird. Neueste leistungsstarke 4K-Beamer gewährleisten eine Lichtstarke Projektion in die 30m Kuppel. Die vorhandenen 64 Lautsprecher in der Kuppel plus Subwoofer im Saal, gesteuert über das Fraunhofer Spatial-Audio-System, garantieren einen glasklaren, aber auch druckvollen Klang!

Wir werden den Full-Dome in der kommenden Woche noch mit Theater-Lichttechnik so ausstatten, dass diese Tanzpremiere in einem Planetarium sowohl unter guten Theaterbedingungen, als eben auch als Planetariums-Show bestens interagiert.

Corona diktiert aber immer noch Verhaltensregeln: Planetariumsbesucher müssen zusammen mit ihrem Personalausweis einen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend. Geimpfte Besucher müssen einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Sie benötigen keinen Schnelltest. Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier entfällt der Schnelltest.

Im gesamten Planetarium außerhalb des Kuppelsaals ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern empfohlen. Ab dem Betreten des Planetariums besteht die Pflicht, einen medizinischen Mund-Nasenschutz (OP- oder FFP-Maske und vergleichbare Masken) zu tragen. Die Maske darf an den Plätzen im Veranstaltungssaal abgenommen werden. Empfohlen ist aber, die Maske durchgehend zu tragen.

Idealerweise buchen Sie Ihr Ticketbuchung bzw. Reservierung vorab online, telefonisch oder an der Vorverkaufskasse:

- Ticketbestellung rund um die Uhr online
- Bestellung bei der Tickethotline: 0221 / 280214
- Reservierung per E-Mail an: info@planetarium-bochum.de (Bitte zwei Werktage im Voraus)
- Vorverkauf an der Planetariumskasse (Mo. - Fr. 9:00 - 15:30 Uhr + 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)
- Kartenkauf in Vorverkaufsstellen deutschlandweit
- Im Kartenpreis ist ein VRR-Ticket (Preisstufe D) für den Veranstaltungstag enthalten!

Sie erhalten bei der Buchung feste Sitzplätze .
Das Planetarium garantiert einen freien Sitzplatz zwischen den Gästegruppen.

Wegen Zertifikatprüfung und um einen geordneten Einlass zu gewährleisten, bitten wir 15-30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn im Planetarium Bochum einzutreffen. (es gibt Getränke und Snaks im Foyer)

Auch wenn man fahren muss, pünktlich sein soll, Zertifikate vorhalten muss und sich ggf. die ganze Vorstellungsstunde plus davor und danach mit Maske im Planetarium aufhalten soll - endlich gibt es eine Premierenserie des THEATERs DER KLÄNGE wieder live mitzuerleben. Online ist gerade dieses Stück überhaupt nicht abbildbar - und wegen des hohen Aufwands erscheint es momentan unwahrscheinlich, dass wir gerade dieses Stück werden noch öfter spielen können. Nutzen Sie also die Gelegenheit kommenden Woche!
Planetarium Bochum: Ausführliche Sicherheitshinweise
 
Aufführungen im Planetarium Bochum
24.08.2021
 
Anreise
 
Heute starten die Wiederaufnahmeproben zu unserem neuesten Stück "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater". Das Ensemble ist gesund und freut sich nach 9(!) Monaten nun endlich dieses Stück für die Uraufführung vor Publikum vorzubereiten.

Dieses Stück ist wegen seiner Konzeption nur in einem größeren Planetarium aufführbar, von dem wir in NRW nur eines in der entsprechenden Größe und mit der nötigen technische Ausstattung haben: in Bochum. Von daher laden wir unser Publikum ein, dafür nach Bochum zu fahren!

Das Planetarium Bochum ist im Nordosten der Bochumer Innenstadt, in direkter Nachbarschaft zum Stadtpark zu finden. Die Castroper Straße ist eine der großen Hauptstraßen, die in die Innenstadt führen. Das Planetarium liegt auf einer kleinen Anhöhe, neben der Synagoge und der Hildegardisschule. Der Haupteingang befindet sich auf der Rückseite, am Ende der Lorenz-Rebbert-Allee.

Mit dem Auto gelangt man über die A 40 Ausfahrt "Stadion" in Richtung Bochum Zentrum. Nach etwa 400 m erreicht man einen Kreisverkehr. Ab hier ist der Weg zum Planetarium ausgeschildert. Zum Parken Lorenz-Rebbert-Allee eingeben. Parkmöglichkeiten gibt es in der Lorenz-Rebbert-Allee, in der Kurfürstenstraße oder der Castroper Straße.

Im Vorverkauf erworbene Tickets berechtigen am Vorstellungstag zur kostenlosen Nutzung des VRR (Preisstufe D). Ziel ist mit dem U-Bahn-Linien 316 oder 318 die Station "Planetarium".

Wir versprechen, dass sich der Aufwand für Sie lohnen wird. In der knapp 80-minütigen Vorstellung werden Sie zeitgenössischen Tanz auf einer Hauptbühne und einer Ovalbühne um den Planetenwerfer herum erleben. Die Tänzer modulieren dabei die elektronischen Klangobjekte, die sich im 3D-Raum um sie herum bewegen und liefern den Farb- und Form-Input für die Live-Videokunst, die in der gesamten großen Kuppel als 180-Grad-Projektion interaktiv zum Tanz zu erleben ist. Die Skizzen zum Thema "Mensch" von Oskar Schlemmer bestimmen die Zwischenspiele zwischen den einzelnen Akten, bevor sie jeweils Ausgangsmaterial für Tanz- und Videoumsetzungen werden...

Wir hoffen Sie nach der fast zweijährigen Zwangspause nach unseren letzten Live-Aufführungen 2019 mit unserem "Lackballett" zu einer unserer vier Abende im Planetarium Bochum zu "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" begrüßen zu können!
Videoteaser zu "Mensch und Kunstfigur im Kugelthater"
 
Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater
18.08.2021
 
Uraufführungsserie von 2. bis 5. September 2021 im Planetarium Bochum
 
Geplant 2019, erarbeitet in den Lockdown-freien Zeiten 2020. Premiere geplant für Januar 2021, dann März, dann Mai...

Wenn nun alles einigermaßen gut geht, dann kann unsere neue intermediale Tanzproduktion "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" nun endlich von Donnerstag, 2. bis Sonntag, 5. September im Planetarium Bochum uraufgeführt werden. Seit Januar 2019 hat es keine Premiere des THEATERs DER KLÄNGE mehr gegeben, da wir für 2019 im "Bauhausjahr" unsere Ausstellung "Theater der Klänge Bauhausbühne" umgesetzt haben und ansonsten mit unserem Bauhaus-Repertoire getourt sind. Dann kam Corona!

Auch unsere neueste Kreation hat indirekt mit dem Bauhaus zu tun. 1927 entwarf der Bauhausstudent Andor Weininger im Zusammenhang mit einer Ideenwerkstatt zu einem Totaltheater ein Kugeltheater, welches nie gebaut wurde. Zur gleichenZeit entwickelte der Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer sein Seminarformat "Der Mensch". Beides: Das Kugeltheater und die Skizzen zur Darstellung des Menschen in der Kunst waren Ausgangsmaterialien für unsere Kreation zu unserem neuen Stück "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater".

Das Planetarium bietet heute ein modernes Kugeltheater, wenn man es mit einer Theaterbühne und einer Theaterbeleuchtung ausstattet. Der Mensch ist nicht nur in Form von Kuppelprojektionen Gegenstand der Planetariums-Show, sondern leibhaftig Mittelpunkt des Geschehens im Kugeltheater. Moderne Sensoren geben uns heute die Möglichkeit die agierenden Tänzer zu filmen und diese Bilder so in Echtzeit zu transformieren, dass sie zu Live-Videokunst oder zu figürlichen Abstraktionen werden. Gleichzeitig können die Bewegungen der Tänzer den Rundumklang der Musik modulieren und teilweise sogar steuern.

Wir haben diese Möglichkeit zur Tanz-Musik-Video-Interaktion schon in mehreren unserer Stücke genutzt und insbesondere in den Stücken "HOEReographien" und "SUITE intermediale" auf diese Weise echte intermediale mit- und aufeinander reagierende Live-Kunstwerke geschaffen. Mit der Möglichkeit dies nun in einem Kuppelbau mit 180-Grad-Videodome und 64-kanaligem Spatial-Sound-Wave auf einer Bühne, die sowohl aus einem Podium, als aus einem Bühnenoval rund um den Planetenwerfer besteht, realisieren zu können, wird dieses Spektakel nun zu einem echten immersiven Raumerlebnis! Dies kommt der Utopie der Bauhaus-Totaltheater-Entwürfe sehr nah und bedeutet für uns einen ästhetischen sowie technischen Höhepunkt in der Entwicklung solcher Bühnenaktionserlebnisse, wie wir sie schon 1987 mit unserer Umsetzung von Moholy-Nagys "Die mechanische Exzentrik" erstmals umgesetzt haben.

Da die Platzkapazität wegen Corona eingeschränkt ist und wir wegen des Aufwands auch zunächst nur vier Aufführungen im Planetarium Bochum angesetzt haben, lohnt sich eine schnelle Ticketreservierung für dieses wohl einmalige Erlebnis, welches kaum in anderen Theaterorten stattfinden kann.
Specials im Planetarium Bochum
 
Ab September wieder auf der Bühne
19.06.2021
 
Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater
 
Kurz vor der jüngsten Verschiebung unserer Premiere zu unserer neuen Kreation "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" im April, hofften wir noch auf Spielmöglichkeiten im Juni. Auch wenn nun - insbesondere die großen Tanker - schnell erste Aufführungen nach dem schnellen Fall der Fallzahlen stemmen, so sind unsere Partner da weniger flexibel und wir mussten unsere Premiere in den September verschieben. Nun hoffen wir, das uns die Unvernunft der "unbändig Befreiten" keine vierte große Welle nach den Sommerferien beschert, die wir Kulturschaffenden dann wieder einmal zuerst ausbaden dürfen...

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so gehen wir nun von einer Premiere unseres Planetariumsstücks am Donnerstag, 2. September um 20 Uhr im Planetarium Bochum aus. Folgeaufführungen sind zunächst geplant für Freitag, 3. September und Samstag, 4. September - ebenfalls jeweils um 20 Uhr und am Sonntag, 5. September um 19 Uhr. Wir haben mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr eine Abmachung getroffen, dass unsere Eintrittskarten, dann auch an dem gebuchten Tag ein VRR-Ticket für den gesamten Verbundraum beinhalten!

In einem kommenden Rundbrief informieren wir dann ausführlicher zu unserer neuesten Kreation!

Für den Sommer bleibt leider nur unsere verlängerte Online-Ausstellung zum "Lackballett", welches wir hoffentlich auch am 11. September in Carcassonne (F) endlich wieder einmal aufführen werden.

Aktuell verstärken wir unser Ensemble auf acht Interpreten (Tanz, Musik, Schauspiel), um ab Mitte September eine neue Kreation anzugehen, die Ende diesen Jahres oder zu Beginn 2022 uraufgeführt werden soll.

Wir verbleiben mit den besten Wünschen für einen erholsamen und ansteckungsfreien Sommer und freuen uns auf einen Herbst, in dem wir hoffentlich auch unser Publikum wieder live sehen und hören können!
Vorgeschmack "Kugel-Suite" ab Minute 01:32:30
 
Reise in eine Denkschmiede in der gelben Zone
02.05.2021
 
Dance Highways - Viral Visions
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist aktuell in zwei EU-Projekten aktiv: "Dance Highways" und ab Juni auch "Viral Visions". In beiden Projekten geht es um Fragen des EU-weiten internationalen künstlerischen Austauschs von guten Beispielen zur Vermittlung zeitgenössischen Tanzschaffens vor allem an ein neu zu gewinnendes Publikum.

Eine Ensemblevertretung aus unserer aktuellen Besetzung zu unserer Kreation "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" ist von 10. bis 16. Mai 2021 für Workshops und eine kleine Vorabpräsentation von Ausschnitten aus unserer neuen Kreation zum "Festival Dissidanza" nach Palermo eingeladen. Wegen Corona und Dank der milden Temperaturen auf Sizilien wird der Liveauftritt am Samstag, 15. Mai Open Air ab 19:15 Uhr im "Parco Villa Filippina" in Palermo stattfinden. Nach anderthalb Jahren ohne Auftritte nun ein doppelter Befreiungsakt = draußen vor Publikum!

So schön das ist und Hoffnung macht, dass auch in Deutschland ab Sommer wieder Theater- und Tanzaufführungen stattfinden werden, so sehr betrübt das Verstreichen der Zwangspause, ohne nennenswerte Diskussionen um echte Neustart-Möglichkeiten für eine veränderte oder zu verändernde Theaterpraxis in unserem Land, in unserer Kommune. Landauf, Landab scheinen alle nur in ihren jeweiligen Startlöchern zu stehen, um wieder da anzuknüpfen, wo sie stehen geblieben sind. Kaum Zeichen für echte Neuanfänge.

Düsseldorf baut aktuell - und unabhängig von Corona - an einem neuen Kulturzentrum direkt gegenüber des Hauptbahnhofs mit dem Titel KAP1. In den lokalen Zeitungen gibt es jede Woche einen Bericht zu einem angeblich notwendigen Neubau eines Opernhauses. Das Schauspielhaus Düsseldorf ist nach langer Umbauphase nun wieder in alter Form renoviert und wartet auf seine Wiedereröffnung. Von keiner einzigen Leitung eines dieser Häuser, oder im Falle des KAP1 von den zukünftigen diversen Betreibern dieses Kulturhauses mit immerhin drei großen Theatersälen, wurde in der aktuellen Zwangspause irgendeine Diskussions-Initiative gestartet, wie diese "neuen" Häuser zukünftig auch "neu" mit Inhalten gefüllt werden können. Im Gegenteil: Der Stopp des vorher praktizierten rasenden Stillstands führte zwangsläufig zu einem Stau. Dieser wird sich ab Aufhebung der Restriktionen in einer Hyperaktivität entladen. Das Publikum wird diesem kommenden Überangebot, gar nicht folgen können.

Möglichkeiten dies sinnvoller, gemeinsam im Verbund mit allen vor Ort aktiven Kräften zu gestalten, wurden bisher nicht in Erwägung gezogen. Durchsetzen werden, sich wie - wie bei anderen Staus auch - die mit den strärksten Mitteln. Oft genug führt so etwas dann zur Massenkarambolage...

Einmal mehr zeichnen sich leider nicht genutzte Chancen ab:
Die Chance zur Verständigung, zur Schwarmintelligenz, zur Neudefinition dessen, was man warum schafft - die Chance zu neuen Formen von Gemeinsinn!

Wir werden mit unseren Mitteln (u.a. Dance Highways) in Palermo (!) versuchen, diese Chancen in einem kleinen Kreis europäischer Ensembles aus Italien, Frankreich, Spanien, Polen, Norwegen und Deutschland zu nutzen und diesen Kreis im Juni mit "Viral Visions" um Gleichgesinnte aus Österreich und Kroatien erweitern. Vielleicht sind diese internationalen Denkschmieden ja eher das Modell für Innovationen, als das offenbar konkurrierende Gegeneinander auf kommunaler Ebene?
Lespace Palermo - Dissidanza
 
Ausstellungen real und virtuell und virtuell im Realen
22.04.2021
 
Exponate zu unserem Lackballett in der städtischen Galerie im Park Viersen
 
Am Sonntag, 25. April 2021, wurde in der städtischen Galerie im Park Viersen die Ausstellung TANZ IN DER KUNST (25.04.-24.05.2021) im kleinen Kreis eröffnet.

Anlässlich des Festivals "tanz nrw 21", welches in Viersen eröffnet wurde, greift die Ausstellung das titelgebende, breit gefächerte Sujet auf. Zu sehen sind neben einer Installation, diversen Fotos, Skizzen, Tuschezeichnungen und Skulpturen zum Thema "Tanz in der Kunst" auch Original-Fotos und Skizzen aus dem Jahr 1941 von Oskar Schlemmer und Fotos und die Fächerfigurine aus der Neu-Inszenierung des "Lackballetts" durch das THEATER DER KLÄNGE. In der realen Ausstellung in der städtischen Galerie im Park Viersen befindet sich auch ein Medientisch über den die aktuell virtuelle Ausstellung des THEATERs DER KLÄNGE zum Lackballett besucht werden kann.

Nur ein einziges Mal konnte 1941 das "Lackballett" des Bauhaus-Meisters Oskar Schlemmer aufgeführt werden. Im Jahr 2018 setzte das THEATER DER KLÄNGE in Düsseldorf die Idee 77 Jahre später in neuer Gestalt fort und brachte die Produktion "Das Lackballett – Ein letzter Farb-Klang-Rausch von Oskar Schlemmer" zur Aufführung. Schlemmers Figurinen wurden neu interpretiert mit dem Blick auf Material und Farbe. Die Fächerfigurine, Fotos und Grafiken geben in der Ausstellung nun Einblicke in diese zeitgenössische Farb- und Formperformance.

Unter Geltung der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Ausstellung am 25.04.2021 ab 11 Uhr geöffnet, vorbehaltlich neuer gesetzlicher Regelungen.

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Aktuell ist kein besxuch möglich! Ab 25. Mai ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden BesucherInnen ggf. begrenzt. Vorab muss ein Termin vereinbart werden unter Tel. 02162 /101 160 oder galerie@viersen.de. Für den Besuch ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests Voraussetzung, es muss eine medizinische Maske getragen werden.

Tanz in der Kunst
Ausstellung Städtische Galerie im Park, Rathauspark 1, 41747 Viersen
25. April – 24. Mai 2021

Öffnungszeiten:
Di - Sa 15-18 Uhr, So und Fei 11-18 Uhr
Eintritt frei

Tel. 02162/101160
galerie@viersen.de
Städtische Galerie im Park Viersen
 
Wir haben umgehängt
02.04.2021
 
Original Schlemmerbilder in unserer Galerie
 
Unsere Online-Galerieausstellung zum "Lackballett" läuft nun seit Februar mit guter Resonanz. Erste Bilder sind bestellt. Allerdings könnte diese Form der Hilfe für uns und die beteiligten Künstler noch besser sein.

Dafür haben wir die Ausstellung unserer digitalen Lackbilder und unserer Aufführungsfotos ergänzt um Lackbilder und Figurinenentwürfe aus den 1940er Jahren, sowie um Original-Schwarzweiß-Fotos aus dem Jahr 1941. Besucher unserer Ausstellung können nun somit eine Auswahl der Originale sehen, die uns sowohl zur Wiederherstellung unserer Figurinen, als eben auch für die ästhetische Richtung unserer Digital-Lackbilder inspiriert hat. Diese zusätzlichen Bilder im Kontext mit unseren Bildern aus dem Jahr 2019, lassen nun einen direkten Vergleich zwischen den Originalen und unserer Neukreation zu.

Diese Ausstellung ist noch bis 10. Mai 2021 online verfügbar und wird bis auf leider unbestimmte Zeit die einzige Möglichkeit sein aktuell etwas von uns zu sehen.

Die für Januar, dann März und zuletzt Mai vorgesehene Premiere unserer neuesten Kreation "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" ist erneut wegen Corona verschoben worden. Wir hoffen nun, dass dieses von uns für das Planetarium Bochum konzipierte Stück, noch vor der Sommerpause in Bochum uraufgeführt werden kann...

Helfen Sie uns bitte über diese Aufführungslose und damit auch für uns weitgehend Einnahmenlose Zeit hinweg, indem Sie etwas von uns erwerben, was zur Kunst in Ihren Räumen beiträgt und uns bei unserer weiteren Arbeit unterstützt!
Online-Ausstellung "Das Lackballett"
 
"Wir sind, wir wollen und wir schaffen!" (Oskar Schlemmer)
04.03.2021
 
"Spielplan-Vorstellung" 2021
 
Wir können seit einem Jahr nicht mehr öffentlich spielen! Damit ist der Kern unseres Schaffens aktuell nicht knackbar... aber wir wollen weiterhin schaffen, solange wir noch sind – also schaffen wir anders.

Letzte Woche fand auf Einladung von "La Galerie Chorégraphique" in Carcassonne vor Ort (nicht online) ein internationales Treffen zu den Themen Tanzvermittlung und Audience Development für zeitgenössischen Tanz unter dem Titel "Dance Highways" statt. Die künstlerischen Leiter des THEATERs DER KLÄNGE – Jacqueline Fischer und Jörg U. Lensing – waren dort und werden in den nächsten Monaten auch bei Folgetreffen in Palermo, Warschau, Bilbao, Tromso und erneut Carcassone weiter dabei sein. "Dance Highways" ist ein europäisches Projekt, welches sechs zeitgenössische Tanzpartner zusammenbringt: ASDC Space Palermo (I), Fundacja Rozwoju Teatru NOWA FALA Warschau (PL), THEATER DER KLÄNGE Düsseldorf (D), Dansearena Nord Tromsø (NO), La Fundicion Bilbao (E) und La Galerie Chorégraphique Carcassonne (F). Dieses internationale Projekt, welches von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus+ unterstützt wird, möchte bis September 2022 eine Agenda für europäische Mobilität nutzen, um Konzepte zur Qualitätsverbesserung in puncto Vermittlung und Zugänglichkeit zu zeitgenössischen Tanzkonzepten zu entwickeln. Das Februartreffen 2021 war der Auftakt, um bis September 2022 fünf zweitägige transnationale Treffen und insgesamt fünf fünftägige Workshops jeweils vor Ort durchzuführen, um jeweils zwölf internationale Experten zusammenzubringen und innovative künstlerische Erfahrungen mit 18 professionellen Tänzern des DANCE HIGHWAYS Konsortiums durchzuführen. Darüber hinaus planen die sechs Partner internationale Festivals und verschiedene Verbreitungsprogramme ins Leben zu rufen, die die Möglichkeit bieten sollen, die Früchte dieses Prozesses mit einem breiteren Publikum zu teilen.

Ende Mai planen wir in diesem Rahmen ein "Tanzsolo mit Videointeraktion" aus unserer aktuellen THEATER DER KLÄNGE Produktion in Palermo aufzuführen. Im Frühjahr 2022 sollen die Teilnehmer dieses EU-Programms auch zu Gast in Düsseldorf sein um Ausschnitte ihrer Tanz-Kreationen zu präsentieren und diese vermitteln.

Das THEATER DER KLÄNGE ist ab Juni 2021 ebenfalls Partner eines zweiten Erasmus+-Projekts, welches vom DGB/VHS-Verein "Arbeit und Leben" Düsseldorf organisiert wird. Ziel dieses Projekts ist es, eine Debatte zu Fragen der professionellen Relevanzdiskussion im Kontext der aktuellen Pandemie zu initiieren. Fragen der Vergänglichkeit künstlerischer Bühnenproduktionen im Diskurs und im Gedächtnis der regionalen Politik sind ebenso Themen, wie die Schwierigkeit des Zugangs zu einem neuen Publikum. Die sieben Projektpartner aus den sechs europäischen Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen und Kroatien werden Workshops, öffentliche Veranstaltungen und runde Tische konzipieren. Diese sollen dazu dienen, Fragen zur Relevanz von Kunst – gerade im Kontext der Krise – für die Gesellschaft und ihre Bürger zu diskutieren. Diese Diskussionen sollen von Künstlern mit ihrem Publikum, oder auch mit einem noch zu gewinnenden Publikum diskutiert werden, um auszuloten, wie sich die Wertigkeit zeitgenössischen Kulturschaffens unserer heutigen Gesellschaft in den verschiedenen europäischen Ländern vermitteln lässt.


Neben diesen europäischen Vernetzungs- und Austauschvorhaben arbeiten wir selbstverständlich weiter an Kreationen:

Unsere für Januar diesen Jahres vorgesehene Premiere unseres neuesten intermedialen Musik- und Tanzstücks "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" ist auf Donnerstag, den 6. Mai 2021 im Planetarium Bochum verschoben.
Im Vorfeld arbeiten wir aber schon ab Ende März/Anfang April an zwei Video-Workshops zu unserer Improvisations-Arbeitsweise im Tanz und im Schauspiel. Beide Workshopergebnisse sollen in unserem Probenstudio als Videos mitgeschnitten werden und zukünftig als Online-Workshopreihe von uns verfügbar gemacht werden.

Ebenso nutzt unsere Choreografin Jacqueline Fischer ein ihr vom Land NRW gewährtes Künstlerstipendium, um Mitte April Interviews zu führen und Tanzvideos mit zwei Tänzerinnen zum Thema der "Relevanz des Tanzes" in Bezug auf das Gesellschaftssystem zu produzieren und zu einem Tanzkurzfilm zu kompilieren.
Das erstellte Rohmaterial wird weiterhin für eine kommende THEATER DER KLÄNGE Produktion zu Verfügung gestellt.

Dem THEATER DER KLÄNGE wurden vom Fonds Darstellende Künste im Rahmen des Programms "#Take Part" Mittel zur Verfügung gestellt, um ein "Virtuelles totales THEATER DER KLÄNGE" zu entwickeln und spätestens im September 2021 online verfügbar zu machen. Da alle unsere Initiativen zu einem eigenen Haus in Düsseldorf nie unterstützt wurden, werden wir nach fast 35 Jahren Aktivität nun Bauherren eines eigenen (nie gebauten) Theaters – im CyberSpace. Unser Architekt dafür ist kein geringerer als Walter Gropius. Das fertige Theater wird virtuell begehbar sein und sowohl einen Aufführungsraum als auch unser Probenstudio, eine Biblio- und Mediathek, eine Galerie, zwei abrufbare Workshops und eine Buch- und Medientheke im Foyer beinhalten.
Ebenso ist eine neue Tanztheater-Kreation für 2021/22 in Planung, welche Ableger in Form von Hörspielen, einem künstlerischen Dokumentarfilm und eventuell auch in Form von (Online-) Konferenzen haben wird.

Wir hoffen, dass uns unser Schaffen trotz der verordneten Zwangsisolation über diese Zeit hinweghilft. Wir hoffen aber vor allem, dass unser Publikum nach der langen Zeit von Entbehrungen auch wieder Lust hat unsere Resultate zu sehen, zu hören und idealerweise live zu besuchen, sobald wir das (wieder) anbieten werden!
Dance Highways
 
Premiere verschoben in den Mai
13.02.2021
 
Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater
 
Vor einem Monat waren wir noch verhalten hoffnungsvoll bezüglich einer möglichen Verschiebung unserer Januarpremiere in den März. Seit dieser Woche ist es gewiss: auch im März 2021 wird keine Premiere möglich sein!

Aus diesem Grund haben wir uns erneut zu einer Verschiebung entschlossen und planen nun vorsichtig optimistisch mit 6. Mai 2021 als möglichen Premierentermin für unser neues Stück "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater". Sollten also keine weiteren Wellen, oder gar neue Mutations-Pandemien folgen, sondern vernünftiges Verhalten und medizinische Kunst diesen Aggressor besiegen können, hoffen wir auf wieder mögliche gemeinschaftliche Zusammenkünfte ohne Angst, um auch unsere darstellende Kunst wieder in einem Ort direkt mit eigenen Sinnen erleben zu können.

Selbstverständlich fordert uns die Situation auch auf Alternativen zu kreieren und diese auszuprobieren, wie wir das ja mit unserer Video-Streamingserie "Theater auf Abruf" von März bis November 2020 getan haben und aktuell - in einer weiteren Variante - mit der von uns kuratierten Ausstellung zu Bildern des "Lackballetts"in unserer Online-Galerie machen.

Aber Grundbedingung von Theater und Tanz in unseren Breitengraden ist der Bühnenort, in dem sich eine Gemeinschaft versammelt, um einem "kultischen" Ereignis beizuwohnen, welches es nicht nur betrachtet oder hört, sondern in und zu dem es Bestandteil wird durch sein aktives Mitwirken. Aufführende, also Agierende und Rezipierende sehen und hören sich gegenseitig und interagieren in den besten Fällen auf- und miteinander. Eine sogenannte "Übertragung" eines solchen Ereignisses via elektronischer Hilfsmittel, kann dafür kein Ersatz sein, sondern ist immer nur ein Derivat, eine Ableitung.

Wir hoffen also auf dieses Wiedersehen, erneute Erleben mit unserem Publikum und arbeiten parallel auch an anderen Formen der elektronischen Ableitungen und weiteren europäischen Kooperationsprojekten, die aber das eigentliche Ereignis nicht ablösen sollen!
Erste Informationen zur neuen Produktion
 
Ausstellung "Das Lackballett"
30.01.2021
 
Online Galerie
 
Eigentlich waren wir für Februar diesen Jahres mit unserem Stück "TRIAS - Das triadische Ballett" in die Festhalle Viersen eingeladen und eigentlich hätte es parallel dazu bis ins Frühjahr hinein eine Ausstellung zum "Lackballett" in der "Villa V" in Viersen gegeben. Corona sei Dank ist TRIAS nun um ein Jahr verschoben und die Ausstellung zum Lackballett ist in fernste Zeiten verschoben, wenn nicht aufgehoben…

Wir werden allerdings als kleinen Ersatz aktuell eine virtuelle Ausstellung zum Lackballett ab 1. Februar online stellen und diese Ausstellung in einer 3D-Web-Galerie bis zum Gründungsjubiläum des Theaters der Klänge am 10. Mai 2021 laufen lassen.

Neben 10 Screenshots aus der interaktiven Computerarbeit des Videokünstlers Yoann Trellu für und mit dem Ensemble des Theaters der Klänge zum Lackballett, stellen wir auch eine Auswahl von 12 Fotos aus der Vorstellung (Fotograf: Oliver Eltinger) aus.

Sowohl die Screenshots, als auch die Fotos stehen zum Verkauf bereit, müßten aber immer auf Bestellung einzeln angefertigt werden.

Jedes verkaufte Lichtbild - hochwertig gedruckt auf HD-AluDibond - kommt sowohl dem Theater der Klänge, als auch dem Fotografen und dem Videokünstler zugute!
Online-Galerie "Das Lackballett"
 
Proben statt Premiere
15.01.2021
 
Die Premiere von "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater"
 
Corona hat uns auch einen Strich durch unsere Pläne zur Premiere unseres aktuellen neuen Stücks mit dem Titel "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" gemacht. Eigentlich hätte diese gestern, am Donnerstag, dem 14. Januar 2021 stattfinden sollen und wir hätten auch heute, morgen und am Sonntag ins Planetarium Bochum eingeladen, um unsere neueste Live-Full-Dome-Kreation zu sehen und zu hören.

Aber schon Anfang November war absehbar, dass der Januar 2021 wahrscheinlich nicht ginge. Mitte November war es dann klar, dass wir in den März 2021 ausweichen müssen. Wir hoffen nach wie vor, dass im März 2021 nun endlich die Uraufführungsserie stattfinden kann, sind aber aktuell auch da eher skeptisch... Corona ist mächtig!

Anfang Februar werden wir zusammen mit dem Planetarium in Bochum entscheinden müssen, ob die Premiere am Donnerstag, 11. März 2021 dort planbar ist, oder nicht.

Wir nutzen aktuell die gestrichene Premierenwoche für Wiederaufnahmeproben in unserem technisch nun seit November mit Luftfiltern und Klimaanlage dank des Bundes-Programms "Neustart Kultur" ausgestatteten Düsseldorfer Probenstudio. Das Ensemble hat sich - auch tanzend - an den Mund-Nasenschutz gewöhnt und wir hoffen alle auf höhere Temperaturen, sinkende Fallzahlenkurven und eine Perspektive endlich wieder live vor Publikum spielen zu können!
Erste Infos zu "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater"
 
Ein kleines Weihnachtsgeschenk
22.12.2020
 
Theater auf Abruf - Abschluss: Unser Spielfilm "Gregorius"
 
Wir haben das Coronajahr so gut wie möglich mit drei Probenphasen ohne Ansteckungen überstanden und ein neues Stück liegt fast fertiggestellt vor. Zahlreiche Stiftungen, Sonderfonds und Einzelpersonen haben uns mit Fördersummen, Spenden und Eintrittsgeldern zu unseren "Theater auf Abruf"-Veranstaltungen über das Jahr hinweg geholfen.

Dafür gebührt an dieser Stelle einmal unser großer Dank!

Wir möchten unserem Publikum, unseren Förderern und den an unserer Arbeit Interessierten die Möglichkeit zur Entgegennahme eines Geschenks bieten:

Von Samstag, 26. Dezember 2020 (2. Weihnachtstag) ab 18 Uhr bis Sonntag 27. Dezember 22 Uhr haben Sie die Möglichkeit unseren bisher einzigen Spielfilm, den wir 2012 veröffentlicht haben, online zu sehen: "Gregorius auf dem Stein"!

In der Spielpause zwischen der Düsseldorfer Uraufführungsserie Anfang Mai 2004 und dem Gastspiel in München mit der gleichen Produktion, verfilmten wir den Stoff mit dem damaligen Ensemble des THEATERs DER KLÄNGE. Aus dem Filmmaterial von 2004 wurde im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten zu "25 Jahren Theater der Klänge" im Jahr 2012 ein über anderhalbstündiger Spielfilm zur Musik der mit uns zu diesem Projekt zusammenarbeitenden Gruppe ESTAMPIE montiert.

Der Film wurde am 1. November 2012 im Düsseldorfer Atelier-Kino uraufgeführt und ist seitdem auf DVD über unseren Online-Shop oder beim Management von ESTAMPIE erhältlich.

Wenn Sie Interesse am Online-Streaming dieses Spielfilms haben, dann schreiben Sie uns bitte eine Mail an:

gregorius@theaterderklaenge.de

Wir schicken Ihnen postwendend einen vertraulichen Sichtungslink zum Video zu, der von 26.12. bis 27.12. gültig sein wird.

Wir verabschieden uns mit dieser Aktion für 2020 und melden uns im neuen Jahr wieder, wenn es erneut an unser aktuelles Projekt geht.
Spielfilm "Gregorius auf dem Stein"
 
Lackbilder
26.11.2020
 
und weitere Neuigkeiten
 
Aktuell (vor Weihnachten):

Unsere "Lackballett" Online-Veranstaltung von vergangenem Sonntag lief erstaunlich gut und erbrachte am Ende noch eine gute kleine Diskussion via Zoom verbal, wie auch mit sehr positiven Botschaften im Chat.

Einige Teilnehmende fragten nach der Möglichkeit, die durch die Tänzer und Tänzerinnen - eigentlich durch die bewegten farbigen Figurinen - erzeugten Videobilder auch als Wand-Bilder bekommen zu können. Diese Frage hatte es vereinzelt letztes Jahr auch schon aus dem Publikum nach unseren Live-Veranstaltungen gegeben.

Hier die gute Nachricht dazu:

Ja, wir haben 10 Motive aus den Leinwand-Resultaten als 2K-Screenshots "kuratiert", die wir als Bild-Drucke anfertigen lassen können, wenn sie bei uns konkret bestellt werden. Die Bildgrößen sind aufgrund der Auflösung idealerweise bei 60 x 45cm druckbar, die maximale Größe wäre 80 x 60cm.

Wir haben zu den 10 Motiven eine Broschüre zusammengestellt, die wir bei Interesse als PDF verschicken können.

Nein, wir haben bisher keine Bilder angefertigt, weswegen man sich diese nicht "in natura" anschauen kann. Ein einziges Testbild wurde zur Finissage unserer letztjährigen Ausstellung versteigert. Insofern wissen wir, wie gut diese Bilder aussehen können (Foto im Holzrahmen oder Druck auf ultraHD AluDibond).

Sollten Sie Interesse an dieser Form unserer künstlerischen Arbeit haben, dann schreiben Sie uns bitte eine Mail. Der Erlös dieser Bilder finanziert zum einen die hochwertige Anfertigung der Bilder, kommt andererseits als Tantieme dem Videokünstler Yoann Trellu zugute und finanziert zu einem Teil auch unsere laufende Theaterarbeit.

Mail dazu bitte an: info@theater-der-klaenge.de


Ansonsten:

Corona hat auch seine guten Seiten: Mit Bundes-Mitteln aus dem Fonds "Neustart Kultur" (DTHG) wurde aktuell unser Probenstudio sowohl mit hochwertigen Luftreinigern ausgestattet, die angeblich auch 98% von Viren in der Luft ausfiltern können, als auch - damit zusammenhängend - endlich mit einer Klimaanlage versehen. Die vormaligen Ensembles, die in unserem Probenstudio manchmal gefroren haben, oder im Sommer zeitweise bei Treibhaus-Temperaturen proben mussten, werden neidisch sein...

Das allerwichtigste zuletzt:

Wir haben am Samstag, 14. November eine zehnwöchige Probenphase mit einem neu zusammengesetzten Ensemble zu Ende gebracht, welche im Januar 21 für eine Woche weiter geführt werden soll, um im März 2021 dann zur Premiere zu gelangen. Es handelt sich bei dieser Neu-Kreation um die Herausforderung eine auditiv-visuell interaktive Tanz-Inszenierung für einen Full-Dome zu machen, wie er uns mit dem Planetarium Bochum geboten wird...

Mehr sei noch nicht verraten:
aber freuen Sie sich auf ein echtes Heraustreten aus konventionellen Theatersälen, mit der Möglichkeit einer live erzeugten 180-Grad-Video-Szenografie und immersivem Audio mit 64 Lautsprechern in einem Spatial-Audio-System, in dem trotzdem die live agierenden Tänzer und Tänzerinnen Fokus und Mittelpunkt des gesamten interaktiven Geschehens sein werden.
Website des Theaters der Klänge
 
"Das Lackballett" am Sonntag, 22. November 2020 als Abendveranstaltung
12.11.2020
 
Online
 
Hätte Corona uns nicht für November einen Strich durch die Rechnung gemacht, hätten wir unser "Lackballett" am Sonntag, 22. November 2020 im Arnoldinum in Steinfurt live aufgeführt. Eventuell wird dieses Gastspiel auf Frühjahr 2021 verschoben...

Wir möchten für diese 2020 entfallene Möglichkeit "Das Lackballett" einmal mehr sehen und hören zu können, eine Online-Ersatz-Veranstaltung anbieten und laden zusammen mit der Fundación Goethe, welche uns im letzten Jahr mit unserem Stück "TRIAS - Das triadische Ballett" für eine Tour durch Spanien eingeladen hatte, zu einem Online-Event am Sonntag, 22.11. um 19:30 Uhr ein.

Wer sich per e-Mail bei uns anmeldet, bekommt von uns einen Online-Meeting-Link zugeschickt. Über diesen Link kann man sich am 22.11. ab 19:15 über seinen Web-Browser in das Meeting einklinken. Um 19:30 Uhr begrüßen wir das Publikum online und geben eine Einführung in das Stück. Da auch spanisches Publikum zu erwarten ist, wird diese Einführung in Form eines spanisch untertitelten Videos von ca. 10 Minuten Dauer gestaltet sein. Im Anschluss daran setzen wir den Link in den Chat des Meetings, um sich die komplette Video-Aufzeichnung unseres "Lackballetts" (65min) anschauen zu können. Die Choreografin Jacqueline Fischer und der Regisseur J.U.Lensing sind die ganze Zeit im Chat des Meetings dabei und stehen sowohl während der Übertragung, als auch noch für eine Viertelstunde danach für Kommentare, Fragen und Antworten zur Verfügung.

Das Ensemble für "Das Lackballett" geht aufgrund der Absage der Live-Veranstaltung in Steinfurt momentan leer aus. Es wäre also eine Hilfe, wenn Sie für diese Veranstaltung ein Eintrittsgeld in Höhe von normalen Tickets an das Theater der Klänge spenden würden.

Anmeldungen bitte an: info@theater-der-klaenge.de

Spenden bitte an:
Klangtheater e.V. - IBAN DE05 3016 0213 2501 6820 15 / BIC GENODED1DNE
Website des THEATERs DER KLÄNGE
 
Das THEATER DER KLÄNGE im Corona-Jahr
02.11.2020
 
Stand der Dinge - Anfang November 2020
 
Unsere letzte "Theater auf Abruf" Aktion am vergangegen Wochenende mit dem Mitschnitt von "Das Lackballett" bedeutet leider nicht das Ende der Corona-Konsequenzen auch für unsere Arbeit.

Aktuell sind wir noch im Probenprozess für unser neues Stück "Mensch und Kunstfigur im Kugeltheater" und hoffen die restlichen 8 Tage, die noch verbleiben um unser Stück zusammenzubringen, in voller Besetzung nutzen zu können. Lufttauscher, Desinfektionsmittel, Mundschutz u.m. erlauben derzeit noch einen Probenbetrieb in unserem Düsseldorfer Probenstudio.

Gleichzeitig brechen uns immer mehr Auftrittsmöglichkeiten weg. Das im März entfallene Gastspiel mit unserer "TRIAS-Suite" im Rahmen von "Bauhaus 100 im Westen" in Bocholt ist wohl ersatzlos für immer gestrichen. Das unlängst gestrichene Gastspiel mit "Das Lackballett" in Steinfurt wird eventuell im Frühjahr 2021 nachgeholt. Unsere geplante Premiere des neuen Stücks im Planetarium Bochum für Januar 2021 steht auf der Kippe, ebenso wie das für April geplante Gastspiel mit "TRIAS" in Viersen...

Unser Spendenaufruf hat knapp über 2500.- € an Mitteln über die verschiedenen Wege des Spendens an uns erbracht. Zusammen mit einer Spende des Heinrich-Heine-Kreises Düsseldorf konnten wir so unlängst den Beteiligten am gestrichenen Bocholter Gastspiel wenigstens die entfallenen Gagen auszahlen.

Nach anfänglicher Unsicherheit zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr sind zahlreiche Fördermöglichkeiten vom Bund und vom Land NRW eingerichtet worden. Wir sind von einigen dieser Programme gefördert worden, so dass unser Probenstudio Coronatauglich ausgestattet werden konnte und aktuell auch noch wird und wir sogar entfallene Probentermine später im Juni und aktuell mit den zusätzlichen Mitteln kompensieren konnten.

Dank geht dazu an das Nationale Performance Netzwerk mit seinem Programm #steppingout, dem Landesbüro freie darstellende Künste mit seiner Produktionsförderung, dem Fonds Darstellende Künste mit seinem Programm #takecare und dem DTHG-Programm #Neustart Kultur. Dazu tragen eine Spende der Stiftung van Meeteren und eben zahllose Einzelspenden dazu bei, dass wir 2020 finanziell weitestgehend sorgenfrei arbeiten konnten und können.

Für das gestrichene "Lackballett"-Gastspiel werden wir am 22. November eine Online-Aufführung organisieren. Dazu mehr im nächsten Newsletter.

Kommen Sie gesund durch den zweiten Lockdown und drücken Sie uns bitte die Daumen, dass sich die Zahlen im Dezember/Januar wieder so normalisieren, dass wir unsere geplante Premiere Anfang 2021 verwirklichen können.
Planetarium Bochum
 
Theater auf Abruf: Das Lackballett
26.10.2020
 
Online von Donnerstag, 29.10. ab 19 Uhr bis Sonntag, 1. 11.2020 bis 22 Uhr
 
Unsere Online-Aktion "Theater auf Abruf" kommt diese Woche an ihr vorläufiges Ende. Gestartet zum Corona-Lockdown direkt in der dritten Märzwoche, schließen wir diese Online-Versorgung mit Theateraufführungen mit unserer jüngsten Produktion "Das Lackballett" ab.

Die Theater sind ja wieder geöffnet, noch besteht auch für uns die Chance Sie im Januar live zu unserer neuen Premiere im Theater begrüßen zu können. Noch... oder schon wieder nicht mehr? Gerne hätten wir Sie auch zu einer Liveaufführung unseres "Lackballetts" am 22. November in Steinfurt eingeladen. Aber vor dem Hintergrund der aktuellen zweiten Welle der Pandemie, ist uns dieses Gastspiel letzte Woche seitens der Stadt Steinfurt abgesagt worden.

Nun also - bis auf Weiteres - doch nur als Videomitschnitt online von Donnerstag, 29.10. ab 19 Uhr bis Sonntag, 1. 11.2020 bis 22 Uhr:

"Das Lackballett - Ein letzter Farb-Klang-Rausch von Oskar Schlemmer" ist der volle Titel unserer Produktion aus dem Jahr 2018, welche im Januar 2019 Premiere in Düsseldorf erlebte und anschließend 2019 etliche sehr erfolgreiche Gastspiele im In- und Ausland erlebte.

Der vormalige Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer entwarf als letztes Bühnenwerk in den frühen 1940er Jahren nicht öffentlich - da er seinerzeit als sogenannter "entarteter Künstler galt" - ein Lackballett. Es wurde einmal am 6. Dezember 1941 in Wuppertal im Rahmen eines Festes der Wuppertaler Farbwerke Herberts - die ihn damals als künstlerischer Mitarbeiter und Ausbilder für Lackexperimente beschäftigte - aufgeführt und bis heute nicht wieder aufgegriffen.

Das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE nahm die geplanten Aktivitäten zu 100 Jahre Bauhaus zum Anlass sich mit dieser "rheinisch-bergischen" Arbeit von Oskar Schlemmer auseinanderzusetzen und die Idee zeitgenössisch in neuer Gestalt weiter- und 77 Jahre später wieder aufzuführen. Zum einen wurden die von Oskar Schlemmer entworfenen und realisierten Figurinen neu interpretiert. Bei der Neuinterpretation ging es vor allem um eine Material- und Farbinterpretation, da das Thema Lack heute andere Antworten ermöglicht, als noch in den vierziger Jahren.

Zum anderen wurden sowohl die skulpturalen Bewegungsmöglichkeiten als auch die daraus resultierenden Choreografien in Form von Figurinentänzen und einem finalen "Reigen" neu für ein abendfüllendes Programm entwickelt.

Das "Lackballett" ist eingebettet in eine interaktive Live-Videoszenografie und interaktive live-elektronische Musik, wie das THEATER DER KLÄNGE dies schon seit 2005 für mehrere intermediale Tanzproduktionen entwickelt und erprobt hat. Auf diese Weise wird der Brückenschlag von der klassischen zur digitalen Moderne gemacht!

Resultat ist eine zeitgenössische Farb- und Formperformance, ein "Farb-Klang-Rausch" der das Thema Lackbilder in Kombination mit Lack-Figurinen zu sich immer wieder neu formenden, übermalenden und ständig anders erscheinenden Lichtmalereien durch körperliche Performance und Musik werden läßt. Durchaus im Geiste Oskar Schlemmers ist dies gleichermaßen eine zeitgenössische Kunstaktion, wie ein Tanzkonzert!
THEATER DER KLÄNGE: Theater auf Abruf (Finale)
 
Theater auf Abruf: Der Silberprinz
17.10.2020
 
Video online von Do, 22. Oktober ab 19 Uhr bis Sonntag, 25. Oktober bis 22 Uhr
 
Die Recherche 2014/15 zum Bauhaus für unsere Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" führte zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Gründer und langjährigen Direktor des Bauhauses: dem Architekten Walter Gropius.

Von 1919-1928 war Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses, auch dessen Leiter. Jene neun Jahre bilden den Rahmen für diese neue THEATER DER KLÄNGE Produktion. Neun Jahre, die geprägt sind von politischen Querelen um die Gründung des Bauhauses, vom Kampf, die innovativen Ideen durchzusetzen und ein Curriculum zu entwickeln, sie also mit Leben zu füllen. Privat waren diese Jahre aber auch geprägt vom Ende seiner ersten und dem Beginn seiner zweiten Ehe. Walter Gropius wurde wegen des frühen Ergrauens seiner Haare, aber auch wegen der Noblesse seines Auftretens schon am Bauhaus "der Silberprinz" genannt.

"Der Silberprinz - Neun Blicke auf Walter Gropius und das bauhaus" ist ein medial konzipiertes Theaterstück. Es reflektiert die neun Jahre, in denen sich die Walter Gropius für das Bauhaus in Weimar und in Dessau eingesetzt hat. Dabei wird die Person Gropius in verschiedenen Zeiträumen jeweils durch die Menschen, die ihn in dieser Zeit besonders intensiv begleiteten, also aus verschiedenen Perspektiven und damit sehr unterschiedlich gezeichnet. Die vom Ensemble verkörperten Zeitgenossen, die Gropius als wechselnde Erzähler jeweils porträtieren, sind allesamt historische Figuren: Max Thedy, Hans Groß, Johannes Itten, Oskar Schlemmer, Laszlo Moholy-Nagy, Alma Mahler, Ise Gropius, Fritz Hesse und Hannes Mayer - Gegner, loyale Mitarbeiter, Ehefrauen, Politiker und institutionelle Nachfolger.

Gesellschaftliche und/oder künstlerische Vision, politischer Kampf und Intrigen, Liebe, Brennen und Ausbrennen, Avantgarde versus schnell schon wieder Gestriger-Sein - viele Themen spiegeln sich in diesen Betrachtungen der Person Walter Gropius.

In insgesamt 30 Szenen schlüpfen sechs Darsteller in fliegenden, auf der Bühne offenen Wechseln, in insgesamt zehn Haupt- sowie zahlreiche Nebenrollen. Die Videoszenographie wurde eigens für das Stück angefertigt. Sie strukturiert das Mosaik, deutet Räume und Zeiträume an und gibt weiterführende Hintergrundinformationen.

"Der Silberprinz" ist der erste Theaterstoff zu diesem spannenden Thema deutscher Geschichte. Es thematisiert auch die Frage nach der Bedeutung der Moderne für unsere Zeit.

Wir zeigen einen Komplettmitschnitt aus der Uraufführungsserie im Januar 2018 in Düsseldorf. Das Video ist online von Do, 22. Oktober ab 19 Uhr bis Sonntag, 25. Oktober bis 22 Uhr
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Bauhaus Ballette
15.10.2020
 
Online-Videostream von Do, 15.10. ab 19 Uhr bis So, 18.10. bis 22 Uhr
 
Das THEATER DER KLÄNGE startete 1987 bewusst mit einer ästhetischen Referenz an die Bauhaus-Bühnenwerke der 1920er Jahre.

"Das mechanische Ballett" geht zurück auf zwei Fotos sowie Beschreibungen des ehemaligen Bauhaus-Schülers Kurt Schmidt, die im Buch "Die Bühne am Bauhaus" (1923) dokumentiert sind. 1987 wagten wir auf dieser Grundlage eine Rekonstruktion der dort abgebildeten Figurinen.

Im Rekonstruktionsprozess entstanden dann sowohl eine neue Choreografie als auch die Komposition einer neuen Bühnenmusik für Klavier, Posaune und Schlagzeug. Das Stück war schon 1987/88 ein großer Publikumserfolg und hat inzwischen fast 200 Aufführungen erlebt: in vielen Theatern in Deutschland, aber auch im Ausland, unter anderem in Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Griechenland, Russland, Israel und Indien. Es ist nunmehr seit über 30 Jahren im Repertoire des THEATERS DER KLÄNGE, weltweit das einzige Ensemble, das dieses Ballett - ursprünglich geschaffen zur 1923er Bauhausausstellung in Weimar - sowohl rekreiert hat als auch aktuell live aufführen kann.

Unter dem Titel TRIAS hat dass THEATER DER KLÄNGE dann im Jahr 2015 "Das triadische Ballett" - nach einem Entwurf von Oskar Schlemmer aus dem Jahr 1922 - neu interpretiert. Die ersten 11 Szenen entsprechen sowohl in ihrer formalen Anlage als auch in den Figurinen-Umsetzungen weitestgehend dem Ablauf der Uraufführung, so wie Schlemmer sie 1922/23 in Stuttgart und Weimar selbst zur Aufführung brachte. Anders als bisherige Rekonstruktionen in den 1960er und 70er Jahren konzentriert sich unser Ansatz zur Neuinterpretation auf die humorvollen, grotesken, bis hin zu karnevalesken Elementen in diesem Figurinen-Ballett. Sämtliche Choreografien und Musiken zu den einzelnen Sätzen sind daher, ebenso wie die abschließende 12. Szene, Neukreationen des THEATERs DER KLÄNGE.

Unser abendfüllendes Programm "bauhaus ballette" vereinigte 2017 beide Produktionen: "Das Mechanische Ballett" und "TRIAS - Das triadische Ballett".

Anläßlich des 30-jährigen Jubiläums des THEATER DER KLÄNGE wurden die "bauhaus ballette" 2017 erstmalig - jeweils mit Live-Musik - im Capitol Theater Düsseldorf gezeigt.

Das Programm steht seither als Gastspielangebot im Repertoire des THEATER DER KLÄNGE zur Verfügung.

Online bieten wir von 15. bis 18. Oktober einmalig beide Stücke im Videostream in kompletter Länge an.

Nach wie vor erbitten wir für diese Aktion Spenden anstelle von Eintrittskarten (siehe unsere Website)
Theater auf Abruf: Bauhaus Ballette
 
Theater auf Abruf: Die Kunst der Tanz-Fuge
07.10.2020
 
Online-Videostream von Do, 8. Oktober ab 19 Uhr bis So, 11. Oktober bis 22 Uhr
 
Johann Sebastian Bach komponierte 1751 sein letztes Werk "Die Kunst der Fuge" mit der er seine Erfahrungen zum kontrapunktischen Komponieren für vier Stimmen final als Musikpartitur zusammenfasste.

Ein Wunsch in der Erschaffung von Choreografien, insbesondere für die intermedialen Stücke des Düsseldorfer Theaters der Klänge, war immer wieder kontrapunktische, kompositorische Techniken aus der Musikkomposition zur Kreation von Tanzkompositionen anzuwenden. Im Unterschied von einigen Beschäftigungen zeitgenössischer Choreografen mit dem Musikwerk "Kunst der Fuge" geht es bei der Kreation "Die Kunst der Tanz-Fuge" nicht um das Vertanzen der Musik von Bach, sondern um eine Aneignung der analysierten kontrapunktischen Techniken, die Bach für sein Werk verwendet hat und die Umsetzung dieser Verfahrensweisen in Bewegungskanones und Tanzfugen.

Im Theater der Klänge Werk für 4 Tänzer (2w, 2m) soll die "Kunst der Tanz-Fuge" manifestieren, was an visueller Musik durch 4 sich bewegende Körper heute zu schaffen ist und wie moderne Tanz- und Bewegungstechniken für zeitgenössische Tänzer dafür ästhetische Voraussetzung ist. Polyphonie - also Mehrstimmigkeit - ist dabei wörtlich zu verstehen als Äußerung von 4 Körpersprachen zur Artikulation dieses geordneten und damit rhythmisierten und harmonisierten Dialogs von vier Individuen zu einem Kollektiv.

Der Mitschnitt dieser Produktion aus dem Jahr 2016 ist online zu sehen im Rahmen des aktuellen Theater der Klänge Programms "Theater auf Abruf": Donnerstag, 8. Oktober ab 19 Uhr bis Sonntag, 11. Oktober bis 20 Uhr unter
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Kontraste
30.09.2020
 
Video online von Do, 1. Oktober ab 19 Uhr bis Sonntag, 4. Oktober bis 22 Uhr
 
Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, erarbeitete 2015/16 ihr zweites abendfüllendes Programm. Nachdem sie 2008 sehr erfolgreich den Tanzabend "Ich ist ein Anderer" für das THEATER DER KLÄNGE schuf, widmete sich das Stück "Kontraste" dem Frei-Sein in Leistungsgesellschaften, wie der deutschen.

Frei im Sinne von kulturell oder ethnisch anderer Herkunft, frei im Sinne von "nicht leistungs- und konkurrenzfähig" durch Krankheit, Alter oder mangelnde Bildung.

Das Stück konzentrierte sich auf den Menschen, seine Herkunft, seine Umgebung und fokussierte sich auf die entsprechenden Zusammenhänge und Kontraste, um seine Fähigkeiten aufzudecken und den Blick auf das, was er kann, zu lenken.

Ein internationales Ensemble mit Interpreten aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, den USA, Chile, Japan und der Republik Kongo erarbeitete zu dieser Fragestellung einen Musik- und Tanztheaterabend, welcher neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch eine Videoszenografie und elektronische Musik einsetzte.

Das Stück wurde im Januar 2016 im Forum Freies Theater - Juta Düsseldorf uraufgeführt. Wir zeigen einen Mitschnitt vom 16. Januar 16 aus dieser Uraufführungsserie. Anstelle von Eintrittskarten zu dieser Online-Vorstellung erbitten wir weiterhin Spenden.
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: TRIAS - Das triadische Ballett
21.09.2020
 
Online-Videostream von Do, 24.9. ab 19 Uhr bis So, 27.9.2020 bis 22 Uhr
 
for the english text please scroll down

Wir nähern uns in unserer Theater auf Abruf-Serie mit unserer Neufassung des "triadischen Balletts" der Gegenwart, da wir dieses Stück seit 2015 im Repertoire halten und kontinuierlich spielen.

"Das triadische Ballett" von Oskar Schlemmer ist sein berühmtestes Bühnenwerk und das, welches am meisten mit der Bauhausbühne verbunden wird.

So wenig es in den zwanziger Jahren zu sehen war, so sehr verbindet man heute die Rekonstruktionen und Neukreationen der sechziger und siebziger Jahre mit diesem Ballett. Diesen galt es eine Neuinterpretation hinzuzufügen.

Anstelle einer starren eins zu eins Kostümrekreation wurden die Kostüme für das Theater der Klänge so interpretiert, wie Schlemmer sie einfach und ursprünglich als Erweiterung von Ballettkostümen und Bühnenfiguren (auch des Puppentheaters) entwickelt hatte. Anstelle von automatisierten, starren entmenschlichten Figurinen zu einer mechanisierten Musik thematisiert unser Stück "TRIAS - Das triadische Ballett" das Ausbrechen, die Explosion und Freude der körperlich, musikalischen Aktion im Musik- und Tanztheater. Anstelle des Zelebrierens hoher Bauhauskunst, betont TRIAS das clowneske und karnevalistische in Oskar Schlemmers Zugang zur Bühne.

TRIAS vom THEATER DER KLÄNGE wagte 2014/15 erstmals seit fast 40 Jahren und über 90 Jahre nach seiner Erstaufführung eine Neuinterpretation mit den tänzerischen- und musikalischen Möglichkeiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

Dabei will TRIAS nicht mehr oder weniger als das Erbe der klassischen Moderne, aber auch den Geist der "wilden, befreiten und fröhlich feiernden" zwanziger Jahre wieder beleben und mit heutigen körperlichen und musikalischen Techniken, wie heutige unbändige Tanz- und Musizierlust erneut zu einem (Bauhaus-) Bühnenfest werden zu lassen!

Das Stück wurde 2014/15 mit relativ geringen finanziellen Mitteln durch das Theater der Klänge neu geschaffen. Dank einer großzügigen Hilfe des Landes NRW 2019 und durch die Bestellung von Duplikaten unserer Figurinen durch die Stiftung Bauhaus Dessau ebenfalls 2019 wurde im vergangenen Jahr ein komplett neues und sehr an den Originalen von Oskar Schlemmer orientiertes Figurinenset erarbeitet, mit dem das Theater der Klänge seit Mai 2019 tourt.

Aus diesem Grund wurde ein neuer Komplettmitschnitt im Rahmen unseres 2019er Gastspiels in der Sayner Hütte aufgenommen, der als montiertes Video nun von Donnerstag, 24.9. ab 19 Uhr bis So, 27.9.2020 bis 22 Uhr online zu sehen sein wird.

Anstelle von Eintrittskartenverkauf zu dieser Vorstellung erbitten wir Spenden (siehe dazu infos auf unserer Website)
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: CODA
16.09.2020
 
Online-Videostream von Do, 17.9. ab 19 Uhr bis So, 20.9.2020 bis 22 Uhr
 
Das THEATER DER KLÄNGE beschäftigt sich seit etlichen Jahren mit intermedialen Formen von Tanz, elektronischer Musik und interaktivem Live-Video.

Als Fortsetzung der elektronisch-intermedialen Arbeiten HOEReographien und SUITE intermediale wurde für die Spielzeit 2013/14 eine neue Arbeit mit dem Titel "CODA - Bachs Cello Suite in c-moll" entwickelt.

Der Fokus der Arbeit in CODA lag bei den tänzerischen Interaktionsmöglichkeiten mit Licht und Video.

J.S. Bachs Musik - und da insbesondere die Tanz-Cello-Suiten - sind in sich schon ein Werk der Variation über in ihrer Zeit "alte" Tänze. Bach nutzt die Möglichkeit des über den praktischen Zweck hinaus Gehens zu Erweiterungen, Variationen und kontrapunktischen Reflektionen über damals noch bekannte Tanzformen. Diesen Ansatz aufgreifend und mit heutigen inszenatorischen, wie musikalischen Mitteln fortführend, entstand zu den sechs Cello-Sätze von Bach durch Tanz und komponiertes Licht eine visuelle Musik in der Struktur der Bach´schen Musik.

Die barocke Musikvorlage inspiriert zu Bezugnahmen auf die sehr geometrischen Tanzformen des Barock, ebenso, wie auf Ornamentik im Licht, die wiederum modern den tanzenden Körper als bewegte Bildfläche nutzt. So entstand ein sehr sinnliches Historie überbrückendes Gesamtkunstwerk aus Tanz zu Bach´scher Cello Musik in einer sehr modernen bewegten Lichtumsetzung auf der Grundlage barocker Tanzformen, wie Allemande, Sarabande oder Gigue.

In zweiten Teil des Programms wurden die 6 Tanzsätze der Cello-Suite wiederholt. In der Wiederholung waren aber die Tänzerinnen durch ihre Bewegungen gleichzeitig auch Musikerinnen einer elektronischen Musik, die die Bach´sche Musik zum musikalischen Material nimmt, welches durch Bewegungsdynamik elektronisch erspielt wird. Die daraus resultierende mediale Musik steuerte direkt auch die interaktiven Videobespielungen der Theater-Szenografie, welche wiederum barocke szenische Ansätze zitiert.

Wir zeigen von Do, 17.9. ab 19 Uhr bis So, 20.9.2020 bis 22 Uhr den kompletten Videomitschnit dieses Stücks aus dem Jahr 2014. Anstelle eines Eintrittskartenkaufs erbitten wir weiterhin Spenden. Informationen dazu finden Sie auf unserer Website.
Theater auf Abruf: CODA
 
VANITAS und Reigen in Lack
08.09.2020
 
Theater auf Abruf: Doppel-Veröffentlichung
 
Am Donnerstag, 10. September veröffentlicht das THEATER DER KLÄNGE gleichzeitig zwei Videos online.

- Das erste ist der Komplettmitschnitt der 2012er Produktion "VANITAS - Schall und Rauch". Dieses Stück wurde anläßlich des 25-jährigen Bestehens des THEATERs DER KLÄNGE kreiert:

In "Vanitas" geht es in 25 Szenen um den Schein, die Nichtigkeit und die Eitelkeit menschlichen Tuns. Vanitas ist ein bedeutendes Motiv in Literatur, Kunst, Theater und Musik des Barockzeitalters. Es ist der Gipfelpunkt einer kontinuierlichen Tradition. Schönheit und Verfall werden miteinander verbunden. Vanitas-Motive zeigen, daß der Mensch keine Gewalt über das Leben hat. Am auffälligsten sind Bilder des Vergangenen und des Vergehenden. Auch Texte oder Musik machen das Vergangene und Vergehende zum Thema. Im einfachsten Fall handelt es sich um eine Darstellung, die deutlich macht, daß sie ein Abwesendes präsentiert. Diese Absenz in der Präsenz ist ein Paradoxon, das in der neuzeitlichen Kunstgeschichte und -theorie immer wieder aufgegriffen wird.

"Vanitas" ist online zu sehen von Donnerstag, 10.9. ab 19 Uhr bis Sonntag, 13.9. bis 22 Uhr. (Link siehe unten)

- Das zweite Video ist ein kurzer Danceclip mit dem Titel "Reigen in Lack", welcher von J.U.Lensing unlängst montiert wurde und zeitgleich mit der öffentlichen Uraufführung in Carcassone (F) am Donnerstag, 10.9. um 19 Uhr im Rahmen des Festivals "Danses-Cité" im Auditorium Fabrique des Arts Carcassone auch online veröffentlicht wird.
"Reigen in Lack" basiert auf Sequenzen aus der Theater der Klänge - Tanzproduktion "Das Lackballett" und läßt Aufnahmen der in diesem Ballett mitwirkenden Tänzer und Tänzerinnen verschmelzen mit Video-"Lack"-Malereien, die live im "Lackballett" auf einer Leinwand aus diesen Aufnahmen via Computer generiert wurden.

Eingeführt wird diese erstmalige öffentliche Projektion des Danceclips "Reigen in Lack" am 10.9. mit dem Tanz "Die Kugelhände" aus dem THEATER DER KLÄNGE Stück "TRIAS - Das triadische Ballett", live tänzerisch in Carcassone dargeboten durch die Choreografin Jacqueline Fischer.

Reigen in Lack: https://vimeo.com/447546255

Festival "Danses-Cité": https://www.lagaleriechoregraphique.eu/live
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: SUITE intermediale
02.09.2020
 
Online von Do, 3. September 2020 ab 19 Uhr bis So, 6. September bis 22 Uhr
 
Unsere im März zum Corona-Lockdown gestarteten Online-Aufführungen in Form eines "Theaters auf Abruf" wollen wir in diesem Herbst zu Ende führen, so dass Sie noch bis Ende Oktober 2020 unsere Werke der letzten 10 Jahre jeweils ein Wochenende in kompletter Länge online sehen und hören können. Anstelle von Eintrittskarten zu diesen Online-Video-Aufführungen bitten wir um Spenden!

Wir setzen die Reihe ab Donnerstag, 3. September um 19 Uhr fort mit unserer Kreation aus dem Jahr 2010 "SUITE intermediale".

In "SUITE intermediale" bespielen Tänzer den Raum als audiovisuelles Instrument. In kollektiver Autorschaft von Choreografin, Regisseur, Videokünstler, Komponist und Tänzern entstand ein Tanzkonzert, das aus mehreren in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen besteht.

Die visuelle Ebene bildet die tänzerische Performance in einer dreidimensionalen Video- und Lichtumgebung. Die auditive Ebene ist die elektronische Transformation von live oder elektronisch generierten Klängen, interpretiert und gesteuert durch die Bewegungen der agierenden Tänzer.

Die Frage des Zusammenspiels spielt in einem solchen Prozeß eine entscheidende Rolle, da es ja nicht um die einzelne Autorenschaft, sondern um eine kollektive Entwicklung in der Kombination unterschiedlichster Kompetenzen geht. Alleine schon die Gleichstellung von Musikalgoritmen, Videoalgoritmen, choreografisch modularem Materials und inszenatorischen Einheiten verlangt von jedem im Entwicklungsprozeß Beteiligten Disziplin und Respekt vor der Leistung der gleichberechtigt Mitwirkenden. Dazu kommt die ungewöhnlich große Freiheit der Gestaltungsmöglichkeiten an die Performer, da diese ja eben nicht nur Tänzer, sondern gleichzeitig auch Bildgeber für den Videoinput und Musiker der durch den Komponisten live angebotenen Klangstrukturen sind.
Gleichzeitig müssen sie strukturell improvisierend im mit der Choreographin vereinbarten Rahmen mit einem gesetzten Bewegungs-Material variierend arbeiten. Nicht zuletzt gehört eine genaue Kenntnis der benutzten Technik dazu, ähnlich der eines Musikers, der sein Instrument genau kennt und zu spielen weiß.

Stellt die klassische Suite eine komponierte Musikabfolge für (Bühnen-)Tänze dar, ist die "SUITE intermediale" eine Abfolge audio-visueller Kompositionen, gespielt von Tänzern. Hier treffen sich Ansätze der "Musique Concrète" mit elektronisch interaktiver Musik, wie auch Theorien des "absoluten Films" und des "expanded Cinema" mit moderner Echtzeittransformation durch Computer in einer Realtime-Composition, die in jeder Aufführung eine variierte Gestalt bekommt.

"SUITE intermediale" war die konsequente Fortführung und Vollendung eines interaktiv-elektronischen Theateransatzes, der schon 1993 mit dem Stück "Figur und Klang im Raum" begann und 2005 in "HOEReographien" maßgeblich weiter entwickelt wurde. Die eingesetzte Technik, sowie der intermediale Ansatz dazu spielte auch in nachfolgenden Stücken, wie "Vanitas", "Coda" oder unlängst im "Lackballett" eine entscheidende Rolle.

MIt dem neuen Stück "Das Kugeltheater", welches wir für eine Premiere im Januar 2021 entwickeln, soll dieser Ansatz konsequent auf einen 3D-Raum für Video und Audio ausgeweitet werden...
THEATER DER KLÄNGE Website
 
Wir sind wieder aktiv
27.08.2020
 
Am 1. September starten die Proben zu unserem neuen Projekt
 
Seit Montag, 24. August ist unser künstlerisches Betriebsbüro wieder besetzt und unsere neue Mitarbeiterin Julia Roth ist dort Montags bis Freitags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Dienstag, 1. September 2020 startet nun auch endlich wieder eine Probenphase zu einer neuen Kreation, welche im Januar 2021 uraufgeführt werden soll. Das THEATER DER KLÄNGE wird dazu intermedial ein Kugeltheater in NRW bespielen...

Vorher aber sind wir in verschiedenen anderen Formen präsent:

Kommende Woche setzen wir unsere Online-Videoreihe "Theater auf Abruf" mit unserer Kreation aus dem Jahr 2010 "SUITE intermediale" fort. In wöchentlichem Rhythmus werden die neun Produktionen aus den Jahren von 2010 bis 2019 dann immer jeweils von Donnerstag bis Sonntag öffentlich online im Streaming abrufbar sein.

Am Freitag, 11. und Samstag, 12. September 2020 ist unsere Choreografin Jacqueline Fischer zu Gast beim Festival Mixité in Carcassone (F). Sie wird dort den Tanz zu "Die Kugelhände" aus unserer Version des "triadischen Balletts" live aufführen. Zusätzlich findet dort die öffentliche Filmpremiere eines von J.U.Lensing erstellten Kurzfilms mit dem Titel "Reigen in Lack" statt. Ab 11. September machen wir diesen Kurzfilm auch Online öffentlich zugänglich.
Ursprünglich war "Das Lackballett" nach Carcassone eingeladen. Dieses Gastspiel fiel aber leider auch den Corona-Lockdowns zum Opfer!

"Das Lackballett" ist allerdings für Sonntag, 22. November 2020 in das Arnoldinum in Steinfurt eingeladen. Sofern uns keine zweite Covid-Welle erneut einen Strich durch die Rechnung macht, kann das "Lackballet" im November also live gesehen und gehört werden!

Wir melden uns kommende Woche anläßlich der Videopremiere der "SUITE intermediale" wieder und wünschen einen guten Start in die Spielzeit 2020/21!
Theater der Klänge Website
 
Theater auf Abruf: Sommerpause
29.07.2020
 
Betriebsferien heißt auch Streamingpause
 
Das THEATER DER KLÄNGE hat trotz der Corona-Krise das gesamte Frühjahr weiter gearbeitet und alternativ zu den entfallenen Aufführungen im Frühjahr und Sommer das Streaming-Format "Theater auf Abruf" am 19. März 2020 mit der kompletten Videoaufzeichnung unserer ersten Produktion "Das mechanische Ballett" gestartet. Bis heute haben wir jede Woche immer von Donnerstag bis Sonntag chronologisch jeweils einen Komplettmitschnitt unserer Stücke seit 1987 online zum Videostreaming angeboten und dazu eine Fundraisingaktion gestartet, die uns bis heute gut 50% der benötigten Ausfallsumme erbracht hat.

"Daneben" haben wir den Betrieb unseres KBBs in Notbesetzung und zum guten Teil im Homeoffice aufrecht erhalten und seit Mitte Juni mit einer neuen Mitarbeiterin besetzt, die zum 24. August 2020 fest bei uns im künstlerischen Betriebsbüro einsteigt.

Die im März wegen Corona abgebrochenen Vorproben zu unserem neuen Projekt wurden im Juni durch Unterstützung durch das Programm "#takecare" in Einzelprobenform und mit Onlinemitwirkung unsers Videodesigners für drei experimentelle Wochen wieder aufgenommen.

Auch wenn das alles nach halber Kraft klingt und in keiner Weise mit unserem überaus turbulenten Jahr 2019 vergleichbar ist, sei uns trotzdem eine Betriebsferienpause gegönnt, die auch unser Videostreaming betrifft.

Mit Start unserer Arbeit für die kommende Saison ab Ende August werden wir auch wieder das Videostreaming aufnehmen. Es warten noch die HD-Aufzeichungen unserer Produktionen der letzten 10 Jahre:
"SUITE intermediale",
"Vanitas",
"CODA",
"TRIAS",
"Kontraste",
"Die Kunst der Tanz-Fuge",
"Bauhaus-Ballette",
"Der Silberprinz"
und "Das Lackballett".

Freuen Sie sich also auf die 9 Wochen im September bis Anfang November 2020 und genießen Sie bis dahin den Sommer möglichst Bildschirmfrei!
Theater der Klänge
 
Theater auf Abruf: Johnnys Jihad
22.07.2020
 
Online von Do, 23. Juli ab 19 Uhr bis So, 26. Juli bis 22 Uhr
 
Der Theaterstoff "Johnnys Jihad - American Taliban" des Autors Marc von Pommerening beruht auf wahren Begebenheiten. Ende 2001 wurde der zwanzigjährige John Walker Lindh, amerikanischer Staatsbürger aus San Francisco, als Kämpfer auf Seiten der Taliban von seinen Landsleuten in Afghanistan festgenommen. Warum der Sohn liberaler Eltern zum Islam konvertierte und sich als Gotteskrieger ausgerechnet den ärgsten Fundamentalisten anschloß? "War gefangen in der freien Welt", läßt Pommerening ihn erwidern, "Die Freiheit ist ein Nichts / Das mir nichts sagt."

1999: John Lindh, ein junger US-Amerikaner, der den Glauben an die westlichen Werte verloren und neue Werte im Islam gefunden hat. John sucht das Abenteuer und den wahren Zugang zum Koran im Jemen, in Pakistan und ist plötzlich Konvertit im Ausbildungslager der afghanischen Taliban.

2001: Zu Beginn der Kampfhandlungen zwischen afghanischer Nordallianz und Taliban schon gefangen genommen, überlebt er den blutigen Gefängnisaufstand von Masar i Sharif und sieht sich unversehens einem Landsmann gegenüber. Der Special-Forces-Agent Dave Tyson ist fassungslos einen "American Taliban" als Feind vor sich zu haben und skrupelt, ob für diesen noch die Menschenrechte oder schon die "Bürgerkriegslogik" des verbündeten Nordallianz-General Dostum gelten...

Ein Politkrimi, ein an Shakespeare erinnernder Text in einem packenden Kammerspiel, in dem Sprache unterstützt von indischer Percussion zur Musik wird und die Grundthemen, wie "westliche Werte" gegen Folter, muslimischer Fanatismus gegen Machtinteressen verhandelt werden.

Der Text von Marc von Pommerening in Blankversen bot die ideale Grundlage für eine Musikalisierung von Text auf der Basis einer Rhythmuskomposition, welche von J.U.Lensing zusammen mit den drei Schauspielern und dem indischen Musiker Debasish Bhattacharjee (Assistentin: Conny Rave) erarbeitet wurde.

Das Stück ist das einzige Kammerspiel des THEATERs DER KLÄNGE, welches zudem auf einer fertigen Textvorlage basiert und stellt als solches in Folge mit dem Tanztheaterstück "ich ist ein anderer" von Jacqueline Fischer einen Angel- und Ruhepunkt im Schaffen des Theaters der Klänge dar.

Online von Do, 23. Juli ab 19 Uhr bis So, 26. Juli bis 22 Uhr
Anstelle von Eintrittskarten bitten wir nach wie vor um Spenden!
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Ich ist ein Anderer
14.07.2020
 
Online von Do, 16. Juli ab 19 Uhr bis So, 19. Juli bis 22 Uhr
 
ich ist eine anderer!

Diese Zeile wurde früh als Kennzeichen der Moderne verstanden, als Kennzeichen der Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit, die Einheit der Person, das sogenannte "Ich", weiterhin zur Grundlage des Erzählens zu machen, unabhängig davon, ob es sich um das Autoren-Ich handelt oder das Ich der erzählten oder dargestellten Figuren.

Unsere Darsteller - als Typen-Prototypen - kommen immer wieder auf dieses Thema zurück, umkreisen es in immer neuen Anläufen. Dabei geht es bei diesem "Schau-Spiel" nicht nur um die Kunst der Veränderung des Körpers, des Habitus, der Stimme, der Gesten durch professionelle Darsteller. Vielmehr geht es um das Modellieren einer Person, eines Körpers zu neuen Typen in Spieglung der Typenvielfalt, die die moderne Gesellschaft uns bietet.

Ist soziale Einordnung, Status, Reichtum, Armut, Macht, Hilflosigkeit "genetisch" bestimmt - oder unterliegt das der Modellierung des eigenen Ichs?
Was definiert den Einzelnen und wodurch?
Was verändert ein bis dato regelhaft geführtes Leben?
Was meint Charakter, Ethos, Standpunkt in einer Welt des inszenierten Ichs?

"Ich ist ein Anderer" ist auf der darstellerischen, wie auf der verbal reflektierten Textebene der Spiegel dessen, was sich heute überall an Selbstinszenierung und gesellschaftlichen Rollenspielen- und Zuweisungen abspielt!

Diese Kreation war gleichzeitig die erste eigenständige und inszenatorisch voll verantwortete Produktion von Jacqueline Fischer als Choreographin und Regisseurin im THEATER DER KLÄNGE. In "Das Opfer" noch als choreografische Assistentin aktiv, entwickelte Jacqueline Fischer über "Modul|a|t|o|r", "Gregorius" und "HOEReographien" eine eigene choreografische Handschrift, welche in "ich ist ein anderer" in ein eigenes erstes Tanztheaterstück mündete.

Dieses Stück diente nach der Aufführungsserie als Material für den Tanzfilm "ich ist eine andere" des Filmemachers Harald Opel.

Anstelle von Eintrittskarten erbitten wir Spenden (siehe unsere Website)
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: teufels kreise
08.07.2020
 
Online von Do, 9. Juli ab 19 Uhr bis So, 12. Juli bis 22 Uhr
 
2006 wagten wir nach Beschäftigungen mit religiösen Themen (Ludus Danielis 1994 und Gregorius 2004) auch einmal die Beschäftigung mit dem Leibhaftigen. Aber - Nomen est Omen - war diese Kreation eine der schwierigsten Beschäftigung in unserer Geschichte für das damals weitestgehend neu zusammengesetzte Ensemble...

Menschen, die sonst weder zu Wort kommen noch gehört werden, berichten in diesem Stück - via akustische Einspieler - sprachlich über ihr alltägliches Leben, ihre Hoffnungen und Frustrationen, Verletzungen und Leiden. In ihrer Zusammenschau ergaben diese Lebens- und Gesellschaftsbilder ein Röntgenbild der Gesellschaft von 2006 und bis heute erstaunlich aktuell, geprägt von zunehmendem Konkurrenzdruck, struktureller Massenarbeitslosigkeit, Sozialabbau und gesellschaftlicher Marginalisierung immer breiterer Bevölkerungsgruppen.

Sie alle leiden in der einen oder anderen Form an den gesellschaftlichen Zuständen, ihr Leben ist mit Belastungen, Zumutungen und Demütigungen verbunden. Die Interviewten berichten von den Missständen, die ihnen das Leben schwer machen, gegen die sie aber in der Regel nichts unternehmen können.

Zur Erarbeitung dieses Stücks wurde eigens ein größeres neues Ensemble zusammengestellt und weitestgehend auf tänzerisch-choreografische Arbeit verzichtet. "teufels kreise" versuchte den collagierenden Ansatz aus vorangegangenen Produktionen, wie "Jubiläum" oder "Modul|a|t|o|r" auf ein gesellschaftskritisches Thema anzuwenden.

Insbesondere die originalen Interviewpassagen verliehen der szenischen Aktion als Soundtrack eine betroffen machende Kraft, die deswegen parallel von uns auch als Hörbuch im HörZeichen Verlag veröffentlicht wurde.

Zur Erinnerung: Wir machen diese Online-Aktion vor allem aus dem Grund öffentlich Aufführungen sichtbar zu machen, obwohl man aktuell nur eingeschränkt aufführen darf. Normalerweise zahlt ein Publikum dafür Eintrittsgelder. Anstelle dieser bitten wir um Spenden für unsere aktuellen Aktivitäten!

Online von Do, 9. Juli ab 19 Uhr bis So, 12. Juli bis 22 Uhr
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: HOEReographien
01.07.2020
 
Online-Videostream von Do, 2.7.. ab 19 Uhr bis So, 5.7. bis 22 Uhr
 
"HOEReographien - ein Tanzkonzert" war der Titel unserer Kreation im Jahr 2005.

Das Infragestellen der klassischen Abhängigkeit des Tanzes von der Musik war Ausgangspunkt des Projektes "HOEReographien".

In der sensorisch, interaktiven Bühne von "HOEReographien" ist keine Bewegung ohne Klang- und Bildkonsequenz, so dass das Tun eines Darstellers in dieser Bühne zwangsläufig zu Musik und Videobühnenbild führt.

Ein Zyklus aus Einzelstücken (Soli, Duette, Trios, Quartette) in Form von Tanz zu durch den Tanz erzeugte elektronische Musik, Tanz zu zeitlich entwickelter Videoskulptur und Tanz mit Live-Musik in Form strukturierter Improvisationen, sowie Mischformen dieser Konstellationen bildet eine audio-visuelle Gesamtkomposition als "autonome" Bühnenkunst in Anlehnung an den Begriff "Autonome Musik".

"HOEReographien" ging hervor aus dem Forschungsprojekt "PCI - Performer Computer Interaction", welches durch die FH-Dortmund finanziert wurde und die Entwicklung eines Computer-Instrumentariums ermöglichte, mit dem ein komplettes interaktiv gesteuertes intermediales Tanzkonzert machbar wurde. In gewisser Hinsicht ist HOEReographien die vollendende Weiterführung des Ansatzes, der mit der 1993er Produktion "Figur und Klang im Raum" angegangen wurde.

HOEReographien wurde 2009 zunächst fortgesetzt in die kürzere und komprimierte Fassung "HOEReographien SUITE". Diese war Ausgangspunkt für die 2010 entwickelte SUITE intemediale, welche wiederrum Ausgangspunkt für die nachfolgeden Produktion "CODA" und "Das Lackballett" wurde.

Online-Videostream von Do, 2.7.. ab 19 Uhr bis So, 5.7. bis 22 Uhr
Theater auf Abruf: HOEReographien
 
Theater auf Abruf: Gregorius
24.06.2020
 
Online von Do, 25. Juni ab 19 Uhr bis So, 28. Juni bis 22 Uhr
 
"Gregorius auf dem Stein - eine Legende über Inzest, Liebe, Sühne und Erwählung" hieß unsere Kreation in erneuter Zusammenarbeit mit dem Musikensemble ESTAMPIE im Jahr 2004.

Basierend auf der mittelalterlichen Erzählung Hartmann von Aues "Gregorius der arme Sünder" schuf Thomas Mann den Roman "Der Erwählte". Die Geschichte um doppelten Inzest, Hochmut, Verblendung, Reue - die letztendlich zur Papstwerdung Gregorius führt, war Grundlage für eine musiktheatralische Umsetzung des Theaters der Klänge in erneuter Zusammenarbeit mit dem Ensemble "ESTAMPIE".

Die überaus erfolgreiche 1995er Zusammenarbeit von "LUDUS DANIELIS" führte zum Vorschlag Sigrid Hausens (ESTAMPIE) diesen Stoff zur Grundlage einer erneuten Zusammenarbeit zwischen den beiden Ensembles zu machen.

Neu für Gregorius war die Integration von Live-Elektronik in den musikalischen Prozess, wie sie vom Komponisten Thomas Neuhaus in den vorangegangenen Jahren für Aufführungen des Theaters der Klänge entwickelt wurde. Alte Musik traf somit auf Live-Elektronik, Theater und Tanz. Musiktheater, Bildertheater, Tanztheater und Spielmannserzählungen waren der ästhetische Rahmen, den das fast zweistündige Stück hatte. Dazu eine Musik, die den bewussten Crossover zwischen mittelalterlicher Klanglichkeit mit ethnischen Instrumenten und elektronischer Klanglichkeit wagte.

Clemente Fernandez und J.U.Lensing gelang in zwei dafür angesetzten Probenprozessen eine Sprachfassung, welche als Theaterstück überzeugen konnte. Die Hauptfiguren wurden dabei szenisch-tänzerisch inszeniert und der monologische, wie dialogische Text lediglich von zwei Erzählern für alle Figuren musikalisierend gesprochen und musikalisch-gesanglich kommentiert. Dieser "epische Erzählstil" war Resultat zahlreicher Entwicklungen, wie sie in den vorangegangenen Stücken "LUDUS DANIELIS", "Die Vögel" und "Megalopolis" entwickelt wurden.

Das Resultat in Form einer Musiktheater-Inszenierung wurde mit großem Publikumserfolg in Düsseldorf und München gespielt. Die Zeit zwischen den Düsseldorfer und Münchner Aufführungen nutzte das relativ kleine Schauspiel- und Tanzensemble 2004 zur Verfilmung des Stoffs an realen Drehorten. Dieses Videomaterial lagerte bis 2011 in einem Karton, um anläßlich der Archivierungsarbeiten zu den Medien des THEATERs DER KLÄNGE 2012 in den Spielfilm "Gregorius auf dem Stein" zu münden, der seitdem auf DVD erhältlich ist.

Die Theaterfassung war Stoff für eine umfangreiche Dissertation zum Thema "Mittelalterrezeption im zeitgenössischen Musiktheater" von Andrea Schindler M.A. an der Universität Bamberg (Band 23 Reichert Verlag Wiesbaden 2009).
Theater auf Abruf: Gregorius
 
Theater auf Abruf: Modul|a|t|o|r
17.06.2020
 
Online von Do, 18. Juni ab 19 Uhr bis So, 21. Juni bis 22 Uhr
 
"Modul|a|t|o|r - Le Corbusier | Der Mensch ist das Maß aller Dinge" hieß unsere Kreation im Jahr 2002, welche sich mit Le Corbusier beschäftigte.

Der "Modulor" ist ein von Le Corbusier entwickeltes Maßwerkzeug, das von der menschlichen Gestalt und der Mathematik ausgeht. Ein Mensch mit erhobenem Arm liefert in den Hauptpunkten der Raumverdrängung - Fuß, Solarplexus, Kopf, Fingerspitze des erhobenen Arms - drei Intervalle, die eine Reihe von goldenen Schnitten ergeben, die man nach Fibonacci benennt. Die Mathematik andererseits bietet sowohl die einfachste wie die stärkste Variationsmöglichkeit eines Wertes: die Einheit, das Doppel, die beiden goldenen Schnitte.
Dieses Formsystem, ausgehend vom menschlichen Maß, wie schon bei Vitruvius oder Leonardo da Vinci, sollte Formel und Generator für tänzerische Module sein, die in Interaktion mit einem Kamertrackingsystem, sowie einem Mikrophon und einer Kamera zu einem intermedialen Projekt über den menschlichen Körper führt.

Frei von Textvorgaben oder einem dramatischen Stoff bot dieses "System" eine freie Grundlage mit geräuschhaftem Klangmaterial des Körpers (Stimme, Atmung, Bodengeräusche) ebenso zu arbeiten, wie mit Bildausschnitten des sich live bewegenden Körpers in Form von Videosampling. So entstand eine Folge von Einzelmodulen mit ein bis vier Tänzern und zwei Schauspielern, die sowohl Geräusch- und Bildgeber, als auch Modulatoren ihres Materials durch in Steuerdaten ausgewertete Bewegung sind.

Das ganze Stück war eine umfangreiche szenische Collage welche die Theorien von Le Corbusier hinterfragt, kommentiert und in bewegte Bilder übersetzt konterkariert. Gleichzeitig gingen insbesondere die interaktiven, tänzerischen Szenen erstmalig von der selbst gesetzten Grundlage aus:

Solange der Bühnenraum von keinem Menschen betreten wird, ist er tot (kein Bild. kein Klang). Betritt ein Mensch diesen sensorisierten szenischen Raum, entsteht durch seine Anwesenheit ein visuelles Videobühnenbild (Szenografie) und Klang in Form von durch Bewegung steuerbarer elektronischer Musik, welche erst durch die Geräuschverursachung des sich in der Bühne bewegenden Menschen Klangmaterial zur flüchtigen Speicherung geliefert bekommt.

Im Anschluss an die Aufführungsserie verfilmten wir vier Schauspielsequenzen aus "Modul|a|t|o|r" in Form von Kurzfilmen. Die interaktiv, intermedialen Tanzsoli aus diesem Srück bildeten den Ausgangspunkt für die folgende weitere Entwicklung im Forschungsprojekt "PCI-Performer Computer Interaction", welches 2005 in das Stück "HOEReographien" mündete.
Theater der Klänge Website
 
Theater auf Abruf: Megalopolis
10.06.2020
 
Online-Videostream von Do, 11.6. ab 19 Uhr bis So, 14.6. bis 22 Uhr
 
"MEGALOPOLIS - Abgesänge auf die großen Städte" war unsere Kreation für das Jahr 2001:

10 Autoren aus den 10 größten Städten der Welt schrieben auf Bitten des Theaters der Klänge jeweils einen Liedtext auf die Entwicklung ihrer Stadt zu einer Megalopolis (Städte mit über 10 Millionen Einwohnern). Diese 10 Texte - verfasst in der jeweiligen Landessprache - waren Libretti für "Liedkompositionen".

In Zusammenarbeit der Komponisten Thomas Neuhaus und Jörg Lensing, sowie dem Schauspieler Clemente Fernandez und der Sängerin Birgit Wegemann entstanden Vertonungen dieser "Lieder". Dabei nutzten die Interpreten ihre stimmlichen Qualitäten zur Interpretation der jeweiligen Texte.
Beide oralen Interpretationen waren klangliches Ausgangsmaterial für eine elektronisch-klangliche Weiterverarbeitung. Die Mischung aus Direktstimme und elektronischer Weiterverarbeitung ergab die eigentliche Liedkomposition. Instrumentiert wurden diese "Gesänge" jeweils mit einem Soundscape (Klanglandschaft) der jeweils besungenen Stadt.

Interessant für die weitere interaktive und intermediale Arbeit im Theater der Klänge und erstmals seit "Figur und Klang im Raum" weitergeführt, war der Ansatz der gestischen Steuerbarkeit der Stimmklangverformungen durch die Interpreten selbst: Mit Hilfe eines kamerabasierten "Trackingsystems" konnten die Körper- und Raumbewegungen der Performer in Steuerdaten für die elektronische Transformation der Stimmen umgesetzt werden. Die Interpreten wurden somit nicht nur durch ihr stimmliches Vermögen zu akustischen Sprachrohren der Texte, sondern ebenso durch ihre Aktion - oder die Aktion von Tänzern - Interpreten ihrer eigenen Stimmklanglichkeit. Die gesamte live erzeugte Musik war Grundlage von insgesamt 10 Tänzen, welche zum Thema vom Gast-Choreographen Carlos Cortizo choreografiert wurden. Dazu tanzten 7 Tänzer (3 männliche, 4 weibliche) jeweils in Soli, Duetten, Trios und Quartetten. Auf diese Weise entstand erstmalig im Theater der Klänge eine unverkabelte tänzerisch-musikalische Interaktion, welche in den Folgejahren ausgebaut und weiterentwickelt wurde.

MEGALOPOLIS war in seiner elektronisch-interaktiven Arbeit Anknüpfungsproduktion an die 1993er Entwicklung von "Figur und Klang im Raum" und Ausgangspunkt für die wesentlich interaktiveren, intermedialen Folge-Produktionen "Modul|a|t|o|r", "HOEReographien", "SUITE intermediale", "Vanitas", "Coda" und zuletzt "Das Lackballett"

Der Soundtrack und die Texte zum Stück wurden nach Abschluß der Aufführungsserie zu einem gleichnamigen Hörbuch gemacht, welches 2003 im HörZeichen Verlag erschien. Dieses Hörbuch wurde 2004 in die Hörbuchbestenliste des hr2 gewählt.
Spendenaktion "Theater auf Abruf"
 
Theater auf Abruf: Das Opfer
03.06.2020
 
Online-Videostreaming von Do, 4. Juni an 19 Uhr bis So, 7. Juni bis 22 Uhr
 
For the english translation please scroll down

"Das Frühlingsopfer - Die Dynamik der Gewalt" war der Titel unserer 1999er Produktion mit der wir eine neue Richtung für das THEATER DER KLÄNGE einschlugen.

Igor Strawinsky komponierte zwischen 1911 und 1913 sein "Le Sacre du Printemps" für die "Ballets russes". Die Uraufführung 1913 in Paris geriet zum Skandal. Grund dafür war die damals unbekannte künstlerische Umsetzung von Brutalität und Gewalt auf der musikalischen und Primitivität auf der tänzerischen Ebene.

Aber das alleine können nicht nur die Ursachen für den Widerspruch gewesen sein. Ein Jahr vor Ausbruch des ersten Weltkriegs gab es wohl auch ein kollektives Gespür für die Möglichkeit, daß die lange Friedensperiode der "Belle epoque" bald ein brutales, eruptives, barbarisches Ende finden könnte.
Auch heute konstatiert der Gewaltforscher Wolfgang Sofsky, daß die heute zunehmend wahrnehmbaren Formen von Gewalt wieder archaischen, fast rituellen Charakter haben.

"Der Schlächter hält sich nicht an die Ökonomie des Tötens. Er will spüren, was er tut. Deshalb martert und verstümmelt er seine Opfer. Er tötet im Kollektiv. Gewalt gilt als Beweis seiner Zugehörigkeit. - Der Sinn des Exzesses ist die Tat selbst: das Blutfest. Die Mörder hetzen sich gegenseitig zum Töten auf"
(Wolfgang Sofsky in "Die Zeit" 15/98).

Strawinsky hat in seinem "Frühlingsopfer" diesen rituellen Prozess des Blutopfers beschrieben.
"... überkam mich eines Tages die Vision einer großen heidnischen Feier: alte weise Männer sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das geopfert werden soll..."

Das Thema war gerade 1999 vor dem Hintergrund des in Europa wütenden Kosovo-Krieges aktuell. Es galt eine Umsetzung für diese, unsere Zeit zu finden:

Die Musik von Igor Strawinsky wurde dabei zu Anfang original in seiner Fassung für Klavier für 4 Hände für einen kunstvoll von Joachim Schlömer choreografierten Solotanz gespielt. Diese Solotanz-Kunstdarbietung vor Bildern von Francis Bacon wird jäh unterbrochen von Tätern, die diese Veranstaltung "überfallen" und sich die "Jungfrau" in Gestalt der Solo-Tänzerin als Opfer auswählen.

Der Schändungsprozeß der Kulturdarbietung, schändet die Protagonisten auf der Bühne (Pianisten und Tänzerin), im Publikum, wie auch die Musik Strawinskys. Diese wird in einer Tecno-Musikbearbeitung lautstark weitergeführt. Erst als das Opfer ausgewählt ist und man sich an das Ritual des "kollektiven martern und verstümmelns" (Sofsky) macht, erklingt die Musik aus den Lautsprechern in Form der von Strawinsky selbst eingespielten und damit durch ihn fixierten Orchesterfassung von 1960.

Das Stück stellt im Schaffen des Theater der Klänge sowohl vom Thema, wie von der formalen Umsetzung eine Ausnahme dar. Es ist das einzige Stück, welches in Form eines Aktionstheaters inszeniert wurde und welches komplett auf der fertigen Musik eines namhaften Komponisten basiert. Es markierte im 12. Jahr der Existenz des THEATERs DER KLÄNGE einen Umbruch in eine andere künstlerische Richtung, welche sich im Diskurs mit zeitgenössischen Theater- und Tanztendenzen versteht und diesen auf unterschiedlichste Weise insbesondere in den folgenden collagierten und interaktiv-intermedialen Stücken weiterführte.
Theater auf Abruf
 
Werden Sie unser Patron!
01.06.2020
 
 
Werden Sie zum Patron einer Organisation, die künstlerisch tätigen Menschen einen Arbeitsraum bietet. Genau das ist das THEATER DER KLÄNGE seit 33 Jahren:

Da wir jedes Jahr erneut Kunstwerke schaffende Menschen (Kreative) fast aller Altersgruppen in Düsseldorf versammeln, um jeweils ein neues Werk der darstellenden Kunst gemeinsam zu erarbeiten, bietet das THEATER DER KLÄNGE diesen Raum.

Der öffentlichen Hand ist dieser Werkraum jedes Jahr eine Unterstützung aus Steuermitteln wert, so dass wir immer wieder in der Lage waren jährlich ca. 10 Personen zeitweise Honorare zu zahlen, damit sie in dieser Zeit von der im und für das THEATER DER KLÄNGE geleisteten Arbeit leben konnten.

Dieses Geld reichte auch, um die notwendige Organisation und Sichtbarmachung dieser Arbeiten soweit zu finanzieren, dass eine Person in Teilzeit-Festanstellung und einige Weitere mit freien Honoraren und Löhnen dafür engagiert werden konnten.

Nichtsdestotrotz waren und sind wir weit entfernt von den gesicherten bürgerlichen Stätten der Hochkultur in denen reguläre Gehälter, Festengagements und Jahresverträge üblich sind. Auch im einundzwanzigsten Jahrhundert sind freie Theater immer noch eher vogelfrei oder frei gelassen...

In Rom übten Patrizier Patronate aus für Freigelassene oder Schutzbefohlene. Die Bezeichnung "Patron" steht auch für: Schutzherr, Schirmherr, Förderer oder Bürge! (auch wenn hier Herr steht, gab es zu fast allen Zeiten immer auch Damen die schützten, beschirmten, förderten oder bürgten!)

Auf genau diese Patrone – im Doppelsinn auch als Waffe – gegen unbillige Juryentscheidungen oder staatliche Rückzüge aus der Kultur sind wir in Zukunft mehr denn je angewiesen, wie man am Stellenwert von Kultur angesichts der aktuellen Krise sehen kann.

Sollte Ihnen, als an Kultur interessiertem Bürger, etwas am dauerhaften Erhalt einer kreativen Brutstätte wie dem THEATER DER KLÄNGE liegen, dann werden Sie unser Patron oder unsere Patronin!

Ein Monatsabo bei einem kommerziellen Fernsehsender kostet gut 10.- €, die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio mindestens 15.- € im Monat, ein Handyvertrag mtl. um die 25.- €, ein Tageszeitungsabo gut 30.- € usw.. Die dahinter stehenden Firmen können hunderte von Menschen dadurch zum Teil sogar sehr gut finanzieren, da es genügend Abonnenten gibt, denen die Leistungen und Angebote dieser Firmen diese monatlichen Beträge wert sind. Wenn Sie also Kultur als Lebensmittel begreifen – denn der Mensch lebt eben nicht nur vom Brot allein – dann sollten Ihnen die Arbeiten und die Produkte von Kreativen auch ein Monatsabo wert sein, oder?

Da das THEATER DER KLÄNGE kein Haus ist und somit kein klassisches Abo mit vier Tickets im Jahr anbieten kann, benötigen wir Abonnenten unserer Arbeit im Sinne der oben definierten Patronage.

Die Online-Plattform "Patreon" bietet diese Form von Abo mit unterschiedlichen Gegenleistungen für verschiedenen Patronage-Stufen. Schon für 5.- € im Monat bekommen Sie regelmäßig etwas von unserer laufenden künstlerischen Arbeit mit. Sind Sie bereit mehr zu fördern, dann vervielfältigen sich auch unserer Gegenleistungen...

Wir hoffen mit diesem Modell, ohne fördernde Mitgliedschaften in einem Verein oder über Einmalspenden hinaus, zu einem Unterstützernetzwerk für unsere Arbeit zu kommen, welches unsere Grundfinanzierung über die öffentlichen Förderungen hinaus sichert. Und wer weiß: vielleicht summieren sich diese Patronagen sogar soweit, dass wir unseren Organisatoren und unseren Kreativen in Zukunft mehr bieten können, als Teilzeit-Anstellungen oder befristete Werkverträge?
THEATER DER KLÄNGE auf Patreon
 
Theater auf Abruf: Die Neuberin
27.05.2020
 
Online von Donnerstag, 28. Mai ab 19 Uhr bis Sonntag, 31. Mai 2020 bis 22 Uhr
 
"Die Neuberin - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" war unsere erste große Theaterstoffentwicklung, welche die Jahre 1997 bis 1999 in Anspruch nahm.

Friederike Caroline Neuber, die "Neuberin" genannt, war eine ungewöhnliche Frau. Sie versuchte in ihrer Zeit die Gründung eines gehobenen städtischen Bürgertheaters, als neues Theater zwischen den damaligen Formen der elitären italienisch, höfischen Oper und den Boulevard-Bretterbuden auf den Marktplätzen.

So sehr sie in jungen Jahren Furore machte und es sogar schaffte einige Autoren an ihre Bühne zu binden, so sehr setzte ihr die männerdominierte Konkurrenz zu, so daß sie am Ende ihr eigenes Theaterhaus, ihre Truppe und zuletzt sogar ihre Reputation verlor.

Trotzdem setzte diese Frau Zeichen für das Theater und bereitete mit ihren Bemühungen einem Lessing und in dessen Nachfolge einem Goethe und Schiller und damit der Entstehung eines niveauvollen aufklärerischen Theaters in Deutschland die Grundlage. Diese Frau schrieb Theatergeschichte, obwohl sie bis heute - ungerechtfertigterweise - wenig bekannt ist.

Sie begründete einen neuen Ensemblebegriff, einen neuen Umgang mit Text, eine neue Einbindung von Musik in ihren Theaterstücken und stellte in Deutschland als erste die Frage nach der Notwendigkeit fester, stehender Theater. Sie überzeugte die größte Zeit ihres Lebens sowohl als großartige Schauspielerin, wie auch als Prinzipalin ihrer eigenen Truppe.
Dieser Stoff wurde von den Autoren Clemente Fernandez und J.U.Lensing in den Jahren 1997/98 zu einem Theaterstoff entwickelt, der in 24 Szenen das Leben der Neuberin von ihrem 19 Lebensjahr bis zu ihrem Tod reflektiert. Das dreieinhalbstündige Theaterstück erlebte 20 Aufführungen in Düsseldorf, Essen, Köln, Gotha, Weimar und Zwickau.

Im Anschluß an die Aufführungsserie entstand als Kompilation des Theaterstücks ein einstündiges Hörspiel von J.U.Lensing, welches als Hörbuch-CD veröffentlicht wurde. (erhältlich über unseren Shop)

Der komplette Mitschnitt von 1999 aus der Uraufführungsserie im Tanzhaus nrw ist online zu sehen von Donnerstag, 28. Mai ab 19 Uhr bis Sonntag, 31. Mai 2020 bis 22 Uhr.
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Jubiläum
19.05.2020
 
Donnerstag, 21. Mai ab 19 Uhr online bis Sonntag, 24. Mai - 22 Uhr
 
Mit unserer Produktion "Jubiläum" aus dem Jahr 1997 zeigen wir unser 10. Video in der 10. Woche seit Beginn der Theatereinschränkungen 2020. Ab kommende Woche ergänzen wir unser Finanzierungsmodell für diese Aktion, aber auch für unsere Aktivitäten generell um die Möglichkeit fördernder Patron für das THEATER DER KLÄNGE zu werden!

Jubiläum - ein Stück über die Kultur des Feierns

Ein international zusammengesetztes Ensemble mit Darstellern aus Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Holland, Israel, Japan, Korea, Schweden und Spanien widmete sich 1997 dem Thema "Jubiläum" anläßlich des 10-jährigen Geburtstags unseres Ensembles.

So entstand eine Theatercollage mit dem Titel "JUBILÄUM": 100 kleine montierte Stücke über Rituale der Freude und Trauer, über künstlerische und künstliche Formen des "jubilierens"?

10 x 10 Arten; - eine Festtagsrede zu halten - auf einer Feier zu tanzen - zu essen und zu trinken - einen Umzug zu begehen - zur Feier des Tages zu spielen - sich festlich zu kleiden - feierlich geehrt zu werden - sich zu beschenken...

Eine 100 minütige Inszenierung welche Musik, Sprache, Schauspiel und Tanz mit komödiantischen, aber auch ernsten Szenen und Tänzen zu einem Bühnenfest verbandt. Dieses "Bühnenfest" fand hauptsächlich (mit insgesamt 27 Aufführungen) im Pantheon Düsseldorf (heute Templum) im Rahmen eines denkmalgeschützten Festsaalambientes aus dem 19. Jahrhundert statt.

JUBILÄUM wurde 1997 insgesamt 33 mal in Düsseldorf, Paris, Essen und Weimar gespielt. Es ist ein Stück, welches sich das Theater der Klänge zu seinem 10. Geburtstag schenkte, um mit seinen Freunden, ehemaligen Mitwirkenden und seinem Publikum seine Existenz zu feiern.

Jubiläum markiert rückblickend einen Richtungswechsel in der stilistischen Arbeit des Theaters der Klänge. Ursprünglich war für das Jubiläum die auf Maskenarbeit basierende Produktion "Die Neuberin" vorgesehen, welche aber erst 1999 so weit entwickelt war, daß dieses Stück eben erst 1999 zur Aufführung kam.
GoFundMe Aktion: Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Die Vögel
13.05.2020
 
Kompletter Vorstellungsmitschnitt online von 14. bis 17. Mai 2020
 
Auch wenn sich alles nach und nach zu normalisieren scheint:

die Theater bleiben geschlossen und Proben können erst ab Juni unter Sicherheitsauflagen wieder aufgenommen werden.

Leider führt die Normalisierung und das zunehmend massenhafte kostenlose Anbieten von Theater-Streaming zu einer weniger und weniger werdenden Spendenbereitschaft beim Publikum. Unsere Aktion startete in den ersten zwei Wochen sehr gut und brachte uns in den ersten 14 Tagen 20% unseres Spendenziels. Seither kommt immer wieder mal eine Spende, so dass wir aktuell nach acht Wochen bei 35% angelangt sind. Es wäre aber schön, wenn unsere Aktion, die ja bis Ende September geplant ist, weiter finanzielle Unterstützung für uns erbringen würde.

In dieser Woche zeigen wir unsere achte Produktion "Die Vögel" in einem Mitschnitt aus dem Uraufführungsjahr 1996:

Die Vögel - eine komische und phantastische Geschichte nach Aristophanes

Das Stück handelt von den zwei Aussteigern Evelpides (der Hoffnungsvolle) und Pisthetairos (der Überzeugende), die Athen verlassen und in einer Welt zwischen der Erde und der Welt der Götter landen. Es ist die Welt der Vögel. Die Vögel nehmen die beiden in ihre Welt auf und machen sie zu ihresgleichen. Die beiden überzeugen die Vögel davon, daß diese die Macht haben, über die Menschen zu herrschen und selbst den Göttern zu trotzen. Die Vögel lassen sich davon überzeugen und errichten als Zeichen ihres neuen Anspruchs eine von einer Mauer umgebene Luftstadt zwischen der Götter- und der Menschenwelt.

Evelpides und Pisthetairos werden zu Architekten einer neuen, "vorbildlichen" Gesellschaft, die binnen kürzester Zeit eine Machtposition erreicht, die sowohl von den Menschen, als auch von den Göttern nicht mehr ignoriert werden kann. Dafür zahlt die ursprünglich paradiesische Welt der Vögel den Preis, sich mit Pisthetairos einen unumschränkten Herrscher über diese neue Welt eingehandelt zu haben.

Aristophanes übt mit dem Stück "Die Vögel" konkrete Gesellschaftskritik an den Zuständen im alten Athen, aber auch am menschlichen Umgang mit Macht.

Das Theater der Klänge erstellte die Adaption dieses alten Stoffes in einer neu inszenierten Mischung aus Maskenspiel, Tanzchor und eigens für das Stück komponierter Bühnenmusik. Dabei flossen die unterschiedlichen Erfahrungen der vorangegangenen beiden Stücke in die Inszenierung ein.
"Die Vögel" wurden mit großem Publikumserfolg vor ca. 6000 Zuschauern in 7 Städten in 34 Aufführungen gezeigt. 1997 waren "Die Vögel" zusammen mit der Produktion "LUDUS DANIELIS" in das Land ihrer Entstehung, nach Saloniki (GR) eingeladen!

Diese Produktion stellte aber zugleich auch Höhe- und Endpunkt eines gestalterischen Weges dar, der fragmentarisch noch im Maskenspiel in der 1999er Produktion "Die Neuberin" Eingang fand.

Kompletter Vorstellungsmitschnitt online von 14. Mai ab 19 Uhr bis 17. Mai 2020 - 22 Uhr
Theater auf Abruf: Die Vögel (nach Aristophanes)
 
Theater auf Abruf: LUDUS DANIELIS
05.05.2020
 
Donnerstag, 7. Mai ab 19 Uhr bis Sonntag, 10. Mai 22 Uhr
 
LUDUS DANIELIS - Ein mittelalterliches Mysterienspiel ist der Titel einer Musiktheaterproduktion aus dem Jahr 1994/95, welche aufgrund eines Vorschlags des Musiker/Komponisten Michael Popp zustande kam.

Das Theater der Klänge erarbeitete die Inszenierung LUDUS DANIELIS zu der Musik des Ensembles ESTAMPIE, welche wiederum auf einem Originalskript aus dem Jahr 1230, geschrieben von Mönchen des Klosters Beauvais (F) zurückging, welche damals vermutlich jedes Jahr zum Neujahrsfest aufgeführt wurde.

Im Mittelalter fand die Wiedergeburt des Theaters in Europa in den Kirchen statt. Aus dem Wunsch heraus, biblische Themen bildhaft und bewegt darzustellen, wurden zu verschiedenen testamentarischen Mysterien Spiele komponiert, die den Bibeltext zunächst musikalisierten, um dann am gesungenen Text entlang die jeweilige Handlung nachzuspielen.
Das LUDUS DANIELIS nimmt unter den musikalischen Schöpfungen des Mittelalters eine ganz besondere Rolle ein. Es handelte sich dabei um nicht weniger als den ersten Versuch seit der Antike, Schauspiel und Musik zu verschmelzen - sozusagen die Erfindung der Oper in der mittelalterlichen Welt.
ESTAMPIE, ein auf alte Musik spezialisiertes Musikerensemble aus München, hat in Anlehnung an die mittelalterliche musikalische Musikauffassung den Hauptrollen bestimmte Instrumente zugeordnet, die auch den Rhythmus für den Tanz liefern.

Im Unterschied zu der damals üblichen, sehr aufwendigen Aufführungspraxis hat sich das Theater der Klänge auf ein Kirchenraumspiel konzentriert, das den gesungenen Text in tänzerisch-schauspielerische Form übersetzt. Aufgrund der thematischen Nähe zum Orient (Babylonien, Persien ca. 600 v. Chr.) ließ sich das Theater der Klänge dabei von indischen Tanzdramaformen inspirieren.
Um den Stoff aber nicht nur bibeltreu und ernst zur Aufführung zu bringen, wurde die mittelalterliche Form der Spielleute in das LUDUS DANIELIS miteinbezogen. Diese Komödianten erscheinen zwischen jedem (Tanz- und Musik-) Akt, um auf ihre sehr weltliche Weise das Spiel zu kommentieren, zu parodieren, oder gar in Frage zu stellen.

Die Inszenierung des Theaters der Klänge in Zusammenarbeit mit dem Ensemble ESTAMPIE war zur Jahreswende 1994/95 ein großer Publikumserfolg in der Düsseldorfer Kreuzherrenkirche. Seitdem gastierte das Stück in neun Orten (meistens Kirchen) in 27 Aufführungen vor ca. 7000 Zuschauern mit großem Erfolg. Zusammen mit Produktion "Die Vögel" war "LUDUS DANIELIS" 1997 in die "Kulturhauptstadt Saloniki" eingeladen. Gleichzeitig bildete die erste Beschäftigung mit außereuropäischem Tanz die Grundlage für die Erarbeitung der Tänze in der Folgeproduktion "Die Vögel".

Die Zusammenarbeit mit ESTAMPIE setzte sich 2004 in der Produktion "Gregorius auf dem Stein" fort und mündete 2012 in den gleichnamigen Spielfilm, ebenfalls mit der Filmmusik von ESTAMPIE und Thomas Neuhaus.

Wir zeigen online von Donnerstag, 7. Mai ab 19 Uhr bis Sonntag, 10. Mai 22 Uhr einen Aufführungsmitschnitt aus der Uraufführunsgserie von Dezember 1994 in der Düseldorfer Kreuzherrenkirche.

Anstelle von Eintrittskarten erbitten wir Spenden!
Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Reden ist Silber...
29.04.2020
 
Von Donnerstag, 30. April bis Sonntag, 3. Mai 2020 online
 
"Reden ist Silber... - eine Komödie über unsere Zeit" ist der Titel eines in gemeinsamer Autorenschaft der Ensemblemitglieder des Theaters der Klänge kreierten Theaterstücks über die aktuelle Gegenwart im Jahr 1993/94, mit dem inhaltlichen Kernthema "Kommunikation".

Mithilfe von Masken, die von den historischen Halbmasken der italienischen "Commedia dell' Arte" abgeleitet sind, wurde eine Palette typisch zeitgenössischer Figuren geschaffen. Diese Typen begegnen sich in den unterschiedlichsten Situationen und Konstellationen, die jeweils einen spezifischen Kommunikationskonflikt aufzeigen. Man begegnet dabei genauso den historischen "Commedia dell' Arte" Masken des Capitano, Pulchinella oder Harlekino in ihrer modernen Entsprechung, wie vielen neu-gefundenen typisierenden Maskenfiguren.

Theater ist diesem Stück wieder ein Ort des Geschichtenerzählens, wie schon in der historischen "Commedia dell' Arte". Erzählt werden dabei beispielsweise die Geschichte vom Harlekino - Raadji, einem jungen Türken, der nach abgeschlossenem Militärdienst in der Türkei versucht in Deutschland sein Glück zu machen und sich mit einer feindlichen Gesellschaft konfrontiert sieht; oder von Jupp, einem älteren Lageristen, der seine Arbeit verliert und in seiner neuen sinnlosen Situation seine Einsamkeit realisiert; oder vom spanischen Polchinelle - Toni, der alles dafür tut von der deutschen Oberschicht anerkannt zu werden; oder vom Brighella - Ali, dem Marokkaner, der sich gewitzt und skrupellos in dieser Gesellschaft durchschlägt oder, oder, oder...

In 25 Szenen entsteht dabei ein Kaleidoskop unterschiedlichster Begegnungen und ein Beziehungsgeflecht der Figuren zueinander, welche durch komödiantisches Spiel und Witz ihre jeweiligen Sprach- oder Kommunikationsprobleme meistern, oder an ihnen scheitern...

"Reden ist Silber..." war eine aktuelle Komödie über unsere Zeit im Stil einer "zeitgenössischen Commedia dell' Arte"!

Reden ist Silber... wurde 1994 insgesamt 19 mal in 5 verschiedenen Orten gespielt. Das Stück stellte für das Ensemble eine Reaktion auf die vorangegangene Produktion "Figur und Klang im Raum" dar und ist erneut ein politisches Theaterstück. Es entstand als letzter Teil der Trilogie "Theater der Klänge und Bauhaus" in Kooperation mit diesem.

Für die Jubiläumsfeierlichkeiten anläßlich des zehnjährigen Jubiläums des THEATERs DER KLÄNGE wurde 1998 eine Neufassung erarbeitet, die 8 Aufführungen im damaligen Düsseldorfer "Pantheon" (heute Templum) vor begeistertem Publikum erlebte.

Das durch "Reden ist Silber..." erarbeitete virtuose Spiel mit Masken fand 1999 einen vorläufigen Abschluß in der Inszenierung "Die Neuberin".

Der Mitschnitt vom 5. März 1998 zeigt die überarbeitete zweite Fassung dieses Stücks in einer Aufführung im Düsseldorfer Pantheon (heute Templum).

Online sichtbar von Donnerstag, 30.4. ab 19 Uhr bis Sonntag, 3.5.2020 - 22 Uhr. Anstelle von Eintrittskarten sind Spenden erwünscht (siehe Infos auf unserer Website)
Theater der Klänge: Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: Figur und Klang im Raum
21.04.2020
 
23. bis 26. April 2020
 
for the english information please scroll down

Ausgehend von den systematischen Bühnen-Versuchen Oskar Schlemmers in den zwanziger Jahren am Bauhaus, ging das Theater der Klänge mit "Figur und Klang im Raum" ein Theater-Forschungsprojekt an, welches sich mit den "Bühnengesetzen" von Darstellung, Raum und Klang beschäftigt.

Oskar Schlemmer hat sich am Dessauer Bauhaus insbesondere in den Jahren von 1925 bis 1928 systematisch mit einer "Grammatik der formalen Bühnenelemente" beschäftigt, welche in mehrere "kleine Bauhaus-Tänze" mündeten. Obwohl es zu den meisten Stücken Schlemmers eine Musik gab, wurde seinerzeit jedoch auf eine systematische Erforschung der Gesetze von Klang im (Theater-) Raum verzichtet, da sich kein kooperierender Komponist fand und Schlemmer selbst weder Komponist, noch Sprachregisseur war.

Das Theater der Klänge beschäftigte sich 1992/93 zunächst mit Oskar Schlemmers Theorie von "Mensch und Figur im Raum" und eignete sich die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Theaterversuche zum Teil praktisch an. Parallel dazu wurde eine prototypische elektronische Installation von Mikrophonen, Lichtschranken und Ultraschallsensoren, die der Komponist Thomas Neuhaus für das Theater der Klänge entworfen hatte, in den Probenprozess integriert. Diese Installation ermöglicht eine direkte Steuerung von elektronischer Musik und Licht durch das akustische und bewegte Geschehen auf der Bühne, also durch die Darsteller selbst.

"Polyphone, szenische Bühnenkomposition" meint dabei die zeitliche Gestaltung mehrschichtiger Abläufe im Theaterraum. Die verschiedensten Theaterelemente wie Licht, Klang, Bewegung, Farbe, Gestik und Mimik werden als Einzelparameter verstanden und werden so aufeinander bezogen komponiert, daß erst die Summe der Parameter das Theaterereignis in der Zeit schafft.

Das Stück entstand in Koproduktion mit dem Bauhaus Dessau. Es erwies sich, insbesondere durch den damals vergleichsweise hohen technischen Aufwand, als sehr schwerfällig in der Probenrealisation, weswegen das Theater der Klänge diesen Weg nach 1993 zunächst für 7 Jahre nicht fortsetzte, sondern sich wieder "traditionelleren" Theatermitteln zuwandte. Nicht desto trotz erlebte "Figur und Klang im Raum" insgesamt 32 Aufführungen in 8 Städten im In- und Ausland und war in einer überarbeiteten Fassung zusammen mit dem "mechanischen Ballett" von 1994 bis 1998 Bestandteil des Doppelprogramms "Tanz am Bauhaus", welches ebenfalls Gastspiele in Belgien, Frankreich und Israel erlebte.

Im Jahr 2000 mündeten Überlegungen zur Wiederaufnahme von "Figur und Klang im Raum" in ein 3-Personen-Stück namens "Manifest", welches über fünf Entwicklungsjahre hinweg über die Produktionen "Megalopolis" und "Modul|a|t|o|r" zum interaktiv, intermedialen Forschungsprojekt "PCI - HOEReographien" im Jahr 2005 mündete. Der entwickelte Ansatz wurde über die "HOEReographien SUITE" (2009) zur "SUITE intermediale" (2010) weiterentwickelt und war zuletzt partiell Bestandteil von szenischer Interaktion in den Stücken "VANITAS" (2012), "CODA" (2014) und "Das Lackballett" (2019).

Der Mitschnitt vom 24. November 1997 zeigt die überarbeitete zweite Fassung dieses Stücks in einer Aufführung im kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses.

Online sichtbar von Donnerstag, 23.4. ab 19 Uhr bis Sonntag, 26.4.2020 - 22 Uhr. Anstelle von Eintrittskarten sind Spenden erwünscht (siehe Infos auf unserer Website)
Theater auf Abruf
 
NOVEMBER 1918 * 1989 - Revolution in Deutschland 
14.04.2020
 
Theater auf Abruf: 16. bis 19. April 2020
 
for the english text please scroll down

"NOVEMBER 1918 * 1989" ist der Titel eines in kollektiver Autorenschaft erstellten Theaterstücks des Theaters der Klänge über die deutsche Revolution von 1918 im Vergleich mit den Vorgängen in der DDR 1989.

Revolution - ein großes Thema, welches 1989 plötzlich miterlebbar wurde. Im Gegensatz zu den Ereignissen in der DDR 1989, war die Revolution von 1918 in Deutschland um 1990/91 fast in Vergessenheit geraten.

Das Theater der Klänge verglich 1991 die Verläufe der beiden Revolutionen miteinander in einer großen Theatercollage in vielen unterschiedlichsten Szenen, die immer wieder die einzelnen Phasen der Revolution von 1918 denen von 1989 gegenüberstellte.

Der historische Abriss von NOVEMBER beschäftigt sich dabei mit den Ereignissen von November 1917 (Revolution in Rußland) bis Frühjahr 1919 (Nationalversammlung in Weimar) genauso, wie mit dem Zeitabschnitt Mai 1989 (Abbau der ungarischen Grenzanlagen) bis März 1990 (Neuwahlen zur Volkskammer der DDR).

Schauspiel, Allegorie, Farce, Maskenimprovisation, Pantomime und Puppenspiel stehen dabei simultan Tanz und (Meyerholdscher) Biomechanik gegenüber. Dies eingebettet in eine live-elektronische Musik, welche von zwei Schlagzeugern gesteuert wird. Dazu Dokumentarfilmcollagen und Diaprojektionen. Das Ganze fand in einem umgestaltbaren Spielgerüst mit beweglichen Leinwänden statt. Das international besetzte Ensemble des Theaters der Klänge wurde darin zu einer modernen Komödiantentruppe, welche ihre Sicht der Vorgänge in einfachen, klar verständlichen Bildern und Spielszenen darstellt.

NOVEMBER war gleichzeitig der erste Versuch des Theaters der Klänge über eine selbstgewählte politische Thematik in kollektiver Autorenschaft ein Theaterstück zu erstellen. Die Erfahrungen der vorangegangenen Produktionen flossen dabei ein und versetzten das Ensemble des Theaters der Klänge in die Lage, zu jedem darzustellenden Sachverhalt eine eigene theatralische Form zu suchen, die für die jeweilige Aussage das treffendste Bild lieferte.

NOVEMBER entstand 1991 als erste Koproduktion mit dem Bauhaus Dessau und wurde sowohl in Düsseldorf, als auch in Dessau insgesamt 19 mal aufgeführt. Das 1991 gebildete Ensemble für dieses Stück war das erste, welches unter professionellen Bedingungen im 1991 bezogenen Theater der Klänge Probenstudio in Düsseldorf-Pempelfort und zeitweise auch in der Bauhausbühne in Dessau arbeitete und in zahlreichen Abendsitzungen nach den Proben die Arbeitsgrundlagen eines kollektiven Ensembles diskutierte und festlegte. Zahlreiche Ensemblemitglieder aus diesem Jahr wurden feste Mitarbeiter für mehrere Produktionen in den frühen neunziger Jahren. Die Arbeitsgrundlagen aus dieser Zeit bilden in vielen Punkten bis heute immer noch unsere Arbeitsweise.

Der Mitschnitt wurde am 2. November 1991 von Take it Media im Theaterhaus Düsseldorf aufgenommen.

Online Video-Premiere von Donnerstag, 16. April um 19 Uhr bis Sonntag, 19. April 2020 (22 Uhr). Anstelle von Eintrittskarten erbitten wir Spenden über GoFundMe oder via PayPal.
Videotrailer zu "Theater auf Abruf"
 
Die Küche
07.04.2020
 
Videopremiere eines Mitschnitts aus dem Theaterhaus Düsseldorf 1990
 
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, er braucht genauso die Rosen. (Arnold Wesker)

DIE KÜCHE ist der Titel eines Stücks von Arnold Wesker aus dem Jahr 1964, welches 1969 in der Übersetzung Erich Frieds in Deutschland veröffentlicht wurde und 1990 in Absprache mit dem Autor von J.U.Lensing auf die Verhältnisse in Westdeutschland im Jahre 1990 aktualisiert und umgeschrieben wurde.

"Die Küche" ist das erste Stück des Londoner Dramatikers. Es spielt in einer großen Restaurationsküche von morgens 7 Uhr bis abends 19 Uhr. Dieser Schauplatz prägt die Hoffnungen und Ängste der Protagonisten, ihre Betriebsamkeit ebenso wie ihre alltäglichen Konflikte.

In seiner Vorbemerkung zu dem Stück schreibt Wesker:

"Für Shakespeare mag die ganze Welt eine Bühne gewesen sein, für mich ist sie eine Küche, wo Menschen kommen und gehen und nicht lange genug bleiben können, um einander zu verstehen, und wo Freundschaft, Liebe und Feindschaft ebenso schnell vergessen werden, wie sie entstehen."

Wesker war eine Zeit lang Konditor. Er kennt den Schauplatz seines Stücks: die Küche eines riesigen Speiselokals, den zermürbenden Tag der Küchengehilfen, Kellnerinnen, Konditoren, der Köche für Gebratenes, Fisch, Suppen, Gegrilltes, das Durcheinander der Sprachen, das Inferno der klappernden Teller, der pfeifenden Gasrohre, der Kommandos und Flüche.

Das Stück bot für das Theater der Klänge zum einen die konkrete erstmalige Beschäftigung mit Sprechtheater bei einem gleichzeitigen Potential zum "Zeittheater", da es angesichts Millionen Arbeitsloser, Ausländer-, Asylanten- und Aussiedlerzustrom und auch schon in den 1990ern wieder wachsender Ausländerfeindlichkeit ein gesellschaftspolitisch hochaktueller Stoff war und ist.

Dieses Stück war für das Theater der Klänge neben seiner gesellschaftspolitischen Aktualität aber auch eine hochinteressante Sprachkomposition für ein großes "Schauspielerorchester":
15 Schauspieler und 9 Schauspielerinnen sind über die Dauer der fast zweistündigen Aufführung zugleich Schauspieler, Tänzer und sprechendes Orchester. Der polyphone Text wird dabei streckenweise wie eine Rhythmus- und Dynamikkomposition behandelt, während gleichzeitig ein genau choreografiertes Ballett der Steaks, Gemüsesuppen und Lammkoteletts abläuft.
Gleichzeitig war dieses Stück für das Theater der Klänge eine erste Beschäftigung mit Sprache im Theater, der man sich auf diese Weise näherte. Infolge dieses Stücks war das Theater der Klänge anschließend in der Lage eigene Stücke auf der Grundlage von geschriebenem Text zu entwickeln.
"Die Küche" erlebte 1990 insgesamt 23 Aufführungen als erste dort gezeigte Produktion im damals neueröffneten Düsseldorfer Theaterhaus Prinz-Georg-Straße und wurde danach aufgrund der Größe der Produktion und der Vielzahl der Beteiligten nicht ins Repertoire aufgenommen.

Als Konsequenz der zum Teil unzumutbaren Probenbedingungen in einem zum Abbruch vorgesehenen Lagerhaus im Düsseldorfer Hafen (ohne Heizung, ohne Toiletten an der Stelle, an der sich heute die Gehrybauten befinden) gewährte die Stadt Düsseldorf ab 1991 einen Mietkostenzuschuss zur Anmietung eines Probenstudios, welches das THEATER DER KLÄNGE seit 1991 in Düsseldorf-Pempelfort betreibt. "Die Küche" war gleichzeitig die letzte der Semiprofi-Produktionen, die an Abenden und an Wochenenden geprobt wurden. Mit Bezug des Probenstudios 1991 und einer institutionellen Förderung für das Theater der Klänge durch das Land NRW ab 1991 wurde ein voll professionelles Arbeiten für das Ensemble möglich.

Wir zeigen online von Donnerstag, 9.4. bis Sonntag, 12.4.2020 einen Komplettmitschnitt aus dem Jahr 1990, aufgenommen im Düsseldorfer Theaterhaus und bitten im Rahmen unserer Aktion "Theater auf Abruf" um Spenden anstelle von Eintrittsgeldern über das Portal "Go Fund me".
Go Fund me: Theater auf Abruf
 
Theater auf Abruf: 2. April ab 19 Uhr bis 5. April 22 Uhr
01.04.2020
 
Die barocke Maskenbühne (5. Fassung)
 
1988 wandten wir uns nach dem Gründungsauftakt mit der "Mechanischen Bauhausbühne", also unserer ersten Beschäftigung mit dem Theater der 1920er Jahre einer älteren, vorbürgerlichen Theaterform zu: Dem barocken Musik- und Tanztheater. Da im Barock in den romanischen Ländern die Commedia dell´Arte eine große Rolle im Straßentheater, aber eben auch im höfischen Theater spielte, nahmen wir das überlieferte Kompendium "Die neue und curieuse theatralische Tantz-Schul" des italienischen Tanzmeisters Gregorio Lambranzi aus dem 18. Jahrhundert zur Vorlage daraus ein eigenes Stück zu entwickeln in dem Maskenspiel, barocke Tänze, Live-Musik und revuehafte Szenenfolgen einen "anderen" Musik- und Tanztheateransatz ermöglichten.

Das Stück wurde 1988/89 in einem aufwändigen Probenprozess entwickelt und im Laufe der Jahre bis 1995 in mehren Versionen und wechselnden Besetzungen immer wieder umgeformt und weiterentwickelt. Dabei wurde für die jeweils neuen Versionen die barocke Praxis der Versatzstücke und Lazzi verwendet, welche es den Theaterprinzipalen im Barock ermöglichte pro Ort, manchmal pro Aufführung neue Programmabläufe aus Versatzstücken zusammenzustellen.

Alle unsere Versionen wurden per Video dokumentiert. Wir zeigen von Donnerstag, 2. bis Sonntag, 5. April 2020 im Programm "Theater auf Abruf" die finale fünfte Version, welche im Zeitraum von 5. bis 9. Juli 1995 im Spee´schen Garten Düsseldorf unter besten Wetterbedingungen eine begeisternde Open Air en Suite Serie erlebte. Um einen Eindruck zu den vorangegangenen Versionen und zur Entwicklungsarbeit zu bekommen, sind Interviews mit den Mitwirkenden der ersten Version, sowie Ausschnitte aus den vorangegangenen Versionen zu sehen, bevor der Mitschnitt der fünften Fassung (1995) in voller Länge zu sehen und zu hören ist.
 
Die barocke Maskenbühne
31.03.2020
 
 
Lambranzis Werk behandelt die Vermischung der unterschiedlichen Theaterformen seiner Zeit, die hauptsächlich dadurch definiert sind, daß es eine Trennung von Musik, Tanz und Schauspiel noch nicht gab. Basierend auf der Musik und den Tänzen seiner Zeit, wie sie zum einen beim Volk, zum anderen bei Hofe gepflegt wurden, entwirft er in 100 Stichen einen szenischen Katalog, der sowohl die Stände-, Berufs- und Theatertypen seiner Zeit, als auch höfische Tänzer und skurrile Figuren in szenisch-tänzerischen Sequenzen festhält.
Von diesen Stichen und der damit verbundenen barocken Ästhetik inspiriert hat das Theater der Klänge die Tänzer- und Komödiantentruppe Lambranzis wieder auferstehen lassen, um in einer Zusammenstellung von höfisch-barocken Tänzen, Volkstänzen, Tanzparodien, Maskenspiel und der Theaterfigur Lambranzis (sowie seiner Frau) ein Sittengemälde des spätbarocken Tanz- und Musiktheaters zu zeichnen.

Dieses Theater ist bestimmt durch eine halboffene Wanderbühnenkonstruktion, eine Lichtgebung mit Kerzenlicht, opulente Kostüme, Commedia dell'Arte Figuren, eine eigene Theater- und Tanzmusik und eine Inszenierung, in der die Körpersprache das gesprochene Wort weitgehend überflüssig macht.
Die barocke Maskenbühne, erstellt in kollektiver Zusammenarbeit der Ensemblemitglieder des Theaters der Klänge und in Autorenschaft von Jörg Lensing, ist dabei keine Rekonstruktion alten Theaters, sondern vielmehr eine Beschäftigung mit einer anderen, nicht literarischen und damit vorbürgerlichen Form von Theater. In der Neu-Komposition der Musik, Neu-Choreographie der Tänze und Neu-Inszenierung des gesamten Stoffes handelt es sich bei der "barocken" Maskenbühne um ein zeitgenössisches Theaterstück, das sich durch die Masken des Barock bis heute als künstlerische Herausforderung und Prüfstein der Möglichkeit eines "anderen" Theaters auf der Grundlage einer verschütteten Tradition erweist.

Aus diesem Grund hat die barocke Maskenbühne seit 1989 bisher 5 verschiedene Fassungen erlebt, die mit den Masken, Kostümen und szenischen Ideen von Gregorio Lambranzi immer so verfuhren, wie dies auch in der historischen Commedia dell'Arte der Fall war. Jedes für jede Neufassung neu gebildete Ensemble improvisierte mit den vorgefundenen Materialien, Figuren, Lazzi und Tänzen (und Stichen), so daß aus jeder Improvisationsphase eine neue Fassung auf der Grundlage des gleichen ästhetischen Rahmens erstellt werden konnte.

Die Arbeit mit den Masken der Commedia dell'Arte war von 1988 bis 1999 fester Bestandteil im Theater der Klänge und wurde zeitweise als Prüfungs- und Ausbildungsgrundlage für Ensembleneuzugänge eingesetzt.

Die 5 verschiedenen Fassungen, sowie eine Straßentheaterfassung für das "Festival d´Avignon" im Jahr 1993 erlebten insgesamt 55 Aufführungen an 7 verschiedenen Orten und wurden von ca. 10000 Zuschauern gesehen. Die Maskenarbeit mündete 1994/98 in die Erstellung einer zeitgenössischen Eigenkreation unter dem Titel "Reden ist Silber...", sowie 1999 in der Figur des Harlekin/Hans-Wurst im Stück "Die Neuberin".

Das Theater der Klänge verfügt durch diese mehr als zehnjährige Arbeit mit den unterschiedlichsten Maskentypen über eine entsprechend große Sammlung von mehreren hundert Masken, die die Gruppen Commedia dell´Arte, Expressivmasken, bis hin zu balinesischen Tanzmasken umfaßt.
Die barocke Maskenbühne
 
Theater auf Abruf - 2. Woche
25.03.2020
 
 
Donnerstag, 26. März 2020 19:00 Uhr bis Sonntag, 29. März 2020 um 22:00 Uhr

Am vergangene Wochenende haben wir eine Aktion ins Leben gerufen, die ein Versuch ist, Kultur auch in Zeiten anzubieten, in denen es eine Gefahr für das eigene Leben und das Leben anderer darstellt, wenn man sich mit ihnen in ein Theater, Konzerthaus, Museum o.ä. begibt. Diese Aktion ist unser "Theater auf Abruf".

Jede Woche laden wir auf unserer Website eines unserer bislang 27 Stücke als Videodokumentation hoch. Dabei gehen wir chronologisch vor: keine wird übersprungen und keine ausgelassen. Es ist also potenziell Material für 27 Wochen vorhanden. Da wir momentan keine Eintrittskarte verkaufen können, haben wir uns entschlossen, auf freiwilliger Basis um Spenden zu bitten. Wer möchte, kann jedweden Betrag spenden, ganz so, als hätte er sich eine Eintrittskarte für eine Vorstellung gekauft.

Bisher ist diese Aktion gut angelaufen: Momentan stehen wir nach unserem ersten vergangenen Wochenende bei über 700 € Spendeneinnahmen, womit wir ca. 16 % unseres selbstgesteckten Ziels von 5.000 € bereits erreicht haben. Das freut uns sehr und wir sind unseren Spendern zu ehrlichem Dank verpflichtet, dass sie und in diesen schwierigen Zeiten unterstützen und somit unser kommendes Stück für 2020/21 ermöglichen
Theater auf Abruf
 
Die mechanische Exzentrik
25.03.2020
 
 
Wir machen optimistisch weiter und veröffentlichen am Donnerstag, den 26. März um 19:00 Uhr den zweiten Teil unser allerersten Produktion "Die mechanische Bauhausbühne" von 1987: "Die mechanische Exzentrik" von László Moholy-Nagy. Wir waren seinerzeit die Ersten und bis heute unseres Wissens nach die Einzigen, die diese Partitur jemals für eine Bühne real umgesetzt haben.

Moholy-Nagys Bühnenwerk bezieht den Film, die dreidimensionale Bühne und mehrere Bühnenebenen zu sich bewegenden Gegenständen, Gitterrastern, Kulissen usw. ein. Am Ende dieses Stückes erscheint ein Tänzermensch im mechanischen Geschehen als lebendes Beispiel der Abstraktion werdenden Integration der menschlichen "Biomechanik". Eingebunden in die Partitur zur "Mechanischen Exzentrik" ist eine im Jahr 1921/22 entstandene Skizze zu einem Film "Dynamik der Großstadt" von Laszlo Moholy-Nagy in Form der dafür vorgesehenen Filmrückprojektion als Bestandteil der "Handlung", weöcher ebenfalls von uns beauftragt 1987 das erste Mal umgesetzt wurde.

Die Aufführung bzw. Umsetzung der "Mechanischen Exzentrik" blieb unter anderem bis 1987 deshalb Utopie, weil in den 1920er Jahren aus allein technischen Gründen nicht an eine Realisierung dieses Werkes zu denken war.

Die "mechanische Exzentrik" ist in der Erstinszenierung von J.U. Lensing eine Eigenkreation aus dem Jahre 1987 für das THEATER DER KLÄNGE. Das Doppelprogramm aus "Mechanischem Ballett" und "Mechanischer Exzentrik" wurde mit großem Erfolg von 1987 bis 1992 in insgesamt 18 Städten in 62 Aufführungen vor ca. 15000 Zuschauern im In- und Ausland gezeigt. Seitdem haben wir es aufgrund des vergleichweise hohen Installationsaufwands nicht mehr gespielt.

Seit fast drei Jahrzehnten haben Sie damit zum ersten Mal wieder die Chance, dieses auch heute noch sehr ungewöhnliche Theaterstück zu sehen:

Donnerstag, 26. März 2020 19:00 Uhr bis Sonntag, 29. März 2020 um 22:00 Uhr
Theater auf Abruf: Die mechanische Exzentrik
 
Theater auf Abruf
20.03.2020
 
Unsere Tanz- und Theater-Dokumentation als Videostreams online verfügbar
 
Die Covid19-Pandemie hat auch uns vom THEATER DER KLÄNGE indirekt getroffen. Mitten in der ersten Probenphase für unsere neue Produktion müssen wir unseren Betrieb einstellen, weil das Risiko für unser Ensemble, sich gegenseitig zu infizieren, einfach zu groß ist. Ebenso ist eine Aufführung unserer TRIAS-Suite für den 26. März in Bocholt kurzfristig abgesagt worden. Trotzdem haben all unsere Tänzer, Musiker, Video- und Tonkünstler aber auch unser Regisseur und unsere Choreographin Verträge, die ihnen ein Honorar versprechen. Und das zurecht! Unsere Künstler sind ausnahmslos freie Mitarbeiter, die fast alle nur von Engagement zu Engagement bezahlt werden und jetzt besonders stark getroffen sind, zumal auch das zweite Standbein – Unterrichtstätigkeiten – ebenfalls im Moment für sie nicht praktizierbar ist.
Daher reißen uns unser Probenausfall und das abgesagte Gastspiel momentan ein Loch von ca. 5.000 € in unser Budget, da wir die ausgefallenen Honorare und Gagen auf jeden Fall an die mit uns zusammen arbeitenden Künstler auszahlen möchten.

Als freies Theater sind wir von öffentlicher Förderung abhängig. In über 32 Jahren, die wir jetzt bestehen, sind wir von verschiedenen öffentlichen Fördergebern, aber auch von Stiftungen regelmäßig großzügig für unsere sehr spezifische und einzigartige künstlerische Arbeit gefördert worden. Doch die aktuelle Lage konnte niemand vorhersehen und auch nicht einkalkulieren.

Wir trotzen dem Virus kreativ!

Wir könnten jetzt einfach warten und versuchen, uns etwas von den staatlichen Notfallfonds zu sichern, die in Aussicht gestellt wurden. Doch wir wollen aus dieser Situation lieber kreativ etwas Gutes machen: Wir haben uns dazu entschlossen, solange der Lockdown weiter anhält, wöchentlich einen unser kompletten Vorstellungsmitschnitte unser bislang 27 Produktionen online jeweils für ein Wochenende zu veröffentlichen.

Jeden Donnerstag-Abend um 19:00 Uhr veröffentlichen wir auf dieser Seite eines unserer Stücke in chronologischer Reihenfolge bis zum jeweils folgenden Sonntag. Diese Stücke sind zum Teil seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigt worden und die dazugehörigen professionell gemachten Filme lagern seitdem in unserem Archiv.

Sie wollen weiter Theater- und Tanzerlebnisse und haben dazu aktuell keine Möglichkeit?

Wir verstehen die Dramatik der aktuellen Lage und sehen trotzdem mit Bedauern, dass Kultur das Erste war, was man untersagt hat.

Aber wenn Sie bislang gerne in Theater- oder Tanzvorstellungen gegangen sind, dann starten wir ab heute, Freitag, 20. März 2020 unsere Home-Alternative!

Auf unserer Website haben wir ausführliche Informationen zu all unseren bisherigen Produktionen veröffentlicht, damit Sie sich einen Eindruck machen können, was wir bislang geschaffen haben. Die Stücke im einzelnen sind:

1. Die mechanische Bauhausbühne (1987: Das mechanische Ballett & Die mechanische Exzentrik)
2. Die barocke Maskenbühne (1988/89)
3. Die Küche nach Arnold Wesker (1990)
4. November 1918 * 1989 (1991)
5. Figur uns Klang im Raum (1993)
6. Reden ist Silber… (1994)
7. Ludus Danielis (1994)
8. Die Vögel nach Aristophanes (1996)
9. Jubiläum (1997)
10. Die Neuberin (1999)

11. Das Opfer nach Igor Strawinsky (1999)
12. Megalopolis (2001)
13. Modul|a|t|o|r (2002)
14. Gregorius auf dem Stein nach Hartmann von Aue und Thomas Mann (2004)
15. HOEReographien (2005)
16. Teufels Kreise (2006)
17. Ich – ist ein anderer (2007)
18. Johnnys Jihad von Marc Pommerening (2009)
19. Suite Intermediale (2011)
20. Vanitas (2012)

21. Coda – Bachs Cellosuite in c-moll (2014)
22. TRIAS – das triadische Ballett nach Oskar Schlemmer (2015)
23. Kontraste (2016)
24. Die Kunst der Tanz-Fuge (2017)
25. Bauhaus Ballette (2017: Das mechanische Ballett & TRIAS – Das triadische Ballett)
26. Der Silberprinz: Neun Blicke auf Walter Gropius (2018)
27. Das Lackballett nach Oskar Schlemmer (2019)

Spenden statt Eintrittskarten?

Zugegeben, wenn wir die Filme doch jetzt eh jede Woche für jeweils 4 Tage hochladen, wo liegt da für Sie der Anreiz zu spenden?

Nun: Spenden ist in diesem Fall ein solidarischer Akt!

Zum Einen helfen Sie uns wirklich weiter, da wir damit die eigentlich zu zahlenden Honorare und Gagen unserer Künstler bezahlen können, ohne selber einen Verlust dadurch zu haben.

Zudem können wir Ihnen als gemeinnützig anerkannter Verein auch gerne eine Spendenquittung ausstellen.

Sollten Sie bereit sein über 50 € zu spenden, geben wir Ihnen vorab den Video-Link zu einem Mitschnitt Ihrer Wahl! Sie können sich dann gerne so oft Sie wollen eine unserer 27 Produktionen ansehen und zwar vollkommen losgelöst von unserem Online-Premieren-Zeitplan.

Warum sollen nur die großen Film-Streamingdienste in der "Kontaktvermeidungsphase" Ihr Kulturprogramm zu Hause bestimmen? Mit unserem "freien" Angebot können sie unsere Musiktheater- und Tanzproduktionen auf Abruf zu Hause genießen!

Organisatorisches

Als Theatermacher glauben wir an die Verbindung von Publikum mit Darstellern in Aufführungen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort. Dieses Gemeinschaftserlebnis ist digital nicht zu simulieren. Als freies Theater leben wir zudem in hohem Maße von Zuschauern, die unsere Vorstellungen besuchen und bereit sind dafür einen Eintrittspreis zu bezahlen. Daher behalten wir uns vor, die Aktion mit den kostenfreien Filmen zu beenden, wenn sich die Lage entspannt und ein normaler Kulturbetrieb wieder möglich ist. Auch im Falle, dass die Aktion auf kein Interesse stößt, behalten wir uns vor, sie frühzeitig zu beenden.

Im Fall von Problemen mit der Übermittlung von eMail-Adressen zum Erhalt von Video-Links, nehmen Sie bitte über das Kontaktformular von GoFundMe Kontakt mit uns auf. Wir werden uns dann so schnell wie möglich darum kümmern. Auch bei weiteren Fragen stehen wir gerne über das Kontaktformular zur Verfügung. Unser Bürobetrieb läuft in Einzelbesetzung vorerst halbtags weiter.
Theater auf Abruf auf unserer Website
 
2019: Was für ein Jahr!
11.12.2019
 
bauhaus 100 für das THEATER DER KLÄNGE
 
Noch im Herbst/Winter 2018 war nicht absehbar, was das Jahr 2019 für das THEATER DER KLÄNGE bedeuten würde. Zu unserer Überraschung lösten unsere Vorschläge und Pläne für den 100. Geburtstag des Bauhauses nur verhaltenes Interesse bei Intendanten, Organisatoren und Förderinstitutionen aus. Dabei hatten wir unsere Projektentwürfe für 2019 gründlich und mit langfristigem Vorlauf vorbereitet: eine Bauhausbühnen-Ausstellung, eine Wiederbelebung von Oskar Schlemmers "Lackballett", Wiederaufnahmen unseres "Triadischen Balletts" und unser Theaterstück "Der Silberprinz". Am Ende waren es die Stadt Düsseldorf, die ACC-Galerie Weimar, später auch das Theatermuseum Düsseldorf und der NRW-Fonds "Bauhaus 100 im Westen", die auf unsere langjährige Bauhausbühnen-Kompetenz vertrauten und die uns zum Jahreswechsel 18/19 den Rücken stärkten. Sie waren bereit, uns zu finanzieren und so konnten wir am Ende schließlich doch durchstarten.

Insbesondere der Fonds "Bauhaus 100 im Westen" ermöglichte zusammen mit anderen Zuschussgeberen nicht nur die Realisation unseres "Lackballetts" sondern vor allem die fast original-getreuen Rekonstruktionen sämtlicher Figurinen zu unserer Fassung des "Triadischen Balletts" - von denen nun auch acht Duplikate im neuen Bauhaus-Museum Dessau gezeigt werden. Und mit der Zusage der Stadt Düsseldorf, unsere geplante Ausstellung als Projekt zu unterstützen und die Wiederaufnahmeproben für unsere drei oben genannten Stücke finanziell zu garantieren, konnten wir am Ende doch beginnen, unsere Pläne für das Jahr 2019 umzusetzen.

"TRIAS - Das triadische Ballett" war dann mit den neuen Figurinen im Frühjahr nicht nur in Barcelona, Valencia und Bilbao ein großer Erfolg, sondern wurde später mit zwei Aufführungen Open Air in Krefeld und mit einem bejubelten Gastspiel in der Sayner Hütte auf Einladung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz zu einem großen Publikums- und Presseerfolg. Getoppt wurden diese insgesamt fünf Aufführungen im Frühjahr dann im Herbst: mit einem gefeierten Gastspiel in Steinfurt und schließlich - vor 900 Zuschauern - in der Weimarhalle im Rahmen der Triennale der Moderne. Insgesamt sahen in diesem ablaufenden Jahr über 2400 Zuschauer unsere 2015er Neufassung des "Triadischen Balletts" mit den neuen Figurinen von 2018/19.

Noch in der Generalprobe zu unserer Neufassung von Oskar Schlemmers "Lackballett" waren wir unsicher, ob diese, ins Elektronisch-Mediale erweiterte Version von Schlemmers Idee eines "Farb-Rausches", den wir um einen "Klang-Rausch" erweitert haben, von Publikum und Presse angenommen würde. Heute, nachdem uns 5092 "Lackballett"-Besucher in 20 Aufführungen in 11 Städten dieses Jahr immer wieder gefeiert haben, können wir von einem großen Erfolg dieser Produktion sprechen. Nicht nur die teilweise sogar bejubelten Aufführungen in Düsseldorf, Dortmund, Weimar, Darmstadt, Leipzig, Dessau, Ascona, Solingen, Hagen, Münster und Herne bestätigen uns in dieser Annahme, die Kritiken und das Medienecho tun es ebenso:
Titelseite im Fachmagazin "Tanz" im Januar mit anschließender sehr guter Besprechung im Februar, Titelseite- und Story beim bergischen Kunstmagazin "Die beste Zeit" (Ausgabe November), große Besprechungen in "Die deutsche Bühne" sowie in der "Bühnentechnischen Rundschau" im Frühjahr, ein umfangreicher Artikel im Katalog "Ausdruckstanz und Bauhausbühne" sowie in englischer Übersetzung im internationalen Magazin "Art Style".

Die meisten unserer November-Tournee-Aufführungen wurden durch Festivalleitungen, Kunstvereine, Freundeskreise von Museen oder Stiftungen u.ä. initiiert. Das zeigt uns einmal mehr, dass wir immer wieder - wie schon in unseren Anfangsjahren - von Enthusiasten und leidenschaftlichen Kunstliebhabern geschätzt, unterstützt und eingeladen werden.

Die Einladung unseres Theaterstücks "Der Silberprinz - Neun Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus" durch den Intendanten des Theaters Krefeld-Mönchengladbach ermöglichte auch die Wiederaufnahme dieses Stücks, welches leider weniger bei Publikum und Veranstaltern gefragt ist als unsere Tanzproduktionen. Immerhin bewiesen der große Applaus im Stadttheater Krefeld und die beiden sehr guten Kritiken dazu in der Rheinischen Post und in der Westdeutschen Zeitung, dass auch diese anspruchsvolle Bühnendarstellung der intellektuellen Hintergründe des Bauhauses es in Qualität und Anspruch mit unseren gefeierten Tanzproduktionen aufnehmen kann.

Neben diesen, unserem eigentlichen Zweck entsprechenden Theateraktivitäten, waren wir - dies nicht zum ersten Mal - in diesem Jahr auch wieder als Kuratoren aktiv. Die von uns in Zusammenarbeit mit der ACC-Galerie Weimar initiierte Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" wurde von über 800 Besuchern in Weimar und mehr als 1000 Besuchern im Düsseldorfer Theatermuseum besucht. Unser 96-seitiger Katalog wurde sowohl im Rahmen der Ausstellung, als auch in den Foyers während unserer Aufführungen über 400 mal gekauft.
Der szenographische Entwurf der Ausstellung durch Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund wurde in der ACC-Galerie Weimar auf 430 Quadratmetern komplett umgesetzt. Im Theatermuseum Düsseldorf wurde er dann auf die dort möglichen 200 Quadratmeter verkleinert präsentiert.
Nach den Finissagen existieren beide Ausstellungen nun virtuell weiter: in Fotos und durch die von Sounddesign-Studierenden des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund realisierten Audioguides. Auf der Website museum.de sind sie zeitlich offen gespeichert - siehe: ACC-Galerie Weimar und Theatermuseum Düsseldorf.

Zahlreiche kleinere Aufführungen komplettieren dieses außergewöhnlich intensive Jahr: So wurden hier und da auch einzelne Tänze im Rahmen von Konzerten unserer "TRIAS-Suite" aufgeführt oder die Gropius-Rede "Kunst und Technik - Eine neue Einheit" von unserem Silberprinz-Schauspieler András Sosko gehalten. Und auf unserer Spanientournee im Mai gab es einen kleinen, aber umso feineren Doppel-Auftritt: der Tanz der Figurine "Die Kugelhände", interpretiert von unserer Tänzerin/Choreografin Jacqueline Fischer - open Air im, von Mies van der Rohe konzipierten, Barcelona-Pavillon.

Dabei waren wir zeitweise mit einigen Widrigkeiten hart geschlagen: im Februar wurde die personelle Umbesetzung unseres künstlerischen Betriebsbüros nötig, ein desaströser Wasserrohrbruch in unserem Büro im Juli hält uns mit der daraufhin nötigen Komplettrenovierung bis heute in Atem. Im Oktober fiel dann auch noch unser Silberprinz-Hauptdarsteller krankheitsbedingt aus und es musste sehr kurzfristig ein neuer Schauspieler neben zwei weiteren Neubesetzungen eingearbeitet werden.
Wir haben diese Herausforderungen alle gemeistert. Keine Aufführung fiel aus, die beiden Ausstellungseröffnungen in Weimar und Düsseldorf fanden erfolgreich statt. Und darüber hinaus produzierten wir auch noch acht Duplikate unserer aktuellen "TRIAS-Figurinen" für das neue Bauhaus-Museum in Dessau, sowie Duplikate unserer fünf Figurinen des "mechanischen Balletts" für das August-Kestner-Museum in Hannover.

Jetzt - Ende 2019 - sind wir entsprechend erschöpft, aber blicken stolz auf das Erreichte zurück und freuen uns, das alles auf die diversen Bühnen und in die beiden Ausstellungtsräume gestellt zu haben.

2020 wird mit Abklingen des Bauhaus-Trubels wohl ruhiger werden. Wir freuen uns also schon jetzt darauf, 2020 wieder ein neues intermediales Musik- und Tanz-Bühnenwerk kreieren zu können.

Unser Dank geht an unsere Bauhausbühnen-Ensembles, an die Veranstalter, Förderer, Multiplikatoren und natürlich an unser Publikum. Sie alle zusammen haben mit Engagement und Lust unsere Arbeit ermöglicht!

Wir hoffen, dass Sie das ein oder andere von uns 2019 mitbekommen haben und würden uns freuen, wenn Sie auch 2020 an unserem Schaffen weiter Interesse zeigen!
Tagebuch des THEATERs DER KLÄNGE
 
Versteigerung von Theaterbildern
04.12.2019
 
Im Rahmen der Finissage am 8. Dezember 2019 ab 19 Uhr im Theatermuseum Düsseldor
 
Von nicht wenigen Besuchern unserer "Lackballett" - Vorstellungen wurden wir gefragt, ob die auf die Leinwand projizierten Bilder irgendwie auch erhältlich wären. Wir bieten die Gelegenheit zum Erwerb einer Auswahl dieser Bilder im Rahmen unserer Finissage zur Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" am Sonntag, 8. Dezember ab 19 Uhr im Theatermuseum Düsseldorf im Rahmen einer Auktion!

Der Erlös kommt dem THEATER DER KLÄNGE zugute, da uns gerade die Ausstellung einiges gekostet hat, was nicht durch die Einnahmen oder die Katalogverkäufe kompensiert werden kann.

Neben Motiven aus den Projektionen zum "Lackballett" und aus unserem Stück "SUITE intermediale" werden wir auch Bilder aus der Ausstellung zur Versteigerung anbieten, darunter gerahmte Motive von Le Corbusier (Reproduktionen) und ebenfalls gerahmte Tanzfotografien aus unseren Produktionen "Modulator" und "CODA".
Ankündigung auf museum.de
 
Finissage unserer Ausstellung mit Konzert "TRIAS - Suite"
03.12.2019
 
Sonntag, 8. Dezember 2019 um 18 Uhr im Theatermuseum Düsseldorf
 
Am Sonntag, 8. Dezember endet die gut besuchte Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen." im Theatermuseum Düsseldorf.

Nachdem die Ausstelllung schon vom 1. Juni bis 4. August 2019 in der ACC-Galerie Weimar zu sehen war, war sie vom 12. September bis 8. Dezember täglich (außer montags) im Theatermuseum Düsseldorf besuchbar.

Virtuell ist sie sowohl im Eintrag für die ACC-Galerie Weimar, als auch im Eintrag Theatermuseum Düsseldorf im Webportal museum.de "besuchbar".

Zum Abschluss der Ausstellung im Rahmen des Bauhaus100 Jubiläumsjahres findet eine Finissage am Sonntag, 8. Dezember 2019 um 18 Uhr in Theatermuseum Düsseldorf statt.

Die drei Musiker für das THEATER DER KLÄNGE Tanzstück "TRIAS – Das triadische Ballett" werden konzertant knapp 40 Minuten Musik aus der Düsseldorfer Fassung des "triadischen Balletts" (nach Entwürfen von Oskar Schlemmer) spielen.

Thomas Wansing (Klavier), Beate Wolff (Cello) und Oliver Eltinger (Schlagzeug)
Termin auf museum.de
 
Die Lackballett-Tournee war ein Publikums- und Presseerfolg
01.12.2019
 
Über 3000 Besucher alleine im November in 10 Aufführungen
 
Unsere Tournee mit unserer jüngsten Produktion "Das Lackballett" war ein voller Erfolg. Knapp über 3000 Zuschauer sahen uns in sieben Städten in insgesamt 10 Aufführungen. Spitzenbesuche hatten wir im Theater Solingen und in der Stadthalle Hagen mit jeweils über 500 Besuchern. Aber auch die ausverkauften Vorstellungen im Leipziger Theater der jungen Welt (euro-scene Leipzig), im Bauhaus Dessau und im Teatro San Materno in Ascona waren Höhepunkte innerhalb unserer Tournee. Volle Säle mit jeweils dankbarem Publikum in der Stadthalle Münster und in den Flottmannhallen Herne trugen ebenfalls zum Erfolg dieser Tournee bei, sowie die rundweg sehr guten Kritiken aus Leipzig, Solingen, Hagen und Herne (siehe Presselink).

Zusammen mit unseren acht Erstaufführungen im Januar im FFT Düsseldorf und im Theater im Depot Dortmund, sowie anschließend im Sommer im Schiesshaus Weimar (Bach-Biennale) und auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (Residenzfestspiele) kommt "Das Lackballett" auf gut über 5000 Besucher in 2019!

Damit gehört diese Produktion schon jetzt in die Reihe der erfolgreichsten Stücke des THEATERs DER KLÄNGE und läßt hoffen, dass auch nach dem Bauhaus-Jubiläumsjahr weitere Aufführungen folgen werden.
Pressespiegel zu "Das Lackballett"
 
"Das Lackballett" am 26.11. in Hagen und am 29.11. in Herne
23.11.2019
 
Letzte Stationen der Novembertournee
 
Nach zwei ausverkauften Vorstellungen im Teatro San Materno in Ascona (CH) und einer bejubelten Aufführung vor über 500 Zuschaueren im Theater Solingen, gastierte "Das Lackballett" auf Einladung des Lackmuseums Münster vor nahezu 400 Zuschauern auch erfolgreich in der Stadthalle Münster-Hiltrup.

Die beiden letzten Stationen unserer "Lackballett-Tour" führen uns nun auf Einladung der "Freunde des Osthaus Museums Hagen" am Dienstag, 26. November (19:30 Uhr) in die Stadthalle Hegen und am 29. November final in die Flottmannhallen nach Herne (20 Uhr).

Unser wirklich ereignisreiches Jahr 2019 ist damit fast abgeschlossen: Am Sonntag, 8. Dezember 2019 schließen wir auch unsere aktuelle Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauahusbühne" im Theatermuseum Düsseldorf!
Termine und Vorverkauf
 
Das Lackballett in Ascona (CH), Solingen und Münster
14.11.2019
 
Lackballett Tournee führt in die Schweiz und nach NRW
 
Nach vier ausverkauften Vorstellungen im Rahmen der euro-scene Leipzig (Theater der jungen Welt) und im Bauhaus Dessau (historische Bühne), geht unsere "Lackballett-Tournee" weiter nach Ascona, Solingen und Münster.

Samstag, 16.11. um 20:30 Uhr und Sonntag, 17.11. um 17 Uhr spielen wir im Teatro San Materno in Ascona (CH) auf Einladung der Theaterleiterin Tiziana Arnaboldi und mit Unterstützung des Landes NRW.

Direkt im Anschluss haben wir am Dienstag, 19.11. um 19:30 Uhr das erste Gastspiel auf Einladung des Solinger Kunstvereins im Bergischen Land im Theater und Konzerthaus Solingen.

Auf Einladung des Lackmuseums Münster und mit Unterstützung der BASF Coatings GmbH sind wir für Donnerstag, 21.11. um 19:30 Uhr in die Stadthalle Münster-Hiltrup eingeladen.

Unsere Tournee endet mit den beiden Gastspielen am 26.11. in der Stadthalle Hagen und am 29.11. in den Flottmannhallen Herne.


PS.: Nachdem die Enkelin von Oskar Schlemmer Janine Schlemmer zusammen mit ihrer Tochter schon unsere Fassung des "triadischen Balletts" im September in Weimar besucht hatte, war sie mit ihrem Sohn zu Gast in der zweiten Aufführung des "Lackballetts" im Bauhaus Dessau!
Aktueller Terminkalender
 
Die Tournee mit unserem Lackballett
01.11.2019
 
November 2019
 
Nach den beiden erfolgreichen Gastspielen mit "TRIAS - Das triadische Ballett" im September in Steinfurt und Weimar und nach der geglückten Wiederaufnahme von "Der Silberprinz" im Oktober für Krefeld und Düsseldorf, steht nun für den November eine Tournee mit unseren "Lackballett an, welche uns mit 10 Aufführungen in sieben Städte führen wird:

6. + 7.11.:
euro-scene Leipzig / Theater der jungen Welt

9. + 10.11.:
Bauhaus Dessau

16. + 17.11.:
Teatro San Materno in Ascona (CH)

19.11.:
Theater und Konzerthaus Solingen

21.11.:
Stadthalle Münster-Hiltrup

26.11.:
Stadthalle Hagen

29.11.:
Flottmannhallen Herne
THEATER DER KLÄNGE Termine
 
Auftakt der Tournee mit "Das Lackballett" beim Festival euro-scene Leipzig
31.10.2019
 
Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. November 2019
 
Die euro-scene Leipzig (Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes) findet vom 5. – 10. November 2019 zum 29. Mal statt. In diesem Jahr werden 10 Gastspiele aus 8 Ländern in rund 22 Vorstellungen und 7 Spielstätten gezeigt. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder. Unter dem diesjährigen Motto "Parallelwelten" widmet sich das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes parallel liegenden oder miteinander verzahnten Ebenen.

Das THEATER DER KLÄNGE ist erstmalig zu diesem hochwertigen Theater- und Tanzfestival eingeladen. Die Leiterin des Festivals - Ann-Elisabeth Wolff - sah "Das Lackballett" Ende Januar im Rahmen unserer Uraufführungen im Theater im Depot Dortmund und lud das THEATER DER KLÄNGE mit dieser Produktion nach Leipzig ein. In der gleichen Vorstellung saßen auch Vertreter des Lackmuseums Münster und der Stiftung Bauhaus Dessau. Auch diese beiden Besuchergruppen luden das "Lackballett" spontan nach Münster und Dessau ein.

Von daher bilden die beiden Gastspiele in Leipzig (Theater der jungen Welt) und Dessau (historische Bühne im Bauhaus Dessau) nun den Auftakt zu unserer "Lackballett-Tournee", bevor wir dann damit weiter in die Schweiz (Teatro San Materno in Ascona), nach Solingen (Theater und Konzerthaus) und weiter nach Münster (Stadthalle Hiltrup) reisen.
euro-scene Leipzig
 
"Das Lackballett" auf der Gropius-Bühne im Bauhaus Dessau
29.10.2019
 
Samstag, 9. und Sonntag, 10. November 2019
 
Das THEATER DER KLÄNGE war schon oft zu Gast in der Bühne im Bauhaus Dessau.

1988 - noch zu DDR Zeiten - mit unserer Doppelproduktion "Die mechanische Bauhausbühne".
In den Jahren 1991 bis 1994 mit den Koproduktionen "November", "Figur und Klang im Raum" und "Reden ist Silber...".

Es dauerte dann bis 2009, als wir im Rahmen von "90 Jahre Bauhaus" erneut "Das mechanische Ballett" auf dieser Bühne spielen konnten. Von dieser Aufführung machten wir seinerzeit einen Videomitschitt!

2014 spielten wir eine eigens für die Eröffnung der rekonstruierten Meisterhäuser entwickelte Choreografie "blau-rot-gelbe geo-nische Orga-metrie" Open Air vor den Meisterhäusern.

Zuletzt bestellte die Stiftung Bauhaus Dessau bei uns acht Duplikate unserer Figurinen-Neubauten aus "TRIAS - Das triadische Ballett". Aktuell sind drei dieser acht Figurinen im neuen Bauhausmuseum Dessau zu sehen.

Und nun - 10 years later - erneut ein Gastspiel auf der von Walter Gropius entworfenen und gebauten Bühne im Bauhaus Dessau mit unserer jüngsten Kreation "Das Lackballett":

Samstag, 9.November um 19:30 Uhr und Sonntag, 10. November um 17 Uhr.
Das Lackballett im Bauhaus Dessau
 
Fast geplatzt: Vorstellungen von "Der Silberprinz" gerettet...
18.10.2019
 
Krefeld 20. und Düsseldorf 25./26. Oktober 2019
 
Letzte Woche Dienstag erreichte uns ein Anruf unsers "Silberprinz"-Hauptdarstellers András Sosko, dass er nicht an der Wiederaufnahme unseres Theaterstücks "Der Silberprinz" teilnehmen könne. Der Grund: Verdacht auf einen doppelten Bandscheibenvorfall, verbunden mit großen Schmerzen und demzufolge weitestgehender Bewegungsunfähigkeit.

Schock! - Was tun? - Die Wiederaufnahme absagen? Fünf weiteren Schauspielern die Verträge wegen "höherer Gewalt" kündigen? Das erste Mal in der Geschichte des THEATERs DER KLÄNGE eine Aufführungsserie absagen?

Oder telefonieren und einen Ersatz für diese anspruchsvolle Rolle finden?

Wir haben uns für die zweite Option entschieden und innerhalb von zwei Tagen mit Felix Banholzer einen Schauspieler gefunden, der sich zutraute diese Aufgabe binnen einer Woche zu meistern. Gestern, Donnerstag gab es Durchläufe des ersten und zweiten Teils und heute werden wir das ganze Stück durchgehend proben!

Neu im Ensemble sind auch Jost op den Winkel, der die Rollen von Hans Groß und Laszlo Moholy-Nagy übernimmt, sowie Stella-Louisa Göke für die zahlreichen weiblichen Nebenrollen im Stück. Stella Göke war schon im Ensemble zur szenischen Lesung des "Silberprinz" 2015 und spielte seinerzeit die Rolle von Ise Gropius. Neben diesen Neuzugängen freuen wir uns aber sehr, dass die Originalbesetzung in Person von Miriam Gronau (in den Rollen von Alma Mahler und Ise Gropius), Manuel Rittich (in den Rollen von Johannes Itten, Oskar Schlemmer und Fritz Hesse) und Simon Fleischhacker (in den Rollen von Max Thedy, Lyonel Feininger und Hannes Meyer) erneut für die Wiederaufnahme dabei sind.

Nun kommt es aber auf Sie an! - Wir machen diese Arbeit für unser Publikum und weil wir von unseren Stoffen überzeugt sind.

Sie haben nun die Wahl: Einen "freien" Sonntag-, oder Freitag- oder Samstagabend - oder einen Abend mit uns im Theater:
Zwei Schauspielerinnen, vier Schauspieler, ein Regisseur, zwei Techniker und eine Choreographin - also 10 Personen - heißen Sie am Sonntag, 20. Oktober herzlich im Theater Krefeld willkommen und wiederholen dies am Freitag, 25. Oktober und Samstag, 26. Oktober im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf. In Düsseldorf werden Sie im Foyer auch von unseren Mitarbeiterinnen aus unserem künstlerischen Betriebsbüro an der Kasse begrüßt.

Es erwartet Sie inhaltlich ein spannender Abend zu einer Geschichte aus der Weimarer Republik, die so aktuell ist, dass man sich fragt, ob sich seither nichts geändert hat. Andererseits bietet dieser Theaterabend aber auch die Chance sich mit unserer "eigenen" Historie zu verbinden, die viel mit unserem heutigen Selbstverständnis in Deutschland zu Fragen von Kunst, Handwerk, Lehre und Gemeinschaft zu tun hat.

Entscheiden Sie sich bitte nicht für den "freien Abend", sondern für den Besuch einer unserer Theatervorstellungen. Sie belohnen damit auch unsere Bemühungen eine Wiederaufnahme zu retten, die fast unrettbar erschien!
Kartenvorverkauf über eventim.de
 
"Der Silberprinz" - Wiederaufnahme für Düsseldorf
11.10.2019
 
25. und 26. Oktober je 19:30 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Dssd
 
Die Stadt Düsseldorf unterstützt unsere beiden 2019er Bauhaus-Projekte.

1. Die Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne", die seit 12. September noch bis 8. Dezember täglich (außer Montags) im Theatermuseum Düsseldorf besuchbar ist.

2. Die Wiederaufnahme unserer 2018er Theater-Kreation "Der Silberprinz"

Morgen beginnen die Proben zur Wiederaufnahme dieses Stücks in teilweise neuer Besetzung. Am Sonntag, 20. Oktober gastiert dieses Stück dann um 19.30 Uhr im Theater Krefeld in der großen Bühne. Knapp eine Woche später kommt es dann nach Düsseldorf zurück in den Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule - Diepenstraße 15 in Düsseldorf-Gerresheim.

Die Presse schrieb exemplarisch zur Uraufführung :

"Der Architekt Walter Gropius wird in der Produktion aus der Sicht von neun Personen charakterisiert: Seine Ehefrauen kommen dabei ebenso zu Wort wie Künstler und Kollegen. Was sich in den neun Jahren Bauhaus unter Walter Gropius ereignet hat, ist in der Inszenierung nicht chronologisch zu sehen - die Handlung wird durch Rückblicke ergänzt. Auf einer Leinwand gibt das Theater der Klänge seinem Publikum eine Orientierung, blendet Jahreszahlen ebenso wie den Ort des Geschehens ein. Es folgt etwa eine Rückblende ins Jahr 1919, als Gropius einst die Ausstellung an der Kunsthochschule mit einem vernichtenden Urteil quittierte: "Fertige Bilder, gefüllte Rahmen, aber für wen eigentlich?" Jener Moment dürfte auch das erste Mal den Unmut des damaligen Professors Max Thedy ausgelöst haben. Gropius' Ansicht, Künstler seien nichts anderes als eine Weiterentwicklung der Handwerker, lässt bei vielen Unmut schwelen: Gropius wird für Konservative und nationale Sozialisten zum erklärten Antagonisten.

Doch der "
Silberprinz" überzeugt nicht nur mit lautem Krawall: Selbst in wortlosen Dialogen - etwa bei den Treffen zwischen Gropius und seinen Frauen - schaffen die Darsteller es, eine Spannung zwischen den Figuren aufzubauen. Kaum vorstellbar, dass es nur sechs Schauspieler sind, die die zehn Hauptrollen und zahlreichen Nebenrollen mit Leben füllen.

Auch bloße Requisiten werden in "
Der Silberprinz" zu Bedeutungsträgern. Wenn Alma Mahler im Streitgespräch mit Gropius zu den Abschminktüchern greift, ist es zugleich ein Moment der Demaskierung. Derart bloßgestellt kommen der Grande Dame die Tränen über ihre Trennung. Kleine Bauklötzchen zeigen hingegen, in welcher Beziehung die Künstler zu Gropius stehen: Die einen stoßen sie um, Künstler Moholy aber schafft aus ihnen ein neues Gebilde. Es ist jener Moment, in dem sein Potenzial erkannt wird. Und Gropius schlägt ihn als seinen Nachfolger vor.

In charmanter Art schafft es das "
Theater der Klänge", das Publikum zu Akteuren des Stücks werden zu lassen. Denn während Reden gehalten werden, etwa wenn Walter Gropius die erste Bauhausausstellung eröffnet, mischen sich die Darsteller unter die Zuschauer und befeuern die Rede des Architekten mit Beifall, Lachern oder Zwischenrufen. So wird das Publikum Teil der Zuhörerschaft um 1923 - es kann auch passieren, das Gropius höchstselbst neben einem Theatergast sitzt."

Nathalie Urbig
Rheinische Post
Tickets für "Der Silberprinz" über eventim.de
 
"Der Silberprinz" am Sonntag, 20. Oktober im Stadttheater Krefeld
10.10.2019
 
Theater Krefeld / große Bühne
 
Krefeld ist aktuell die "Bauhausstadt im Westen" und gedenkt anläßlich 100 Jahre Bauhaus mit zahlreichen Veranstaltungen dieser Tatsache.

Das Theater Krefeld/Mönchengladbach hat uns mit unserem Stück "Der Silberprinz - Neun Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus" für Sonntag, 20. Oktober um 19:30 Uhr in die große Bühne des Theaters Krefeld eingeladen.

Von 1919-1928 war Walter Gropius, der Gründer des Bauhauses, auch dessen Leiter. Jene neun Jahre bilden den Rahmen für diese THEATER DER KLÄNGE Produktion. Neun Jahre, die geprägt sind von politischen Querelen um die Gründung des Bauhauses, vom Kampf, die neuen Ideen durchzusetzen und ein Programm dafür zu entwickeln, privat aber auch geprägt vom Ende seiner ersten und dem Beginn seiner zweiten Ehe.

Das medial konzipierte Theaterstück reflektiert Walter Gropius Arbeit für das Bauhaus in Weimar und in Dessau. Dabei wird die Person Gropius in verschiedenen Zeiträumen jeweils durch die Menschen, die ihn in dieser Zeit besonders intensiv begleiteten, aus verschiedenen Perspektiven und damit sehr unterschiedlich gezeichnet. Die vom Ensemble verkörperten Zeitgenossen, die Gropius als wechselnde Erzähler jeweils porträtieren, sind die historischen Figuren: Max Thedy, Hans Groß, Johannes Itten, Alma Mahler, Ise Gropius, Oskar Schlemmer, Laszlo Moholy-Nagy, Fritz Hesse und Hannes Maier - Gegner, loyale Mitarbeiter, Ehefrauen, Politiker und institutionelle Nachfolger.

Gesellschaftlich-künstlerische Vision, politischer Kampf, Intrigen, Liebe, Brennen und Ausbrennen, Avantgarde versus schnell schon wieder Gestriger-Sein - viele Themen spiegeln sich in diesen Betrachtungen der Person Walter Gropius.

In einer dichten Szenenfolge von insgesamt 30 Szenen werden in zwei Stunden die 9 Jahre Bauhaus unter Walter Gropius nicht chronologisch, sondern mosaikartig zusammengesetzt. Sechs Darsteller schlüpfen dabei in fliegenden, auf der Bühne offenen Wechseln in insgesamt zehn Haupt- sowie zahlreiche Nebenrollen. Die Videoszenographie wurde eigens für das Stück angefertigt. Sie strukturiert das Mosaik, deutet Räume und Zeiträume an und gibt weiterführende Hintergrundinformationen.
Tickets für das Theater Krefeld
 
J.U.Lensing zu Gast auf dem roten Sofa
03.10.2019
 
Mittwoch, 9. Oktober 2019 im Düsseldorfer Theatermuseum
 
Im Rahmen unserer aktuell im Düsseldorfer Theatermuseum zu sehenden und zu hörenden Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" ist der Gründer und künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE J.U.Lensing am Mittwoch, 9. Oktober um 19 Uhr zu Gast in der Reihe "Das rote Sofa" im Theatermuseum Düsseldorf.

Titel der Veranstaltung ist "Musiktheater multimedial"

Das THEATER DER KLÄNGE wurde 1987 auf Initiative des damals gerade examinierten Komponisten J.U.Lensing in Düsseldorf gegründet und inzwischen längst mit internationaler Ausstrahlung, bildet das THEATER DER KLÄNGE ein Ensemble-Kollektiv, in dem alle theatralen Ausdrucksmittel wie Sprache, Musik, Tanz, bildende Kunst, aber auch neueste Medien in Synthese genutzt werden. Ein Schwerpunkt war und ist die nachschöpferische Beschäftigung mit dem Theater des ‚Bauhaus‘, von der auch die aktuelle Ausstellung im Theatermuseum erzählt und die im Gespräch mit dem Leiter Jörg U. Lensing Thema sein wird.
Theatermuseum Düsseldorf
 
Der Silberprinz - Neun Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus
02.10.2019
 
Wiederaufnahme im Oktober 2019
 
Nachdem wir in der "Bauhausstadt im Westen" in Krefeld im Juni mit offenen Armen mit unserem "triadischen Ballett" empfangen wurden, sind wir für Sonntag, 20. Oktober um 19.30 Uhr mit unserer Theaterproduktion über Walter Gropius und das Bauhaus "Der Silberprinz" in das Stadttheater Krefeld eingeladen.

Eine Woche später präsentieren wir am Fr, 25. und Sa, 26. Oktober das zweieinhalbstündige Theaterstück über die neun Jahre Bauhaus zwischen 1919 und 1928 im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf (jeweils 19:30 Uhr).

Eine vorläufig letzte Gelegenheit unsere Reflexion über Gropius Bauhaus noch einmal live auf Bühnen zu erleben!
Kartenvorverkauf auf eventim
 
Ausstellungs-Album
01.10.2019
 
Online auf museum.de
 
Unser langjähriger Bühnen-Fotograf Oliver Eltinger hat nun auch unsere aktuelle Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" im Theatermuseum Düsseldorf fotografisch dokumentiert.

Dieses Album ist auf der Theatermuseumsseite auf museum.de anschaubar.
Dort ebenso zu finden ist der komplette Audioguide zur aktuellen Ausstellung, sowie ein kleineres Fotoalbum zu unserer 2012er Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" (Fotograf: Philipp Haas)
Museum.de
 
"TRIAS - Das triadische Ballett" - finale Aufführungen 2019
28.09.2019
 
über 1000 Zuschauer in Steinfurt und Weimar
 
In Steinfurt vor kleinem, dafür aber umso dankbarerem Publikum und eine Woche später in Weimar vor großem Publikum (ausverkaufte Weimarhalle mit 900 Zuschauern) feierte unsere Neuinterpretation des "triadischen Balletts" seinen vorläufigen Abschluss und Höhepunkt für das Bauhaus-Jubiläumsjahr.

Startend mit unserer Spanientournee im Mai diesen Jahres führte uns dieses Stück in die Städte Barcelona, Valencia und Bilbao, sowie später mit Doppelaufführung Open Air nach Krefeld und anschließend in die Sayner Hütte bei Koblenz. Immer sehr gut besucht bis ausverkauft, sahen ca. 3000 Menschen alleine in diesem Jahr "Das triadische Ballett" in unserer Neufassung. In Weimar saßen die Enkelin Janine und die Urenkelin Karin Schlemmer im Publikum!

Unsere Neuinterpretation des "triadischen Balletts" ist geprägt durch Livemusik für kleine Besetzung (Klavier, Cello, Schlagzeug), authentische Figurinenrekonstruktionen (vor allen nach den Fotos aus den 1920er Jahren), eine Neuchoreografie, die ebenso wie die integrierten musikalischen Schlemmerclowns das Humorvolle anstelle des akademischen Ernstes betont, der sonst oft (fälschlicherweise) mit dem Bauhaus verbunden wird.

Momentan bleiben zu sehen drei Figurinen aus unserem 2015er Set in unserer Ausstellung im Düsseldorfer Theatermuseum, drei Duplikate unserer aktuellen Figurinen im neuen Bauhaus-Museum in Dessau und unser Katalog "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen."
Webshop des THEATERs DER KLÄNGE
 
Das triadische Ballett in Weimar
25.09.2019
 
Triennale der Moderne / Achava Festival - Weimarhalle am 27. September 2019
 
Oskar Schlemmer präsentierte sein "triadisches Ballett" 1923 mit großem Erfolg anläßlich der "bauhauswochen" im Deutschen Nationaltheater Weimar.

Anläßlich 100 Jahre Bauhaus kehrt dieses Ballett auf Einladung der Bauhaus Universität Weimar nun in unserer 2015er Neufassung zurück nach Weimar, dieses Mal allerdings im Rahmen der "Triennale der Moderne / Achava Festival" in die Weimarhalle.

Von 2017 bis Sommer diesen Jahres gaben wir allerdings alle 18 Figurinen noch einmal neu in Auftrag. So tourt unsere Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" aktuell zwar mit der von Thomas Wansing 2014/15 für unsere Fassung neu komponierten Livemusik für Klavier, Cello und Schlagzeug und in der von Jacqueline Fischer 2014/15 neu entwickelten Choreografie für die 12 Szenen. Aber die gesamte Inszenierung ist nun mit fast originalgetreuen Figurinen zu sehen. Die noch erhaltenen Originalfigurinen von Oskar Schlemmer, welche aktuell in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen sind, waren Vorlagen für die detailgetreuen Rekonstruktionen unserer Tanzfigurinen durch unsere Kostümbildnerin Caterina Di Fiore und den Figurinenplastiker Christian Forsen. Die nicht mehr erhaltenen Originalfigurinen wurden vor allem nach den noch verfügbaren Fotografien aus den 1920er Jahre rekonstruiert. Möglich wurde diese umfangreiche Arbeit, die ganze zwei Jahre Fertigungszeit beanspruchte, durch Unterstützungen aus dem Fonds Bauhaus100 im Westen (NRW) und durch den Ankauf von 8 Figurinenduplikaten durch die Stiftung Bauhaus Dessau.

Für 2019 die letzte Gelegenheit dieses neu interpretierte "Originalwerk" des Bauhauskünstlers Oskar Schlemmer in der - die musikalischen Schlemmerclowns beinhaltenden - Inszenierung von J.U.Lensing live zu erleben!
Achava Festival Thüringen
 
TRIAS - Das triadische Ballett im September 2019
15.09.2019
 
Steinfurt & Weimar
 
Unsere Produktion "TRIAS – Das triadische Ballett", mit dem wir im Rahmen unserer ersten Spanientournee im Mai diesen Jahres unsere Aktivitäten zum Bauhausjubiläumsjahr begonnen haben, wird 2019 nur noch in diesem Monat einmal in Nordrhein-Westfalen und einmal in Thüringen live zu sehen sein:

Samstag, 21. September 2019 um 19:30 Uhr im Arnoldinium Steinfurt (Münsterland)
im Rahmen und auf Einladung von "Neuyes Bauhaus"
https://neuyes-bauhaus.de

und

Freitag, 27. September 2019 um 21 Uhr in der Weimarhalle in Weimar
auf Einladung der Bauhausuniversität Weimar im Rahmen der Triennale der Moderne / Achava-Festspiele Weimar
https://www.achava-festspiele.de/termin/2019-09-27-2100#detail
Neues Bauhaus / Heinrich Neuy Museum Steinfurt
 
Bauhausbühnenausstellung im Düsseldorfer Theatermuseum ist eröffnet
13.09.2019
 
12. September bis 8.Dezember 2019
 
Bei spätsommerlichem Wetter eröffneten der Leiter des Theatermuseums Düsseldorf Dr. Matzigkeit, die Kulturamtsleiterin der Stadt Düsseldorf Frau Schirge und der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE Prof. J.U.Lensing, sowie Walter Gropius verkörpert durch den Schauspieler Andràs Sosko die Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" am Donnerstagabend des 12. September 2019 im Theatermuseum Düsseldorf vor zahlreich erschienenem Publikum. (darunter auch der Neffe Peter Gropius)

Die auditiv-mediale Ausstellung ist bis 8. Dezember von Dienstags bis Sonntags täglich ab Mittags bis Abends besuchbar (genaueres siehe Link).

Am Abend des 9. Oktober 2019 ist um 19 Uhr ein Talk im Rahmen des "roten Sofas" im Theatermuseum mit J.U.Lensing zu den Themen "Theater der Klänge", "bauhaus", "die Ausstellung" und mehr angesetzt.
Theatermuseum Düsseldorf auf museum.de
 
Bauhaus-Ausstellungseröffnung im Theatermuseum Düsseldorf
03.09.2019
 
THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne
 
Am Donnerstag, 12. September 2019 eröffnen wir um 18 Uhr in den Räumen des Theatermuseums Düsseldorf unsere unlängst in der ACC Galerie Weimar gezeigte Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen."

Zur Eröffnung wird der kommissarische Leiter des Theatermuseums Düsseldorf Herr Dr. Matzigkeit, die Kulturamtsleiterin der Stadt Düsseldorf Frau Schirge und der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE Prof. J.U.Lensing jeweils kurze Reden halten. Die finale Rede des Abends ist von Walter Gropius: "Kunst und Technik - Eine neue Einheit", vorgetragen von unserem Schauspieler Andràs Sosko, der in unserem Stück "Der Silberprinz" den Gropius spielt.

Ab 13. September bis 8. Dezember 2019 kann die Ausstellung täglich von Dienstags bis Sonntags besucht werden.

Zu sehen und zu hören sind Videoausschnitte und Figurinen aus unseren Produktionen, außerdem historische und aktuelle Fotografien, Skizzen, Grafiken, Texte, Anekdoten aus dem Bauhaus und unseren Stücken. Ein ausführlicher hörspielartig gestalteter Audio-Guide führt durch die Ausstellung.

Ergänzt wird sie durch einen Katalog mit 96 reich bebilderten Seiten.
Er ist an der Kasse des Theatermuseums oder auch online über unseren Shop erhältlich.

Als ersten Vorgeschmack auf die Ausstellung können Sie hier online in unseren Audioguide hineinhören.
Audioguide zur Ausstellung in Düsseldorf
 
Bauhaus-Stücke im Herbst 2019
02.09.2019
 
TRIAS – Der Silberprinz – Das Lackballett
 
Im Herbst des Bauhaus-Jubiliäumsjahres 2019 brennt das Theater der Klänge noch einmal ein Bühnen-Feuerwerk zu Ehren dieser Kunst-, Architektur und Design Schule ab. Wir sind mit Wiederaufnahmen von dreien unserer Bauhausstücke auf Tournee:

September: "TRIAS - Das triadische Ballett" in Steinfurt und in Weimar

Oktober: "Der Silberprinz" in Krefeld und in Düsseldorf

November: "Das Lackballett" in Leipzig, Dessau, Ascona (CH), Solingen, Münster, Hagen und Herne

12. September bis 8. Dezember: unsere Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" im Theatermuseum Düsseldorf.

Und mehr noch: Das CCCC-Museum in Valencia (Spanien) plant, die Ausstellung ab Dezember 2019 zu übernehmen!
Termine
 
Ausstellung "bauhausbühne" auf dem Weg nach Düsseldorf
08.08.2019
 
Abbau in der ACC Galerie Weimar
 
Am Sonntagabend, 4. August 2019 schloss die Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" in der ACC Galerie Weimar. Dienstag wurde von unserem Team abgebaut und Mittwoch verladen. Donnerstag, 8. August wird diese Ausstellung in das Theatermuseum Düsseldorf verfrachtet, wo sie von 2. bis 11. September in anderer Gestalt wieder aufgebaut wird.

Am 12. September 2019 wird um 18 Uhr die Vernissage im Theatermuseum Düsseldorf stattfinden.

830 Besucher sahen die Ausstellung in den gut zwei Monaten Laufzeit in Weimar. Die Gästebuchkommentare sind rundweg sehr positiv. Wir werden daraus noch zitieren.

Das THEATER DER KLÄNGE geht ab 12. August in die wohlverdiente Sommerpause und meldet sich Anfang September 2019 wieder zurück.
ACC Galerie Weimar
 
Das Lackballett in Darmstadt
05.08.2019
 
Erfolgreiche Aufführung vor knapp 500 Zuschauern bei bestem Open Air Wetter
 
Es gibt Sternstunden, bei denen für ein bestimmtes Stück fast alles stimmt. Obwohl Open Air für unsere Stücke nicht einfach zu realisieren ist, hatte nun auch "Das Lackballett" seine Open Air Premiere - und das vor der Kulisse der Mathildenhöhe in Darmstadt, einer Jugendstil-Künstkerkolonie in der schon vor über 100 Jahren der Architekt Peter Behrens Festspiele veranstaltete!

Unser "Lackballett" wurde auch vom Darmstädter Publikum dankbar aufgenommen (siehe Presselink), nachdem es schon Mitte Juli das Weimarer Publikum zu einer Standing Ovation hingerissen hatte..
Presse Darmstadt
 
"Das Lackballett" Open Air auf der Mathildenhöhe Darmstadt
26.07.2019
 
Residenzfestspiele Darmstadt 2019
 
Auf Einladung der Residenzfestspiele Darmstadt sind wir für Sonntag, 4. August 2019 um 21 Uhr mit "Das Lackballett" zu einer Open-Air-Aufführung auf der Mathildenhöhe Darmstadt eingeladen.

Das freut uns aus zwei Gründen:

1. Ein Bauhausarchiv war in den sechziger Jahren kurz für Darmstadt sehr konkret im Gespräch und Walter Gropius entwarf ein Museumsgebäude eben für den Ort Mathildenhöhe Darmstadt. Leider wurde seinerzeit die Finanzierung dieses Archivs nicht gewährleistet, so dass das Archiv letztendlich nach Berlin kam. Umso mehr freut uns, dass wir über 50 Jahre nach diesen Plänen ein Stück "spätes Bauhaus" im August 2019 dort in neuer Gestalt werden präsentieren können.

2. Die Residenzfestspiele Darmstadt hatten uns schon 2002 mit unserem Stück LUDUS DANIELIS nach Darmstadt eingeladen. Seinerzeit verregnete uns die damals Open Air angedachte Aufführung im Schlosshof Darmstadt, so dass wir letzendlich nur ein szenisches Konzert in der Universität Darmstadt zusammen mit dem Musikensemble ESTAMPIE aufführen konnten. Umso mehr freut es uns 17 Jahre später endlich mit dem "Lackballett" ein komplettes Musiktheaterstück Open Air im Rahmen der Residenzfestspiele Darmstadt aufführen zu können.
Tickets für die Residenzfestspiele Darmstadt
 
Acht Figurinen für das neue Bauhaus Museum in Dessau
25.07.2019
 
Das triadische Ballett
 
2017 fanden wir im Düsseldorfer Bildhauer Christian Forsen den Figurinenplastiker, dem wir den Auftrag gaben - zusammen mit unserer langjährigen Kostümbildnerin Caterina Di Fiore - ein komplett neues Set an Figurinen zu unserer 2015er Neukreation des "triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer anzufertigen.

Unterstützt wurden wir durch die Aussicht in 2018/19 eine finanzielle Sonder-Unterstützung des Landes NRW aus dem Fonds "Bauhaus 100 im Westen" bekommen zu können. Im Herbst 2017 konnten wir so insgesamt 14 von 18 neuen Figurinen im Rahmen unseres Programm "bauhaus ballette" präsentieren, die zu diesem Zeitpunkt noch Leihgaben der beiden Künstler waren.

Vertreter der Stiftung Bauhaus Dessau waren 2017 Gäste bei einer Aufführung der "bauhaus ballette" im Düsseldorfer Capitol Theater und bestellten direkt danach insgesamt acht Duplikate unserer neuen Figurinen für das neue Bauhausmuseum in Dessau.

Beides - die Unterstützung des Landes NRW und der Dessauer Auftrag - versetzten uns in die Lage zum einen die insgesamt 18 Figurinen der Brüder Schlemmer fast original für unsere Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" und darüber hinaus die acht Figurinen für das Bauhaus Musuem Dessau anzufertigen.

Besucher unserer beiden letzten TRIAS-Aufführungen in Krefeld und in Koblenz-Bendorf kamen mit der nun realisierten "Drahtfigur" und der ebenfalls nun originalgetreu rekonstruierten Figurine "Die Kugelhände" schon in den Genuss von 16 originalgetreu rekonstruierten Figurinen. In den kommenden Aufführungen im Herbst in Steinfurt und in der Weimarhalle wird auch die 17. Figurine "Der Taucher" in originalgetreuer Gestalt zu sehen sein und wir werden die Figurine "Der Abstrakte" komplettierend in unserer Sammlung haben.

Die acht Figurinen "Der Taucher", "Die weiße Tänzerin", "Der Beckentürke", "Die Spirale", "Die Scheibe", "Die Goldkugel", "Die Drahtfigur" und "Der Abstrakte" gehen als Duplikate kommende Woche nach Dessau. Duplikate ist dabei nicht ganz richtig, da die Museumsfigurinen noch einmal genauer an den Originalen orientiert angefertigt wurden, als unsere Tanzfigurinen. Oskar, Carl und Tut Schlemmer verwendeten Anfang der 1920er Jahre - in Ermangelung anderer Materialien - Filz- und Seidenstoffe für ihre Figurinen, die für den Einsatz als Tanzkostüme nur bedingt tauglich sind. Die Museumsfigurinen sind mit diesen Stoffen gefertigt, um den Originalen so nah wie möglich zu kommen, während unsere Tanzfigurinen mit neueren belastbareren Stoffen angefertigt wurden.

Unbewegt sind die acht Duplikate-Figurinen ab 8. September 2019 im neuen Bauhausmuseum Dessau zu sehen. Getanzt sind unsere 17 Figurinen am 21. September 2019 im Arnoldinium Steinfurt und am 27. September in der Weimarhalle in Weimar zu sehen!
Triennale der Moderne
 
Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" noch bis 4. August in Weimar
20.07.2019
 
ACC Galerie Weimar
 
Die umfangreiche Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen." ist noch bis einschließlich Sonntag, 4. August 2019 in der ACC Galerie Weimar zu sehen.

Nur dort ist sie in insgesamt 10 Räumen, verbunden durch einen Backstagegang und mit einem den Bauhaus Meisterhäusern nachempfundenen Treppenhaus zu sehen. Und nur dort kommt man in den Genuss von insgesamt drei Hörnischen in denen Anekdoten zu den Produktionen durch Ensemblemitglieder erzählt zu hören sind.

Die Ausstellung wandert zwar anschließend weiter in das Theatermuseum Düsseldorf, in dem sie von 12. September bis 8. Dezember 2019 zu sehen und zu hören sein wird. Aber da die Ausstellungsfläche in Düsseldorf wesentlich kleiner ist, werden die Produktionen "Modulator" und "CODA", welche aktuell noch in der 2. Etage der ACC Galerie Weimar ausgestellt sind, ebenso für die Ausstellung in Düsseldorf wegfallen, wie das Backstagekonzept, das Meisterhaus-Treppenhaus und die Hörnischen.

Es gibt immer ein Original! Und das ist noch bis 4. August 2019 in Weimar erlebbar...

Über die Website "museum.de" ist der Audioguide hörbar, ebenso wie die Anekdoten der Hörnischen. Ferner ist auf museum.de auch ein kleines Fotoalbum zur aktuellen Ausstellung in Weimar veröffentlicht.

Über unseren Onlineshop ist unser 96-seitiger Katalog zur Ausstellung mit zahlreichen Fotos und interessanten Texten erhältlich.
Katalog im Onlineshop
 
Wiederaufnahme des Lackballetts für Weimar
17.07.2019
 
Bachbiennale Weimar
 
Unser Gastspiel in Weimar war ein großer Erfolg für unser "Lackballett", aber auch für die Wiederaufnahme einiger Sätze aus unserer 2016er Produktion "Die Kunst der Tanz-Fuge". Aber bevor wir hier selber schreiben, wie unser Arbeit in Weimar aufgenommen wurde, lassen wir den Weimarer Zuschauer Matthias Huth zu Wort kommen, der folgendes auf FB schrieb:

"..." Vor der Pause stellten sich dann vier Tänzer der Düsseldorfer Tanzgruppe der "Kunst der Fuge" mit elektronisch verfremdeten Klängen und einer animierten Leinwand. Fließende Strukturen, angedeutete Pas de deux und Konzentration auf die körperliche Bewegung deuteten schon eindrucksvoll die Intensität an, welche im zweiten Teil des späten Nachmittags folgen sollte.

Denn der geriet zu einer der besten, intelligentesten und multimedial überwältigenden Ballettproduktionen, die ich je gesehen habe (und ich bin da immer noch mit "La Fura dels Baus" oder Nacho Duato durchaus kunstfestverwöhnt). Das sechsköpfige Tänzerteam widmet sich mit dem "Lack-Ballett" einer Schaffensphase von Oskar Schlemmer, die weitestgehend unbekannt, eine weitere Facette dieses Künstlers zeigte.

Kurzer Exkurs: Oskar Schlemmer durfte nach der Machtergreifung durch die Nazis weder öffentlich lehren noch schaffen, da seine Kunst als "entartet" galt. Es ist dem Großindustriellen Dr. Kurt Herberts zu danken, dass er Schlemmer in seiner letzten Lebensphase mit seinem experimentellen Malstudio, das seiner Wuppertaler Lackfabrik zugeordnet war, unter seine finanziellen Fittiche nahm. (Damals förderten die gutsituierten Unternehmer eben noch Künstler statt Fußballer ...)

Schlemmer wiederum hatte dadurch die Möglichkeit, mit diesen Lacken Bilder zu schaffen, die von seiner sonst gegenständliche Malerei abwichen, und das Farbspektrum des Künstlers ebenso sinnlich wie abstrakt widerspiegelten. Zudem war Schlemmer dem Ballett zugeneigt, und sprengte schon damals mit seinem Bühnenschaffen die klassisch tradierte Form mit Elementen von Volkstanz, Archaik und bildender Kunst.

Das "Theater der Klänge" übersetzt seine Intentionen kongenial mit multimedialen Mitteln. Die schwarzgewandeten Tänzer agieren mit farbigen Tüchern, fächerartigen Objekten, Metallkugelkonstruktionen und sinnfälligen Überwurf-Kostümen. Diese werden durch einen Videokünstler durch unterschiedliche Übertragungen auf die Leinwand projiziert. Diese beständige Interaktion schafft punktgenau und sehr konzentriert Hintergründe, welche den Schlemmerbildern ähneln oder entsprechen. Durch die treibende, sich boleroartig steigernde elektronische Interpretation eines Stücks von Georg Friedrich Händel entsteht ein rhythmischer Sog und Farbrausch, der schließlich nach einer Stunde in einem faszinierenden, und sinnlich betörenden Schlussbild endet. Zwischendurch bringt eine Tänzerin durch Zitate Schlemmers sprachlich eingängig und einfallsreich, auch die Denkart des Malers in das Bühnengeschehen ein.

In vollendet choreografierten Abschnitten entsteht so ein Panoptikum moderner Kunst, welches ebenso emotional wie genreübergreifend die freiheitliche Idee des Bauhauses nahebringt. Anders spekuliert: Wären Schlemmer die heutigen Medien zugänglich gewesen, hätte er sicher diese Form gefunden.

Zum Schluss Standing ovations und tosender Applaus in dem wunderbaren Ambiente des Schießhauses. Ein Höhepunkt im Veranstaltungsreigen der Stadt und eine Produktion, die Bauhaus-Ehrungen Weimars in einer Wiederholung sehr gut anstehen würde.

"Bravissimo!"
Theater der Klänge auf FaceBook
 
Bach und Bauhaus in Weimar
05.07.2019
 
Die Kunst der Tanz-Fuge & Das Lackballett
 
Die Bachbiennale Weimar hat das THEATER DER KLÄNGE 2019 zum Abschluss ihres Festivals in das Schiesshaus Weimar eingeladen.

Am Samstag, 13. Juli 2019 beginnt am Abend um 21 Uhr im Schiesshaus ein "BaBa-Fest" (Bach & Bauhaus), welches zum einen durch barocke Tänze zu barocker Musik und zum anderen durch barocke Kostüme und Bauhausfigurinen eröffnet werden wird, bevor das Publikum dann zum Tanz aufgefordert wird.

Am Sonntag, 14 . Juli wird die Bach-Biennale dann ab 17 Uhr im Schiesshaus Weimar mit einem dreiteiligen Programm beendet:

1 | J. S. Bach (1685–1750):
5. Brandenburgisches Konzert D-Dur BWV 1050
Bernd Niedecken, Erika Rombaldoni und Jacqueline Fischer – Barocktanz
Musik: Ensemble amor:atum | Leitung Gertrud Ohse

2 | J. S. Bach: Contrapunkte aus "Die Kunst der Fuge" in verschiedenen tänzerischen und musikalischen Kombinationen

Bernd Niedecken und
Erika Rombaldoni – Barocktanz
Ensemble amor:atum | Leitung Gertrud Ohse

sowie: Ensemble des THEATERs DER KLÄNGE
Contrapunctus 1 (A: stumm + B: von J.S. Bach), Contrapunctus 2 (A: elektronische Musik von J.U.Lensing + B: von J.S.Bach)
Choreographien: Jacqueline Fischer / J.U. Lensing
Interpreten: Darwin Diaz, ChengCheng Hu, Tuan Ly, Phaedra Pisimisi
Bachs Contrapunkte gespielt vom Ensemble amor:atum | Leitung Gertrud Ohse

3 | Das Lackballett
Entwurf: Oskar Schlemmer
Neuinterpretation durch das THEATER DER KLÄNGE 2019
Regie: J.U.Lensing, Choreografie: Jacqueline Fischer, Video: Yoann Trellu
Figurinen: Caterina Di Fiore & Christian Forsen
Musik von J. Lensing und G. F. Händel
Interpreten: Miriam Gronau, ChengCheng Hu, Tuan Ly, Javier Ojeda-Hernandez, Francesca Perrucci, Phaedra Pisimisi


Dieses ambitionierte Programm stellt uns logistisch und technisch vor einige Herausforderungen. Wir hoffen aber, dass wir nach durchtanzter Nacht am 13. Juli dann in der verbleibenden Zeit aus dem Ballhaus einen Theatersaal machen, in dem die TANZ-TRILOGIE "BAROCK-BACH-BAUHAUS" in Weimar stattfinden kann. Unsere Choreografin Jacqueline Fischer tanzt in diesem Programm zur Ouverture übrigens zusammen mit den Barocktänzern Bernd Niedecken und Erika Rombaldoni zur Bach´schen Musik zum 5. Brandenburgischen Konzert!

Wer nach Weimar reist oder sich in der Nähe befindet, kann bei dieser Gelegenheit unsere Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" besuchen, welche noch bis 4. August 2019 täglich in der ACC Galerie Weimar am Burgplatz 1-2 zu sehen und zu hören ist.
Abschlusskonzert der Bachbiennale Weimar
 
Das triadische Ballett in Krefeld und Koblenz
19.06.2019
 
 
Unsere Open Air Premiere unserer Fassung des "triadischen Balletts" – TRIAS am vergangenen Wochenende in Krefeld war ein voller Erfolg. Sommerwetter, eine große Bühne, eine brilliante Verstärkung unserer Instrumente und mehr als doppelt so viele Besucher (stehend), als Plätze vorhanden waren, machten beide Aufführungen jeweils zu einem Fest!

Unser Kostümplastiker Christian Forsen bescherte uns am Generalprobentag den wirklich grandiosen Nachbau der "Drahtfigurine", womit dann die beiden Krefelder Aufführungen dadurch auch zu einer (kleinen) Figurinen-Premiere wurden.

Es sei an dieser Stelle dem Land NRW und seinem für 2019 angelegten Fonds "Bauhaus 100 im Westen" gedankt, der den Neubau der Figurinen finanzierte, die seit 2017 bis heute vom Team Christian Forsen und Caterina Di Fiore hochwertig umgesetzt werden. Die Stiftung Bauhaus Dessau bestellte Anfang des Jahres 8 Duplikate dieser neuen Figurinen, die am 8. September 2019 bei der Eröffnung des neuen Bauhaus Museums in Dessau ausgestellt werden.

Beim THEATER DER KLÄNGE kann man diese Figurinen aber so sehen, wie sie gedacht sind: Getragen und getanzt von Tänzerinnen und Tänzern, gut ausgeleuchtet und musikalisch angefeuert auf einer Bühne!

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Dienstag, 25. Juni 2019 in der Kruppschen Halle der Sayner Hütte in Bendorf bei Koblenz. Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz hat uns dorthin eingeladen. Nach einer Rede des ehemaligen Bauhaus-Direktors Rolf Kuhn beginnt unsere Aufführung dort um 21:30 Uhr. Leider ist diese Veranstaltung schon ausverkauft...

https://www.saynerhuette.org/veranstaltungen/

RP-Kritik zu TRIAS in Krefeld
 
TRIAS - Das triadische Ballett: Open Air in Krefeld
04.06.2019
 
14. und 16. Juni 2019 auf dem Willy-Göldenbachs-Platz in Krefeld
 
Unser Stück "TRIAS – Das triadische Ballett" wird erstmals Open Air gespielt werden. Im Rahmen des Krefelder Festivals "Kultur findet statt" wird am kommenden Freitag, 14. Juni und am Sonntag, 16. Juni 2019 das komplette 90-minütige Stück jeweils ab 21 Uhr auf einer Bühne auf dem Willy-Göldenbachs-Platz in Krefeld zu sehen und zu hören sein.

Durch einen uns zugebilligten Zuschuss aus dem NRW-Landesprogramm "100 Jahre Bauhaus im Westen" konnten die Figurinen zu unserer Fassung des "Triadischen Balletts" 2017 bis 2019 komplett durch unseren Figurinenplastiker Christian Forsen und unsere Kostümbildnerin Caterina Di Fiore neu angefertigt werden, so dass wir in Krefeld eine Figurinen-Fassung werden präsentieren können, die den von Oskar Schlemmer realisierten Originalfigurinen sehr nahe kommt.

Insofern - da die letzten neu realisierten Figurinen erst unlängst fertiggestellt wurden - sind die beiden Krefelder Aufführungen unseres "Triadischen Balletts" erneut eine kleine Premiere!
Krefelder Festival "Kultur findet statt"
 
Historical Bauhaus Stage Productions Actualized for Our Time
03.06.2019
 
Englischsprachiger Artikel von J.U.Lensing im Online Magazin Art Style
 
Auf Einladung des Online Magazins Art Style schrieb J.U.Lensing einen 20-seitigen Artikel zu den Bauhausbühnen-Produktionen des THEATERs DER KLÄNGE, der im Wesentlichen auf dem Katalogtext beruht, den J.U.Lensing für den Katalog zur Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" schrieb.

Der Muttersprachler Don MacDonald übersetzte den Text in britisches Englisch, so dass zu diesem Thema nun auch ein "amtlicher" internationaler Text online verfügbar ist.
Art Style - Juni 2019
 
Das Lackballett in der Juniausgabe der "Deutschen Bühne"
02.06.2019
 
Thema Bauhausbühne
 
Nachdem wir schon im Januar 2019 mit dem Motiv "Blütenfigurine" unseres "Lackballetts" auf dem Titel des Fachmagazins "Tanz" abgebildet waren und im Februar 19 eine sehr positive Besprechung in "Tanz" dazu bekamen, sind wir nun auch in der Juniausgabe mit 4 Seiten zu unserem "Lackballett" und zu unserem "Mechanischen Ballett" im Fachmagazin "Die deutsche Bühne" vertreten.

Auch das Fachmagazin "Bühnentechnische Rundschau" hat in der aktuellen Ausgabe 2/2019 ausführlich über "Das Lackballett" berichtet.

Uns ehrt diese - für ein freies Ensemble sehr ungewöhnliche - Sichtbarkeit unserer Arbeit in drei der wichtigsten deutschen Bühnen-Fachmagazine sehr!
Juniausgabe "Die deutsche Bühne"
 
Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne" ist eröffnet
01.06.2019
 
2. Juni bis 4. August 2019 in der ACC Galerie Weimar
 
Mit Auszügen aus der Rede "Kunst und Technik eine neue Einheit" von Walter Gropius, vorgetragen von unserem Schauspieler aus "Der Silberprinz" Andràs Sosko, wurde am Samstag-Abend des 1. Juni 2019 bei warmen Sommerwetter auf dem Rasen vor der ACC Galerie Weimar die Ausstellung "THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen." eröffnet.

In insgesamt 10 Räumen werden 10 Produktionen des THEATERs DER KLÄNGE ausgestellt, die sich direkt rekonstruierend, oder von Ideen und Texten inspiriert Theateransätze der 1920er Jahre weiterführen.

Die Ausstellung selber ist eine kollektive Arbeit von Design-Studierenden der Studiengänge MA Szenografie&Kommunikation (Prof. Nora Fuchs) und BA Film&Sound (Prof. J.U.Lensing) der FH-Dortmund in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE und der ACC Galerie Weimar. Sie ist stark medial-auditiv konzipiert und reduziert die Exponate zu jeder Produktion auf Grafiken, Fotos und ausgesuchte Figurinen. Ein "Hinterbühnengang", wie man ihn von großen Theatern kennt, verbindet die einzelnen Ausstellungsräume, die alle akustisch durch Video und Musik gekennzeichnet sind. Ein 100-seitiger Ausstellungskatalog ergänzt diese Ausstellung ebenso, wie online ein Fotoalbum und ein umfangreicher Audioguide (museum.de)
Fotoalbum und Audioguide
 
Fünf Figurinen des Mechanischen Balletts ausgestellt in Hannover
23.05.2019
 
August Kestner Museum Hannover: Ausdruckstanz und Bauhausbühne
 
Unsere fünf Figurinen zum Mechanischen Ballett wurden 1:1 kopiert und von Christian Forsen als Ausstellungsfigurinen nachgebaut. Vier der fünf Figurinen stehen direkt über einem Videomonitor auf dem Ausschnitte aus unserer Inszenierung laufen im August Kestner Museum Hannover auf einer eigenen Gerüstbühne. Von unten schaut die Figurine "Der Kleine" hoch zu seinen vier Gefährten.

Unser künstlerischer Leiter J.U.Lensing schrieb für den umfangreichen Ausstellungskatalog zu dieser Ausstellung einen Artikel mit dem Titel "bauhausbühne: Originale - Aneignungen - Weiterführungen" und war zu einer Podiumsdiskussion direkt im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung, welche am 22. Mai 2019 stattfand, eingeladen.

In einem eigens eingerichteten Kinoraum in der Ausstellung laufen alternierend mit der 1969/70er Fassung des Bayrischen Rundfunks zum "triadischen Ballett" Ausschnitte aus unserer Inszenierung zu "TRIAS - Das triadische Ballett" (2015), so dass ein direkter Vergleich der sehr unterschiedlichen Inszenierungen zu den gleichen Figurinen möglich wird.
Ausstellung "Ausdruckstanz und Bauhausbühne"
 
THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne: Originale. Aneignungen. Weiterführungen.
21.05.2019
 
Eine auditiv-mediale Ausstellung
 
Das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE ist weltweit das einzige Ensemble, welches sich seit über 30 Jahren maßgeblich immer wieder mit der historischen Bauhausbühne und Weiterführungen dieser Theater- und Tanzansätze beschäftigt hat. Zum Jubiläumsjahr "Bauhaus 100" präsentiert das THEATER DER KLÄNGE in der ACC Galerie Weimar, diese Form von Beschäftigung mit einem "anderen" Theaterdenken.

In der auditiv-medialen Ausstellung zeigt das THEATER DER KLÄNGE zehn "Bauhaus Produktionen". Diese Bühnenwerke setzten sich direkt oder weiterführend interpretierend mit dem historischen Bauhaus und dessen Bühnenwerken aus den 1920er Jahren auseinander. Jedem dieser durch das THEATER DER KLÄNGE realisierten Projekte ist ein Raum gewidmet, der sowohl die Originalideen (Skizzen, Fotos, Texte), die Rekonstruktionen dieser Entwürfe (Modelle, Figurinen usw.), als auch die inszenatorische Umsetzung (Videos, Fotos und Programme) ausstellt. Verbunden sind diese 10 thematischen Räume durch akustische Korridore, in denen die Klanglichkeit der jeweiligen Stücke des THEATER DER KLÄNGE hörend erfahrbar ist. In kleinen Hörspiel-Nischen werden "Anekdoten" zu den einzelnen Werken von den direkt daran Beteiligten erzählt.

Die audio-visuelle Szenografie wurde von Studierenden des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund gestaltet.

Das Theater der Klänge eröffnet die Ausstellung mit der Rede von Walter Gropius "Kunst und Technik eine neue Einheit" aus dem Theaterstück "Der Silberprinz".

Ein umfangreicher Katalog und ein online verfügbarer Audio-Guide werden diese Ausstellung komplettieren.

Ausstellungseröffnung:
Samstag, 1. Juni 2019, 20 Uhr

Grußworte Greetings:

Frank Motz (ACC-Galerie Weimar)
Prof. Nora Fuchs (FH-Dortmund)
Prof. J.U.Lensing (Theater der Klänge Düsseldorf)

Walter Gropius (gespielt von Andràs Sosko):
Vortrag (gekürzt) "Kunst und Technik eine neue Einheit"

Dauer 2. Juni bis 4. August 2019

Koproduktion: THEATER DER KLÄNGE Düsseldorf,
ACC-Galerie Weimar,
FH-Dortmund-FB-Design

ACC Galerie Weimar
Burgplatz 1 + 2 | 99423 Weimar
T +49 (0) 36 43 – 85 12 61
galerie@acc-weimar.de
www.acc-weimar.de
Die Ausstellung auf museum.de
 
TRIAS Suite & Die weißen Tänzer vor dem Peter Behrens Bau in Oberhausen
19.05.2019
 
Eröffnung der Ausstellung "Nützlich und Schön"
 
Zur Eröffnung der Ausstellung "Nützlich und Schön" im LVR Museum Peter Behrens Bau in Oberhausen spielten unsere Musiker Thomas Wansing (Klavier), Daniel Brandl (Cello) und Oliver Eltinger (Schlagzeug) ingesamt 5 Sätze aus der TRIAS Suite. Zum Abschluss dieses zweiteiligen Minikonzerts anläßlich der LVR-Ausstellung "Nützlich und Schön" traten Phaedra Pisimisi und Darwin Diaz als "Die weißen Tänzer" Open Air auf der zur Bühne umfunktionierten Rampe des Peter Behrens Bau auf.
Plakat zu TRIAS
 
NRW Innenarchitekten feiern Gropius Rede und Die weißen Tänzer
12.05.2019
 
Innenarchitekturtagung der Architektenkammer NRW im Baukunstarchiv NRW
 
Zum Abschluss der Innenarchitektentagung der Architektenkammer NRW führten wir am 11. Mai 2019 direkt im Anschluss an unsere Spanientournee die gekürzte Rede "Kunst und Technik eine neue Einheit", vorgetragen vom Schauspieler Andràs Sosko (Der Silberprinz), im Baukunstarchiv NRW in Dortmund auf. Führte dieser Vortrag schon zu Bravorufen und einem starken Applaus, so waren die anwesenden Innenarchitekten von der anschließenden Darbietung der "weißen Tänzer" (Phaedra Pisimisi, Darwin Diaz) aus unserem Stück "TRIAS - Das triadische Ballett" vollkommen begeistert. Gerahmt wurden diese Tänze von der "TRIAS - Suite" - einer Zusammenstellung von insgesamt 10 Musikstücken aus der Ballettmusik von Thomas Wansing zu unserem Stück "TRIAS - Das triadische Ballett". Selbstverständlich wurde die Musik live gespielt von unserem Musiktrio Thomas Wansing (Klavier), Beate Wolff (Cello) und Oliver Eltinger (Schlagzeug).
Musik zu TRIAS - Das triadische Ballett
Foto: Sven Neidig
 
"Das triadische Ballett" in Spanien
11.05.2019
 
 
Unsere Spanientour mit "TRIAS - Das triadische Ballett" war anstrengend, aber auch ein voller Erfolg. Ausverkaufte Vorstellungen in Barcelona und Valencia, sowie ein gut besuchte Vorstellung in Bilbao brachten dem spanischen Publikum - vermittelt durch die Fondacion Goethe - unsere aktuelle Neu-Inszenierung von Oskar Schlemmers "triadischem Ballett" nahe. Die Resonanz des spanischen Publikums wurde dabei von Auftritt zu Auftritt besser. In Bilbao wurden wir gefeiert!

Obwohl die Strecken zwischen den einzelnen Städten nicht gering sind und wir jeweils einen Fahrtag zwischen den Auftritten verbrachten, gelang uns zeitgleich der Soloauftritt der Figurine "Die Kugelhände" an den beiden Tagen 7. und 8. Mai im Mies van der Rohe Pavillon in Barcelona. Unsere Choreografin und Tänzerin Jacqueline Fischer blieb für die beiden Tage in Barcelona und tanzte ein Duplikat dieser Figurine, während diese Figurine fast zeitgleich auch (getanzt durch Kai Bettermnann) auf der Bühne in Valencia stand!
THEATER DER KLÄNGE Facebook Infos mit Bildern
Foto: Birte Soleada
 
"Das triadische Ballett" in Spanien
18.04.2019
 
Barcelona - Valencia - Bilbao
 
Auftakt unserer zunehmend zahlreicher werdenden Gastspiele und Tourneen im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 ist eine kleine Spanientour (auf Einladung der Fundación Goethe) Anfang Mai mit Gastspielen unserer Neu-Fassung des "triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer in Barcelona, Valencia und Bilbao.

Neben den Aufführungen unseres kompletten 85-minütigen Stücks "TRIAS - Das triadische Ballett" mit Livemusik, zeigen wir auch das Tanzsolo "Kugelhände" - getanzt von unserer Choreografin Jacqueline Fischer - an zwei Tagen im "deutschen Pavillon" von Mies van der Rohe in Barcelona!

Die konkreten Daten und Orte:

Sonntag, 5. Mai 2019 - 19 Uhr - "TRIAS - Das triadische Ballett" im CaixaForum Barcelona

Dienstag, 7. Mai 2019 - 19 Uhr - Solo "Kugelhände" im Pabellón Mies van der Rohe Barcelona

Dienstag, 7. Mai 2019 - 20 Uhr - "TRIAS - Das triadische Ballett" im Espacio Inestable Valencia

Mittwoch, 8. Mai 2019 - 13 Uhr - Solo "Kugelhände" im Pabellón Mies van der Rohe Barcelona

Donnerstag, 9. Mai 2019 - 20 Uhr - "TRIAS - Das triadische Ballett" im Teatro Campos Elíseos Antzokia in Bilbao


- Direkt nach unserer Rückreise am 10. Mai (dem Gründungstag des Theaters der Klänge 1987), spielen wir auf Einladung der Architektenkammer NRW am Samstag, 11. Mai 2019 um 14 Uhr unsere konzertante "TRIAS-Suite" live im Baukunstarchiv NRW in Dortmund. Veredelt wird dieses 45-minütige Konzertprogramm durch die beiden Tänze "Die weiße Tänzerin + Die weißen Tänzer" aus "TRIAS", sowie die Rede "Kunst und Technik eine neue Einheit" von Walter Gropius, vorgetragen von unserem Gropius-Darsteller aus "Der Silberprinz" András Sosko.
Terminkalender Theater der Klänge
 
Projekt 2019
02.04.2019
 
Ausstellung zur Bauhausbühne
 
Im aktuellen Jubiläumsjahr "Bauhaus 100" werden wir nicht wie sonst alljährlich ein neues Bühnenstück kreieren.
Wir blicken vielmehr zurück und präsentieren, wie wir uns seit 32 Jahren immer wieder mit dem Thema Bauhaus beschäftigt haben:

Am 1. Juni 2019 eröffnen wir im ACC-Kunstverein Weimar eine von unserem künstlerischen Leiter J.U.Lensing kuratierte und von uns in Zusammenarbeit mit der ACC-Galerie Weimar organisierte Ausstellung mit dem Titel


THEATER DER KLÄNGE bauhausbühne:
Originale - Aneignungen - Weiterführungen

Diese Ausstellung wird ab 12. September 2019 auch im Theatermuseum Düsseldorf zu sehen und zu hören sein.

Die Ausstellung ist eine Freundschaftsaktion zwischen der Weimarer ACC-Galerie und dem Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, deren Hauptprotagonisten sich noch zu DDR-Zeiten 1989 in Weimar anläßlich eines Gastspiels mit unserer "mechanischen Bauhausbühne" im Deutschen Nationaltheater kennen - und gegenseitig schätzen lernten!

Szenografie- und Sounddesign-Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund haben im vergangenen Wintersemester eine umfangreiche audio-visuelle Ausstellungskonzeption erarbeitet, welche aktuell konkret vorbereitet und Ende Mai in Weimar praktisch umgesetzt wird.
Obwohl - wie immer - nur vergleichsweise spärlich finanziell unterstützt, wird es damit eine umfangreiche Ausstellung zum Thema "Bauhausbühne" geben. In dieser werden in Weimar zehn und in Düsseldorf acht Werke des THEATERs DER KLÄNGE ausgestellt. Bühnenwerke, die sich direkt oder weiterführend interpretierend mit dem historischen Bauhaus und dessen Bühnenwerken aus den zwanziger Jahren auseinandergesetzt haben. Ein umfangreicher Katalog und ein online verfügbarer Audio-Guide werden diese Ausstellung medial komplettieren.

Begleitend dazu wird es im Verlauf des ganzen Jahres 2019 zahlreiche Gastspiele mit Wiederaufnahmen unserer Repertoireproduktionen "TRIAS - Das triadische Ballett", "Das Lackballett" und "Der Silberprinz" geben. Selbst unser 2016er Stück "Die Kunst der Tanz-Fuge" ist für Sommer 2019 (in Auszügen) im Rahmen der Bach-Biennale nach Weimar eingeladen.
ACC-Weimar auf Museum.de
 
TRIAS Figurine und Video bei "Licht im Raum" Düsseldorf
28.02.2019
 
Appetizer
 
"Licht im Raum", das Lichtdesign-Geschäft in der Düsseldorfer Graf-Adolf-Straße zeigt von 4. März bis 27. April 2019 eine neue kleine Ausstellung zum Thema Bauhaus in ihren Geschäftsräumen. Mit dabei: Unsere Ausstellungsfigurine "Die weiße Tänzerin" und ein 25min Video mit Ausschnitten aus unserer Neufassung des "triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer: TRIAS.

"Licht im Raum" hat uns in unseren Anfangsjahren von 1987 bis 1994 sehr geholfen, in dem dieses Geschäft immer eine Anzeige in den damals von uns noch aufwändig gestalteten Programmheften zu unseren Stücken buchte. Alleine aus Dankbarkeit stellten wir daher Video und Figurine für diese Ausstellung leihweise zur Verfügung.

Wer nicht bis 14./16. Juni 2019 warten möchte, bis "TRIAS - Das triadische Ballett" endlich wieder komplett zu sehen sein wird - in Krefeld - der kann sich ja bei "Licht im Raum" Düsseldorf das Video und die Ausstellungsfigurine im Rahmen der normalen Geschäftszeiten anschauen.
Ausstellungen bei "Licht im Raum"
 
Projekte 2019
17.02.2019
 
Bauhaus100
 
Die Uraufführung des "Lackballetts" nach einer Idee von Oskar Schlemmer ist von der Kritik sehr gut aufgenommen worden und war mit komplett ausverkauften Häusern sowohl in Düsseldorf als auch in Dortmund ein Publikumsrenner. Das THEATER DER KLÄNGE hat hierfür eine Idee von Schlemmer neu interpretiert und intermedial weitergeführt. 100 Jahre nach der Gründung der berühmten Kunst- und Gestaltungsschule nehmen wir diese neue Produktion als Auftakt für zahlreiche weitere Aktivitäten zum Thema Bauhausbühne in 2019.

- Aktuell sind wir dabei zahlreiche angefragte Gastspiele und Tourneen zu organisieren und es wird dieses Jahr ein Wiedersehen mit unseren 4 Bauhausbühnenwerken geben, die wir aktuell im Repertoire halten!

- Ebenso beginnen wir aktuell mit dem Bau von insgesamt 8 Figurinen des "triadischen Balletts" als Ausstellungsfigurinen für das neue Bauhausmuseum in Dessau, welches im September 2019 eröffnet werden soll. Diese 8 Figurinen sind Kopien unserer Neufassung, die wir 2017 auf der Bühne im Capitol-Theater Düsseldorf gezeigt haben, mit der Modifikation, dass sie sich noch mehr den Originalfigurinen von Oskar Schlemmer nähern und für Ausstellungszwecke und nicht für Tanz angefertigt werden. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit für die Stiftung Bauhaus Dessau, die von der Qualität unserer Figurinen überzeugt ist und uns deswegen den Zuschlag gegeben hat!

- Am Samstag, 16. März 2019 um 18 Uhr startet die Stadt Krefeld offiziell in das Bauhaus-Jubiläumsjahr im Rahmen des Programms "Bauhaus 100 im Westen". Auftakt ist eine Podiumsdiskussion zu der u.a. auch unser künstlerischer Leiter und Bauhaus-Experte Prof. J.U.Lensing auf das Podium eingeladen ist. Die Stadt Krefeld hat uns darüber hinaus für den 14. und 16. Juni mit "TRIAS - Das triadische Ballett" im Rahmen des innerstädtsichen Open Air Festivals "Kultur findet statt" eingeladen und das Stadttheater Krefeld/Mönchengladbach lädt uns mit "Der Silberprinz" für den 20. Oktober in sein Krefelder Haus!

- Krefeld ist nicht die einzige Stadt in NRW, die unsere Bauhausarbeit zu schätzen weiß: Am Samstag, 11. Mai sind wir mit einer konzertanten "TRIAS-Suite" zu Gast im Baukunstarchiv NRW in Dortmund. Höhepunkt dieses Konzerts unserer Musiker sind die Stücke der "weißen Tänzer" aus dem zweiten Akt, die musikalisch-tänzerisch im Lichthof dieses Museums aufgeführt werden. Als Special tritt unser Schauspieler Andras Sosko in der Rolle von Walter Gropius als Redner mit dem Original-Text "Kunst und Technik eine neue Einheit" auf, den wir auszugsweise auch schon in unserem Theaterstück "Der Silberprinz" von ihm haben vortragen lassen.

- Die "TRIAS-Suite" mit den weißen Tänzern als szenisch-musikalischer Teil ist eine Woche später - am 19. Mai - auch zu hören und zu sehen in Oberhausen mit dem dortigen Peter-Behrens-Bau als Kulisse. Peter Behrens Berliner Architekturbüro war Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine Talentschmiede aus der u.a. Walter Gropius und Le Corbusier, sowie auch Ludwig Mies van der Rohe als Architekten hervorgingen.

- Vor diesen NRW-Aufführungen werden wir auf Spanientournee sein. Sie wird uns mit "TRIAS - Das triadische Ballett" vom 5. bis 9. Mai in die Städte Madrid, Barcelona und Bilbao führen.

- Das Kestnermuseum Hannover eröffnet am 23. Mai die Ausstellung "Bauhausbühne und Ausdruckstanz". Am Eröffnungstag gibt es am Abend eine Podiumsdiskussion zu der abermals unser künstlerischer Leiter Prof. J.U.Lensing auf das Podium eingeladen ist. Ein Text von ihm zum Thema "Bauhausbühne: Originale - Aneignungen - Weiterführungen" ist Bestandteil des Ausstellungskatalogs zu dieser Ausstellung.

- Unter ähnlichem Titel, nämlich "THEATER DER KLÄNGE-Bauhausbühne: Original - Aneignung - Weiterführung" eröffnet dann am Samstag, 1. Juni eine vom THEATER DER KLÄNGE organisierte und kuratierte Ausstellung im ACC-Kunstverein Weimar. Sie kann dort täglich bis zum 4. August besucht werden. Das Theatermuseum Düsseldorf wird diese Austellung dann von September bis Dezember 2019 übernehmen.

Für die zweite Jahreshälfte 2019 sind weitere Gastspiele geplant, mit "TRIAS - Das triadische Ballett", aber auch mit dem "Lackballett" und natürlich auch mit "Der Silberprinz". Zu dessen Wiederaufnahme im Herbst 2019 soll auch die Veröffentlichung des gleichnamigen Hörspiels erfolgen!

Aber da die zweite Jahreshälfte ebenso dicht, wenn nicht sogar dichter mit Aktivitäten unsererseits zum Bauhaus-Jubiläumsjahr wird, melden wir uns dazu spätestens im Juni mit einer detaillierten Programmübersicht.

Wir hoffen, dass Sie sich unsere Termine in Ihren Terminkalender schreiben und dass wir möglichst viele von ihnen zu den diversen Gelegenheiten wiedersehen werden!
Die neue Website des THEATERs DER KLÄNGE
 
Das Lackballett (ausgebucht)
30.01.2019
 
auch Dortmund ist seit letzter Woche bis auf den letzten Platz voll
 
Die Bauhausbühne und das THEATER DER KLÄNGE sind ein Garant für ausverkaufte Vorstellungen. Was wir schon 1987/88 - damals noch mit großem Erstaunen - erlebt haben, wiederholte sich 2014/15 mit unserer Neufassung des "triadischen Balletts" und aktuell auch wieder mit unserem "Lackballett". Es gibt mehr Publikum als Sitzplätze in den Theatern die wir bespielen können.

Auch die Plätze im Dortmunder Theater im Depot sind seit Donnerstag letzter Woche ausgebucht. Ausgebucht heißt nicht ausverkauft, da das Ticketsystem in Dortmund zwar reserviert, der Eintrittskartenverkauf aber an der Abendkasse stattfindet. Es kommt immer wieder vor, dass Bucher ihre Karten nicht abholen. Es besteht also noch eine Chance an der Abendkasse, wenn man früh genug kommt, um sich in die Warteliste-/Schlange einzureihen.

Wir freuen uns sehr, dass auch unsere neueste Kreation so gut beim Publikum und übrigens auch in der Presse und den die Produktion besprechenden Medien ankommt.

Im Moment steht übrigens auch das Telefon in unserem Büro nicht still. Fast täglich kommen neue Anfragen, ob unsere Bauhausproduktionen für Gastspiele zur Verfügung stehen. Es wird also 2019 ein Wiedersehen sowohl mit "Das Lackballett", als auch mit unserer Produktionen "TRIAS - Das triadische Ballett" und auch unserem Theaterstück "Der Silberprinz" geben!

Ab März geht es zunächst mit kleineren Vorauftritten in NRW los, um uns dann Monat für Monat in andere Städte und auch nach Frankreich, Spanien und in die Schweiz zu ziehen.

Höhepunkt wird aber eine neue Ausstellung sein, die wir im Juni in Weimar zum Thema "THEATER DER KLÄNGE und die Bauhausbühne" eröffnen werden und die im Herbst in Düsseldorf zu sehen sein wird. Auch dazu soll es ein Begleitprogramm in Form von Gastspielen in Weimar und Düsseldorf geben...

Presseecho zum Lackballett
 
6 von 4 Vorstellungen bis auf den letzten Platz ausverkauft
14.01.2019
 
"Das Lackballett" ist ein großer Publikumserfolg
 
Geplant waren 4 Premieren-Vorstellungen von Donnerstag, 10. Januar bis Sonntag, 13. Januar 2019. Diese waren schon zu Jahresbeginn ausgebucht, so dass wir für Samstag-Nachmittag eine Zusatzvorstellung ansetzten. Aber auch diese war schon am 4. Januar ausgebucht, so dass wir uns Anfang letzter Woche entschieden auch am Sonntag-Nachmittag eine weitere Zusatzvorstellung im FFT-Juta Düsseldorf anzubieten. Obwohl wir diese zweite Zusatzvorstellung nicht beworben haben, füllte sich auch diese innerhalb kürzester Zeit, so das wir letztendlich 6 vollkommen ausverkaufte Vorstellungen mit unserer Neufassung des "Lackballetts" von Oskar Schlemmer in Düsseldorf hatten. Leider reichten die vorhandenen Plätze nicht alle noch an die jeweiligen Nachmittags- und Abendkasse kommenden irgendwie in die Vorstellung hineinzubekommen. Uns tut es sehr leid, dass einige spontane Besucher abgewiesen werden mußten. Wir waren aber gleichzeitig sehr glücklich über diese Resonanz und über die Bravo-Rufe und den starken Applaus nach den Vorstellungen.

Die vorläufig letzte Gelegenheit "Das Lackballett" zu sehen und zu hören ist am Donnerstag, 31. Januar und Freitag, 1. Februar 2019 -jeweils 20 Uhr - im Dortmunder Theater im Depot. Karten sollte man rechtzeitig im Vorverkauf sichern!
"Das Lackballett" im Theater im Depot Dortmund
 
Düsseldorf ausgebucht | Neue Website | "Das Lackballett" in Dortmund
07.01.2019
 
Neues zum neuen Jahr
 
Auch unsere Zusatzvorstellung von "Das Lackballett" im FFT-Juta Düsseldorf ist nun ausgebucht!

Es verbleiben zunächst die beiden Aufführungen am 31. Januar und 1. Februar 2019 im Theater im Depot Dortmund. Ticketlink siehe unten.

Neben unserer Probenarbeit zum "Lackballett", deutsch-griechischem Jugendaustausch, der Beantwortung zahlreicher Gastspielanfragen im In- und Ausland für 2019 und der Planung einer "bauhausbühnen-Ausstellung" für Weimar und Düsseldorf noch in diesem Jahr, haben wir auch unsere Website neu gestaltet!

Pünktlich zum Jahresbeginn wurde unsere neue Web-Site online geschaltet und ist sofort - mit moderneren Website-Funktionen, größer aufgelösten Fotos und direkt anwählbaren Videos und Klängen anschau- , anhör- und lesbar.

www.theaterderklaenge.de


Wir haben für 2019 viel vor und freuen uns über unser Publikumsinteresse daran!
"Das Lackballett" im Theater im Depot Dortmund
 
"Das Lackballett" im FFT-Juta Düsseldorf ist ausverkauft
04.01.2019
 
Dortmunder Gastspiel findet am 31. Januar und 1. Februar 2019 statt
 
Das Jahr 2019 beginnt für uns sehr positiv. Wir freuen uns sehr, dass unser Publikum so starkes Interesse an unserer Form der künstlerischen Arbeit hat!

Seit 2. Januar sind die 4 regulären Vorstellungen zu unserem "Lackballett" ausgebucht. Es gibt schon Wartelisten. Wir haben deswegen für Samstag, 12. Januar 2019 um 15 Uhr eine Extravorstellung angesetzt. Dazu gibt es noch Restkarten. Die Tickets für diese Zusatzvorstellung sind reservierbar via Mail oder Telefonat:

Reservierungs-Nummer: (0211) 87 67 87-18
Reservierungs-Mail: tickets@fft-duesseldorf.de


Am Donnerstag, 31. Januar und Freitag, 1. Februar spielen wir "Das Lackballett" jeweils um 20 Uhr im Dortmunder "Theater im Depot". Ticketkauf für diese Vorstellungen ist möglich unter:




"Das Lackballett" im Theater im Depot Dortmund
 
Das Lackballett
15.12.2018
 
Eine Hommage an Oskar Schlemmer
 
Nach der Zerschlagung des Bauhauses und der Verfehmung der dort arbeitenden Künstler fand Oskar Schlemmer, der von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt worden war, Schutz und Arbeit beim Fabrikanten Kurt Herberts. So arbeitete Schlemmer gemeinsam mit einigen weiteren berühmten, ebenfalls in den dreißiger Jahren als "entartet" gebranntmarkten Künstlern in seinen letzten Lebensjahren im Labor für Lacke in den Farbwerken Herberts in Wuppertal. Für das 75. Jubiläum der Firma schuf Schlemmer innerhalb von einem Monat in einem wahren Kraftakt das "Lackballett" für insgesamt sechs Figurinen, die er zusammen mit seinem Bruder Carl baute. "Das Lackballett" wurde nur ein einziges Mal - am 6. Dezember 1941 - im Concordiasaal in Wuppertal aufgeführt.

Zum kommenden 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum nehmen wir das kleine Tanzstück zum Anlass, uns einmal mehr und damit abschließend mit Oskar Schlemmer zu beschäftigen. Wir beleben erstmalig seit 1941 seine Idee zu einem "Lackballett", choreografieren sie neu und interpretieren sie inszenatorisch. Dabei geht es uns nicht um eine Rekonstruktion, die wegen der spärlichen Quellen nicht möglich wäre, sondern um eine Reflexion, eine Hommage und auch ein Requiem auf diesen uns so sehr inspirierenden Künstler.

Insofern wird unser "Lackballett" ein öffentliches Nachdenken zum einen über Oskar Schlemmer, zum anderen über Tanz, aber natürlich auch über das Bilder-Schaffen. Es wird außerdem die tanzende Wiederbelebung seiner Figurinenentwürfe. Dabei stellt uns die heutige Digitaltechnik ein Instrumentarium zur Verfügung, welches die auf der Bühne agierenden Tänzer, Farben und Formen live und online in bewegte Lichtbilder umsetzen kann, was noch weit über das hinausgeht, was Schlemmer in seiner Zeit und mit seinen Mitteln verwirklichen konnte. So aber inspirierte er uns zu unserem Schaffen mit den Mitteln unserer Zeit:

"Ich glaube, daß ein Maler mit einigen wenigen Farben und einigen entsprechenden Formen sein Persönlichstes müsste demonstrieren können - eindeutig, einmalig, einzigartig. Ich möchte eine brausende Malerei, aus Farbe geboren, aus Schatten und Licht, aus Strukturen und Gesetzen, die das Geheimnis bergen und immer wieder die innere Geschichte realisieren."

In diesem Sinne freuen Sie sich auf unsere Uraufführungsserie von "Das Lackballett":

vom 10.-13. Januar 2019 im Forum Freies Theater (Juta) Düsseldorf

und am 31. Januar und 1. Februar 2019 im Dortmunder Theater im Depot.
Das Lackballett im Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Das Glas ist mehr als halb voll
18.11.2018
 
Finanzen und Wertschätzung
 
November! Und ein wenig Zeit, um kurz durchzuatmen und nachzudenken, bevor die Aktivitäten für unsere nächste geplante Premiere wieder volle Aufmerksamkeit fordern werden:

Unser besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Landesregierung NRW und da vor allem der Ministerin für Kultur und Wissenschaft Isabel Pfeiffer-Poensgen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium. Zum ersten Mal in unserer nunmehr 31 Jahre währenden Kulturarbeit in Nordrhein-Westfalen durften wir in diesem Jahr ganz unverhofft die Nachricht entgegen nehmen, dass das für Kultur zuständige Landesministerium seine Förderung für uns noch in diesem Jahr um 30% anhebt - und mehr noch, dass sie dies auch noch zügig umsetzt.

Wer zu Zeiten von Rot-Grün 1 (Kulturminister Michael Vesper) und Rot-Grün 2 (hauptsächlich Kulturministerin Ute Schäfer), aber auch unter der schwarz-gelben Landesregierung (Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff) mitbekommen hat, wie oft hier vollmundige Versprechen gemacht wurden, am Ende aber die schon länger arbeitenden Kultur-Player leer ausgingen oder gar mit Kürzungen klar kommen mußten, der weiß nun sehr zu schätzen, dass die jetzige Ministerin einfach mal diejenigen belohnt, die jahrelang, in unserem Fall gar jahrzehntelang schon erfolgreiche Kulturarbeit in diesem Land geleistet haben - und leisten.

Erfolgreich heißt für uns vor allem:
31 Jahre konstante Kulturarbeit, in der fast jedes Jahr ein neues umfangreiches Werk erarbeitet wurde, von dem immer mindestens 10 künstlerisch tätige Menschen wenigstens ein Vierteljahr pro Jahr leben konnten.

Erfolgreich heißt auch:
Integrations- und Völkerverständigungsarbeit mit zum Teil 90% nicht in Deutschland geborenen Kreativen geleistet zu haben und dies obwohl die Arbeitssprache immer Deutsch war und ist.

Erfolgreich heißt auch:
Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen mehr hatten, zumindest in geringfügiger Beschäftigung eine Aufgabe in unserem Betrieb gegeben zu haben und zu geben.

Erfolgreich heißt in unserem Verständnis auch zu Experten in bestimmten Fragen geworden zu sein:
Bauhaus, Intermedialität, Neues Musiktheater, konstruktiv-musikalische Formen von Choreografieentwicklung, immersive Audio, sensorielle-elektronische Interaktion von Bewegung mit Medien, plastische Figurinenentwicklung und einiges mehr.

Vom Bauhausverbund des Landes NRW erhielten wir in diesem Jahr eine Sonderförderung zur Anfertigung eines neuen Figurinensatzes zu unserer Version des "Triadischen Balletts", sowie zur Erstrekonstruktion der Schlemmer-Figurinen zu seinem "Lackballett". Auch hier wieder geht unser Dank an das Land NRW und die Bezirksregierung Düsseldorf.

Wir profitieren aktuell vom ebenfalls unverhofft möglich gewordenen Landesprogramm "Ertüchtigung der kulturellen Infrastruktur", welche uns Mittel zur Verfügung stellt unser Probenstudio technisch auszubauen. Ebenso konnten wir am 15. November einen neuen technischen Hausmeister in unserem Team begrüßen, der uns über den Bundesfreiwilligendienst vermittelt und finanziell ermöglicht wurde.

Die Stadt Düsseldorf signalisiert dem THEATER DER KLÄNGE aktuell, dass es für unsere Ausstellungs- und Wiederaufnahme-Planungen in 2019 eventuell zu der, von uns erbetenen höheren Förderung kommen kann.
Von der Stadt gefördert wurde in diesem Jahr neben dem üblichen Miet- und Produktionskostenzuschuss unsere Gastspielreise nach Moskau im Oktober, die im Rahmen der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Moskau stattfand.

Erstmalig fördert auch die Bürgerstiftung Düsseldorf mit dem "Lackballett" eine Produktion des Theaters der Klänge.

Auf die Düsseldorfer Stiftung van Meeteren ist wie immer Verlass; auch diese hat uns - ebenso wie unser Förderverein - in diesem Jahr erneut eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Aktuell lief bis gestern in unseren Räumen ein von den Griechinnen in unserem Ensemble initierter "deutsch-griechischer Jugendaustausch", der in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer DGB-VHS-Büro "Arbeit und Leben" organisiert wurde und für unseren Teil vom Kultursekretariat NRW gefördert wird.

So arbeiten wir aktuell an unserem 26. Werk. Genießen Sie mit uns die neue Kulturblüte in unserem Land und konkret auch in unserer Stadt, indem Sie sich schon jetzt Karten für unsere Premiere von "Das Lackballett" am 10. Januar 2019 im FFT-Juta Düsseldorf reservieren.

Und wer möchte, kann am 6. Dezember 2018 um 18 Uhr einen kleinen Vorgeschmack im NRW-Forum Düsseldorf bekommen:
Wir zeigen dann erste Ausschnitte aus unserem "Lackballett" - anläßlich der Vernissage der Ausstellung ""Bauhaus und die Fotografie. Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst".

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Veranstaltung am Nikolaustag 2018
 
Wir kreieren wieder
20.10.2018
 
Probenstart zum "Lackballett" seit 16. Oktober 2018
 
Seit Dienstag dieser Woche tun wir wieder das, wozu dieses Ensemble 1987 ins Leben gerufen wurde: Wir kreieren ein neues, in kollektiver Zusammenarbeit der verschiedensten Disziplinen und Spezialisten gemeinsam zu entwickelndes Bühnenwerk!

Geistiger Mitarbeiter für unser zu entwickelndes "Lackballett" ist einmal mehr Oskar Schlemmer, der 1941 ein "Lackballett" für eine Aufführung in Wuppertal entwickelte, die dort am Nikolaustag 1941 im Concordia-Saal zur Aufführung kam.

77 Jahre sind seit diesem letzten Ballettabend von Schlemmer vergangen und vieles hat sich weiterentwickelt, so dass wir als Nachgeborene zwar die Idee und die Entwürfe zu seinen Figurinen aufnehmen können und wollen, aber der Umgang damit ein vollkommen anderer sein wird, als ihm dies 1941 möglich war.

Aktuell arbeitet seit Dienstag ein Ensemble unter Leitung der Choreografin Jacqueline Fischer mit 6 Tänzern/Darstellern mit Figurinen - erstellt von Caterina Di Fiore und Christian Forsen -, in direkter Zusammenarbeit mit J.U.Lensing (Gesamtregie + Musikkomposition) und Yoann Trellu (interaktives Videodesign) an einer umfangreichen Neufassung zu einem aktuellen "Lackballett".

Die Premiere dieser Kreation ist für den 10. Januar 2019 im Forum Freies Theater (Juta) Düsseldorf angesetzt.
 
Auf dem Weg
18.09.2018
 
"Das mechanische Ballett" Ensemble probt für Moskau
 
Seit gestern proben wir wieder in alter Besetzung an unserem "mechanischen Ballett", welches auf einem Entwurf des Weimarer Bauhaus Studenten Kurt Schmidt aus dem Jahr 1923 beruht. Dieses Ballett in unserer Interpretation ist für Aufführungen am kommenden Freitag, 21.9. 2018 und Samstag, 22.9.2018 zum "Gavroche International Festival" nach Moskau eingeladen ist.

Mit dabei unsere Tänzerinnen Jacqueline Fischer (Windmühle), Laura Wissing (Maschinenwesen), Fatima Gomes (Kleiner) und unsere Tänzer Kai Bettermann (Lokomotive) und Darwin Diaz (Tänzer). Ebenso dabei sind unsere Musiker Thomas Wansing (Klavier), Matthias Müller (Posaune) und Dieter Stamer (Schlagzeug). Das Ensemble wird geführt von Jörg U. Lensing und begleitet von Miriam Pankarz (Organisatorische Assistenz) und Johann Lensing (Lichtassistenz)!

Die Premiere am Freitag im "Teatrium na Serpuhovke" ist schon ausverkauft. Die Folgevorstellungen am Samstag so gut wie...
Das mechanische Ballett im "Teatrium na Serpuhovke" (Moskau)
 
Herbst 2018
29.08.2018
 
Aktivitäten in unserem Probenstudio
 
Heute startet die "Internationale Tanzmesse" quasi vor unserer Haustür und wir sind Gastgeber für diverse internationale Ensembles, die unser Probenstudio als finale Probenstätte für ihre Präsentationen im Rahmen des Festivals der Tanzmesse proben.

Nach einer weiteren Proben-Zwischenutzung durch einen japanischen in Düsseldorf lebenden Künstler ist ab Mitte September das Probenstudio dann wieder UNSER Probenstudio für die Wiederaufnahme des "mechanischen Balletts", welches im Rahmen des "International Gavroche Festivals" für den 21. und 22. September 2018 nach Moskau eingeladen ist.

Mitte Oktober beginnen wir dann mit einem neu zusammengestellten Ensemble unsere Proben- und Entwicklungsarbeit zu einer neuen intermedialen Tanzproduktion mit dem Titel "Das Lackballett". Wir erarbeiten dieses Stück durchgehend bis kurz vor der Premiere in unserem Probenstudio. Die Premiere ist geplant für den 10. Januar mit Folgevorstellungen im Forum Freies Theater (Juta) in Düsseldorf.



Gavroche International Festival
 
Das mechanische Ballett ist erneut nach Moskau eingeladen
18.05.2018
 
Gavroche Festival Moscouw
 
Unsere erste Produktion "Das mechanische Ballett" gastierte schon einmal 2007 in Moskau. Damals zusammen mit unserer seinerzeit neuen intermedialen Produktion "HOEReographien" unter dem Programmtitel "Die mecano-elektronische Bauhausbühne".

Es freut uns sehr, dass nun erstmalig für uns die Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau direkt etwas mit uns zu tun bekommt. "Das mechanische Ballett" ist für September 2018 erneut nach Moskau eingeladen. Dieses Mal wird es im Rahmen des "Gavroche-Festivals" drei Mal an den beiden Tagen Fr, 21. und Sa, 22. September (am 22.9. eine Doppelvorstellung) in Moskau gespielt werden.

Das relativ kurze "mechanische Ballett" (40 Minuten) wurde von Anfang an in Doppelprogrammen gezeigt. Zu seiner Kreation 1987 kombinierten wir es mit einer Uraufführung der "mechanischen Exzentrik" nach einem Entwurf von Laszlo Moholy-Nagy unter dem Programmtitel "Die mechanische Bauhausbühne". Ab 1993 kombinierten wir "Das mechanische Ballett" mit unserer ersten intermedialen Produktion "Figur und Klang im Raum" unter dem Programmtitel "Tanz am Bauhaus". Später wurde in Kombination mit zunächst "HOEReographien" und ab 2011 dann unserer "SUITE intermediale" das Programm "Die mecano-elektronische Bauhausbühne" daraus. Zuletzt zeigten wir "Das mechanische Ballett" in Kombination mit unserer 2014er Neufassung des "triadischen Balletts" im Programm "Bauhaus Ballette".

Selten wurde "Das mechanische Ballett" alleine gezeigt. Wir freuen uns sehr, dass das Moskauer Gavroche-Festival den Mut hatte "Das mechanische Ballett" als Solitär-Programm einzuladen!
Die mechanische Bauhausbühne
 
Wir möchten etwas von Ihnen wissen!
16.03.2018
 
Erste Online Umfrage des THEATERs DER KLÄNGE
 
Das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE arbeitet seit über 30 Jahren mit Publikumsfragebögen, die immer an unserer Kasse ausliegen. Die heutigen Mittel erlauben nun eine Online-Umfrage, die wir erstmalig nutzen möchten.

Es wäre schön, wenn Sie an dieser teilnehmen würden, damit wir unsere Pläne für die nächsten Jahre auch an unserem Publikum ausrichten können. Vielen Dank für Ihre Zeit die nun folgenden 10 Fragen zu beantworten!

Im Schnitt benötigt man dazu nicht mehr als 3 Minuten - diese 3 Minuten sind für uns wichtig!
THEATER DER KLÄNGE Umfrage
 
Gropius in Dortmund
19.01.2018
 
Gastspiel am Sonntag, 21. Januar 2018 im Theater im Depot Dortmund
 
Walter Gropius hat im Rahmen seiner umfangreichen Vortragstätigkeit in den zwanziger Jahren unter anderem auch in Dortmund öffentlich geredet.

Das THEATER DER KLÄNGE bringt ihn 90 Jahre später als Theaterfigur wieder nach Dortmund zurück!

Unser Erfolgsstück "Der Silberprinz - Neun Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus" gastiert am kommenden Sonntag, dem 21. Januar 2018 um 18:30 Uhr im uns sehr verbundenen Theater im Depot Dortmund.

Eine vorläufig letzte Gelegenheit das Stück um die Person Walter Gropius - dem Architekten, Gründer der ersten Design-Hochschule in Deutschlands und authentische Figur der Weimarer Republik - live zu erleben.
Ankündigung durch die FH-Dortmund
 
Erste Kritiken sind bestens!
13.01.2018
 
Der Silberprinz in Düsseldorf und Dortmund
 
Der 20er Jahre Collenbachsaal in Düsseldorf erweist sich als der ideale Premierenort für unser neuestes Werk "Der Silberprinz" über Walter Gropius und seine Zeit am und für das Bauhaus.

Zwei mal voller Saal bisher und drei erste sehr gute Kritiken machen unser 26. Stück zu einem vollen Erfolg! Die Gelegenheit dieses eimalige Werk noch live in der Uraufführungsserie zu sehen und zu hören bietet sich noch heute, 13. Januar um 19:30 Uhr und morgen, Sonntag, 14. Januar um 18:30 Uhr im Collenbachsaal Düsseldorf (Collenbachstraße 10). Kommende Woche geben wir am Sonntag, 21. Januar um 18:30 Uhr mit diesem Stück ein erstes Gastspiel im Theater im Depot Dortmund.

Die Radiokritik im WDR3 Mosaik:

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-theater-der-klaenge-ueber-walter-gropius-100.html
Pressespiegel zum "Silberprinz"
 
PREMIERE: Der Silberprinz - Morgen 11. Januar 2018
10.01.2018
 
11. bis 14. Januar in Düsseldorf und 21. Januar in Dortmund
 
Noch eine Generalprobe, dann sind wir soweit die Türen für unser Publikum zu öffnen. Am Donnerstag, 11. Januar um 19:30 Uhr bietet sich die Gelegenheit in einem Theaterabend viel über die Hintergründe zur Gründung des Bauhauses durch den Architekten und Visionär Walter Gropius zu erfahren, aber auch warum er 1928 - auf dem Höhepunkt seines Schaffens - das Handtuch warf.

"Der Silberprinz" ist ein skizzenhaftes Portrait dieses außergewöhnlichen Mannes, der in der Zeit von 1919 bis 1928 nicht nur das Bauhaus gründete und führte, sondern es auch nach sechs Jahren retten mußte, als es in Weimar nicht mehr gewollt war. Seine erste Ehe mit Alma Mahler scheiterte nicht zuletzt auch durch seine Entscheidung für Weimar. Seine zweite Ehefrau Ise lernte er auf einem Vortrag über das Bauhaus kennen. Er schuf in Dessau das Bauhausgebäude, die Meisterhäuser und eine ganze Mustersiedlung und installierte dort 1928 seinen Nacholger, den Architekten Hannes Meyer.

Walter Gropius: Architekt, Hochschuldirektor, Visionär, charismatischer Redner, Künstlergewinner, Ehemann und Vater - am Ende eine ausgebrannnte Persönlichkeit... In neun Blicken, gesehen "durch die Brillen" von Gegnern, Freunden, Ehefrauen und Förderern die eng mit ihm zu tun hatten, zeigt das THEATER DER KLÄNGE erstmalig auf einer Bühne Herrn Bauhaus in den neun Jahren, die er für das Bauhaus arbeitete und brannte.

11. bis 14. Januar 2018 im Collenbachsaal Düsseldorf und 21. Januar 18 im Theater im Depot Dortmund.
Der Silberprinz
 
Premiere in einer Woche: Der Silberprinz
03.01.2018
 
11. bis 14. Januar 2018 im Collenbachsaal Düsseldorf
 
Aktuell sind wir seit gestern in den finalen Proben zu unserer Theaterproduktion "Der Silberprinz - 9 Blicke auf Walter Gropius und das Bauhaus". Ab kommenden Montag bereiten wir dann im Collenbachsaal Düsseldorf unsere Premiere für Donnerstag, 11. Januar 2018 vor. Das Stück wird dort kommende Woche Donnerstag bis Samstag jeweils um 19:30 Uhr und am Sonntag, 14. Januar um 18:30 uraufgeführt.

Unser Publikum kann sich auf einen intensiven Theaterabend freuen, in dem die schwierige Gründung des heute legendären Bauhaus ebenso verständlich wird, wie das Scheitern in Weimar und die Entscheidung für einen Neustart in Dessau.

Da es sich bei solchen Unternehmungen immer um mehr handelt, als nur eine Institutsgründung, vermittelt das Theaterstück die dahinterstehenden Visionen, Auseinandersetzungen, Liebesgeschichten und Zerwürfnisse, politischen Kämpfe und das Ausbrennen für eine Idee vor allem von den Menschen, die dort miteinander zu tun hatten. Im Auge des Sturms steht die Person von Walter Gropius, dem Gründer und neunjährigen Leiter des Bauhaus in Weimar und Dessau von 1919 bis 1928.

Wir freuen uns auf unser Publikum! Kommen Sie bitte zahlreich.
Der Silberprinz
 
Bauhausbühne - Neue Website
20.12.2017
 
bauhaus ballette und Der Silberprinz mit neuer Website
 
Anläßlich unserer Jubiläumspremiere mit den "bauhaus balletten" und noch stärker anläßlich unserer Januarpremiere mit "Der Silberprinz" haben wir eine neue Website zu unseren Bauhausbühnen-Werken gestalten lassen.

Klicken Sie auf folgenden Link:

www.theater-der-klaenge.de

Wenn Sie nun noch einmal auf die erscheinende Titelseite unserer Website klicken, öffnet sich die neue Website zur "Bauhausbühne" mit Informationen und Bildern zu unseren "bauhaus balletten" und zur Theaterproduktion "Der Silberprinz".

Unsere "alte Website" ist deswegen nicht gelöscht, sondern weiterhin über die "Bauhausbühnenseite" oben im Menue unter dem Punkt "Archiv" erreichbar. Auch auf dieser aktualisierten Website sind die beiden Programme "bauhaus ballette" und "Der Silberprinz" umfangreich in Wort und Bild dokumentiert.

Wir hoffen, dass Ihnen die neu gestalteten Webseiten so gut gefallen, dass wir uns in einer der kommenden Aufführungen von "Der Silberprinz" im Januar 2018 in Düsseldorf oder Dortmund wiedersehen!
Bauhausbühne - THEATER DER KLÄNGE
 
Der Silberprinz - Vorverkauf online
09.12.2017
 
Neuer Vorverkaufs-Link
 
Im letzten elektronischen Rundbrief haben wir leider einen falschen Vorverkaufs -Link gesetzt. Unten nun die richtige Verbindung zu den Eintrittskarten für unsere Produktion "Der Silberprinz - 9 Blicke auf Walter Gropius und das bauhaus". Die Karten können über Eventim sofort gebucht und ausgedruckt werden, so dass sie sich auch als mögliche Geschenke für die Weihnachtstage eignen.

Unsere Aufführungen in Düsseldorf finden statt von Donnerstag, 11. Januar 2018 bis Samstag, 13. Januar 18 - jeweils um 19:30 Uhr - und am Sonntag, 14. Januar 2018 um 18:30 Uhr im Collenbachsaal Düsseldorf. Am Sonntag, 21. Januar 2018 ist diese Neuproduktion um 18 Uhr im Theater im Depot Dortmund zu sehen. (Kartenvorverkauf für Dortmund direkt beim Theater im Depot Dortmund).
Vorverkauf über Eventim
 
Proben für die Neuproduktion "Der Silberprinz" laufen auf Hochtouren
07.12.2017
 
Neun Blicke auf Walter Gropius und das bauhaus
 
Am 8. November begannen die Proben zu unserer aktuellen neuen Theaterproduktion "Der Silberprinz - 9 Blicke auf Walter Gropius und das bauhaus" mit einem neuen Ensemble!

Das von J.U.Lensing ursprünglich als Filmstoff verfasste Stück wurde 2015 schon in zwei szenischen Lesungen in Düsseldorf und Dortmund vorgestellt und ruhte seitdem. Auch wenn das THEATER DER KLÄNGE in den vergangenen Jahren vor allem tänzerisch und musikalisch arbeitete, gibt es doch eine starke Linie unseres Theaters von reinen Sprechtheaterarbeiten in die das nun kommende Stück hineingehört.

Die Inszenierung des Stoffes soll am Donnerstag, 11. Januar 2018 im Collenbachsaal in Düsseldorf-Pempelfort uraufgeführt werden. Dieser Saal wurde 1928/29 im Stil der "neuen Sachlichkeit" gebaut und unlängst in den Originalzustand zurück renoviert. Düsseldorf hat wenige Säle, die nicht nur von außen, sondern auch innenarchitektonisch den funktionalistischen Stil der zwanziger Jahre erleben lassen.

Das Stück reflektiert weniger die künstlerischen Resultate und Darstellungsformen des Bauhauses in Weimar und Dessau, sondern vielmehr den politischen und vor allem kulturkämpferischen Kontext in dem Walter Gropius sein Großwerk begann, vollendete und daran ausbrannte. In kompakten 2 ½ Stunden betrachten Gegner, Getreue, Politiker und seine beiden Ehefrauen diesen Mann und seine 9 Jahre am und für das Bauhaus von 1919 bis 1928.
Ticketvorverkauf
Collenbachsaal Düsseldorf
 
New Drama, New Stage. Theatrical Experiments of the Hungarian Avant-garde
23.11.2017
 
Ausstellung im Kassák Múzeum Budapest
 
Die Video-Compilation unseres "mechanischen Balletts" (15min) ist seit 27. Oktober 2017 im Rahmen der Ausstellung "New Drama, New Stage. Theatrical Experiments of the Hungarian Avant-garde" im Kassák Múzeum Budapest noch bis zum 25. Februar 2018 zu sehen.

Wer Interesse an diesem Video hat, kann die DVD "bauhaus bühne & tanz 2 – Ludwig Hirschfeld-Mack, Wassily Kandinsky, Kurt Schmidt, Lothar Schreyer" bei absolutmedien.de bestellen.
Kassák Múzeum Budapest
 
Bauhaus Fest und Erinnerung an die Anfänge
17.10.2017
 
Bauhaus Ballette und Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
 
Leider schon wieder vorbei... 4 sehr gut besuchte Vorstellungen (eine davon ausverkauft) unserer Bauhaus Ballette im für uns offenen und sehr kooperativen Capitol Theater Düsseldorf.
Trotz Umbesetzungen ein tolles Ensemble für unsere beiden Ballette, brilliante Musiker, neue - fast originalgetreue - Figurinen und ein wirklich begeistert applaudierendes Publikum - was will man als Theatermacher anläßlich unseres "Bauhausfestes" zu 30 Jahren THEATER DER KLÄNGE mehr?

Es trifft sich gut, dass unsere Anfänge 1987, die stark mit dem damaligen "Jungen Theater in der Altstadt" verknüpft waren, nun im Theatermuseum Düsseldorf mit gewürdigt werden. Anläßlich des 85. Geburtstags des damaligen Leiters dieses Theaters läuft seit Sonntag im Theatermuseum eine Ausstellung zu Ernest Martin, seiner Theaterarbeit in Düsseldorf und seine Zeit als Theaterleiter des 1984 im Düsseldorfer Wilhelm-Marx-Haus-Anbau eröffneten "JuTAs". Mit dabei: Unsere 1987 kreierte Figurine "Die Lokomotive" zu unserem "mechanischen Ballett", welches wir seinerzeit im JuTA probten und uraufführten.

Ernest Martin war einer dieser sechziger Jahre Theatermacher, der immer eine offene Tür hatte und jungen Leuten die ihm gebotenen Möglichkeiten großzügig zur Verfügung stellte. Das JuTA war in den achtziger Jahren, wie damals auch der Vorläufer des heutigen Tanzhauses nrw - die Werkstatt-, und das heute noch weiterhin so offen agierende ZAKK ein offenes Haus für darstellende Künstler und das an Musik, Theater und Tanz interessierte Publikum der Stadt Düsseldorf.
Neue Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
 
bauhaus ballette PREMIERE mit neuen Figurinen
12.10.2017
 
 
Ab heute - und zunächst auch nur diese 4 Tage von 12. bis 15. Oktober 2017 - zeigen wir nun endlich nach harter Arbeit unsere "bauhaus ballette" im Capitol Theater Düsseldorf.

Fast alle neuen Figurinen zum "triadischen Ballett" sind fertig geworden und haben sich gestern in der Generalprobe genauso bewährt wie unsere 30 Jahre alten Figurinen zum "mechanischen Ballett". Wir waren Oskar Schlemmer noch nie so nah...

Es gibt noch Eintrittskarten für die 4 Vorstellungen (mit Live-Musik) an der Abendkasse!
WDR-TV-Beitrag vom 11. Oktober 2017
 
Die günstigeren Karten sind fast alle weg...
05.10.2017
 
bauhaus ballette im Capitol Theater Düsseldorf
 
laut Kartenvorverkauf sind die beiden günstigeren Kathegorien nun nahegehend an allen Tagen ausverkauft... (was uns natürlich freut)

Die etwas teureren Karten sind natürlich für die besten Plätze in der vordersten Reihen bestimmt. Wer also besonders nah dran sein möchte, jetzt bietet sich noch die Gelegenheit im Vorverkauf.

Unsere "bauhaus ballette" finden kommende Woche von Donnerstag bis Freitag jeweils um 19:30 Uhr und am Sonntag um 18:30 Uhr im Düsseldorfer Capitol Theater statt. Wir zeigen erstmalig "das mechanische Ballett" (ca. 35 Minuten) und nach einer ca. 20-minütigen Umbaupause "TRIAS - Das triadische Ballett" (ca. 85 Minuten) in einem Abendprogramm.

Das insgesamt 14-köpfige Ensemble freut sich darauf und freut sich vor allem auf ein Bühnenfest für unser Publikum!
Capitol Theater Düsseldorf
 
Neue Figurinen
29.09.2017
 
bauhaus ballette
 
2014 entschloss sich das THEATER DER KLÄNGE zur Neuinterpretation des "Triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer. Dazu bauten wir Figurinen nach, so wie sie Oskar Schlemmer grafisch in einer tabellarischen Übersicht festgehalten hatte.

Da die Finanzierung unserer Neuinterpretation im Jahr 2014 noch unsicher war, entschieden wir uns zunächst für eine hausinterne Lösung: In der Kellerwerkstatt des THEATERs DER KLÄNGE bauten Udo und J.U.Lensing die starren Figurinen größtenteils selbst. Adriana Kocijan fertigte im Auftrag extern die Maske für die Figurine "Kugelhände", Studierende der FH-Dortmund schufen die Maske für die Figurine "Der Taucher" und unsere Kostümbildnerin Caterina Di Fiore produzierte die zu nähenden stofflichen Figurinenteile. Uns gelang so mit selbst leistbarem Aufwand die Erstausstattung unserer Produktion "TRIAS – Das triadische Ballett", welche 2015 mit großem Erfolg in Düsseldorf uraufgeführt wurde - in neuer Choreografie von Jacqueline Fischer und mit eigens dafür komponierter Musik von Thomas Wansing.

Die darauf folgenden Gastspiele in Dortmund, Idar-Oberstein, Ascona, Bonn und Brüssel forderten ihren Tribut und ließen diese Figurinen entsprechend leiden. Für einen Tourneebetrieb waren sie nicht stabil genug ausgeführt und verschlissen also schnell.

Aus diesem Grund entschieden wir 2017, die Figurinen zum zweiten Mal anzufertigen! Anders als bei unserer 2014er Arbeit sollte die Figurinen dieses Mal tourneetauglich werden. Außerdem sollte sich ihre Umsetzung diesmal nicht nicht an den Ideenskizzen orientieren sondern an den konkreten Realisierungen von Oskar Schlemmer, so wie sie uns durch zahlreiche Fotos überliefert sind. Denn interessanterweise wich Oskar Schlemmer bei seinen teilweise auch doppelt angefertigten Figurinen zum "Triadischen Ballett" zum Teil erheblich von seinen grafischen Entwürfen ab. Im Vergleich zur starren Abstraktion in seinen Ursprungsideen sieht man auf den Fotos, dass er bei der Umsetzung der Ideen in konkrete Figurinen deutlich Zugeständnisse an deren Realisierbarkeit und vor allem an die Tanzbarkeit seiner Entwürfe gemacht hat.

Ein professionelles Team von Künstlern/Kunst-Handwerkern arbeitet derzeit unter der Projektregie von J.U.Lensing in ihren jeweils eigenen Ateliers an der Gestaltung dieser neuen Figurinen: Christian Forsen ist verantwortlich für die Figurinenplastiken, Caterina Di Fiore mit ihrer Assistentin Sylvia Straub für die stofflichen Figurinenteile und Adriana Kocijan für die Helm-Masken der "Scheibentänzer".

Vom 12. bis 15. Oktober 2017 werden die "bauhaus ballette" ("Das mechanische Ballett" & "TRIAS – Das triadische Ballett") im Capitol Theater Düsseldorf erstmalig in einem Abendprogramm zu sehen sein. Die Präsentation unseres "Triadischen Balletts" wird dabei insofern eine echte Premiere sein, da unsere neuen Figurinen dort - für Sie tanzend - das Licht der Bühnenwelt erblicken werden!
Video-Teaser zu den bauhaus balletten
 
bauhaus ballette und Figurinen-Neukreation - 30 Jahre THEATER DER KLÄNGE
30.08.2017
 
Von uns für Sie
 
Das THEATER DER KLÄNGE wurde im Frühjahr 1987 in Düsseldorf gegründet und führte im Herbst 1987 sein erstes Werk, "Die mechanische Bauhausbühne", im damaligen "Jungen Theater in der Altstadt" (JUTA) in Düsseldorf auf. Der erste Teil dieses Programms war schon damals "Das mechanische Ballett"!

Der runde Zahl von 30 Jahren von sowohl unserer Gründung als auch unserer ersten Inszenierung feiern wir als Jubiläum im Oktober mit dem Programm "Bauhaus Ballette", dieses Mal im Capitol Theater Düsseldorf.

Wir feiern diesen doppelten "Geburtstag" zum einen mit der Uraufführung eines neuen abendfüllenden Doppelprogramms: mit dem "Mechanischen Ballett" von 1987 und als zweitem Teil mit "TRIAS - Das triadische Ballett".

Zum Anderen haben wir zum "Triadischen Ballett" mit der Neuanfertigung von Figurinen begonnen, die sich möglichst detailgetreu an den von Oskar Schlemmer realisierten Kostümen orientieren.

Beide Vorhaben stemmen wir ohne weitere aktuelle finanzielle Projekt-Unterstützungen, da die Kreationen der beiden Ballette 1987 und 2014/15 schon von öffentlichen Fördergeldgebern unterstützt wurden.

Und hier sind Sie nun gefragt!

Wir tun dies aus unserer leidenschaftlichen Berufung als KünstlerInnen, für uns als Weiterentwicklung unserer bisherigen, nunmehr dreißigjährigen Auseinandersetzung mit dem Erbe des Bauhauses, Wir tun dies aber auch und vor allem für Sie, unser Publikum, denn jede öffentliche Präsentation kreativen Schaffens ohne ein Publikum wäre ja sinnlos.

Wir laden Sie hiermit also ein, beizutragen zu unseren beiden 30jährigen Jubiläen:
- Kommen Sie als zahlende(r) Besucher(in) - und bringen Sie gern auch ihre Freunde mit !
- Kommen Sie zu einer unserer Vorstellungen zwischen dem 12. und 15. Oktober 2017 ins Capitol Theater Düsseldorf. Wir brauchen nur vier Mal ausverkauftes Haus, um unsere beiden Jubiläumsaktivitäten 2017 allein durch unser Publikum finanziert zu bekommen.

Es erwartet Sie unser "Mechanisches Ballett", in dem aktuell noch zwei Tänzerinnen der Uraufführungsbesetzung von 1987 mittanzen. Sie sehen neu erstellte - weitestgehend originalgetreue - Figurinen zum "Triadischen Ballett". Sie hören ein virtuoses Musikerensemble, welches die beiden Ballette live musikalisch begleiten wird! Und nicht zuletzt erleben Sie unsere beiden "Bauhaus Ballette" in unserer "rheinischen Fassung",
die sich auszeichnen durch Spielfreude, Humor und eine Musikalität, die ahnen lässt, wie es damals - bar jeden Akademismus - im "subversiven" Bauhaus der Zwanziger Jahre zugegangen sein muss.

Der Kartenvorverkauf ist online rund um die Uhr geöffnet. Wir freuen uns darauf, Sie an unserem doppelten "Geburtstag" begrüßen zu dürfen!
Eintrittskarten online
 
bauhaus ballette
26.06.2017
 
12. bis 15. Oktober 2017 im Capitol Theater Düsseldorf
 
Das heute legendäre Bauhaus veranstaltete 1923 seine erste große Ausstellung in Form der "Bauhauswochen". Oskar Schlemmer präsentierte in diesem Rahmen sein "Triadisches Ballett" im Nationaltheater Weimar, seine Studenten Schmidt, Teltscher und Bogler kreierten "Das mechanische Ballett" im Theater Jena. Anläßlich seines 30-jährigen Bestehens zeigt das THEATER DER KLÄNGE im Capitol Theater Düsseldorf erstmals eine Kombination der beiden Bauhaus Ballette in den Neufassungen von 1987 (Das mechanische Ballett) und 2015 (TRIAS - Das triadische Ballett). Beide Ballette wurden bis heute nie in einem Programm gezeigt.

Exemplarisch stehen sie für den Aufbruch des frühen Bauhaus und seiner konstruktivistisch, spielerischen Ausrichtung in den 1920er-Jahren. Das mechanische Ballett und Trias vom Theater der Klänge wagen eine Neuinterpretation mit den tänzerischen und musikalischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Dabei beleben beide Ballette das Erbe der klassischen Moderne, aber auch den Geist der "wilden, befreiten und fröhlich feiernden" zwanziger Jahre wieder.

Capitol Theater Düsseldorf, Erkrather Straße 30, 12. bis 15. Oktober 2017
Capitol Theater: Eintrittskarten
 
Bauhaus Gastspiel im A.D.A.M (Atomium) Brüssel
26.05.2017
 
Samstag, 3. und Sonntag, 4. Juni
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist am Wochenende 3. und 4. Juni 2017 in das Art & Design Atomium Museum nach Brüssel eingeladen, um sein mechanisches Ballett als Videodokumentation und Szenen aus "TRIAS -Das triadische Ballett" live und mit Livemusic im Auditorium des Museums zu zeigen.

Die beiden Aufführungen am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr sind ein Höhepunkt zur für den 11. Juni bevorstehenden Finissage der dort seit März laufenden Ausstellung "BAUHAS #ITSALLDESIGN". Auch in der Ausstellung selbst ist das THEATER DER KLÄNGE mit seinem rund um die Uhr dort laufenden 15-Minuten Video des "mechanischen Balletts" präsent.

Agenda Adammuseum
 
Tanzfuge in 360 Grad Kuppel
16.05.2017
 
"Womit rechnest Du?" im Dortmunder U
 
"Womit rechnest Du?" - läuft vom 20. Mai bis 3. September in der Ebene 6 im Dortmunder U. In drei voneinander unabhängigen Ausstellungen wird die faszinierende Welt der Zahlen und Daten aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen.

Im Oberlichtsaal wird der "Fulldome" auf Besucherinnen und Besucher warten: Ein Planetarium mit Werkstattcharakter, entwickelt vom Medienlabor kiU der FH Dortmund unter der Leitung von Harald Opel auf der Ebene 1 im Dortmunder U. Die Installation besteht aus einer begehbaren Kuppel, in der die Besucher eine audiovisuelle 360-Grad-Projektion erleben. Der ca. 6 Minuten lange Loop vermischt Naturaufnahmen (z.B. Meereswellen) mit animierten, abstrakten Elementen mathematischen Ursprungs wie Graphen oder Kurven. Zu sehen sind in der 360 Grad Projektion u.a. auch 4 Tänzer und Tänzerinnen des THEATERs DER KLÄNGE und der griechischen Gruppe ECHODRAMA, die eine eigens für diese Installation kreierte Tanzfuge von Jacqueline Fischer zu einer Musik von J.U.Lensing tanzten.

Die Ausstellung eröffnet am 19. Mai 2017 um 18 Uhr im Dortmunder U.
Ausstellungsflyer
 
Freunde in Köln, Dortmund und Athen
12.04.2017
 
Gastspiel, Tanzclip, Artists in residence
 
Vergangenen Samstag erlebten wir in der Rochuskirche Köln ein Gastspiel, wie man es sich als Theatermacher nur wünschen kann:

Ein engagierter Veranstalter mit Herzblut, der sich nicht zu schade ist anzupacken, wo es nötig ist und den ganzen Tag für seine Gäste da zu sein (der Musiker/Kantor Wilfried Kaets). Sein Mitarbeiter Thomas Roß - ebenfalls eigentlich Musiker - der für uns die gesamte technische Einrichtung und das Licht installierte. Die wunderbare Organistin Iris Rieg, die nicht nur auf höchstem Niveau Bach für uns und das Publikum spielte, sondern offensichtlich die Zusammenarbeit mit unserem Ensemble genoss. Ein Publikum, welches nach gutem Applaus für uns zum größten Teil mit anpackte und innerhalb einer halben Stunde alles so abbaute, dass in dieser Kirche wieder der Gottesdienst stattfinden konnte. Eine fast ausverkaufte Kirche und ein mit Spielfreude tanzendes Ensemble - ein Fest!

Unsere Freunde aus Athen - das Tanzensemble Echodrama - war im Publikum mit dabei und beeindruckt. Seit Montag haben wir dieses Ensemble für 14 Tage als Artists in residence in unserem Düsseldorfer Probenstudio zu Gast. Inhalt dieses Erasmus-Aufenthalts ist ein Workshop in der wir diesem Ensemble unsere jüngst entwickelten kontrapunktischen Tanztechniken für eine eigene Kreation weitergeben.

Am kommenden Samstag sind wir zu Gast im Dortmunder U, in dem wir für eine Installation des "kju" das erste Workshopergebniss - eine neue Tanzfuge - mit 360 Grad-Video-Technik aufzeichnen werden. Dieses Videofootage soll verwendet werden, um im Mai Teil einer Dome-Bespielung im Dortmunder U zum Thema "Mathematik" zu sein.

Und klein aber fein: Seit dem gestrigen Dienstag bereitet die Buchhandlung Gossens in Düsseldorf-Oberkassel ein Minigastspiel für unseren 30. Gründungstag am 10. Mai 2017 vor. Ein Schaufenster ist dort aktuell mit unseren Medien und Drucksachen dekoriert, die in dieser Buchhandlung seit gestern auch zum Kauf angeboten werden. Am 10. Mai sind wir dort mit einer szenischen Lesung zu Gast. Doch dazu mehr im kommenden Rundbrief...
Buchhandlung Gossens
 
Das THEATER DER KLÄNGE feiert im Mai seinen 30. Gründungstag
06.04.2017
 
Szenische Lesung am 10. Mai 2017
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf Musiker, Schauspieler und Tänzer - die meisten von der Folkwanghochschule in Essen -, sowie ein Düsseldorfer Fotokünstler und ein Werbekaufmann auf Einladung des damals jungen Düsseldorfer Komponisten J.U.Lensing, um ein interdisziplinäres Musiktheaterensemble zu gründen. Das THEATER DER KLÄNGE wurde als Verein gegründet mit der Zielsetzung intermediale Bühnenstücke zu kreieren und zur Aufführung zu bringen, wobei die zugrunde zu legende Musik immer Originalmusik, also für die jeweiligen Werke durch zeitgenössische Komponisten angefertigt sein sollte. Von den damals 10 Gründungsmitgliedern sind immerhin 4 aktuell noch aktiv für das Ensemble!

Im Laufe der 30 Jahre entstanden 24 Produktionen, zahlreiche davon wurden in mehreren Fassungen realisiert. So kann das THEATER DER KLÄNGE heute auf ein Schaffen von insgesamt 39 Stücken, drei Hörbüchern, drei Musik-CDs, drei DVDs, einem Spielfilm und zwei Buchveröffentlichungen im Zusammenhang mit zwei Einzelausstellungen in 1997 und 2012 im Theatermuseum Düsseldorf zurückblicken.

Für das Jubiläumsjahr plant das THEATER DER KLÄNGE ein Programm unter dem Titel "bauhaus ballette", welches die 1987er Produktion "Das mechanische Ballett" und die 2015er Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" in einem Doppelprogramm zur Aufführung bringen wird. Die Erstaufführungen sind für den Zeitraum 12. bis 15. Oktober 2017 im Capitol Theater Düsseldorf angesetzt.

Einen kleinen Vorgeschmack dazu kann man am kommenden Donnerstag, den 4. Mai 2017 um 10 Uhr in der Düsseldorfer Filmwerkstatt erleben. Wir projizieren im dortigen Kino Ausschnitte unserer Video-Dokumentationen des "mechanischen Balletts" und von "TRIAS - Das triadische Ballett".

Unseren eigentlichen Jubiläumstag begehen wir am 10. Mai 17 um 20 Uhr mit einer szenischen Lesung in der Düsseldorfer Buchhandlung Gossens in Düsseldorf-Oberkassel, die aktuell ein Schaufenster zum THEATER DER KLÄNGE gestaltet hat. Inhalt der Lesung sind Auszüge aus dem wunderbaren Text "Rameaus Neffe" von Diderot in der Übersetzung von Goethe, gelesen und gespielt von Kai Bettermann und J.U.Lensing.
Gossens Buchhandlung
 
Die Kunst der Tanz-Fuge am 8. April zu Gast in der Rochuskirche Köln
05.04.2017
 
Premiere mit der Organistin Iris Rieg
 
Am Samstag, 8. April 2017 gastieren wir um 20 Uhr mit "Die Kunst der Tanz-Fuge" in tänzerischer Originalbesetzung in der Rochuskirche Köln-Bickendorf. Es handelt sich um eine Premiere, da wir erstmalig mit der Organistin Iris Rieg zusammenarbeiten, die zum Einen die Orgelstimme zu den elektronischen Rhythmuskompositionen von J.U.Lensing, als zum Anderen die 7 ausgewählten Sätze aus Johann Sebastian Bachs "Die Kunst der Fuge" auf der Orgel der Rochuskirche Köln interpretieren wird.

Eine der seltenen Gelegenheiten diese wirklich gelungene Tanzkomposition zu sehen in Verbindung mit dem Hörerlebnis Bach´scher Fugenmusi, live dargeboten durch eine gute Interpretin auf einer Kirchenorgel.

Rochuskirche Köln Projekte
 
2017
10.02.2017
 
Aktuelles und Zukünftiges
 
Ab kommenden Sonntag haben wir für eine Woche Arnoud Samba Nkassa als "Artist in residence" in unserem Probenstudio zu Besuch. Er war Ensemblemitglied in unserer Produktion "Kontraste" und bat unsere Choreografin Jacqueline Fischer um Unterstützung bei der Erarbeitung eines eigenen abendfüllendem Solotanzprogramms, das die beiden nun gemeinsam entwickeln werden. Premiere wird im Frühjahr in Frankreich sein.

Im März geht unser "Bachensemble" an die Wiederaufnahmeproben zu "Die Kunst der Tanzfuge" welche am Samstag, 8. April 2017 um 20 Uhr in der Rochuskirche in Köln Bickendorf anläßlich der Eröffnung der Palmwoche zu sehen und zu hören sein wird. Für die Bachinterpretation der "Kunst der Fuge" verpflichtete die Rochuskirchengemeinde die auch in Düsseldorf unter Kennern bekannte Organistin Iris Rieg.

Direkt im Anschluss an dieses Gastspiel haben wir erneut internationale Gäste als "Artist in residence" in unserem Probenstudio. Die Athener Tanzcompagnie "Echodrama" arbeitet 14 Tage zusammen mit Jacqueline Fischer, J.U.Lensing und dem Komponisten Thomas Neuhaus im Rahmen eines künstlerischen Austauschs an ihrer neuen Produktion für 2017. Insbesondere unsere Systematik Musik zur Generierung von Tanzstrukturen und interaktive Elektronik zur Generierung von durch Bewegung gesteuerter Musik zu erarbeiten, sind für "Echodrama" von größtem Interesse, weil in dieser Form aktuell weltweit fast nur beim THEATER DER KLÄNGE zu finden.

Ende April werden wir in unserem Probenstudio Castings durchführen, um ein neues Schauspieler-Ensemble für unsere Produktion 2018 zusammen zu stellen. Dessen Premiere ist für Anfang 2018 vorgesehen. Aus unserem 2015 als inszenierte Lesung vorgestellten Stück "Der Silberprinz - Walter Gropius und das Bauhaus", das vor kleiner Zuschauerrunde im Düsseldorfer Theatermuseum zu sehen war und vom anwesenden Publikum sehr positiv aufgenommen wurde, soll endlich eine vollwertige Inszenierung werden!

Für Mai 2017 planen wir ein kleines, aber feines Jubiläumsevent anläßlich des 30-jährigen Gründungsdatums unseres Ensembles … Dazu später mehr.
Termine Rochuskirche Köln
 
Gute und schlechte Nachrichten zum Abschluss unseres Theaterjahres 2016
06.12.2016
 
 
Zuerst die guten dringlichen Nachrichten:

Unsere Choreografin und Wahl-Düsseldorferin Jacqueline Fischer hat sich direkt im Anschluss an unsere "Kunst der Tanz-Fuge" mit dem verstorbenen Düsseldorfer Autor Thomas Kling beschäftigt. Am kommenden Freitag, 9. Dezember um 15:30 Uhr (!) resultiert aus dieser Beschäftigung in Zusammenarbeit mit der Heninrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem ZAKK Düsseldorf eine Wort/Klang/Performance "Thomas Kling" im Düsseldorfer Hotel Friends in der Worringer Straße 94-96.

Auch unser nativer Düsseldorfer Regisseur J.U.Lensing erhielt direkt im Anschluss an unser Bach-Projekt die Nachricht, dass er zusammen mit dem Filmemacher Tobias Bieseke den Cutting Edge Festivalpreis (USA) ) für die Kategorie beste Langfilm Dokumentation für den Musikdokumentarfilm "Time of FUN together - The delusion of Harry Partch" gewonnen hat. Dieses 85minütige Musik-Doku-Video dokumentierte den Entstehungsprozess, den Instrumentenbau, die Inszenierungsarbeit und schließlich das Konzert der Eröffnungspremiere der 2013er Ruhr-Triennale "Delusion of the Fury" von Harry Partch des Ensembles MusikFabrik unter Leitung von Heiner Goebbels.


Die guten und weniger dringlichen Nachrichten:

Die Landesregierung NRW hat auf unsere Bitte den seit Jahren eingefrorenen institutionellen Zuschuss um rund 16% für dieses Jahr rückwirkend erhöht, um der Lohnentwicklung für unsere festen Ausgaben zu folgen. Das freut uns und insbesondere sehr unsere festen Mitarbeiter!

Unsere Kölner Freunde, namentlich der umtriebige Kantor und Organist der Rochuskirche Köln, Wilfried Kaets lädt unsere "Kunst der Tanz-Fuge" für ein Gastspiel in der Osterzeit in seine Kirche ein! Das bedeutet, dass es ein Wiedersehen und -hören unserer Tanzfuge am 8. April 2017 in der Rochuskirche Köln geben wird.

Das Brüsseler Designmuseum am Atomium A.D.A.M lädt das THEATER DER KLÄNGE im Juni in sein Museums-Auditorium zur Präsentation von Teilen aus "TRIAS - Das triadische Ballett" und Präsentation unserer Videodokumentation des "mechanischen Balletts" ein. (3. und 4. Juni 2017)

Das THEATER DER KLÄNGE feiert 2017 sein 30-jähriges Bestehen. Wir werden dazu die "Bauhaus Ballette" (Das mechanische Ballett & TRIAS - Das triadische Ballett) in Düsseldorf erstmalig als Vollprogramm zeigen! Wann und wo genau - das wird gerade festgezurrt...


Und nun - leider - auch etwas Wasser in den Wein:

"Der Silberprinz" - unser im letzten Jahr als szenische Lesung beim Publikum sehr erfolgreich vorgestellter Theater- und Filmstoff zu und über Walter Gropius (Bauhaus) stieß bei fast allen potentiellen Fördergebern bisher auf einhellige unbegründete Ablehnung. An diesem Projekt macht sich leider für uns eine zunehmend negative Entwicklung im öffentlichen Förderwesen fest. Die unlängst geführte Debatte um das Düsseldorfer Schauspielhaus ist da nur die Spitze des öffentlich wahrnehmbaren Eisbergs. Es ist leider zu befürchten, dass sich diese Tendenz 2017 verstärkt fortsetzen wird... und die, über die man nicht öffentlich debattiert, leiden noch mehr als die wenigstens öffentlich diskutierten Häuser!
Wort | Klang | Performance Thomas Kling
 
Die Kunst der Tanz-Fuge in Dortmund
08.11.2016
 
Gastspiel am Samstag, 12. November um 20 Uhr im Theater im Depot
 
Nach 4 erfolgreichen Vorstellungen in Düsseldorf gastiert das neueste Stück des THEATERs DER KLÄNGE "Die Kunst der Tanz-Fuge" am kommenden Samstag, 12. November um 20:00 Uhr im Dortmunder Theater im Depot.

Unsere zweite (nach "CODA" 2013) intensive Beschäftigung mit Musik von Johann Sebastian Bach wurde insbesondere vom fachkundigen Publikum hoch gelobt:

"...eindrucksvoll, der Versuch, diese sich steigernden Ordnungen herzustellen, Tanz und Musik, Musik und Tanz... Besonders das "konstruierende Moment" hat mich interessiert, die Verwandlung von Phase zu Phase. Auch der Übergang der elektronischen Rhythmuskomposition zu Bach. Gedankenvoll das Ganze. Prima. Das sollten 5 x so viele Leute anschauen/anhören..."

"...ich möchte Ihnen und dem Theater der Klänge herzlich für die gestrige Vorstellung "Die Kunst der Tanzfuge" danken. Ich habe die Aufführung mit der besonderen Verbindung von Tanz, Rhythmus und Orgel sehr genossen. Und ich bin um etliche Erfahrungen bereichert worden, welche Rhythmen in Bachs Fuge stecken..."

"...sehr überzeugend, ausdrucksstark, tolle Illumination, Schattenspiel, Farbwahl (schwarz-weiß), sehr harmonisch, gute (Hebe-)Figuren, auch, dass Mann/Mann + Frau/Frau zusammen tanzen..."


Die vorläufig letzte Gelegenheit diese Tanzkomposition zu sehen und zu hören!

Theater im Depot Dortmund
 
WDR-Beitrag zur "Kunst der Tanz-Fuge"
04.11.2016
 
gestern in der ev. Thomaskirche Düsseldorf
 
Der WDR war gestern live zu Gast in unserer 2. Vorstellung von "Die Kunst der Tanz-Fuge". Das Stück ist noch heute und morgen Abend jeweils um 19:30 Uhr mit Live-Orgelmusik im Kirchenraum in Düsseldorf zu sehen und zu hören.

Das Gastspiel nächste Woche, 12. November um 20 Uhr im Dortmunder Theater im Depot muss leider - in Ermangelung einer echten Orgel - ohne Livemusik auskommen.
WDR - Mediathek (nur bis 10. November abrufbar)
 
PREMIERE: Die Kunst der Tanz-Fuge
02.11.2016
 
Heute bis Samstag in der ev. Thomaskirche in Düsseldorf-Märsenbroich
 
Es war ein hartes Stück Arbeit die Formensprache von Johann Sebastian Bachs Hauptwerk in Tanzstrukturen und damit verbunden choreografisch umzusetzen. Es ist vollbracht und wird heute erstmals öffentlich einem Publikum in Düsseldorf vorgestellt.

"Die Kunst der Tanz-Fuge" ist eine neue hochästhetische Umsetzung von Musik in eine Visualisierung durch Tanz. Der kirchliche Raum der ev. Thomaskirche in Düsseldorf im Rahmen des "ido-Orgelfestivals" bietet zum einen die Möglichkeit des Kunstgenusses im spirituellen Rahmen in einer Kirche mit besten Bühnenbedingungen, zum anderen einen mit dem Tanz verbundenen musikalischen Livegenuss der Interpretation von 7 Musik-Stücken aus der "Kunst der Fuge" durch die Orgel der Kirche. Der Organist ist Prof. Wolfgang Baumgratz, das Tanzensemble ist das aktuelle Ensemble des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE unter Leitung von Jacqueline Fischer und Prof. J.U.Lensing.

Mittwoch, 2. bis Samstag, 5. November täglich um 19:30 Uhr in der evangelischen Thomaskirche - Eugen-Richter-Straße 6 in Düsseldorf-Mörsenbroich

VVK: € 20, AK: € 24, Ermäßigt: € 18
Ido-Festival
 
Premiere "Die Kunst der Tanz-Fuge"
27.10.2016
 
2. bis 5. November in Düsseldorf
 
1751 wurde "Die Kunst der Fuge" posthum veröffentlicht, das letzte Werk von Johann Sebastian Bach, an dem er ab 1740 gearbeitet hatte. In seiner "Kunst der Fuge" fasste er seine Erfahrungen zum kontrapunktischen Komponieren final als Musikpartitur für vier Stimmen zusammen.

Die Art unserer Beschäftigung mit Tanz geschieht in enger Zusammenarbeit von Komposition und Choreografie und widmet sich gerne abstrakten und hochwertigen Formensprachen zur Spiegelung aktueller Diskurse. Wann immer das Theater der Klänge Choreografien erarbeitet hat, war es, insbesondere für unsere intermedialen Stücke, unser Wunsch und unser Ziel, kontrapunktische, kompositorische Techniken aus der Musik auf das Kreieren von Choreographien anzuwenden.

Uns geht es bei unserer Kreation nicht nur um das Vertanzen der Musik von Bach, sondern vielmehr um eine Aneignung der analysierten kontrapunktischen Techniken, die Bach für sein Werk verwendet hat, und dann um die Umsetzung dieser Verfahrensweisen in Bewegungskanons, also um eine Tanzen einer Fuge und nicht das Tanzen zu einer Fuge.

In "Die Kunst der Tanz-Fuge" möchten wir prüfen, ob die Struktur das Individuum unterstützt oder umgekehrt, ob das Individuum die Struktur unterstützt. Dazu experimentieren wir sowohl mit Mono-, Poly-, als auch mit Heterophonie und übertragen dies auf das Thema: Individuum versus Kollektiv.

So wie Bachs "Kunst der Fuge" ein Werk für vier Stimmen ist, ist "Die Kunst der Tanz-Fuge" ein Werk für vier Tänzer(innen) - zwei Frauen und zwei Männer. Dieses getanzte Konzert soll zeigen, welche Formen visueller Musik heute durch vier sich bewegende Körper erschaffen werden können und wie moderne Tanz- und Bewegungstechniken für zeitgenössische Tänzer dafür ästhetische Voraussetzung sind. Polyphonie - also Mehrstimmigkeit - ist dabei wörtlich zu verstehen: als Äußerung von vier Körpersprachen zur Artikulation eines geordneten und also rhythmisierten und harmonisierten Dialogs von vier Individuen, die sich zum Kollektiv verbinden. Dies an sich ist schon Statement genug zu den aktuellen Diskursen über Individuum und Gesellschaft sowie auch zum Thema Spiritualität.

Mittwoch, 2.11. bis Samstag, 5.11.2016 jeweils um 19:30 Uhr in der ev. Thomaskirche in Düsseldorf-Mörsenbroich - Eugen-Richter-Straße 12
Die Kunst der Tanz-Fuge
 
Die Kunst der Tanz-Fuge
04.10.2016
 
Premiere von 2. bis 5. November 2016 im Rahmen des 11. ido Orgelfestivals
 
Am vergangenen Freitag startete das 11. internationale Düsseldorfer Orgelfestival mit einem Konzert für 103 Posaunen + Orgel. Den Festivalausklang bietet in diesem Jahr das THEATER DER KLÄNGE mit einer Neu-Kreation unter dem Titel "Die Kunst der Tanz-Fuge".

Wie der Titel des Programms schon verrät, handelt es sich um eine Beschäftigung mit Johann Sebastian Bachs letztem großem Werk "Die Kunst der Fuge". Diese wird im zweiten Teil des Abends mit ausgewählten Sätzen aus dem Werk, gespielt vom renommierten Organisten Prof. Wolfgang Baumgratz auf der Orgel der ev. Thomaskirche Düsseldorf auch zu hören sein. Im ersten Teil aber werden tänzerisch die Kompositionsmöglichkeiten für eine choreografische Umsetzung der Bach´schen Strukturen erforscht und entwickelt. Insofern gliedert sich dieser insgesamt 4-teilige Abend in folgende Sätze:

1. Purer Tanz (ohne Musik). 2. Tanzstrukturen zu Bach´schen Rhythmen und musikalisch harmonisch, thematischen Grundmaterialien aus der "Kunst der Fuge". 3. Tanz zu 6 ausgesuchten Sätzen aus der "Kunst der Fuge", gespielt auf der Orgel und abschließend 4. pure Musik (ohne Tanz).

Das ido-Festival und das THEATER DER KLÄNGE überlegen seit 3 Jahren die Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit, die aber bis dato leider immer finanziell nicht möglich war. Durch die Kombination einer hauptsächlich durch die Stadt Düsseldorf ermöglichten Neukreation mit der Uraufführungsmöglichkeit im Rahmen des Orgelfestivals kommt es nun endlich zu dieser Form von Zusammenarbeit. Diese soll neben ihrer künstlerischen Herausforderung auch ein Statement sein für die Wertigkeit historischer Musik in Bezug auf aktuelle Fragestellungen - bezüglich zunehmender Diversität (Polyphonie) in unserer sich globalisierenden Gesellschaft - zum Thema "Mehrstimmigkeit" in einem gut geordneten und harmonischen Zusammenspiel - sowohl mehr-stimmig hörbar in der Musik, als auch sichtbar im Interagieren von tanzenden und miteinander umgehenden Körpern.

Die Uraufführungsserie ist täglich von Mittwoch, 2. November 2016 bis Samstag, 5. November 2016, jeweils um 19:30 Uhr erlebbar in der evangelischen Thomaskirche Düsseldorf - Eugen-Richter-Straße 12 in 40470 Düsseldorf-Mörsenbroich.
THEATER DER KLÄNGE / ido-festival
 
Projekt Quo Vadis
07.09.2016
 
Studierende organisieren transkulturelles Festival auf dem Worringer Platz
 
Vom 8. bis zum 11. September jeweils zwischen 11 und 18 Uhr wird es lebendig im und am Glashaus (Rezeption) auf dem Worringer Platz: Denn
im Rahmen des Projektes "Quo Vadis – Migration, Comic und Fluchtästhetiken" organisieren über 20 Studierende der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf unter der Leitung von Dr. Angela Weber ein viertägiges transkulturelles Festival, das das Thema Migration und Flucht ins Bewusstsein der Düsseldorfer Einwohnerschaft rücken möchte.

Das Festival ist der abschließende nTeil eines HHU-Projektes und bildet den Abschluss einer umfangreichen Forschungsreihe. Im ersten Teil des Projektes haben Studierende der HHU und derHochschule Düsseldorf an sechs Kooperationsschulen in NRW mit Schülern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren Comics zu den Themen Migration, Heimat, Rassismus und Mehrsprachigkeit gezeichnet. Die Ergebnisse wurden schließlich im laufenden Sommersemester ausgewertet, analysiert und vertont und sollen nun final auf dem Festival vorgestellt werden.

Ein Ziel des Festivals ist es, Menschen zu verbinden und einen interkulturellen Austausch zu schaffen. Dafür haben sich die Organisatoren etliche Institutionen der Stadt Düsseldorf
mit ins Boot geholt. Das "Theater der Klänge" in Person von Jacqueline Fischer hilft bei der Gestaltung des Platzes und der Durchführung der Live-Performances, das "zakk Kulturzentrum" veranstaltet ein "Welcome Café" und auch diverse ansässige Gastronomen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Schulklassen aus der Stadt und der Region zum Festival erwartet.

Der Startschuss des interkulturellen Festivals fällt mit der Begrüßung am Donnerstagmorgen des 8. Septembers um 10 Uhr, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am Samstagabend ab 20
Uhr steigt als vorläufiger Höhepunkt im anliegenden WP8 ein großer Partyabend. Das geplante Ende des Festivals ist am Sonntag um 17 Uhr.
Projekt Quo Vadis
 
Theater der Klänge Portrait im Festivalmagazin der Muziekbiennale Niederrhein
03.09.2016
 
 
Die Muziek Biennale Niederrhein (3.9. bis 20.10.) ist mehr als nur eines der vielen ambitionierten Musikfestivals. Sie ist ein länderübergreifendes Netzwerkunternehmen, das Veranstalter, Musiker, Komponisten und Musikausbilder zu gemeinsamen Projekten und Programmbeiträgen zusammenführt, neue Impulse in die Musiklandschaft gibt und einen Beitrag zur nachhaltigen Publikumsentwicklung auch an entlegenen Orten leistet. Nahezu alle Kommunen im Kulturraum Niederrhein beteiligen sich in 2016.

Da Düsseldorf nicht zum Niederrhein gehört, ist das THEATER DER KLÄNGE aktuell nicht Gast des Festivals. Nicht desto trotz war unsere Arbeit als "neues Musiktheater" dem Festival einen einseitigen Portraitbeitrag in seinem aktuellen Festivalmagazin wert!
Online-Magazin der Musiziekbiennale Niederrhein
 
Internationale Tanzmesse NRW 2016
25.08.2016
 
Kinovorführung am 1. September 2016
 
Wir sind in diesem Jahr gleich auf zwei Ständen im Rahmen der Tanzmesse NRW im Düsseldorfer Ehrenhof vertreten. Als Ensemble mit unserem kompletten Repertoire sind wir eine der nordrhein-westfälischen Gruppen, die am "Tanzland NRW" Stand (Nr. 43) vertreten sein werden.

Die französische Agentur "Galerie choréogaphique" (Stand 27) vertritt unser Programm "Bauhaus Ballette" ("Das mechanische Ballett" & "TRIAS - Das triadische Ballett"). Zu diesen beiden Stücken, die wir ab Mai 2017 als abendfüllendes Gesamtprogramm in zwei Teilen spielen werden, gibt es am kommenden Donnerstag, 1. September 2016 um 11:30 Uhr eine Kinopräsentation von Ausschnitten aus beiden Balletten im "Cinema - Schneider-Wibbel-Gasse 5 im Herz der Düsseldorfer Altstadt.
internationale tanzmesse nrw
 
Proben zu einem neuen Tanzstück haben begonnen
23.08.2016
 
Premiere im November 2016
 
Tuan Ly und Tim Cecatka komplettieren das aktuelle Kammertanzensemble neben unserer Stammtänzerin Phaedra Pisimisi und der seit Herbst letzten Jahres zu unserem Ensemble gehörenden Camilla Scholtbach.

Die 4 Tanzinterpreten arbeiten seit Dienstag, 23. August mit unserer Choreografin Jacqueline Fischer und unserem Regisseur und Komponisten J.U.Lensing an einem neuen, reinen Tanzstück für eine Premiere im Rahmen des Düsseldorfer "Ido-Orgelfestivals" für die erste Novemberwoche 2016. Der spirituelle Siebte im Bunde ist einmal mehr wieder Johann Sebastian Bach!

Mehr dazu in unserem Rundbrief im September...
 
Sommer 2016
18.07.2016
 
Bauhaus - Pause - Neues Projekt
 
Auch wir gönnen uns eine Sommerpause, nachdem wir einen turbulenten Frühling mit vielen neuen Ideen für die kommende Zeit hatten und dementsprechend viele Gespräche und Verhandlungen.

Noch bis Sonntag, 14. August ist in der Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung "Das Bauhaus. Alles ist Design" zu sehen, in der täglich unsere Bauhaus-Videoaufzeichnung unseres "Mechanischen Balletts" von 2009 projiziert wird.

Wir sind dieses Jahr auch wieder im Rahmen der Tanzmesse NRW anzutreffen, welche von 31. August bis 3. September im Ehrenhof Düsseldorf stattfinden wird. Zum Einen sind wir eines der NRW-Ensembles welche auf dem NRW Stand des nrw Landesbüros Tanz vertreten sein werden. Zum Anderen werden unsere beiden Bauhaus Produktionen für Auslandsgastspiele exklusiv vertreten von der französischen Agentur "Galerie Choreographique", welche einen eigenen Messestand haben wird. Am Donnerstag, 1. September zeigen wir um 11:30 Uhr Video-Auszüge unserer beiden Bauhausballette im Düsseldorfer Kino "Cinema"!

Ab 23. August starten die Proben zu einem neuen Tanzstück, welches in diesem Jahr schon Anfang November im Rahmen des Düsseldorfer "ido-Orgelfestivals" in einer Düsseldorfer Kirche uraufgeführt werden soll! Mehr dazu von uns im Herbst...
Das Bauhaus. Alles ist Design
 
Externe Aktivitäten
26.05.2016
 
Juni 2016
 
Jacqueline Fischer und J.U.Lensing, die beiden aktiven künstlerischen Leiter des THEATERs DER KLÄNGE für Choreografie und Regie unserer Stücke, sind auch auf anderen Feldern für uns oder für Kollegen aktiv:

Jacqueline Fischer wirkte als Autorin am 4. Band der Reihe
"Gemeinsame Geschichten – Tragisches und Komisches aus dem Einwanderungsland Deutschland" mit. Sie schrieb darin das Kapitel
"Mal sehen, wer Recht hat". Das Buch ist gerade erschienen, wurde von
ZAKK und Diakonie Düsseldorf herausgegeben und ist dort erhältlich.
Die Idee für die Geschichte in diesem Kapitel war Teil der Recherche und Kooperationsarbeit zu unserem letzten Stück "Kontraste".

Am 2. Juni 2016 bringt das Düsseldorfer "Theater Kontra-Punkt" sein neues Stück "1816 – Das Jahr ohne Sommer" im Rahmen des diesjährigen Düsseldorfer Schumannfestes heraus. Jacqueline Fischer erarbeitete für die Kollegen die Choreografie des bewegten Chores in dieser Produktion, welche von 2. bis 5. Juni 2016 im Boui Boui Bilk in Düsseldorf zu sehen und zu hören sein wird.

Vom bis 13. bis 23. Juni 2016 ist Jacqueline Fischer als Choreografin in die Hellenic Dance Company/National Dance School of Athens eingeladen, um mit ausgewählten griechischen Tänzern und Tänzerinnen zwei Tänze ("Harlekin"-Solo und das Duett "Spiralen") aus unserer Produktion "TRIAS – Das triadische Ballett" einzustudieren. Beide Stücke werden am Donnerstag, 23. Juni in der National Dance School in Athen öffentlich gezeigt. Diese Einladung soll Auftakt zu einer weiteren zukünftigen Zusammenarbeit der "Hellenic Dance Company" mit dem THEATER DER KLÄNGE sein.

J.U.Lensing arbeitet immer wieder auch als Komponist für Filmmusik. Zwei von ihm vertonte Werke des Filmemachers Lutz Dammbeck werden am Dienstag, 7. Juni (Das Netz) und am Mittwoch, 8. Juni (Overgames) jeweils um 18:30 Uhr im Kino des Dortmunder U gezeigt. Regisseur und Komponist werden zum Publikumsgespräch anwesend sein.
Dammbecks jüngster Film "Overgames" erhielt 2015 im Rahmen des
Filmfestivals DOK Leipzig den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts. "Overgames" ist zur Zeit unterwegs auf Tournee durch zahlreiche Kinos in deutschen Großstädten, bevor er Ende des Jahres von ARTE und rbb im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Eine frühere Arbeit "Architecture & Soundscapes", erstellt im Rahmen einer Koproduktion von TU-Dortmund (Lehrstuhl energieeffizientes Bauen) und FH-Dortmund (Film/Fernsehen) umfasst zehn Kurzfilme, die
zehn energieeffiziente öffentliche Gebäude in Europa in ihren jeweiligen
Umgebungen vorstellen. Das Werk wird am Freitag, 10. Juni um 19 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Verein "Baustelle – Schaustelle" im "KABÜ"
in Essen-Rüttenscheid vorgestellt.
J.U.Lensing, der als Professor für Tongestaltung an der FH-Dortmund für das Projekt federführend die gesamte Tongestaltung verantwortete, wird die 10 Kurzfilme vorstellen. An verschiedenen audiovisuellen
Beispielen wird er darüber hinaus aufzeigen, wie gravierend
eine Veränderung der Vertonung (Musik) den Charakter der
Wahrnehmung des dargestellten Objektes verwandeln kann.

Ebenfalls auf dem Gebiet des Filmtons sind bisher die Publikationen "Sound-Design | Sound-Montage | Soundtrack-Komposition" von J.U.Lensing, aber auch die deutsche Übersetzung des Standardwerks "Audio-Vison im Kinofilm" des französischen Komponisten und Wissenschaftlers Michel Chion in der übersetzten Herausgabe im Verlag Schiele&Schön erschienen. Zur Zeit arbeitet J.U.Lensing an der Übersetzung und Herausgabe einer neuen Publikation von Michel Chion für den deutschen Buchmarkt, welche im Herbst 2016 über den Verlag Schiele&Schön erhältlich sein soll:

"Audio-Logo-Vision im Kinofilm - Geschichte/Ästhetik/Poesie"
Schumannfest Düsseldorf 2016
 
Das THEATER DER KLÄNGE geht in sein 30. Jahr
10.05.2016
 
Medienausstellung in der Hörbuchhandlung Romeike Düsseldorf
 
Heute, am 10. Mai jährt sich die Gründung des THEATERs DER KLÄNGE in Düsseldorf zum 29. mal. Das heißt, daß unser Ensemble nun in sein 30. Schaffensjahr geht. Hätte das einer 1987 vorausgesehen, die damaligen Mittzwanziger hätten ihm nicht geglaubt!

Wir haben uns und unser Publikum dazu gerade mit einer komplett ausverkauften und gefeierten Vorstellung von "TRIAS - Das triadische Ballett" in der Bundeskunsthalle in Bonn am 30. April vorab beschenkt!

Neben den bisher 23 abendfüllenden Musik-, Tanz- und Theaterkreationen, die durch das Ensemble entwickelt und in zahlreichen Variationen und teilweise auch in Neufassungen immer wieder (fast 600mal) zur Aufführung gebracht wurden, produzierte das THEATER DER KLÄNGE bis heute auch zahlreiche audio-visuelle Medien:

3 Musik-CDs, 3 Hörbücher, 3 DVDs (darunter der Spielfilm Gregorius) und 2 Bücher, davon eines mit der einliegenden DVD "Gregorius". Die in Düsseldorf einmalige Hörbuchhandlung Romeike gestaltet anläßlich unseres Gründungstags ein THEATER DER KLÄNGE Schaufenster und bietet alle von uns produzierten CDs, DVDs und Bücher zum direkten Vorhören, zur Ansicht und zum Kauf an.

Feiern Sie also unseren 29. Gründungstag mit dem Kauf einer unserer Medien (vielleicht als Geschenk für Geburtstage?) in der Düsseldorfer Hörbuchhandlung oder auch direkt bei uns im Online-Shop.

Übrigens: Wer die Mitgliedschaft in unserem Förderverein Klangtheater e.V. beantragt, der bekommt die drei von uns veröffentlichten Hörbücher "Die Neuberin", "Megalopolis" und "teufels kreise" als Willkommensgeschenk zugesandt.

Bitte dazu eine Mail mit dem Betreff "Förderverein" schicken an info@theater-der-klaenge.de
Hörbuchhandlung Romeike Düsseldorf
 
TRIAS - Das triadische Ballett in der Bundeskunsthalle Bonn
21.04.2016
 
Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr
 
TRIAS ist einmalig erneut in Originalbesetzung und mit Livemusik in NRW zu sehen.

Wir spielen unsere Neuinterpretation von Oskar Schlemmers "triadischem Ballett" am Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Zur Zeit zeigt die Bundeskunsthalle die Ausstellung "Das Bauhaus. Alles ist Design". Das THEATER DER KLÄNGE ist im Rahmenprogramm zu dieser Ausstellung zu sehen.

Die ersten 11 Szenen sind in der formalen Anlage wie in den Figurinen-Umsetzungen weitestgehende Entsprechungen des Uraufführungsablaufs, wie Schlemmer diesen in Stuttgart und Weimar selbst zur Aufführung brachte. Sämtliche Choreografien und Musiken zu den einzelnen Sätzen sind, ebenso wie die abschließende 12. Szene, Neukreationen des "Theater der Klänge". TRIAS wurde bei seiner Uraufführung im Januar 2015 in Düsseldorf sensationell positiv von Publikum und Presse aufgenommen.

Der WDR3 kommentierte beispielsweise zur Premiere 2015:

"Fest in Form und Farbe!
Schon in ihrer allerersten Produktion vor 28 Jahren hat sich die Düsseldorfer Gruppe THEATER DER KLÄNGE als Bauhausexperten etabliert. Mit dieser Produktion knüpfen sie daran an und tatsächlich kann man sich kaum ein besseres Remake des triadischen Balletts vorstellen als ihre famose Adaption. Ein zeitgenossisch reflektierter Meta-Schlemmer aber eben auch ein liebevolle historische Hommage..."
Vorverkauf für den 30. April 2016 (nur noch Restkarten verfügbar!)
 
bauhaus#allesistdesign in der Bundeskunsthalle Bonn
08.04.2016
 
TRIAS im Forum der Bundeskunsthalle
 
Am vergangenen Wochenende eröffnete die Ausstellung des Vitra Design Museums "bauhaus#allesistdesign" in der Bundeskunsthalle in Bonn. Über 3000 Menschen gleich am Eröffnungswochenende zeugten von einem überwältigenden Publikumsinteresse.
In dieser Ausstellung wird an prominenter Stelle rund um die Uhr auch unser "Mechanisches Ballett" gezeigt, und zwar in der 15min Video-Fassung, wie wir sie bei absolut-medien auf DVD veröffentlicht haben.

Am Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr werden wir außerdem im Rahmenprogramm dieser Ausstellung zu Gast im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sein!

Wir zeigen dann unsere 2015er Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" in Originalbesetzung und mit Livemusik.

Aufgrund des auch dort begrenzten Platzkontingents und des offenbar sehr großen Publikumsinteresses ist es sicherlich ratsam, frühzeitig Karten im Vorverkauf zu bestellen.
Veranstaltungskalender der Bundeskunsthalle Bonn
 
Medienpräsenz
24.03.2016
 
TV und Internet
 
Anlässlich des Gastspiels mit den Bauhaus-Balletten in Ascona, bekam das THEATER DER KLÄNGE nicht nur die übliche Presseberichterstattung sondern war darüber hinaus auch präsent im Schweizer Fernsehen. (Mehr unter dem Link unten.)

Unabhängig davon haben wir in den letzten Wochen versucht unser umfangreiches Video-und Audioarchiv in Auszügen auch online sicht- und hörbar zu machen. Auf unserer Website gibt es zu jeder Produktion neben Fotos, Texten und Pressespiegeln auch jeweils die zwei Button mit den Bezeichnungen "Video" und "Klang". Klickt man diese an, führt der Link entweder zu unserem neuen Vimeo-Account (Videos) oder zu unserem ebenfalls neuen Soundcloud-Account (Audiofiles) mit z.T. sehr ausgesuchten audio-visuellen oder auch nur auditiven Beispielen. Wir wollen unserem Namen ja gerecht werden und Ihnen ein "Theater der Klänge" präsentieren, also nicht nur Augen- sondern auch deutlich Ohrenschmaus.

www.vimeo.com/klangtheater
www.soundcloud.com/theater-der-klaenge

Über unseren Shop sind die von uns publizierten Bücher, Hörbücher, Musik-CDs und DVDs bestellbar.

http://theater-der-klaenge.de/shop/shopdaten/

Jeder Verkauf hilft uns bei der Finanzierung unserer zukünftigen Aktivitäten!

Zudem hat absolut-medien ihre "bauhausreihe" veröffentlicht. Auf der DVD "Bauhaus Bühne & Tanz 2" finden Sie unter anderem auch 15 Minuten eines HD-Mitschnitts unseres "Mechanischen Balletts" unseres Gastspiels im Bauhaus Dessau 2009.

https//absolutmedien.de/reihe/81/edition+bauhaus
Theater der Klänge al San Materno
 
bauhaus ballette
04.03.2016
 
Ascona war eine gelungene Vorpremiere
 
Unser Doppel-Gastspiel am letzten Wochenende in Ascona war eine wirklich gelungene Vorpremiere für unser Programm "bauhaus ballette", welches wir in den nächsten Jahren im Rahmen von Gastspielen spielen möchten. Beide Ballette wurden im Rahmen der "Bauhauswochen" 1923 in Weimar und in Jena gespielt. Das "mechanische Ballett" war eine Kreation von Bauhausstudenten in der damals neuen Bühnenklasse von Oskar Schlemmer am Weimarer Bauhaus und wurde 1923 in Jena uraufgeführt. "Das triadische Ballett" war seine eigene Kreation, die er mit ans Bauhaus brachte und 1923 im Nationaltheater Weimar zeigte.

Wir haben unser "triadisches Ballett" (TRIAS) in Ascona nicht komplett zeigen können, aber immerhin 8 der 12 Szenen getanzt. Das "mechanische Ballett" wurde komplett gezeigt. Beide Stücke wurden auch vom schweizer Publikum begeistert gefeiert. Folgeaktivitäten in der Schweiz sind geplant!

Ein weiterer Test für uns war die Umbesetzung von Rollen in TRIAS durch die Tänzerin Camila Scholtbach (seit der Produktion "Kontraste" in unserem Ensemble) und dem für unser Ensemble neuen Folkwang-Tänzer Danilo Cardoso. Beide Neubesetzungen haben ihre Rollen mit Bravour und durchaus eigener Note interpretiert.

TRIAS ist in der Originalbesetzung und in voller Länge am 30. April im Forum der Bundeskunsthalle Bonn wieder zu sehen und zu hören. Mehr dazu im kommenden Rundbrief.
Bundeskunsthalle: bauhaus#allesistdesign
 
bauhaus ballette
22.02.2016
 
Vorpremiere
 
Das Land NRW - Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport - unterstützt überraschender- und dankenswerterweise unser Gastspiel mit den "Bauhaus Balletten" in Ascona, so daß wir nun sicher das komplette "mechanische Ballett" und 9 von 12 Szenen aus TRIAS dort aufführen können!

Damit wird unser Doppelgastspiel im Teatro San Materno in Ascona (CH) zu einer Vor-Premiere unseres für die Zukunft geplanten Doppelprogramms unter dem Titel "bauhaus ballette". Wir vereinen in diesem 2-stündigen Programm unser "mechanisches Ballett" aus dem Jahr 1987 mit unserer Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett".

Das "mechanische Ballett" wurde 1923 vom damaligen Bauhausschüler Kurt Schmidt (zusammen mit seinen Kommilitonen Bogler und Teltscher) für das Theaterrahmenprogramm "Das mechanische Kabarett" für die "Bauhauswochen" entwickelt und uraufgeführt. Im gleichen Rahmenprogramm wurde auch Oskar Schlemmers 1919 und 1922 schon uraufgeführtes "triadisches Ballett" in Weimar gezeigt und galt fortan als das "Bauhausballett" schlechthin. Oskar Schlemmer war zu dieser Zeit Leiter der Bühnenabteilung im Bauhaus und beide Werke wurden vor allem später durch das Bauhausbuch "Die Bühne am Bauhaus" dokumentiert. Im gleichen Buch skizzierte der Bauhausmeister Laszlo Moholy-Nagy auch eine Vision zu einer "mechanischen Exzentrik", die bis 1987 unrealisiert blieb. Das THEATER DER KLÄNGE setzte die Skizze 1987 ebenfalls konkret um und war damit 1987 das Uraufführungsensemble der "mechanischen Exzentrik". Diese ist seit 1992 aber nicht mehr im Repertoire unseres Ensembles.

Nun also die beiden "bauhaus ballette" in einem Programm. Wir hoffen, daß wir damit noch auf zahlreichen Bühnen werden gastieren können!
Infos zum Programm "bauhaus ballette"
 
BAUHAUS BALLETTE (Ausschnitte)
15.02.2016
 
Teatro San Materno Ascona (CH) am 27. und 28. Februar 2016
 
"Kontraste" war eine überraschend erfolgreiche Produktion in Düsseldorf und in Dortmund. Alleine in Düsseldorf bescherte uns dieses Stück vier ausverkaufte Vorstellungen en suite. Damit gelang uns mit den drei jüngsten Produktionen jedes Mal das "Ausverkauft" in Düsseldorf: "CODA" (2014) über "TRIAS" (2015) und nun "Kontraste" (2016).

TRIAS war auch in Dortmund und bei den Folgeaufführungen in Düsseldorf ein großer Publikumserfolg, weswegen wir dieses Stück nun wieder aufnehmen und erneut präsentieren werden. Aber nicht nur "TRIAS" stößt nach wie vor auf großes Interesse, sondern auch immer wieder unser "mechanisches Ballett".

Die neueste Anfrage kommt von einer sehr engagierten Choreografin aus Ascona, der es dort gelang ein kleines "Bauhaus-Theater" als Teatro San Materno zu gründen und zu betreiben. Aus Enthusiasmus für die Bauhausbühne hätte sie gerne unsere zwei Bauhaus-Produktionen eingeladen, was ihr aber finanziell nicht möglich ist.

Von daher zeigen wir ausnahmsweise in Ascona in diesem sehr speziellen Theater Akt 2+3 des "Mechanischen Balletts" und einige Solo- und Duo-Szenen aus "TRIAS" in Form einer Workshop-Darbietung.

Eine Möglichkeit "TRIAS - Das triadische Ballett" wieder komplett zu sehen bietet sich Ende April in großen Rahmen wieder in NRW. Doch dazu mehr in einem unserer kommenden Rundbriefe.
Teatro San Materno Ascona (CH)
 
Kontraste - zum vorläufig letzten Mal am Sonntag, 24.Januar in Dortmund
18.01.2016
 
Theater im Depot Dortmund: Sonntag, 24. Januar 2016 um 18 Uhr
 
4 ausverkaufte Vorstellungen im Forum Freies Theater Düsseldorf und zwei sehr gut besuchte Publikumsdiskussionen zeigen, dass unser neuestes Stück "Kontraste" vom Publikum sehr gut angenommen wurde und für Gesprächsstoff sorgte. Leider blieben einige Kartenwünsche unerfüllt, weswegen wir auf die vorläufig letzte Gelegenheit das Stück sehen zu können verweisen:

Am kommenden Sonntag, 24. Januar 2016 wird das Stück noch einmal um 18 Uhr im Theater im Depot Dortmund gespielt.

Theater im Depot
Immermannstraße 29
44147 Dortmund

WDR-Beitrag:
www.wdr3.de/buehne/theaterproduktion-kontraste-112.html
Programm Theater im Depot Dortmund
 
Kontraste
06.01.2016
 
Premiere und Uraufführungsserie von 13. bis 17. Januar 2016 im FFT-Düsseldorf
 
Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, erarbeitet aktuell ihr zweites abendfüllendes Programm.

Nachdem sie 2008 sehr erfolgreich den Tanzabend "Ich ist ein Anderer" für das THEATER DER KLÄNGE schuf, widmet sich das neue Stück "Kontraste" dem Frei-Sein in Leistungsgesellschaften, wie der deutschen.

Frei im Sinne von kulturell oder ethnisch anderer Herkunft, frei im Sinne von "nicht leistungs- und konkurrenzfähig" durch Krankheit, Alter oder mangelnde Bildung. Das Stück konzentriert sich auf den Menschen, seine
Herkunft, seine Umgebung und fokussiert sich auf die entsprechenden Zusammenhänge und Kontraste, um seine Fähigkeiten aufzudecken und den Blick auf das, was er kann, zu lenken. Die Leichtigkeit des Tanzes ermöglicht eine Poesie der Darstellung bei gleichzeitiger Ernsthaftigkeit sich den genannten Themen zu widmen.

Ein internationales Ensemble mit Interpreten aus Deutschland, Griechenland, den USA, Chile, Japan und der Republik Kongo erarbeitet zu dieser Fragestellung einen Musik- und Tanztheaterabend, welcher neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch eine Video szenografie und elektronische Musik einsetzen wird.

Spieltermine:

Mittwoch, 13. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Freitag, 15. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Samstag, 16. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Sonntag, 17. Januar 2016 - 17 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)

Sonntag, 24. Januar 2016 - 18 Uhr Theater im Depot Dortmund
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Kultur-Frühstück am Freitag, 18. Dezember 2015 im FFT-Düsseldorf
12.12.2015
 
Jacqueline Fischer zur neuen Produktion "Kontraste"
 
wir laden herzlich zum Kultur-Frühstück am 18.12. um 11 Uhr in das Forum Freies Theater Düsseldorf (Juta, Kasernenstraße 6) ein und würden uns freuen, wenn wir bei einem Ausblick auf die kommende Premiere im Januar 2016 mit dem Tanztheaterstück "Kontraste" ein vorweihnachtliches Stündchen miteinander verbringen.

Die Choreografin des THEATERs DER KLÄNGE, Jacqueline Fischer, berichtet aus den Proben zur nächsten Premiere.

Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, erarbeitet aktuell ihr zweites abendfüllendes Programm. Nachdem sie 2008 sehr erfolgreich den Tanzabend "Ich ist ein Anderer" für das THEATER DER KLÄNGE schuf, widmet sich das neue Stück "Kontraste" dem Frei-Sein in Leistungsgesellschaften, wie der deutschen. Frei im Sinne von kulturell oder ethnisch anderer Herkunft, frei im Sinne von "nicht leistungs- und konkurrenzfähig" durch Krankheit, Alter oder mangelnde Bildung.

Ein internationales Ensemble mit Interpreten aus Deutschland, Griechenland, Chile, den USA, Japan und der Republik Kongo erarbeitet zu dieser Fragestellung ein Musik- und Tanztheaterprogramm, welches neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch eine Videoszenografie und elektronische Livemusik einsetzen wird. Das Team des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE produziert diesen Tanzabend, welcher vom 13. bis 17. Januar 2016 im Forum Freies Theater Düsseldorf (Juta) Premiere haben wird.
Kontraste im Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Internationalität
29.11.2015
 
Integration durch Kulturarbeit
 
Das THEATER DER KLÄNGE war von Beginn an schon im Jahr 1987 ein international zusammengesetztes Ensemble. Im Gründungsensemble arbeiteten Deutsche mit einer Niederländerin, einer Griechin, einer Italienerin und einer Halb-Indonesierin zur Kreation der "mechanischen Bauhausbühne" zusammen.

Aktuell ist das Ensemble zur kommenden Produktion "Kontraste" so international zusammengesetzt wie noch nie:

7 Interpreten aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Chile, USA, Japan und der Republik Kongo arbeiten unter Leitung des deutschen Regisseurs und Komponisten J.U.Lensing und der griechischen Choreografin Jacqueline Fischer zusammen. Dieses internationale Ensemble hatte am vergangenen Freitag und Samstag Tänzerinnen und Musikerinnen der "Mongolian States University of Arts and Culture" zu Gast und arbeitete in einem Tanz- und Musikworkshop zusammen an einer audio-visuellen Performance, welche kommenden Donnerstag, 3. Dezember um 18 Uhr im Fachbereich Design der FH-Dortmund gezeigt werden soll.

Trotz der offensichtlich zunehmenden Minderheit von Deutschen in dieser Konstellation ist die Arbeitssprache immer Deutsch und die Arbeit finanziert durch deutsches Geld.

Die damit verbundene Integrationsleistung ist enorm. Alle Ensembles und Gäste akzeptieren selbstverständlich die Arbeitsvorgaben und den Rhythmus von jeweils 2 bis 3 Monaten Vollzeit-Arbeit mit 7 Stunden kontinuierlicher Arbeit pro Tag (5-Tagewoche) bei ausgeschalteten Handys, Laptops und Tablets. Fast alle Ensemblemitglieder haben eine abgeschlossene Musik-, Tanz- oder Schauspielausbildung an staatlichen Hochschulen in ihren Heimatländern, zum Teil aber auch an deutschen Musik-, Tanz- oder Theaterhochschulen absolviert. Etliche der jeweils frisch aus dem Ausland verpflichteten Ensemblemitglieder haben sich nach der Projektarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE in NRW niedergelassen und sind selbständig aktiv geworden. Einige dieser durch uns nach Düsseldorf angeworbenen Künstler sind heute Förderpreisträger und eigenständig erfolgreich tätig. Viele haben in unserer Arbeit deutsch gelernt, einige haben die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt. Etliche haben hier geheiratet und Familien gegründet.

Diese wirklich gelungene Integrationsarbeit findet selbstverständlich statt, ist unter Künstlern gang und gäbe und bedürfte keiner Erwähnung, wenn sie nicht durch die aktuelle Diskussion vollkommen ins Abseits gedrängt würde. Wo selbstverständlich Milliarden Euros bereit gestellt werden, um Sozialverbänden, kommunalen Ämtern und caritativen Organisationen ihre Integrationsarbeit professionell zu ermöglichen, wird die Kultur und Kunst immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass Kultur eine freiwillige Leistung der Kommunen und Länder ist und in der öffentlichen, wie politischen Wahrnehmung - ungeachtet dieser Arbeit - nur wenig Geld kosten darf.

Das THEATER DER KLÄNGE kann seine und die damit verbundene Integrationsarbeit zunehmend weniger und weniger ausüben, da seit einigen Jahren die öffentlichen Zuschüsse stagnieren, resp. wieder einmal Kürzungen angekündigt werden. Aus diesem Grund haben wir 2014 einen Förderverein gegründet, der sich über Mitglieder und Spenden freut.

Anfragen zur Mitgliedschaft richten Sie bei Interesse bitte an unser Büro.

Spenden sind (gegen steuerwirksame Spendenquittung) herzlich willkommen auf das Konto:

Klangtheater e.V.
Konto Volksbank Düsseldorf Neuss e.G.
IBAN DE05 3016 0213 2501 6820 15

Wer nicht spenden möchte oder kann, hilft uns auch durch den Kauf einer unserer Medien. Die TRIAS CD ist aktuell neu veröffentlicht und eignet sich bestens als Weihnachtsgeschenk!





CDs, DVDs, Bücher
Workshop mit mongolischen Tänzerinnen und Musikerinnen im Probenstudio
 
TRIAS Musik seit 17. Oktober 2016 auf CD erhältlich
18.10.2015
 
Release der CD am Samstag, 17. Oktober im THEATER DER KLÄNGE Studio
 
Oskar Schlemmer stellte 1919 ein weitestgehend gut dokumentiertes Repertoire von Klaviermusiken (u.a. Händel, Mozart, Haydn, Bossi) zusammen, welches sich aus der klassisch-, romantischen Literatur bediente. Dies zum einen, da er immer damit rechnen mußte ggf. selber am Klavier zu sitzen, zum anderen aber auch da sich seinerzeit kein Komponist anbot mit ihm an einer adäquaten Musik für das triadische Ballett zu arbeiten.

Die einmalige Zusammenarbeit mit Paul Hindemith 1926 zu einer Musik für mechanische Orgel, war für Schlemmer nicht befriedigend, da sie zum einen nur Teile des triadischen Balletts vertonte und dies weitestgehend unabhängig von gemeinsamen Proben mit den Tänzern. Die Musik Hindemiths ist darüber hinaus weitestgehend verloren und von daher kaum rekonstruierbar.

Für die ersten beiden Neu-Interpretationen des "triadischen Balletts" 1968 in Stuttgart und 1977 in Berlin wurden neue Ballett-Musiken in Auftrag gegeben, die beide vom spielerischen Charakter der von Schlemmer ausgewählten Musikstücke stark abweichen.

Der Ansatz zur Neukomposition einer Musik für ein "triadisches Ballett" 2014 ging daher von dem aus, was Schlemmer auch zur Verfügung stand. Wenige unverstärkte Instrumente (Klavier, Soloinstrument, Percussion), die miteinander zum Tanz musizieren. Dabei war jegliche Klanglichkeit erlaubt (auch neue Spieltechniken), die direkt mit diesen Instrumenten erzeugt werden kann. Dies immer in direkter Abhängigkeit oder als Rhythmus- und Impulsgeber für die tanzenden Figurinen. In den "abstrakten" Szenen erweitert sich die Klanglichkeit durch behutsamen Gebrauch elektronischer Modulationen der Instrumentalklänge.

Die Musik wurde vom Komponisten Thomas Wansing quasi als Korrepetitor am Klavier in den Ballet-Proben des THEATERs DER KLÄNGE im Winter 14/15 simultan mitentwickelt und "maßgeschneidert" für die einzelnen Szenen. Im dritten Akt erweitert sich die Tanzmusik nach der jeweiligen Szene um einen kurzen konzertanten Teil, die auch in den Live-Aufführungen gegeben werden.

Für die Einspielung auf CD hat der Komponist die Instrumental-Studioaufnahmen teilweise mit Soundsamples und zusätzlicher Percussion im Editing angereichert, um dem Klangeindruck mehr Dichte und Tiefe zu geben, als dies im Livespiel mit 3 Musikern möglich ist.

Die komplette neue Musik zu "TRIAS - Das triadische Ballett" ist seit 17. Oktober auf CD über den THEATER DER KLÄNGE Webshop erhältlich.
CD im Webshop
 
J.U.Lensing zu Gast im Literaturbüro NRW
11.10.2015
 
Eine Stunde mit...
 
Das Literaturbüro NRW lädt regelmäßig Kulturschaffende - vor allem Autoren - aus Nordrhein-Westfalen zu einem öffentlichen Gespräch. Der Leiter des Literaturbüros Michael Serrer befragt den jeweiligen Gast stellvertretend für das Publkum zu seinem Motiven des Schaffens, die Absichten und die Einschätzungen zur aktuellen Kulturpolitik.

Der Gründer und langjährige Leiter des THEATERs DER KLÄNGE, der Düsseldorfer Prof. J.U.Lensing ist am Mittwoch, 21. Oktober um 19 Uhr "eine Stunde" Gast des Literaturbüros NRW im Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf.

Facebook Eintrag des Literaturbüros NRW
 
Der Silberprinz - Walter Gropius und das Bauhaus
29.09.2015
 
Szenische Lesungen eines neuen Theaterstoffs in Dortmund und Düsseldorf
 
Die intensive erneute Recherche zum Bauhaus im Zuge der Vorarbeiten zu unserer letzten Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" zeitigte als Nebeneffekt eine Beschäftigung mit dem Gründer und langjährigen Direktor des Bauhauses, dem Architekten Walter Gropius.

Was trieb ihn nach dem ersten Weltkrieg zur Gründung dieser Gestaltungs-Hochschule?
Warum schwenkte er von der "Kathedrale des Sozialismus" um zum Motto "Kunst und Technik eine neue Einheit"?
Was waren die Gründe des Umzugs von Weimar nach Dessau?
Welche Rolle spielten seine zwei Ehefrauen Alma Mahler und Ilse Frank?
Warum warf er nach nur 9 Jahren das Handtuch?

Mit diesen Fragen und einigen mehr im Kopf generierte J.U.Lensing einen Theatertext, der aus den Recherchen im Bauhausarchiv Berlin, aber auch in den Bibliotheken der Universität Weimar und der Stiftung Bauhaus Dessau gespeist wurde.

Der Text ist Grundlage einer noch zu erarbeitenden Inszenierung für das THEATER DER KLÄNGE im kommenden Jahr, sowie zur Kreation eines neuen Hörspiels/Hörbuchs. Es gibt weitere Pläne zu einer Verfilmung.

Aktuell hat ein kleines Ensemble um J.U.Lensing den Text für eine szenische Erstlesung aufgearbeitet, die als Matinee am kommenden Sonntag, 11. Oktober um 11 Uhr im Theatermuseum Düsseldorf zu sehen und zu hören sein wird.

Darsteller/Hauptrollen:

Joeri Burger (Moholy-Nagy)
Martin Christener (Itten, Meyer)
Stella Goeke (Ise Gropius)
Helge Gutbrod (Gropius)
Claudia Scarpatetti (Alma Mahler)
und
Heiko Seidel (Schlemmer, Hesse)
Programm des Theatermuseums Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett
14.09.2015
 
Am 25. September im Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein
 
Anläßlich der Eröffnung der Bauhaus-Ausstellung "#alles ist design" im Vitra-Design-Museum ist das THEATER DER KLÄNGE mit seiner ersten Bauhausarbeit "Das mechanische Ballett" am 25. September zur Aufführung in Weil am Rhein eingeladen.

"Das mechanische Ballett" ist in den letzten Jahren selten zu sehen, wiewohl wir es weiter im Repertoire halten. Unsere Version dieses Balletts wurde 1987 auf der Basis von zwei Schwarz-Weiß Fotos aus dem Jahr 1923 und einem farbigen Hinterglasgemälde des ehemaligen Bauhausstudenten Kurt Schmidt von J.U.Lensing neu choreografiert und mit einer eigens dafür komponierten Musik von Hanno Spelsberg uraufgeführt. Die Bauhaus-Figurinen wurden originalgetreu rekonstruiert.

Die Musik und die Choreografie blieben bis heute - bis auf interpretatorische Variationen - unverändert, so das man auch am 25. September 2015 das "Original" des THEATERs DER KLÄNGE in Weil am Rhein sehen und hören kann.
Bauhaus #allesistdesign im Vitra Design Museum
 
18. Bauhausfest - Kollektives Blau
01.09.2015
 
TRIAS Konzert und Clownerien eröffnen das diesjährige Bauhausfest
 
Die THEATER DER KLÄNGE "Bauhaus-Kapelle" eröffnet zusammen mit den beiden Oskar Schlemmer-Clownerien aus TRIAS das diesjährige "Bauhausfest" im Bauhaus Dessau. Das Fest hat das Motto "kollektives blau" und soll von 19 Uhr bis weit nach Mitternacht am Freitag, 4. September 2015 gehen.

Wir spielen 5 Sätze aus unserer jüngsten Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" konzertant in der Besetzung Klavier (Thomas Wansing), Cello (Beate Wolff) und Schlagzeug (Oliver Eltinger). Eingebettet in dieses Konzert spielt unser Schauspieler Kai Bettermann die beiden Schlemmer-Clownerien Cello-Clown und musikalischer Clown, welche wir für TRIAS erstmalig nach über 90 Jahren wieder zum Leben erweckt haben.
Bauhaus Fest "kollektives blau"
 
TRIAS - Das triadische Ballett
12.08.2015
 
Das letzte Mal in Originalbesetzung!
 
"TRIAS - Das triadische Ballett" ist zum vorläufig letzten Mal in Originalbesetzung zu sehen und zu hören. Der Kultursommer Idar-Oberstein lädt die Produktion am Samstag, 29. August um 20 Uhr in das Stadttheater Idar-Oberstein ein.

Da zwei unserer Tänzer ab September in ein Fest-Engagement nach Trier gehen, arbeiten wir zur Zeit an der Umbesetzung der entsprechenden Rollen. Die Musik- und Schauspielbesetzung bleibt original. Wir arbeiten daran, dass wir TRIAS 2016 in gleicher Qualität, aber neuer Besetzung weiter spielen können und hoffen dazu auf Einladungen von Veranstaltern und Festivals!
Stadttheater Idar-Oberstein
 
Wertigkeit und Relevanz
18.06.2015
 
Kulturelles Erbe
 
Das THEATER DER KLÄNGE hat sich mit "TRIAS - Das triadische Ballett" gerade wieder einmal dem kulturellen Erbe der deutschen Moderne gewidmet und dieses in eigener kreativer Arbeit zugänglich gemacht und für unsere Zeit interpretiert. Wir machen das nicht zum ersten Mal, sondern haben das seit Gründung unseres Ensembles immer wieder getan.

"Die mechanische Bauhausbühne" und "Die barocke Maskenbühne" tragen diesen Ansatz im Titel. Mit "November" (Piscator), "Figur und Klang im Raum" (Schlemmer), "LUDUS DANIELIS" (Mysterienspiel) oder "Modulator" (Le Corbusier) wurde dieser immer wieder für uns zum Thema und beschäftigte sich mit unterschiedlichen Epochen. Das Erbe wurde nach diesen "Wiederbelebungen" für uns relevant in Form von eigenen zeitgenössischen Weiterführungen. Die intensive Beschäftigung mit dem Erbe der klassischen Moderne führte bei uns zur langjährigen Entwicklung der intermedialen, interaktiven Werke (HOEReographien, SUITE intermediale, CODA), die Beschäftigung mit dem Mysterienspiel und dem barocken Theater zu zahlreichen Arbeiten des Masken- und Figurentheaters (Reden ist Silber..., Die Vögel, Die Neuberin, Gregorius).

Es ist nun sehr erfreulich, dass unsere Arbeiten zunehmend selber als kulturelles Erbe erkannt werden und eine Beschäftigung damit einsetzt. Noch gibt es keine Wiederaufnahme einer unserer Arbeiten durch ein jüngeres Ensemble. Aber es gibt zwei Archive (Archiv des Theatermuseums Düsseldorf, Digitales Archiv NRW), diverse wissenschaftliche Publikationen, lexikalische Einträge, ein Schulbuch, zahlreiche Bücher, CDs und DVDs, zahllose Presseartikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge, sowie Austellungen über uns oder mit Teilen unserer Arbeiten.

Uns freut das sehr, da es bedeutet, dass unsere Arbeit über den Aufführungstag hinaus, über die Probenarbeit hinaus und über die Pressekritik hinaus von Relevanz zu sein scheint. Die Wertigkeit unserer Arbeit bekommt dadurch - gerade durch die Möglichkeiten der digitalen Verfügbarkeiten - einen gewissen Bestand und ist nachlesbar, erforschbar und auch für die von Nutzen, die das Ein oder Andere von uns nicht sehen und hören konnten oder zum Zeitpunkt der jeweiligen Aufführungen noch gar nicht geboren waren...

In unserer hektischen Zeit in der immer nur das Neue, das Innovative, da noch nie Gesehene und das Jetzige hoch geschätzt wird, ist dies ein hohes Gut!
Theater der Klänge in Wikipedia
 
TRIAS - 1000 Zuschauer alleine in Düsseldorf
28.05.2015
 
Die Pfingstaufführungen waren ein voller Erfolg
 
"TRIAS - Das triadische Ballett" hat uns mit 440 Besuchern in den beiden Pfingst-Vorstellungen im tanzhaus nrw die 1000er Marke für Besucher in Düsseldorf erreichen lassen. Die 560 Besucher im Forum Freies Theater Düsseldorf im Januar machen diese Zahl rund.

Gelungen ist dies mit einer relativ geringen Presseunterstützung für die aktuelle Wiederaufnahme und sehr wenigen Plakaten - vor allem durch Mundpropaganda, unsere Newsletter und die sozialen Medien!

Das heißt, das diese Stück an sich auf großes Interesse stößt. Die wieder einmal durch unser Publikum enthusiastisch gefeierten beiden Aufführungen im tanzhaus nrw bestätigen die Annahme dieser Neu-Interpretation des "triadischen Balletts" genau so, wie die heute erschienene Kritik auf theaterkompass.de.

Ab August stehen Gastspiele für TRIAS an, die sich im Oktober und in 2016 fortsetzen sollen. Für NRW sind aktuell keine weiteren Aufführungen in Eigenregie geplant.
Aktuelle Kritik zu TRIAS
 
TRIAS - letzte Vorstellung in Düsseldorf
25.05.2015
 
Restkarten an der Abendkasse
 
Unsere gestrige Premiere auf großer Bühne von TRIAS hat alles erfüllt, was wir uns davon erhofft haben. Eine szenografisch/inszenatorische Dimension, die der Choreografie Platz bietet sich z.T. auch in für die einzelnen Figurinen eigenen Lichträumen zu bewegen; eine gute Akustik für die quasi auf einer eigenen Seitenbühne spielenden Musiker und ein mit einem gut gestimmten Publikum voll besetzter großer Saal.

Aufgrund der Platzkapazität im tanzhaus nrw gibt es für die heutige letzte Vorstellung noch Restkarten an der Abendkasse.

Also nicht zögern und heute spontan zur Abendkasse kommen. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr und dauert 90 Minuten.
Anfahrt zum tanzhaus nrw in Düsselorf
 
TRIAS - Das triadische Ballett - Pfingsten (24./25. Mai) im tanzhaus nrw
20.05.2015
 
Heute!
 
"Das triadische Ballett" von Oskar Schlemmer wurde in der grafisch überlieferten Urfassung und Originalbesetzung nur wenige Male aufgeführt. Im Verlauf der zwanziger Jahre gab es weitere fragmentarische Aufführungen von Teilen dieses trotzdem berühmt gewordenen Balletts.

Die sechziger Jahre Adaption von Margrete Hasting existiert als Filmfassung, die siebziger Jahre Version von Gerhard Bohner ist auf DVD zu sehen und aktuell in einer Rekonstruktion seiner Arbeit durch die Juniorkompanie des bayerischen Staatsballetts.

Weitere Fassungen hat es bis 2015 nicht gegeben. "TRIAS - Das triadische Ballett" des THEATERs DER KLÄNGE liefert somit - fast 100 Jahre nach den ersten Skizzen zu diesem Ballett - eine aktuelle Interpretation dieser "Ballettidee" in einer neuen Choreografie und mit einer komplett neu dafür komponierten Musik in kleiner Besetzung (Klavier, Cello, Schlagzeug).

So sehr die 2015er Fassung inspiriert ist von zeitgenössischen Tanztechniken, Kostümmaterial-Interpretationen und musikalischen Stilzitaten, so sehr versucht sie auch eine Annäherung an das zwanziger Jahre Original von Oskar Schlemmer. Kleine Besetzung (auch für die Musik), Spielfreude, Humor, Spaß am Tanz und an der Groteske bis hin zur sinnlosen Clownerie.

Oskar Schlemmer war eben nicht nur Künstler und einsamer Grübler, sondern auch leidenschaftlicher Darsteller und Musiker, der öffentlich (vor allem im Bauhaus) auftrat! Diese zwei Seelen in seiner Brust bezeichnete er selber als das apollonische und dionysische. Nach den eher apollonischen Überlieferungen der Vergangenheit zu seinem Werk, widmet sich das THEATER DER KLÄNGE nun auch seiner dionysischen Seite...

Zu sehen und zu hören am kommenden Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr im tanzhaus nrw in Düsseldorf
TRIAS
 
TRIAS - Das triadische Ballet im tanzhaus nrw in Düsseldorf
09.05.2015
 
Pfingsten: 24. und 25. Mai
 
Als wir im Januar im FFT-Düsseldorf unsere kleine Serie an Studioaufführungen machten und darauf folgend auch für die beiden Aufführungen in Dortmund, mußten zahlreiche Kartenwünsche unbefriedigt bleiben, da die Vorstellungen und auch die Zusatzvorstellungen schnell ausverkauft waren. Selbst an der Abendkasse mußten leider Personen unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. So sehr uns freut einen vollen Saal zu haben, bedauern wir, dass Einzelne sich die Mühe machten ins Theater zu kommen, ohne dann genießen zu können, was sie gerne sehen und hören wollten.

Aus diesem Grund veranstalten wir in Düsseldorf zwei weitere Aufführungen, zu der die Wiederaufnahme-Proben gestern begonnen haben. Endlich können wir unsere Interpretation des "triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer auch auf einer angemessen großen Bühne zeigen - im tanzhaus nrw.

Nutzen Sie also das Pfingstwochenende in den Genuß einer zeitgenössischen Interpretation dieses Tanz- und Design-Klassikers des zwanzigsten Jahrhunderts zu kommen, oder wie im WDR3 gesagt wurde:

Schon in ihrer allerersten Produktion vor 28 Jahren hat sich die Düsseldorfer Gruppe THEATER DER KLÄNGE als Bauhausexperten etabliert. Mit dieser Produktion knüpfen sie daran an und tatsächlich kann man sich kaum ein besseres Remake des triadischen Balletts vorstellen als ihre famose Adaption. Ein zeitgenossisch reflektierter Meta-Schlemmer aber eben auch ein liebevolle historische Hommage.
Tanzhaus NRW Tickets
 
TRIAS - Das triadische Ballett | Weitere Aufführungen
25.04.2015
 
Premiere auf großer Bühne im tanzhaus nrw in Düsseldorf zu Pfingsten
 
Am Pfingstsonntag (24. Mai) und am Pfingstmontag (25. Mai) wird es jeweils um 20 Uhr erneut zwei Aufführungen von "TRIAS - Das triadische Ballett" in Düsseldorf geben. Erstmalig auf großer Bühne, wofür das Stück konzipiert wurde. Insofern handelt es sich um eine zweite Premiere, da das Stück im tanzhaus nrw noch mal audio-visuell eine andere Dimension bekommen wird. Der Kartenvorverkauf ist frei geschaltet (siehe Link). Vor dem Hintergrund der im Januar und Februar schnell ausverkauften Vorstellungen empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung!

Tanzhaus nrw / Tickets
 
Text, Ton, Applaus unter Spannung
25.04.2015
 
8. Mai 2015 - 20:30 Uhr im Caffé Enuma Düsseldorf
 
Unsere Choreografin Jacqueline Fischer und der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE sind am Freitag, 8. Mai 2015 ab 20:30 Uhr zu Gast im Caffé Enuma in Düsseldorf. Beide sprechen dort über die aktuelle Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" und über das dann fast 28-jährige THEATER DER KLÄNGE.

Musikalischer Gast des Abends ist die Düsseldorfer Band Cattelan, deren Lieder "Granatapfel" oder "Menschen GV" alle Ecken des Raumes erklingen lassen. Dabei stellen sich die insgesamt fünf Bandmitglieder der Herausforderung einer rein akustischen Instrumentierung. Der Journalist Michael Wenzel fällt der Band um Sänger Michael Schröder dabei ins Wort.

"Text, Ton, Applaus" präsentiert Szenen aus den aktuellen Spielplänen der Düsseldorfer Theaterhäuser, Texte aus der Feder heimischer Autoren und Klänge von Vertretern der lokalen Musikszene. Die Veranstaltung entsteht in der Zusammenarbeit von Christine Brinkmann (zakk Wort & Bühne), Sven-André-Dreyer ("Lies, Du Sau!"), Mareike Götzinger ("BRAUSE Poesie"), Verena Meis ("ausReihe3") und Dr. Michael Wenzel ("Sonny Wenzel und Freunde"). Die Akteure und ihre Gäste stehen stellvertretend für unterschiedliche künstlerische Disziplinen und bieten mit "Text, Ton, Applaus" abwechslungsreiche Unterhaltung sowie die vermutlich beste Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre das kulturelle Angebot der Landeshauptstadt kennenzulernen.
Caffé Enuma Düsseldorf
Prinz Artikel
 
TRIAS - Das triadische Ballett | Musik
25.03.2015
 
Studiotermin für die Produktion einer neuen CD
 
Thomas Wansing, Beate Wolff und Oliver Eltinger - unsere aktuelle "Bauhauskapelle" für TRIAS - waren am 12. und 13. März zu Gast im Tonstudio der Folkwang Universität der Künste, um dort die 12 Titel für TRIAS unter guten Aufnahmebedingungen einzuspielen. Arthur Joggerst vom ICEM der FUdK war der Aufnahme-Tonmeister, der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE J.U.Lensing ist Musikproduzent. Fenn Musik, das Label, welches 1997 schon unsere CD "Bauhausbühnenmusik" herausbrachte, ist auch interessiert die TRIAS Musik auf CD und zum Download zu veröffentlichen.

Wenn alles gut geht, haben wir also noch in diesem Frühjahr die Veröffentlichung eines neuen THEATER DER KLÄNGE Musikalbums!

A pros pos TRIAS: Wir haben für TRIAS am Pfingst-Sonntag und Pfingst-Montag im tanzhaus nrw in Düsseldorf die PREMIERE auf großer Bühne angesetzt. In unserem nächsten Newsletter bringen wir dazu die konkrete Ankündigung und den Link zum Vorverkauf.
CDs vom THEATER DER KLÄNGE
 
TRIAS: Standing Ovations in Dortmund
09.02.2015
 
Zwei mal komplett ausverkauftes Haus
 
TRIAS in Dortmund übertraf die Reaktionen in Düsseldorf. Das doppelte Sitzplatzkontingent des Theaters im Depot Dortmund im Vergleich zur Kapazität des FFT-Düsseldorf im Juta machte sich schon in der (festlichen) Stimmung im Saal zu Beginn bemerkbar. Jede Szene bekam ihren Applaus. Dieser entlud sich dann frenetisch im Anschluß an die Szene der beiden Spiralen, nach dem ersten kleinen "Konzert" unserer Musiker . Danach zunehmende Spannung, die sich in einem minutenlangen Applaus mit Bravos, Füße trampeln und letztendlich zwei mal Standing Ovations in Dortmund entlud.

Uns macht diese Reaktion sehr glücklich, da wir - als freies Ensemble - sehr hart und gegen viele Widerstände haben arbeiten müssen, um ein Stück zu kreieren, welches vom Publikum mit solcher Dankbarkeit aufgenommen wird!

Für diejenigen, die keine Karten mehr bekommen konnten, hier ein erster Lichtblick:

Freut Euch auf das Pfingstwochenende, oder - plant einen Besuch nach Düsseldorf...
Pressespiegel zu TRIAS
 
TRIAS - Das triadische Ballett (Ausverkauft)
22.01.2015
 
Dank an Oskar Schlemmer, das Ensemble und das Publikum
 
TRIAS beschert uns ausverkaufte Häuser, minutenlangen Applaus und sehr, sehr gute Kritiken in Rundfunk und Presse!

Erfreulicherweise (und leider) sind nun auch die Vorstellungen in Dortmund am 7. und 8. Februar komplett ausgebucht.

Wir haben Anfang Februar ein Gespräch im tanzhaus nrw in Düsseldorf für mögliche Folgeaufführungen dort im großen Saal.

Oskar Schlemmers Vision, ein wirklich gut und kreativ zusammenarbeitendes Ensemble und das überaus große Interesse eines offensichtlich Kunst- und Theaterliebenden Publikums machen diesen Erfolg möglich. Wir haben lange nach 1987 gezögert uns wieder direkt einem Bauhauswerk zu widmen, da wir selber 21 eigene Stücke kreiert haben und Schlemmer "verboten" war. Wir bereuen nun keine Sekunde, daß wir uns im Frühjahr letzten Jahres auf die Reise ins Weimarer Bauhaus gemacht haben um die Ideen von 1922 wieder neu lebendig werden zu lassen!

"TRIAS - Das triadische Ballett" soll weiter aufgeführt werden. Für Dezember steht eventuell ein Gastspiel im Bauhaus Dessau an.
Pressespiegel zu TRIAS
 
TRIAS im FFT Düsseldorf
11.01.2015
 
AUSVERKAUFT!
 
Die 4 Vorstellungen im FFT-Düsseldorf sind seit Mittwoch letzter Woche ausverkauft. Erfahrungsgemäß wird es pro Abend noch ein kleines Kontingent an Karten geben, welche trotz Vorbestellungen nicht in Anspruch genommen werden.

Wir haben eine Zusatzvorstellung für Samstag, den 17. Januar 2015 um 16 Uhr im FFT-Juta angesetzt, für die es zur Zeit noch Karten gibt.

Wir freuen uns sehr über dieses starke Interesse an TRIAS und bedauern kein größeres Theater mit mehr Sitzplätzen zur Verfügung zu haben. Das Schauspielhaus Düsseldorf und das tanzhaus nrw sahen im Vorfeld keine Möglichkeiten diese Produktion in ihren größeren Häusern zu zeigen. Wir sind - durch die Kollegialität des FFT-Teams - dankbar, daß wir das Stück überhaupt in Düsseldorf uraufführen können, haben aber dort nur knapp 110 Sitzplätze pro Vorstellung z ur Verfügung.

Das Sitzplatzkontingent im Theater im Depot Dortmund ist deutlich größer. Für beide Vorstellungen dort am 7. und 8. Februar 2015 sind noch Plätze zu bekommen.
Theater im Depot Dortmund
 
TRIAS - Das triadische Ballett
31.12.2014
 
Erstaufführungsserie in Düsseldorf von 14. bis 17. Januar 2015
 
Die Hauptproben sind abgeschlossen, am 6. Januar starten die Endproben für unsere Version des "triadischen Balletts". Es ist das zweite Mal, daß wir in die Welt der Ideen des Weimarer Bauhauses eingetaucht sind und uns zu einem eigenen Werk durch Fotos, Skizzen und Berichte haben inspirieren lassen.

Oskar Schlemmer ist in den letzten Monaten imaginäres Ensemblemitglied geworden. Ähnlich wie er, haben wir in unserem Atelier Figurinen gebaut, anprobiert, überdacht, repariert und paralell dazu hat unsere Kostümbildnerin Caterina Di Fiore zahlreiche Kostüme geschneidert. Aber vor allem haben wir sie tanzen lassen und sie inszeniert. Anders als Oskar Schlemmer konnten wir von Anfang an mit 4 sehr motivierten und kreativen Darstellern (Kai Bettermann, Darwin Diaz, Elisa Marschall, Phaedra Pisimisi) und dem Komponisten Thomas Wansing direkt zusammen arbeiten und das Duo J.U.Lensing (Regie) und Jacqueline Fischer (Choreografie) arbeiteten Hand in Hand um aus den ersten improvisierten Ideen der Darsteller insgesamt 12 Szenen zu entwickeln, die nun TRIAS ausmachen.

Dabei haben wir uns weitestgehend an den Figurinenplan von Oskar Schlemmer zu seinem "triadischen Ballett" gehalten, interpretieren diese aber sowohl tänzerisch/darstellerisch, wie musikalisch komplett neu und haben sowohl für die Intermezzi zwischen den Akten und vor allem für das abstrakte Finale Überraschungen inszeniert...

Das Resultat unserer zweiten direkten Bauhausbühnenarbeit ist in einer Studiotheaterserie von 14. bis 17. Januar 2015 zunächst im FFT-Düsseldorf (Juta) zu sehen und mit live-Musik zu hören.
TRIAS - Das triadische Ballett
 
Hauptproben zu TRIAS haben begonnen
15.11.2014
 
Das triadische Ballett
 
Förderzusagen der Kunststiftung NRW und des Fonds Darstellende Künste haben ein lang geplantes Projekt ermöglicht. Das THEATER DER KLÄNGE beschäftigt sich endlich direkt mit dem "triadischen Ballett" von Oskar Schlemmer. Nachdem die Stadt Düsseldorf und die Stiftung van Meeteren uns schon im Frühjahr zugesichert hatten das Projekt zu unterstützen, fehlte aber noch eine beträchtliche Summe, um wirklich aktiv werden zu können. Immerhin gilt es 18 Figurinen zu bauen, 12 Choreografien neu zu entwerfen und eine Livemusik für 70 Minuten Tanz zu komponieren.

Erste Vorproben im September erschlossen für uns das Potential mit dieser historischen Vorlage umgehen zu können. Das THEATER DER KLÄNGE ist aktuell DAS Spezialistenensemble um eine solche Arbeit fast 40 Jahre nach der letzten Beschäftigung mit dieser für den deutschen Tanz wichtigen Arbeit zu machen. Immerhin haben wir uns seit der Gründung unseres Ensembles direkt zu Anfang mit der "mechanischen Bauhausbühne" direkt, aber auch später immer wieder indirekt mit dem Bühnenerbe des Bauhaus auseinandergesetzt. "Figur und Klang im Raum" (1993) reflektierte den Ansatz Oskar Schlemmers für seine Arbeit in der Dessauer Bauhausbühne und führte diesen in die aktuellen elektronischen Möglichkeiten weiter. Unsere Produktionen "HOEReografien" (2005), "SUITE intermediale" (2010) und zuletzt "CODA" (2014) führten diesen interdisziplinären Ansatz virtuos weiter fort.

Nun also endlich "Das triadische Ballett"!

Die Rekonstruktionen der sechziger und siebziger Jahre betonten einerseits den Puppen- und Automatencharakter, andererseits den skulpturalen Kunstcharakter von Schlemmers Entwurf. Leider wurde in beiden Arbeiten, die heute noch als Videos sichtbar sind, die humorvolle, clowneske Seite von Oskar Schlemmer kaum thematisiert.

Unsere "rheinische Version" TRIAS gibt dieser, aber auch den akrobatischen, wie ins Licht weiter abstrahierenden Komponenten dieses figuralen Tanzkonzepts Raum. Unsere Version des "triadischen Balletts" wird zunächst sehr vorsichtig in 4 Studioaufführungen im Düsseldorfer FFT-Juta und im Dortmunder Depot gezeigt. Diese wenigen Termine sollte man sich schon heute vormerken...
THEATER DER KLÄNGE: TRIAS - Das triadische Ballett
 
Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts
19.10.2014
 
Unser Video "Die mechanische Exzentrik" ist im Bauhaus-Archiv Berlin zu sehen
 
Die Ausstellung wird wegen des großen Erfolges beim Publikum bis 2. Februar 2015 verlängert!

Eine Montage von Ausschnitten aus einer Videodokumentation unserer Fassung der "mechanischen Exzentrik" von 1988 ist aktuell seit 7. Oktober im Rahmen der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Bauhaus-Archiv in Berlin zu sehen. Die dortige Ausstellung, die sich vor allem dem medialen Werk des Bauhaus-Meisters Laszlo Moholy-Nagy widmet, läuft dort noch bis zum 12. Januar 2015 und war zuvor im März 2014 im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg zu sehen.

Die wiederholte und zunehmend verstärkte Nachfrage nach unseren Bauhaus-Arbeiten geht nicht wirkunslos an uns vorbei. Aktuell graben wir uns erneut sehr intensiv in das Wirken und Schaffen der beiden Bauhäusler Walter Gropius und Oskar Schlemmer...
Bauhaus-Archiv Berlin
 
Jacqueline Fischer - Tanz ist Leben
11.09.2014
 
Portrait im Emil Schumacher Museum Hagen (12. September 2014)
 
Unser Gründungsmitglied, langjährige Interpretin (Tänzerin und Schauspielerin) und jetzige Choreographin Jacqueline Fischer ist für Freitag, 12. September um 19:30 Uhr in das Emil Schumacher Museum in Hagen eingeladen. Im Rahmen einer Reihe mit dem Titel "Spurensuche" werden Künstlerinnen eingeladen, die ihren persönlichen künstlerischen Weg in Deutschland portraitieren.

Jacqueline Fischer zeigt Bilder und Videoausschnitte ihrer künstlerischen Stationen und spricht selber über ihren Weg. Das THEATER DER KLÄNGE spielt dabei eine gewichtige Rolle
Osthausmuseum / Emil Schumacher Museum Hagen
 
TRIAS
09.09.2014
 
Probenbeginn
 
Ein neu zusammengesetztes Ensemble probt seit 9. September wieder an einer neuen Kreation für diese Spielzeit. TRIAS ist der momentane Arbeitstitel. Es geht um ein Tanzstück, welches sich nach vielen Jahren wieder mit dem Bauhaus und dieses mal direkt mit Oskar Schlemmers Bühnenarbeit auseinandersetzt. Am Ende der 4-monatigen Kreationsphase soll es am 14. Januar in Düsseldorf die Premiere im FFT-Juta geben. Lassen Sie sich überraschen!

Geleitet wird das Projekt vom Regisseur J.U. Lensing und der Choreographin Jacqueline Fischer. Unser ehemaliges Ensemblemitglied und langjähriger Pianist Thomas Wansing übernimmt die musikalische Kompositionsarbeit und die Probenkorrepetition. Unser ebenfalls mit uns seit den neunziger Jahren verbundener Schauspieler Kai Bettermann ist ebenso wieder im Ensemble, wie der "Tänzer" aus dem "mechanischen Ballett" in den letzten Jahren - Darwin Diaz. Die Tänzerin Phaedra Pisimisi - seit 2010 im Ensemble, sowie die in unserem Ensemble neue Tänzerin Elisa Marschall komplettieren das Ensemble.

Auch in unserem künstlerischen Betriebsbüro gab es einen Wechsel. Seit Juli wurde Ulrike Goldmann in die Administration eingearbeitet und ist nun generell Vormittags in unserem Büro erreichbar.
 
THEATER DER KLÄNGE auf der tanzmesse 2014 in Düsseldorf
21.08.2014
 
blau-rot-gelbe geonische orgametrie in zwei Showcases
 
Das THEATER DER KLÄNGE präsentiert sich auf dem NRW-Stand (R14) im Rahmen der internationalen tanzmesse, welche von 27. bis 30. August kommende Woche im Ehrenhof Düsseldorf stattfindet.

Im Rahmen unserer Präsenz dort gibt es im Showroom des Standes (hinter R14) zwei kleine spontane Präsentationen. Die im Mai für die Meisterhausfeier des bauhaus Dessau entwickelte Choreografie "blau-rot-gelbe geonische orgametrie" von Jacqueline Fischer wird vom aktuellen Ensemble wieder aufgeführt. Zur elektronischen Musik von J.U. Lensing spielt der Musiker Thomas Wansing live auf einem "Klompenschlagzeug".

Die 10-minütige Aktion für 3 Tänzer findet jeweils am Freitag, 29. August und am Samstag, 30. August jeweils um 11:30 Uhr im Showroom des NRW-Standes (R14) im Ehrenhof Düsseldorf statt.

Sie verweist auf unser kommendes Projekt "TRIAS", welches sich wieder mit den Bauhausbühnenarbeiten beschäftigt und im Januar 2015 im FFT-Juta uraufgeführt werden soll!
Tanzmesse 2014
 
Kulturelle Bildung
14.07.2014
 
Fortbildung "Von der künstlerischen Erfahrung zur dialogischen Vermittlung"
 
Neben den an NRW-Hochschulen als Professoren tätigen Ensemblemitgliedern Nina Hänel, J.U. Lensing und Thomas Neuhaus sind auch weitere führende Köpfe unseres Theaters pädagogisch tätig:

Das Gründungsmitglied und die aktuelle Choreografin des THEATERs DER KLÄNGE, Jacqueline Fischer leitete aktuell in Bochum einen großen Fortbildungsworkshop für Kulturvermittler mit dem Titel "Von der künstlerischen Erfahrung zur dialogischen Vermittlung".

Der Workshop wird in der Zukunftsakademie NRW in Bochum mit Unterstützung der Mercator Stiftung durchgeführt und baut auf den Erfahrungen eines ersten Seminars baut, das bereits 2012 in der Jahrhunderthalle in Bochum stattfand und sich mit dem konzeptionellen Ansatz des französischen "Danse à l’École" und dessen Übertragbarkeit auf Nordrhein-Westfalen beschäftigte.

Die aktuelle Fortbildung trägt zur Vernetzung und Verständigung der drei Arbeitsbereiche Kunst, Pädagogik und Kulturverwaltung bei und beruht auf der Überzeugung, dass Akteure, die an innovativen künstlerischen Projekten arbeiten und den komplexen Herausforderungen urbaner Wirklichkeiten offen gegenüber stehen, eine wesentliche Rolle als Verbindungsglied zwischen Ausbildung, Schule, Stadtteilarbeit und kulturellen Einrichtungen spielen.
ZAK NRW
 
blau-rot-gelbe geo-nische orga-metrie
10.05.2014
 
Performance zur Feier zur Wiederherstellung aller Meisterhäuser in Dessau
 
Das THEATER DER KLÄNGE erarbeitete 1993 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau ein abendfüllendes Stück unter dem Titel "Figur und Klang im Raum". Basis dieser Entwicklung war ein Eintauchen in die Bühnenexperimente und grundsätzliche Fragestellung zu einem Alphabet für eine neue Bühnensprache von Oskar Schlemmer aus den zwanziger Jahren am Bauhaus Dessau.

"Figur und Klang im Raum" war für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE der Auftakt zu einer ganzen Serie von nachfolgend intermedial-elektronisch interaktiven Stücken von "Modul|a|t|o|r" über "HOEReographien" und die "SUITE intermediale" bis zur jüngsten Uraufführung im Januar 2014 mit "CODA".

Mit den für "Figur und Klang im Raum" nach den Silhouetten der Schlemmer-Grundkostüme für seine Bauhaustänze geschaffenen Figurinen in blau, rot und gelb erarbeitet das THEATER DER KLÄNGE auf aktuelle Anfrage der Stiftung Bauhaus Dessau unter Regie und mit einer Musik von J.U. Lensing und unter der choreografischen Leitung der Tänzerin Jacqueline Fischer eine kleine Miniatur für die Eröffnung der rekonstruierten Meisterhäuser in Dessau.

Eine "blau-rot-gelbe geo-nische orga-metrie" soll die von Oskar Schlemmer vielfach beschworene Geometrie des organischen Körpers stil- aber auch humorvoll umsetzen und ins zeitgenössische fortführen. Eine eigens dafür geschriebene Rhythmuskomposition, welche von Glas, Metall und Holz ausgeht, soll anregen mitmusizierend die Festtafel vor den Meisterhäusern auf der Ebertallee selber mit schlagenden Messern, Löffeln und was sonst denkbar ist - im Geiste der Bauhauskappelle - zum Instrument für manuell erzeugten Klang und zur Plattform für menschliche Bewegung werden zu lassen...

Die Kurzperformance wird zwei mal am Samstag, 17. Mai 2014 (11 und 15 Uhr) auf der Ebertalle in Dessau direkt vor den Meisterhäusern aufgeführt.
Programm zum Meisterhausfest
 
Reale und virtuelle Ausstellungen
07.04.2014
 
Bauhausbühne und Videoarchiv
 
Beginnend mit zahlreichen Ausstellungen 2009 in Weimar und Dessau zu unserer Bauhausbühne, über die Ausstellung "Danser sa vie" im Centre Georges Pompidou 2011 in Paris und unsere eigene Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf 2012/13 setzt sich der Zug unserer Präsenz in Ausstellungen aktuell fort. Das Bauhaus Museum Weimar zeigt nach wie vor einen kleinen Ausschnitt unseres "mechanischen Balletts" in seinem jede halbe Stunde laufenden Museumsvideo "Das Bauhaus kommt aus Weimar".

Aktuell ist unser 2009er HD-Video zum "mechanischen Ballett" täglich in der Ausstellung "Mensch - Raum - Maschine" in der Stiftung Bauhaus Dessau zu sehen. Unsere 1988er Aufzeichnung der "mechanischen Exzentrik" ist Bestandteil der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg, bevor es ab Juni 2014 im Bauhaus-Archiv in Berlin zu sehen sein wird.

Dieses zunehmende Interesse vorrangig an unserer Beschäftigung mit der Bauhausbühne geht nicht spurenlos an uns vorbei, so daß wir uns aktuell selber wieder kreativ mit diesem Thema intensiver beschäftigen...

Unser gesamtes digitalisiertes Video-, Audio-, Foto- und Dokumentenarchiv ist auf den Servern des "Digitalen Archivs NRW" gespeichert. Ein Portal macht Ausschnitte eines Großteils dieser Digitalisate noch in diesem Jahr öffentlich online zugänglich.

Unsere bis dato 40 Schuber umfassende DVD-Edition ist als Dauerleihgabe Bestandteil der Bibliothek des Thetermuseums Düsseldorf.
Digitales Archiv NRW
 
Förderverein "Klangtheater e.V." gegründet
07.04.2014
 
Fördernde MItglieder gesucht
 
Noch im November 2013 setzten sich fördernde Mitglieder des "Theater der Klänge e.V." zusammen, um einen eigenen Förderverein für das THEATER DER KLÄNGE zu gründen. Zum Vorsitzenden des neuen Vereins wurde der ehemalige Bänker und langjährige Förderer unseres Vereins Günther Goldmann gewählt. Inzwischen ist der Förderverein in das Düsseldorfer Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden.

Nötig wurde dieser neue Verein aus drei Gründen:

Zum einen brauchen unsere Theateraktivitäten die Unterstützung privater Förderer, da die Unterstützung der öffentlichen Hand zunehmend fraglich wird.

Zum anderen braucht es eigene Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Förderung, will diese nicht sporadisch einfach nur mit Spendenquittungen auf unaufgeforderte Zahlungen reagieren.

Der dritte Grund ist der ausschlaggebende Grund: Während die öffentlichen Zuschußgeber etwaig erwirtschaftete Gewinne sofort für sich verlangen und uns keinerlei Rücklagen erlauben, lassen sie es unser Problem sein, wenn wir Verluste machen und fordern Rechenschaft darüber, wie wir diese Verluste im Folgejahr zu kompensieren gedenken.

Durch die Existenz eines Fördervereins haben wir zum Jahreswechsel die Chance auf einen ausgeglichenen Abschluss unseres Haushaltsjahres, sofern dieser Förderverein liquide genug ist, uns mit der jeweils notwendigen Summe zu helfen.

Damit diese Liquidität hergestellt wird, bitten wir jeden, der unsere Arbeit schätzt und dazu finanziell in der Lage ist, Mitglied des Fördervereins zu werden oder wenigstens an diesen zu spenden. Mitgliedschaftsanträge können formlos an unser Büro adressiert werden. Wir leiten das gerne weiter an den Vorstand des Fördervereins. Ebenso kann über unser Büro die Kontoverbindung des Fördervereins erfragt werden. Als gemeinnütziger Verein ist der Förderverein berechtigt Steuer wirksame Spendenquittungen für Spenden oder Mitgliedsbeiträge auszustellen.
Kontaktadresse
 
Rameaus Neffe
19.02.2014
 
Szenische Lesung am 7. März 2014 im Neuberin Museum in Reichenbach
 
Diderot und Goethe waren Gäste im Haus Jacobi in Düsseldorf-Pempelfort. Heute beherbergt das ehemalige Gartenhaus des Hauses Jacobi das Düsseldorfer Theatermuseum.

Im quasi "historischen Raum" kam es daher im Zusammenhang mit der Ausstellung zu 25 Jahren THEATER DER KLÄNGE in 2012/13 zur szenischen Aufführung von Teilen des denkwürdigen Diskurses aus "Rameaus Neffe", wie er von Diderot in der Übersetzung von Goethe zwischen dem Neffen des berühmten Komponisten Rameau und Diderot geführt wurde?

1999 widmete sich das THEATER DER KLÄNGE einer namhaften Vorgängerin des "freien Theaters": Friederike Caroline Neuber.

Mit dem durch und für das Ensemble des THEATERs DER KLÄNGE geschriebenen Stück "Die Neuberin – Die Passion einer deutschen Prinzipalin" gelang dem THEATER DER KLÄNGE 1999 eine fulminante und vielbeachtete Premiere, die nach Düsseldorf im DNT Weimar, im Schlosstheater Gotha und im Theater Zwickau jeweils mit großem Erfolg und großer Publikumsresonanz aufgeführt wurde. Die Wertigkeit des Theatertextes ist bis heute in verkürzter Form im nach wie vor gleichnamig erhältlichen Hörbuch im HörZeichen Verlag nachvollziehbar.

Beide Darsteller des Diderot Dialogs Kai Bettermann und J.U. Lensing waren 1999 u.a. an der Entwicklung des Stoffes "Die Neuberin" beteiligt.

Am Freitag, 7. März 2014 - 19:30 Uhr wird es - gespielt von Kai Bettermann (Diderot) und J.U. lensing (Rameaus Neffe) die Lesung von Auszügen aus "Rameaus Neffe" erneut im Neuberin-Museum in Reichenbach (Vogtland) zu sehen und zu hören geben.
Wikipediaeintrag zu Rameaus Neffe
 
Die mechanische Exzentrik
19.02.2014
 
Videodokumentation Teil einer Moholy-Nagy Ausstellung in Kanada
 
Eine Montage von Ausschnitten aus einer Videodokumentation unserer Fassung der "mechanischen Exzentrik" von 1988 wird im Rahmen der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg ab 8. März zu sehen sein. Die dortige Ausstellung, die sich vor allem dem medialen Werk des Bauhaus-Meisters Laszlo Moholy-Nagy widmet, läuft bis zum 1. Juni 2014, um anschließend im Bauhaus-Archiv in Berlin gezeigt zu werden.

Nach der jüngst bei absolut-medien veröffentlichten Montage von Ausschnitten aus unserer Fassung des "mechanischen Balletts" ist dies nun die zweite öffentliche Sichtbarmachung von Videodokumentationen aus unserer Arbeit zu Bauhausbühnenwerken.
Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts
 
CODA - ein voller Erfolg in Düsseldorf, Dortmund und Schwerte
04.02.2014
 
 
Unsere neueste Kreation "CODA" ist mit großem Erfolg im FFT-Juta Düsseldorf uraufgeführt worden. Vier mal ausverkauftes Haus, sehr gute Publikumsresonanz und gute Presse und Rundfunkkritiken bestätigen den Erfolg dieser Arbeit. Weitere Aufführungen in Dortmund Schwerte bestätigten den Erfolg dieses Stücks beim Publikum und in der Presse.

Zur Zeit bemühen wir uns um Gastspiele mit CODA. Wir hoffen, dass es Veranstalter gibt, die sich für diese Produktion interessieren...
Pressespiegel zu CODA
 
CODA - Erstaufführungsserie von Mittwoch, 8. Januar bis Samstag, 11. Januar 2014
06.01.2014
 
Johann Sebastian Bach - Cello Suite in c-moll
 
Von kommenden Mittwoch, 8. Januar bis Samstag, 11. Januar 2014 ist um jeweils 20 Uhr unsere neue Kreation CODA im FFT-Juta Düsseldorf zu sehen und zu hören. Der Abend interpretiert in zwei Teilen mit Musik, Tanz, Licht und interaktivem Video die Umsetzungsmöglichkeiten der barocken Bach-Suite in eine zeitgenössische Interpretation.

Im ersten Teil wird die Cello-Suite in c-moll von Johann Sebastian Bach live durch die Cellistin Beate Wolff interpretiert. Das Licht strukturiert den Raum und die beleuchteten Tänzerinnen so, dass es zu einen Raum bildend, zum anderen segmentierend mit den beleuchteten Tänzerkörpern umgeht.

Im zweiten Teil wird sowohl die Musik von Bach vom Komponisten Thomas Neuhaus elektronisch live weiter komponiert, als auch der Video- und Lichtraum auf der Bühne "entgrenzt". Dies ermöglicht den beiden Tänzerinnen Nina Hänel und Phaedra Pisimisi in Echtzeit tänzerisch kompositorisch mit dem im ersten Teil exponierten Tanzmaterial umzugehen. Diese choreografische Improvisation, erarbeitet von Jacqueline Fischer in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen moduliert direkt auch die elektronische Musik und das interaktive Video (Tobias Rosenberger) über Bewegungsdynamik.

Die künstlerische Gesamtleitung hat J.U. Lensing
Videoausschnitt aus CODA (Courante I)
 
CODA
13.12.2013
 
Kulturfrühstück Im FFT
 
das Forum Freies Theater bietet in Zusammenarbeit mkt dem THEATER DER KLÄNGE am Freitag, 20. Dezember 2013 um 11 Uhr ein Kultur-Frühstück im FFT-Juta Düsseldorf an.

Die Gäste haben die Möglichkeit, mit den Künstlern und dem FFT-Team ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot richtet sich an alle, die mehr vom Theater haben wollen!

Das Düsseldorfer Theater der Klänge gibt beim Kultur-Frühstück im Dezember einen Einblick in das Stück "CODA – Johann Sebastian Bach – Cello Suite in c-moll". Es handelt sich um eine multimediale Komposition auf der Grundlage von Bachs Tanz- Kompositionen. Das Theater der Klänge interpretiert diese in verschiedenen medialen Interaktionen: Zwei Tänzerinnen und eine Cellistin agieren auf der Bühne mit Videoprojektionen und elektronischer Musik. Ein spannungsvolles Spiel zwischen Barock und Moderne.
FFT - Kulturfrühstück
 
CODA - Johann Sebastian Bach: Cello Suite in c-moll
08.12.2013
 
"Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst." - Mario Vargas Llosa
 
Das THEATER DER KLÄNGE beschäftigt sich seit etlichen Jahren mit intermedialen Formen von Tanz, elektronischer Musik und interaktivem Live-Video als konsequente Weiterentwicklung des Bauhaus-Ansatzes der zwanziger Jahre.

Als Fortsetzung der eigenen Arbeiten "HOEReographien" und "SUITE intermediale" ist für die Spielzeit 2013/14 die Premiere eine neuen Arbeit mit dem Titel "CODA - Bachs Cello Suite in c-moll" entwickelt worden, die die intermedialen Durchdringungen konzentrieren, präzisieren und durch Erweiterungen auf ein neues Level bringen.

Der Fokus der Arbeit in "CODA" liegt bei den tänzerischen Interaktionsmöglichkeiten mit Licht und Video. Konsequenterweise ist diese Musik klassisch zunächst zeitlicher Strukturgeber zu dem getanzt wird.

Im zweiten Teil des Programms werden die 6 Tanzsätze der Cello-Suite wiederholt. In der Wiederholung sind aber die Tänzerinnen durch ihre Bewegungen gleichzeitig auch Musikerinnen einen elektronischen Musik, die die Bach´sche Musik zum musikalischen Material nimmt, welches durch Bewegungsdynamik elektronisch erspielt wird. Die daraus resultierende mediale Musik steuert direkt auch die interaktiven Videobespielungen der Theater-Szenografie, welche wiederum barocke szenische Ansätze zitiert.

Die Premiere dieser 21. Theaterproduktion des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE ist für Mittwoch, 8. Januar 2014 im Düsseldorfer FFT-Juta angesetzt.

Bis 11. Januar 2014 wird es mit drei weiteren Aufführungen insgesamt 4 erste Aufführungsdaten in Düsseldorf geben.

Finanziell ermöglicht wurde diese Arbeit mit Unterstützungen durch die Stadt Düsseldorf, das Land NRW, dem Fonds Darstellende Künste und der Stiftung van Meeteren.
CODA im Forum Freies Theater - Juta - Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett und die Bauhausbühne
06.12.2013
 
Doppel DVD bei absolut medien veröffentlicht
 
"Das mechanische Ballett" des THEATERs DER KLÄNGE ist erstmals mit repräsentativen Ausschnitten seiner 5 Akte auf DVD veröffentlicht worden. Anläßlich der aktuellen Ausstellung "Mensch Raum Maschine" im Bauhaus Dessau veröffentlicht die Stiftung Bauhaus Dessau bei "absolut medien" eine Doppel-DVD mit dem Titel "Bauhaus - Bühne und Tanz".

Eine DVD ist dem Werk Oskar Schlemmers und da vor allem den Rekonstruktionen seines "triadischen Balletts" gewidmet. Auf der zweiten DVD finden sich Arbeiten, welche sich auf die Bauhausbühnenarbeiten von Kandinsky, Hirschfeld-Mack und bei uns auf Entwürfe von Kurt Schmidt stützen.

"Das mechanische Ballett" wurde 1987 vom THEATER DER KLÄNGE choreografisch und musikalisch neu kreiert und zusammen mit einer ersten Umsetzung der "mechanischen Exzentrik" - basierend auf Entwürfen von Laszlo Moholy-Nagy - 1987 als "Die mechanische Bauhausbühne" in Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Dieses Doppelprogramm tourte bis 1992 mit großem Erfolg international. 1993 kreierte das THEATER DER KLÄNGE in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Dessau das Stück "Figur und klang im Raum", welches sich mit den "Bühnengesetzen" von Oskar Schlemmer in einer neuen und elektronisch interaktiven Weise beschäftigte. "Das mechanische Ballett" blieb im Repertoire des THEATERs DER KLÄNGE und wurde fortan zum Teil alleine, zum Teil mit den intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE im Rahmen von Festivals und Gastspielen gezeigt.

Aktuell wurde das "mechanische Ballett" zusammen mit unserer letzten intermedialen Produktion "SUITE intermediale" im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 25 Jahre THEATER DER KLÄNGE im Oktober 2012 im tanzhaus nrw zur Aufführung gebracht.

Die auf der DVD von absolut medien veröffentlichten Ausschnitte unseres "mechanischen Balletts" stammen aus einer Aufzeichnung des "mechanischen Balletts" auf der Bühne im Bauhaus Dessau von 2009.
Bauhaus - Bühne und Tanz - II
 
VANITAS Dance Clips im TV auf NRW Vision
21.09.2013
 
 
Die von Filmstudenten der FH-Dortmund erstellten DanceClips aus der THEATER DER KLÄNGE Produktion VANITAS laufen diese Woche auf Kabel-Digital und im Web als Stream im Sender nrwision.

Diese Clips wurden in der Choreografie von Jacqueline Fischer und unter Regie von J.U. Lensing nach der Theater-Aufführungsserie von VANITAS im Frühjahr 2012 an Locations in Dortmund und Wuppertal in Zusammenarbeit mit Filmstudenten der FH-Dortmund auf Video gefilmt, anschließend montiert und im Tonstudio der FH mit Musik von Thomas Neuhaus und dem Original-Ton vertont.

Die Clips wurden im Januar 2013 auf der Reflektor IV DVD der FH-Dortmund veröffentlicht und werden nun erstmals öffentlich ausgestrahlt.

Die Tanzperformance "VANITAS – Schall und Rauch" vom Theater der Klänge in Düsseldorf - in Szene gesetzt von Studenten der FH Dortmund: Im Clip "Bitter Moon" begegnen sich ein Mann und eine Frau in einem prunkvollen Saal. Sie kommen sich näher - sie berühren und umschlingen sich. Die Leidenschaft ist nur von kurzer Dauer. In "Prinzessin & Eitelkeit" flirtet ein Pärchen in trauter Zweisamkeit in einem Park, doch am Ende ist das Mädchen allein. Zum Finale folgt in "Eitelkeit" der ausgetanzte Geschlechterkampf.
NRW Vision
 
CODA - Arbeitspräsentation im Rahmen des tanzkongresses 2013
04.06.2013
 
CODA - Bachs Cello Suite in c-moll
 
Von Donnerstag, 6. Juni bis Sonntag, 9. Juni findet in Düsseldorf der tanzkongress 2013 statt. Im Rahmen dieses Kongresses gibt es ein Rahmenprogramm der Düsseldorfer Bühnen. Das THEATER DER KLÄNGE ist am Sonntag, 9. Juni 2013 um 19:30 Uhr im Düsseldorfer FFT-Juta mit einer Arbeitspräsentation von einzelnen Teilen des neuesten Stücks "CODA - Bachs Cello Suite in c-moll" mit in diesem Rahmenprogramm vertreten.

In Vorproben im März und April diesen Jahres haben wir insgesamt 5 Tanzsätze zur C-Moll Cello Suite von Johann Sebastian Bach erarbeitet. Weitere 5 Skizzen zu elektronisch erweiterten Formen dieser Suite existieren. Die Premiere im Januar 2014 wird insgesamt 12 Sätze zeigen, die als Reflexion über Bach, Barock, Feuillet und eine zeitgenössische, intermediale Fortführung dieser Grundlagen gedacht ist.

Das zeitgenössische Dilemma des "Anything goes" führte uns nach langen Arbeiten über improvisierte Formen des Umgangs mit Tanz und Intermedialität nun zurück an die Wurzeln unserer Kultur. Im Barock war gerade bei Bach und Feuillet die Suche nach konstruierter Form zur Bildung von Schönheit in Musik und Tanz oberstes Ziel. Diese Rückbesinnung auf diesen Form vollendeten Ansatz liefert genügend Material für einen anderen zeitgenössischen Umgang von Tanz mit interaktiver elektronischer Musik und Video.

Teile dieser suchenden Arbeit präsentieren wir am Sonntag, 9. Juni um 19:30 Uhr im Forum Freies Theater - Juta in Düsseldorf in Form von 3 Tanzsätzen zu Cello, Tanz und Video und einem interaktiv, elektronischem Satz mit elektronisch verarbeitetem Cello, Tanz und interaktivem Video. Im Anschluss an diese Präsentation besteht die Möglichkeit zu einem Publikumsgespräch.
tanzkongress 2013
 
Abschluss des Jubiläumsjahrs
01.05.2013
 
Digitale Archivierung
 
Unser Jubiläumsjahr anläßlich der Existenz unseres Ensembles seit nunmehr 25 Jahren findet am 10. Mai 2013 mit dem 26. Jahrestag seinen Abschluss.

Nach zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr bis in den Februar 2013 hinein, wird das Jubiläum mit der Übergabe der kompletten erschlossenen digitalen Daten zu unseren Ordnerbeständen, Fotos, Videos und Audio-Files an das "Digitale Archiv NRW" abgeschlossen.

Dank einer großzügigen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen arbeiteten wir parallel zu den vielen Aufführungen, der Ausstellung und den Publikationen in 2012 - zum Teil zusammen mit auf Digitalisierung spezialisierten Firmen und Institutionen - am Scan und der Erfassung von insgesamt 367 Videos, 19683 Fotos, 136 Papierordnern und über 100 Tonträgern aus 25 Jahren Arbeit. Der Gesamtbestand im Umfang von 3TB an PDFs, TIFFs, AVIs und WAVs wird am 10. Mai der Uni Köln übergeben, die aktuell für das Land NRW ein digitales Archiv entwickelt, welches mindestens 50 Jahre Erhalt und Lesbarkeit der Daten garantiert.
Digitales Archiv NRW
 
THEATER DER KLÄNGE Soundtracks
01.05.2013
 
Filmmusik-Konzert in der FH-Dortmund
 
Zurückblickend und nach vorne schauend gibt es am Montag, 27. Mai 2013 ein Filmmusikkonzert im Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund in dem 4 Filme gezeigt werden, die in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE und unter Mitwirkung von TdK-Komponisten entstanden sind.

Zum Wintersemester 2013/14 startet in Dortmund ein neuer Bachelor-Studiengang "Film & Sound". Im Vorfeld dazu, hat es schon Filmvertonungsaktivitäten zu Filmen der FH-Dortmund gegeben.
So wurden im Herbst 2012 zum studentischen Dokumentarfilmprojekt "... and I still see their faces..." insgesamt 5 Kompositionen des ehemaligen Ensemblemitglieds Thomas Wansing (Schauspieler und Musiker) durch die Sinfonia Dortmund (Johannes Marks) mit dem Alinde Streich-Quartett eingespielt. Der Film wurde im Januar 2013 auf der "Reflektor IV" DVD des FB-Design der FH-Dortmund veröffentlicht.
Aktuell schreiben die TdK-Komponisten Thomas Neuhaus und J.U. Lensing Kompositionen zu zwei der "VANITAS-Danceclips", welche ebenfalls von Film-Studierenden der FH-Dortmund in 2012 realisiert wurden.

Im Filmmusik-Konzert, welches am Montag, 27. Mai 2013 um 20 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund stattfindet, wird sowohl der Film "... and I still see their faces..." in der fertigen Mischung, als auch die drei "VANITAS Dance Clips" vorgestellt. Zwei dieser Dance Clips werden live durch das Alinde Quartett mit den Kompositionen von Neuhaus und Lensing uraufgeführt.

Der Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel - welcher auf Aufnahmen der THEATER DER KLÄNGE Produktion HOEReographien aus dem Jahr 2005 basiert - rundet das Programm mit insgesamt 5 Tonfilmen an diesem Abend mit einer elektronischen Vertonung von J.U. Lensing ab.
FB Design der FH Dortmund
 
Edition - Die intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE
08.02.2013
 
Veröffentlichung zum Abschluß der Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
 
Samstag, 9. Februar 2013 schloss die Sonderausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" mit einer Finissage und Abschlußprogramm.

An diesem Samstag veröffentlichten wir anlässlich unseres silbernen Jubiläums auch erstmalig eine Doppel-DVD in einer limitierten Edition von zunächst 25 Exemplaren in einer silbernen Metallbox.

Inhalt der DVDs sind Mehrkameraufzeichnugen unserer intermedialen Produktionen von 1993 bis 2011 in jeweils voller Länge: Figur und Klang im Raum, Modulator, HOEReographien und die SUITE intermediale, sowie einiges interessantes Video-Bonusmaterial wie z.B. szenische Kurzfilme aus Modulator verfilmt in Dreh-Locations und eine Langzeit-Videodokumentation zur Entstehung von HOEReographien in 2004/05.

Die nummerierten und signierten Boxen sind zum goldenen Preis von 50.- € pro Exemplar in unserem Onlineshop bestellbar.

Der Verkaufserlös dient anteilig der Finanzierung unserer kommenden intermedialen Arbeit 2013 mit dem Arbeitstitel "Coda"!
TdK-Shop
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist nominiert für den george tabori preis 2013
08.02.2013
 
 
Der Fonds Darstellende Künste nominierte sechs erfolgreiche professionelle Ensembles freier Theater- und Tanzschaffender für die beiden Kategorien des george tabori preises 2013.

Für den Hauptpreis, der mit 20.000 Euro dotiert ist, das Kinder- und Jugendtheater Theater Marabu (Bonn), das intermediale Musik- und Tanztheater THEATER DER KLÄNGE (Düsseldorf) und das Figurentheater Wilde&Vogel (Leipzig).

Für den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro, der zusätzlich mit einer Residenz des Vereins «Mecklenburg inspiriert» im Wert von 10.000 Euro verbunden ist, sind das Comictheater half past selber schuld (Düsseldorf) die Tanzcompagnie Anna Konjetzky (München) und das Maskentheater im öffentlichen Raum TheatreFragile (Berlin) nominiert.

Aus diesen Ensembles wählt die Jury mit Jürgen Flügge (Regisseur, Autor und Vorstandsvorsitzender des Fonds), Gerti Köhn (Kuratorin für Theater und Tanz der Tafelhalle Nürnberg und stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende des Fonds), Ilka Schmalbauch (Rechtsanwältin des Deutschen Bühnenvereins und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Fonds), Manuel Schöbel (Intendant der Landesbühnen Sachsen, Regisseur, Autor und Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds) und Werner Schretzmeier (Leiter des Theaterhauses Stuttgart, Regisseur, Autor und Filmemacher) die beiden Preisträger aus.

Mit der Preisverleihung in der Berliner freien Produktions- und Spielstätte Sophiensaele, anlässlich des Geburtstags von George Tabori am 24. Mai 2013, erinnert der Fonds Darstellende Künste zugleich an das Lebenswerk des außergewöhnlichen und vielseitigen Regisseurs und Autors, der bis zu seinem Tod 2007 am Berliner Ensemble inszenierte.

Der Fonds Darstellende Künste erhält seine Fördermittel in Höhe von einer Million Euro von der Kulturstiftung des Bundes.
Fonds Darstellende Künste
 
Die letzten 10 Tage unserer Ausstellung
26.01.2013
 
Theatermuseum Düsseldorf - 25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
 
In 10 Tagen - am Karnevalssamstag, 9. Februar 2013 - schließt unsere Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" im Theatermuseum Düsseldorf. Anläßlich der Finissage werden wir eine Doppel-DVD "Die intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE" in limitierter Edition veröffentlichen. Erstmals in der Geschichte unseres Theaters werden wir dazu die ungekürzten Videomitschnitte unserer Produktionen "Figur und Klang im Raum", "Modul|a|t|o|r", "PCI", "HOEReographien" und "SUITE intermediale" auf zwei DVDs pressen und diese in einer eigens dafür gestalteten Metallbox in einer Auflage von zunächst nur 25 nummerierten Exemplaren veröffentlichen.

Zum Datum der Veröffentlichung dieser Edition gibt es ein kleines karnevalistisches Programm im Theatermuseum Düsseldorf in Form von drei Kurzauftritten dreier Kinder aus dem Düsseldorfer Programm "Pänz en de Bütt". Unter dem Programmtitel "Die nächste Generation - Pänz en de Bütt (unplugged)" präsentieren Paula, ROGI und Lukas ohne Tamtam, ohne Mikrophon und ohne Tuschs ihre Büttenreden und eigens für sie komponierten Lieder. Die Kinder sind zwischen 12 und 14 Jahre alt und echte Bühnentalente!
Pänz en de Bütt
Foto: Philipp Haas
 
Vortrag: Freitag, 11. Januar 2013 im Düsseldorfer Theatermuseum um 18 Uhr
04.01.2013
 
Die fixierten Zeitkunstwerke des THEATERs DER KLÄNGE
 
Der französische Medientheoretiker und Komponist Michel Chion, der unlängst mit seinem Standardwerk Audio-Vision von Prof. J.U.Lensing übersetzt und in deutsch herausgegeben wurde, spricht von einer durch Medienträger ermöglichten Kunstform, die exakte Chronografie und bleibende Fixierung von Bildkomposition und Klangverläufen in einer bestimmten Zeit auf eben jenen Trägern (Film, Tonband, digitale Medien) ermöglicht.

Das THEATER DER KLÄNGE hat sich in den ersten zehn Jahren eines Wirkens kaum mit dieser Form von Werkkreation beschäftigt, sondern flüchtige Werke geschaffen, die im Moment der Aufführung auch schon vergangen waren. Seit 1997 und verstärkt seit 2000 sind Bücher, CDs und DVDs entstanden, die die Bühnenwerke des THEATERs DER KLÄNGE in fixierte Medien überführen und damit zu bleibenden Werken werden läßt. Dabei geht es nicht um die bloße Aufzeichnung einer Theateraufführung auf Video, sondern vielmehr um eine Transformation des Bühnenmaterials in akustisch und audio-visuell eigenständige Formen.
Der Leiter des THEATERs DER KLÄNGE und Autor aller Bücher, Hörstücke und Filme des THEATERs DER KLÄNGE – J.U.Lensing –referiert über diesen Transformationsprozeß von flüchtiger Bühnenkunst zu bleibenden fixierten Zeitkunstwerken.
Theatermuseum Düsseldorf
 
Rameaus Neffe
21.11.2012
 
Szenische Lesung im Theatermuseum Düsseldorf am Nikolausabend (18 Uhr)
 
Szenische Lesung von Ausschnitten aus Diderots RAMEAUS NEFFE in der Übersetzung von Goethe: Darsteller: Kai Bettermann & J.U.Lensing

Diderot und Goethe waren Gäste im Haus Jacobi in Düsseldorf-Pempelfort.

Im quasi "historischen Raum" kommt es am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 um 18 Uhr im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung zum THEATER DER KLÄNGE zu Teilen des denkwürdigen Diskurses, wie er von Diderot in der Übersetzung von Goethe zwischen dem Neffen des berühmten Komponisten Rameau und Diderot geführt wurde...

Rameaus Neffe ist ein Pulcinella der reichen Gesellschaft, hält sich aber für ein verkanntes Genie. Mit Rameaus Neffen legt Diderot die Seele eines gescheiterten Künstlers offen: überheblich und maßlos in seiner Leidenschaft, zugleich abhängig von der Gunst seiner Gönner. Dem verzweifelten Verächter steht mit dem feinsinnigen Ich-Erzähler ein Philosoph gegenüber. Der illusionslosen Weltbetrachtung des Zynikers begegnet die aufklärerische Menschenliebe des Philosophen. In beiden Figuren können Gedanken Diderots gesehen werden. Diderot wählte gleichsam den Dialog als Gestaltungsform, um auf ungebundene Weise mit kulturkritischen und philosophischen Gedanken spielerisch umzugehen.

Ein Kammerspiel in des Wortes reinster Bedeutung – ein Zwei-Personen-Stück-, der von Goethe 1805 übersetzte Dialog-Roman "Rameaus Neffe" von Denis Diderot. Übrigens keineswegs ein Nebenwerk, es zählt zu den berühmtesten Übersetzungen der Weltliteratur und ist das letzte Gemeinschaftsprojekt mit Schiller.

"Ich" ist ein Mann der besseren Gesellschaft, "Er", der Neffe des berühmten Musikers, ein heruntergekommener Penner und Stadtstreicher, ein Schnorrer an den Tischen der Reichen, die er mit seinem Witz, seinen geistreichen Apercus, seinen philosophischen Absurditäten unterhält und im Gespräch mit dem "Ich" davon Kostproben liefert. Denn womit dieser Neffe des großen Rameau die dekadente Adelsgesellschaft amüsierte, war der blanke aber geistreiche Zynismus, mit dem er seinen Gönnern den Spiegel vorhielt. Er lügt, wenn er ehrlich ist und ist ehrlich, wenn er lügt. Wenn sein intellektuell unterlegener Gesprächspartner bisweilen schockiert reagiert, beeilt sich der Neffe ihm mit seiner mutterwitzigen Pennerphilosophie nachzuweisen, daß sie doch alle im Grunde so zynisch denken wie er:

Alles ist Eitelkeit, dekliniert er uns vor. Er sprüht nur so von Beispielen der Verkommenheit der öffentlichen Moral, die Themen jagen sich, sie sind aneinandergereiht wie Perlen an einer Schnur. Ein vergnüglicher Abend auf hohem intellektuellen Niveau ist es allemal, ein Dialog wie "eine Bombe", urteilte Schiller und hat recht damit:

In einer Zeit, in der die Schmarotzer nicht geringer, sondern nur dreister und dümmer geworden sind, dazu in Legionen auftreten, hat der zynische Kommentar seine Aktualität behalten.
Theatermuseum Düsseldorf
Programm klicken
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
06.11.2012
 
Ausstellung im Düsseldorfer Theatermuseum / Katalog / DVD
 
Am 11. Oktober wurde im Düsseldorfer Theatermuseum die Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" eröffnet. Am gleichen Tag wurde auch ein 100-seitiger Ausstellungskatalog und die DVD "Gregorius" veröffentlicht. Seit 1. November 2012 gibt es die DVD auch separat in einer DVD-Hülle mit kleinem Booklet.

Katalog und DVD sind über unseren Web-Shop erhältlich (link siehe unten).

Begleitend zu der noch bis 9. Februar 2013 in Düsseldorf zu sehenden und hörenden Ausstellung ist pro Monat eine Veranstaltung im Theatermuseum geplant.

Den Auftakt macht der Leiter des Theaters der Klänge - J.U.Lensing - am Freitag, 9. November 2012 ab 18 Uhr im Düsseldorfer Theatermuseum.

Dieser Abend beginnt um 18 Uhr mit einer kommentierten Führung durch die Ausstellung, um um 19:30 Uhr in einem medial unterstützten Vortrag auf folgende Fragen Antworten zu geben:

• Was ist freies Theater?

• Wie organisiert sich ein unabhängig arbeitendes und finanziertes Theaterkollektiv?

• Wie entstehen neue Stücke in Autorenschaft eines ganzen Ensembles?

• Wie durchdringen sich Sparten und Medien im neuen Musiktheater?

• Warum sind historisch/formale Ansätze genauso wichtig, wie die Entwicklung eine zeitgenössischen intermedialen Theaters?
THEATER DER KLÄNGE Shop
 
GREGORIUS auf dem Stein
18.10.2012
 
Filmpremiere in Düsseldorf zu Allerheiligen (1. November 2012)
 
Im Zuge unserer Jubiläumsfeierlichkeiten "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" wurde auch das gesamte Bild-, Dokumenten-, Ton- und Videoarchiv des Theaters der Klänge digitalisiert.

Bei dieser Gelegenheit wurde unter anderen auch ein Karton mit 20 Videocassetten geöffnet, die 2004 gedreht wurden.

Inhalt: Der an Dreh-Locations in Burgen, Schlössern, Wäldern und am Meer mit dem damaligen Ensemble des Theaters verfilmte Theaterstoff von "Gregorius auf dem Stein".

Nach Sichtung dieser Cassetten stand der Entschluß sofort fest, dieses Material zu montieren und in 5.1 Surround zu vertonen. Den sehr aufwändigen Schnittarbeiten widmeten sich der Editor Gunar Meinhold zusammen mit dem Regisseur J.U.Lensing von Dezember 2011 bis Juni 2012. Im Juni konnten die damaligen Darsteller und Sprecher Clemente Fernandez und Matthias Weiland für ein Nachsynchron gewonnen werden... Ein anschließender aufwändiger Tongestaltungsprozeß mit den Gewerken Sound-Design, Music-Editing, Geräuschsynchron und 5.1 Mischung führte zur Erstellung einer DVD, welche ab sofort sowohl im Katalog zur Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" enthalten ist, als auch einzeln als DVD bestellt werden kann.

Aktuell wird gerade an einer digitalen Kino-Vorführkopie gearbeitet, welche am Donnerstag, 1. November 2012 um 17 Uhr im Atelier-Kino im Savoy Düsseldorf Premiere haben wird. Dieses Kino ist sowohl für eine digitale Bildprojektion, wie für eine gute 5.1 Surround-Ton Wiedergabe bestens ausgerüstet und gewährleistet eine optimale Sicht- und Hörgegebenheit für 190 mögliche Gäste.

Der resultierende Film erzählt die Geschichte von Gregorius angelehnt an die damalige Musiktheateraufführung zur Musik von ESTAMPIE und Thomas Neuhaus. Dieses Märchen für Erwachsene basiert auf der mittelalterlichen Erzählung "Gregorius der arme Sünder" von Hartmann von Aue und vor allem auf dem Roman "Der Erwählte" von Thomas Mann. Der Film ist sowohl auf der Bildebene wie im Soundtrack polyphon geschichtet, was zu einem Art-House-Kino Genuß führt, wie man ihn vergleichsweise nur von Peter Greenaway kennt.

Zur Zeit ist keine weitere Kinoauswertung geplant, so daß diese Vorführung am 1. November 2012 zunächst die einzige Gelegenheit sein wird, den Film optimal zu sehen und vor allem zu hören!
GREGORIUS Film-Trailer
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
23.09.2012
 
Veranstaltungen und Ausstellung
 
Es ist soweit: Im Oktober starten die Feierlichkeiten zu "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" mit einer Wiederaufnahme unseres Programms "Die mecano-elektronische Bauhausbühne" und der Ausstellungseröffnung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE".

Am Dienstag, 9. Oktober und Mittwoch, 10. Oktober 2012 kann man an beiden Abenden um jeweils 19:30 Uhr das Doppelprogramm von "Das mechanische Ballett" (1987) mit der "SUITE intermediale" (2010) im tanzhaus nrw in Düsseldorf sehen und hören. Dieses Programm stellt zum einen eine Rekonstruktion eines Bühnenwerks der klasssischen Bauhaus-Moderne einer elektronischen Weiterentwicklung der zweiten Moderne gegenüber, wie es auch die Anfänge des Theaters der Klänge aus dem Jahr 1987 mit dem heutigen Schaffen aus dem Jahr 2010 verbindet. Beide Stücke waren sehr erfolgreich in der Geschichte des Theaters der Klänge und präsentieren einen repräsentativen Ausschnitt aus dem Schaffen dieses Musiktheater-Ensembles.

Direkt folgend, wird am Donnerstag-Abend 19 Uhr, des 11. Oktober 2012 eine Einzelausstellung mit dem Titel "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" im Düsseldorfer Theatermuseum eröffnet.
Die sehr mediale Ausstellung in 7 Räumen und der Bibliothek des Theatermuseums Düsseldorf wurde vom Leiter des Theaters der Klänge Prof. J.U.Lensing kuratiert und von Studierenden des "Objekt- und Raumdesigns" der FH-Dortmund szenografisch gestaltet. Sie verschafft anhand von Masken, Kostümen, Figurinen, Fotos, Presseauszügen und vor allem klingenden Videosequenzen auf Leinwände, Vorhänge und in die Räume projiziert einen audio-visuellen Gesamteindruck des kreativen Schaffens aus 25 Jahren THEATER DER KLÄNGE.

Die Ausstellung läuft von 12. Oktober 2012 bis 9. Februar 2013 im Düsseldorfer Theatermuseum und beinhaltet ein Begleitprogramm mit einer Live-Veranstaltung pro Monat im Theatermuseum.

www.duesseldorf.de/theatermuseum
tanzhaus nrw
 
Internationale Tanzmesse 2012
27.08.2012
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE aus und in Düsseldorf
 
Wir feiern im Herbst/Winter unser 25-jähriges Bestehen und Überleben in der Stadt Düsseldorf, die unsere Heimat, unser Förderer, unser Produktionsstandort und unser Premierenort ist.

Zeitweise von dieser Stadt als Vorzeige- und zeitweise als Stiefkind behandelt, ist das Verhältnis zu ihr und den sonst in dieser Stadt arbeitenden Entscheidern naturgemäß ambivalent. Aber so ist das, wenn man durch Kindheit und Adoleszenz bis hin zum jungen Erwachsenen von 25 Jahren gereift ist...

Wir haben unsere Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag mit einer sehr erfolgreichen Premiere und einer en Suite Aufführungsserie von "VANITAS - Schall und Rauch" im Mai/Juni begonnen.

Zunächst setzen wir dies sehr bescheiden im Rahmen der diesjährigen "Internationalen Tanzmesse nrw" im Düsseldorfer Ehrenhof fort, wo wir von 29. August bis 1. September am NRW-Stand ausstellen. Unsere Choreografin Jacqueline Fischer wird alle Tage auf der Tanzmesse präsent sein und ist dort ansprechbar und spricht an.

Parallel dazu und noch den ganzen September bis zum 7. Oktober arbeiten wir mit Hochdruck an den Aktivitäten für Herbst/Winter:

25 Jahre THEATER DER KLÄNGE

Aufführungen "Die mecano-elektronische Bauhausbühne" im tanzhaus nrw am 9. und 10. Oktober 2012 – jeweils 19:30 Uhr

Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf von 12.10.2012 bis 9.2.2013 inkl. Veröffentlichung eines 100-seitigen Katalogs

"Gregorius" - der Film / Veröffentlichung im Oktober/November 2012

Digitales Archiv NRW: 455 Videos - 17642 Fotos - 36739 Dokumente
Internationale Tanzmesse NRW
 
VANITAS
11.06.2012
 
vorläufig letzte Aufführung in Dortmund
 
nachdem wir in der vergangenen Woche drei Szenen aus VANITAS verfilmt haben (siehe Studiobild), wird es am Samstag, 16. Juni vorläufig zum letzten Mal eine komplette Aufführung unserer Jubiläumsproduktion geben.

Samstag, 16. Juni 2012
20 Uhr
Theater im Depot Dortmund
Theater im Depot Dortmund
 
SUITE intermediale
22.05.2012
 
Gastspiel im Niedersächsischen Staatstheater Hannover
 
Vanitas ist nun auch schon wieder fast zu verklungenem Schall und verwehtem Rauch geworden...

Diese Woche gibt es ein Wiedersehen mit unserer "SUITE intermediale"! Die Produktion ist zum Festival "Visionen" in das Niedersächsische Staatstheater Hannover in die Spielstätte Ballhof Eins eingeladen.

Parallel zu unseren Aufführungen von Vanitas in der letzten Woche haben wir an den Nachmittagen die Wiederaufnahme der SUITE geprobt.

Wer diese intermediale Komposition in 7 Sätzen (noch mal) hören und sehen möchte sollte den Weg nach Hannover machen!

Freitag, 25. Mai 2012 - 20 Uhr
Niedersächsisches Staatstheater Hannover
Ballhof Eins
Ballhofplatz 5
Festival "Visionen"
Ballhof eins
 
VANITAS - Gelungene Premiere
15.05.2012
 
noch 4 Aufführungen in Düsseldorf und eine in Dortmund
 
Trotz Fußball und drückender Schwüle am vergangenen Donnerstag hat unser Jubiläumsstück "VANITAS - Schall und Rauch" eine gelungene Premiere vor vollem Haus im FFT-Juta Düsseldorf erlebt.

Die Kritiken sind positiv und das Publikum, welches noch mit uns nach den Aufführungen sprechen wollte, ist begeistert.

Wir spielen das 100-minütige Stück noch die kommenden 4 Tage im FFT-Juta jeweils um 20 Uhr:

Mittwoch, 16. Mai
Donnerstag, 17. Mai
Freitag, 18. Mai
Samstag, 19. Mai

Samstag, 16. Juni im Theater im Depot Dortmund

Wir freuen uns auf Sie dort!
Falls Sie es schon gesehen haben, empfehlen Sie es bitte weiter, oder kommen noch mal mit Freunden...

www.centertv.de/mediathek/_jahre_theater_der_klnge/



Facebook Seite des Theaters der Klänge
 
Vanitas - Schall und Rauch
09.05.2012
 
Noch eine Generalprobe und dann...
 
Morgen, am Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 20 Uhr feiern wir den "Geburtstag" des Theaters der Klänge mit unserem neuen Stück "VANITAS - Schall und Rauch".

Aber nicht nur am 10. Mai um 20 Uhr, sondern auch

Freitag, 11. Mai - 20 Uhr
Samstag, 12. Mai - 20 Uhr
Sonntag, 13. Mai - 18 Uhr

Mittwoch, 16. Mai - 20 Uhr
Donnerstag, 17. Mai - 20 Uhr
Freitag, 18. Mai - 20 Uhr
Samstag, 19. Mai - 20 Uhr

Alle Vorstellungen finden in dem Düsseldorfer Theater statt, in dem wir 1987 auch unsere erste Produktion uraufgeführt haben.

Forum Freies Theater - Juta
im Wilhelm-Marx-Haus Anbau
Kasernenstraße 6
Düsseldorf-Altstadt

Wir freuen uns auf Sie / Euch!
Vanitas
 
Vanitas - Schall und Rauch
27.04.2012
 
Premiere am 10. Mai 2012 im FFT Düsseldorf - Folgeaufführungen bis 19. Mai
 
wir haben die letzten Monate hart gearbeitet, geschwitzt, uns Sorgen gemacht, entschieden, verworfen, neu kreiert - eben all das, was zur Komposition eines neuen Stücks gehört.

Wir befinden uns nun auf der Zielgeraden und sehen nervös, aber auch freudig aufgeregt unserer Premiere am Donnerstag, 10. Mai 2012 im FFT-Juta Düsseldorf entgegen.

Obwohl wir häufig im "Jungen Theater in der Altstadt Düsseldorf (Juta)" gespielt haben, ist dieses Datum ein besonderes. Vor 25 Jahren, im Jahr 1987 probten wir in eben jenem Juta unser "mechanisches Ballett", welches dort zusammen mit der "mechanischen Exzentrik" im November 1987 zur Uraufführung gelangte.

Diese Verbundenheit mit diesem Ort war sowohl für die heutigen Betreiber des FFT, als auch für uns Anlaß genug, unsere aktuelle Produktion

VANITAS - Schall und Rauch

im Juta zur Uraufführung zu bringen.

Die drei federführenden Macher des Theaters der Klänge waren schon 1987 dabei und sind als Trio auch heute für Choreografie - Jacqueline Fischer, Regie - J.U. Lensing und Musik - Thomas Neuhaus von VANITAS verantwortlich!

Die 20. Produktion des THEATERs DER KLÄNGE wird durchgehend von 10. Mai bis 19. Mai im FFT-Juta gespielt (nicht am Montag und Dienstag) und gastiert am 16. Juni im Theater im Depot in Dortmund.
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Historie und Gegenwart
19.03.2012
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
 
- Aktuell arbeiten wir seit Ende Februar wieder täglich an unserer neuen Kreation "Vanitas - Schall und Rauch". Das Musik- und Tanztheaterstück wird am 10. Mai zum 25. Jubiläumstag der Gründung des Theaters der Klänge im FFT-Juta Düsseldorf uraufgeführt. Ein neues Ensemblemitglied ist Jahrgang 87 und damit so alt, wie unser Theater!

- Der Forschungsbericht zu IIP (Interaktive, intermediale Performance) ist von der FH-Dortmund im Forschungsbericht 2011 veröffentlicht worden. IIP war die vorbereitende Forschungsarbeit zu unserer Produktion "SUITE intermediale". Die ausführliche Version diese Berichts steht auf der Homepage der FH-Dortmund zum Download bereit. Link siehe unten.

- Ebenfalls anläßlich unserer 25-jährigen Existenz wird zur Zeit der komplette Video-, Foto- und Papierdokumentenbestand digitalisiert und soll ab Juni dem "Digitalen Archiv NRW" komplett zur Verfügung gestellt werden! Gleichzeitig behält das "Deutsche Tanzfilminstitut" eine Kopie aller digitalisierten Videos für sein Archiv. Das Tanzfilminstitut in Bremen erstellt zur Zeit digitale Kopien von insgesamt 576 Videocassetten... Die 40 "wichtigsten" Videos werden im Rahmen unserer für Herbst im Düsseldorfer Theatermuseum geplanten Ausstellung in kompletter Länge abrufbar sein.

- Im Zuge dieser vom Land NRW dankenswerter Weise unterstützten Maßnahmen werden aktuell auch einige Videos fertig gestellt, die bis dato im halbfertigen Zustand im Schrank lagerten. Darunter der erste Spielfilm des Theater der Klänge:

"Gregorius auf dem Stein"

Dieser 100-minütige Spielfilm soll zur Eröffnung der Ausstellung im Theatermuseum als DVD dem Ausstellungskatalog beigelegt werden. Eine "Kinopremiere" (ohne weiteren Verleih) ist in einem Düsseldorfer Kino für September 2012 geplant.


Forschungsbericht von Prof. J.U.Lensing
 
Composed Theatre
15.02.2012
 
 
Dieses neu erschienene Buch schließt eine Lücke mit einem einzigartigen Beitrag zum Thema Neues Musiktheater. Es verbindet Aspekte von Theorie und Praxis, Arbeitsprozessen und Werk.

Es bietet dabei direkt einen Schlüssel aus der Hand der künstlerischen Vertreter dieses Genres. Dieses Buch versammelt Mitwirkende aus vier Ländern (Großbritannien, Deutschland, die Schweiz, Griechenland) von denen mehrere kreativ oder akademisch international in diesem Feld arbeiten.

'Komponiertes Theater' hat zum Ziel, das Feld einer Form des 'komponierten Theaters' kartografisch darzustellen, welches Musikstrategien der Organisation in der Zusammensetzung aller Theatermittel verwendet. Dieses Buch beinhaltet Interviews und Diskussionen mit herausragenden Machern, sowie wissenschaftlichen Artikeln zu historischen und theoretischen Aspekten des komponierten Theaters.

Ein umfangreicher Artikel von J.U.Lensing beschreibt dazu den kreativen Arbeitsprozess im Theater der Klänge.

Composed Theatre: Aesthetics, Practices, Processes [Gebundene Ausgabe] - Intellect (UK) - 57,99 € - auch als Kindle-e.book zum Preis von 16,99 € zum Download

Amazon
 
Erhältliche Veröffentlichungen
08.12.2011
 
DVD + Buch
 
Zu unserer aktuellsten Produktion "SUITE intermediale" ist ein lesenswerter Artikel unseres künstlerischen Leiters Prof. Lensing im Buch

"Inszenierung und Vertrauen"
Grenzgänge der Szenografie

im transcript Verlag erschienen
ISBN 978-3-8376-1702-3


Aktuell wird dazu von der

Folkwang Universität der Künste

die DVD "Novembermusic 2010" veröffentlicht, auf der insgesamt 16 Minuten an Video-Ausschnitten aus der Premiere der "SUITE intermediale" zu finden sind. Die Doppel-DVD beinhaltet neben dem THEATER DER KLÄNGE Video auch Mitschnitte aus Konzerten und Musikktheateraufführungen weiterer Ensembles des Festivals "Novembermusic 2010"

Die Doppel-DVD ist beziehbar über die:

Folkwang AGENTUR GmbH
SANAA-Gebäude
Postfach 164428
45224 Essen
transcript Verlag
 
DANSER SA VIE
18.11.2011
 
Centre Pompidou Paris
 
Am Mittwoch, 23. November 2011 wurde im Centre Pompidou in Paris die Ausstellung "DANSER SA VIE" eröffnet, welche bis 2. April 2012 zu sehen sein wird. Am gleichen Tag eröffnete auch die Ausstellung "Videodanse, une histoire des la danse en 250 films", welche bis 2. Januar 2012 im Centre Pompidou Paris zu sehen sein wird.

In beiden Ausstellungen ist das THEATER DER KLÄNGE mit seinem "mechanischen Ballett" aus dem Jahr 1987 vertreten, welches auf Skizzen und Fotografien aus dem Jahr 1923 im Weimarer Bauhaus zurückgeht.

Eigens für das Centre Pompidou wurde ein 5-minütiger Videoausschnitt in HD geschnitten, welcher aus den Aufnahmen der Aufführung unseres "mechanischen Balletts" im Dessauer Bauhaus vom 28. November 2009 erstellt wurde. Dieses Video läuft ebenso im Rahmen der beiden Ausstellungen, wie ein Foto unseres mechanischen Balletts (Fotograf: Oliver Eltinger) im Ausstellungskatalog veröffentlicht wird.
Danser sa vie
 
SOLO aus der SUITE intermediale
02.11.2011
 
Festival NOW - 10. November 2011
 
Im Rahmen des "Festivals NOW", welches in Essen zusammen von der Philharmonie Essen und der Folkwang Universität der Künste veranstaltet wird, ist im Rahmen eines Konzertabends in der neuen Aula der Folkwang Universität in Essen Werden das "Solo" aus unserer "SUITE intermediale" zu sehen und zu hören.

Ort: Neue Aula der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden
Zeit: Donnerstag, 10. November 2011 um 20 Uhr
Mitwirkende: Jacqueline Fischer, Fabian Kollakowski, J.U.Lensing, Thomas Neuhaus, Arthur Schopa

Die komplette SUITE intermediale wird es erneut im Mai 2012 in Hannover zu sehen geben. Für Herbst 2012 sind mit dieser Produktion Gastspiele in Erfurt und Düsseldorf in Planung.

Festival NOW
 
25 Jahre
13.10.2011
 
Wir haben viel vor für unser kommendes Jubiläumsjahr 2012
 
Tatsächlich ist es am 10. Mai 2012 schon 25 Jahre her, daß wir uns mit 12 Gleichgesinnten im damaligen NEUE TÖNE Büro in der Ackerstraße in Düsseldorf trafen, um den THEATER DER KLÄNGE e.V. zu gründen.

Drei der damals Anwesenden sind immer noch führend am Weg des THEATERs DER KLÄNGE beteiligt:

Jacqueline Fischer, Jörg Lensing und Ernst Merheim.

Kurz nach der Gründung kam 1987 Thomas Neuhaus zu uns, der auch heute noch als Komponist für uns arbeitet und im Vorstand unseres e.V. (neben den anderen drei genannten) unsere Geschicke lenkt! Wir glauben, daß eine solche 25 Jahre dauernde Arbeitsfreundschaft ihresgleichen suchen kann!

Wir wollen diese Freundschaft, aber auch die 20 Produktionen, die 25 Jahre Arbeit die über 200 Mitwirkenden, die über 600 Aufführungen, die 25 Länder in denen wir gespielt haben, unsere Zusammenarbeit mit Künstlern, Gruppen, Theatern, Spielstätten, Museen, Labels, Verlagen, Druckern usf. feiern! Und wir wollen unsere Gönner, Fans, Kritiker, Mitstreiter, Nutznießer und Gegner einladen zu drei Ereignissen:

1. Die Premiere am 10. Mai 2012 vorauss. im FFT-Juta unserer Jubiläumsproduktion mit dem Titel:
"VANITAS – Schall und Rauch"

2. Die Eröffnung am 11. Oktober 2012 einer Ausstellung zum Thema "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE – 25 Jahre freie Theaterarbeit in NRW" im Theatermuseum Düsseldorf.

3. Die Herausgabe eines 100-seitigen Ausstellungskatalogs, zusammen mit dem ersten Theater-Spielfilm des THEATERs DER KLÄNGE: "Gregorius" – auf DVD.

Und wenn alles gut geht (und diesbezüglich sieht es gut aus), wird unser gesamtes Foto- und Videoarchiv 2012 komplett digitalisiert - und teilweise öffentlich zugänglich - archiviert sein!

Ein noch größeres Geschenk zum runden Datum wäre eine eigene Spielstätte... (aber darauf hatten wir auch 1997 schon zum unserem 10-jährigen gehofft)

Leider waren wir immer und sind immer noch vom Votum einzelner Personen in den Kulturverwaltungen und politischen Gremien abhängig, wenn es um die Finanzierung unserer Projekte geht. Kultur kann sich in Deutschland schlecht selber tragen, wenn es nicht um die großen Namen oder die über TV-gepushten Events geht...

Also sind wir abhängig von der Vergabe von Steuergeldern, staatlichen Lottogewinnen, Gastspielgagen oder Spenden. Der normale Rahmen unserer Tätigkeiten hat sich die letzten 20 Jahre leidlich von diesen Quellen finanzieren lassen, wiewohl wir noch nie jemanden fest beschäftigen konnten und unsere in der Regel diplomierten Profi-Mitwirkenden für einen Bruttostundenlohn von aktuell 11.- € freiberuflich arbeiten müssen!

Unsere ehrgeizige Planung für 2012 sprengt diesen Normalrahmen nun beträchtlich, da sowohl unsere Premiere, als auch die Ausstellung und der mediale Katalog finanziert werden müssen. Drei (mit Film vier) Projekte kosten halt das dreifache eines Projekts.

Die "öffentliche Hand" betet auch oder gerade wieder das Mantra der Krise, des Sparens, der Kürzungen und ignoriert dabei gerne ihre eigene Geschichte, die Mitte der achtziger Jahre zur Gründerzeit etlicher freier Ensembles und Spielstätten mündete, die zum größten Teil immer noch erfolgreich arbeiten. Wir sind eines dieser Ensembles aus den "goldenen 80er Jahren" und – wir leben immer noch!

Die Möglichkeiten des Web 2.0 bieten mit ihrer "One-Click-Payment" Option auch für uns die Option des Crowd-Funding –sprich der Finanzierung von Projekten durch viele kleine Einzelbeträge. Oder mit den Worten der Achtziger:

"Viel Kleinvieh macht auch viel Mist".

Geld ist leider nicht so leicht zu bekommen wie Mist. Viel Kleingeld summiert sich aber ggf. zu einem Betrag mit dem unsere Projekte realisiert werden können, ohne daß wir von Neros Daumen in den Stiftungen, Theaterreferaten oder Kulturausschüssen abhängig sind.

Von daher geht heute unsere Bitte an Sie/Euch uns mit einer Spende in Form einer PayPal Überweisung in beliebiger Höhe bei unseren geplanten Projekten zu unterstützen.

Wir können keine großen Gegenwerte oder gar Gewinnbeteiligungen versprechen. Aber: Wer uns hilft, ist herzlich eingeladen unsere Premiere von "Vanitas" am 10. Mai 2012 oder in einer der Folgeaufführungen zu besuchen, zur Eröffnung der Ausstellung am 11. Oktober 12 oder danach bis März 2013 in das Theatermuseum Düsseldorf zu kommen, resp. einen Katalog inklusive der Spielfilm-DVD von uns zu bekommen, sobald dieser gedruckt und mit der Scheibe konfektioniert vorliegt.

Wir hoffen, daß wir Ihnen/Euch so viel Wert sind, daß Sie etwas in die virtuelle Sammelbüchse werfen.

Spende
 
Vor der Sommerpause
08.07.2011
 
"Blinky Palermo" Projekt der Gruppe 3xD
 
Kurz bevor es in die Sommerferien geht, gibt es noch mal etwas zu sehen. In den letzten 6 Wochen hat die Gruppe 3 x D in unserem Probenstudio an einem Tanztheaterprojekt über den verstorbenen Düsseldorfer Künstler "Blinky Palermo" gearbeitet.

Die Düsseldorfer Choreografin Jacqueline Fischer (!), der in Düsseldorf arbeitende Choreograf Markus Grolle und der Düsseldorfer Regisseur Michael Schmidt haben jeweils für sich, aber mit denselben Interpreten und über das gleiche Thema eine jeweils ca. 30-minütige Arbeit erstellt.

Die drei Macher kennen sich aus gemeinsamer Beratungstätigkeit für den Theaterbeirat der Stadt Düsseldorf und beschlossen im Herbst vergangenen Jahres spontan diese Zusammenarbeit als Beweis, daß freie darstellende Künstler in dieser Stadt gut zusammenarbeiten können, wenn sie es möchten...

Nun kann man sich von 14. bis 17. Juli jeweils um 20:30 Uhr im Kunstraum Düsseldorf-Bilk in der Himmelgeisterstraße 107 von dieser Zusammenarbeit überzeugen. Die Musik für den Teil von Jacqueline Fischer kommt übrigens von J.U.Lensing.
Kunstraum Düsseldorf
 
Schriftliches
26.06.2011
 
Die Resonanz auf die SUITE intermediale
 
Unser Projekt "SUITE intemediale" hat seine bisher letzte Aufführung am 19. Februar im Dock11 in Berlin erlebt.

Seitdem hat dieses Stück einiges an Resonanz in der Fachwelt erzeugt.

Noch vor den Aufführungen in Berlin erschien ein interessanter, die Dimension der Arbeit verstehender Artikel in der "Tanz":

http://www.kultiversum.de/Tanz-tanz/dortmund-theater-der-klaenge-suite.html

Den Anfang der Nachlese machte zunächst ein Bericht von Prof. J.U.Lensing im Tagungsbericht der 26. Tonmeistertagung in Leipzig:

26. TONMEISTERTAGUNG
VDT INTERNATIONAL CONVENTION
25. - 28.11.2010 · Congress Center Leipzig
TAGUNGSBERICHT / CONFERENCE PROCEEDINGS
ISBN 978-3-9812830-1-3

Im März erschien dann ein umfangreicher Artikel zur in der SUITE eingesetzten interaktiven Technik in der Märzausgabe der Zeitschrift pma:

http://www.p-m-a.de/7912.0.html

Im Mai erschien als Resultat unserer Arbeits-Präsentation in Dortmund das Buch "Inszenierung & Vertrauen", ebenfalls mit einem Artikel von Prof. J.U.Lensing, inklusive einer Analyse zur Komposition "Schwarz-Weiß" aus der SUITE:

http://www.transcript-verlag.de/ts1702/ts1702.php

Den vorläufigen Schlußpunkt setzt ein Leitartikel in der Ausgabe der aktuellen "Bühnentechnischen Rundschau" mit ausführlichen Interviews von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus. Dieser Artikel geht, wie schon das o.g. Buch, weit über den rein technischen Aspekt der Arbeit hinaus und erläutert klar die Philosophie, das künstlerische Potential und die neue Arbeitsweise eines solch intermedial kreierten Stücks.

http://www.btr-friedrich.de/de_DE/article/detail/special/45432/146628


Sehr schön und ungewöhnlich ist auch der

Choreografischer Baukasten
von Gabriele Klein, Gitta Barthel und Esther Wagner

Juni 2011, 564 S., Kasten mit Modulheften, Praxiskarten und einem Buch, zahlr. Abb., 44,80 € - ISBN 978-3-8376-1788-7

Unsere Arbeitsweise zur "SUITE intermediale" floss in die Gestaltung des Teils "Komposition" mit ein.

Weitere Veröffentlichungen sollen folgen. Ein umfangreicher Forschungsbericht zu diesem Projekt ist aktuell in Arbeit.

Ansonsten tun sich hinter den Kulissen etliche vielversprechende Dinge, die unsere Weiterarbeit nach 2012 betreffen. Da zur Zeit aber noch viel miteinander gesprochen werden muß, werden wir erst etwas öffentlich dazu sagen, wenn sich abzeichnet, daß daraus auch real etwas werden kann...

In diesem Sinne wünschen wir eine schöne Sommerpause und wir versprechen uns wieder zu melden, wenn es in die neue Spielzeit geht.

KBG
 
Pause - SUITE - Zukunft
16.03.2011
 
2011/2012
 
MIt Aufführungen in Düsseldorf, Dortmund und Berlin wurde unsere Erstaufführungsserie der "SUITE intermediale" am 19. Februar 2011 vor übervollem Saal im Dock11 in Berlin abgeschlossen.

Sowohl beim Publikum, als auch bei der Presse kam das Stück überaus positiv an und zählt damit zu den Erfolgsstücken des Theaters der Klänge.

Von diesen hat es in der bisherigen fast 24-jährigen Geschichte nicht wenig gegeben und für den künstlerischen Kern - der von Anfang an dabei ist - sind viele Stücke bis heute Zitatenschatz, voll von guten oder auch kuriosen Erinnerungen und Quelle für weitere Projekte.

Zum 25-jährigen Jubiläum im Mai 2012 soll es ein neues Stück geben, welches aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen wird. Ebenso soll - wenn wir dafür eine Finanzierung bekommen - eine Werkausgabe ALLER bisherigen Stücke in Video und Text veröffentlicht werden!

Für Herbst/Winter 12/13 ist eine große Ausstellung zu 25 Jahren Theater der Klänge im Theatermuseum Düsseldorf in Planung.

Aber: Zur Zeit gönnen sich das Ensemble eine wohlverdiente Pause, bis es im Mai/Juni die ersten konkreten Proben zur neuen Produktion geben wird. Das Büro ist natürlich weiterhin aktiv und erarbeitet aktuell die Grundlagen für unser weiteres Schaffen...

Das Foto zeigt übrigens das erste Ensemble zur "mechanischen Bauhausbühne" aus dem Jahr 1987/88
Theater der Klänge
 
SUITE intermediale
08.02.2011
 
Dortmund und Berlin
 
Die Fachzeitschrift "Tanz" hat in ihrer Februarausgabe eine Kritik zur Premiere der SUITE intermediale veröffentlicht. Hier einige Auszüge aus dieser Kritik:

Das Theater der Klänge macht seinem Namen wieder alle Ehre. (...) Das Düsseldorfer Ensemble, das sich 1987 gründete aus Musikern, Tänzern, Schauspielern und sich oft auch auf die Bauhaus-Bühnenkunst bezog, entwickelte 2005 die "HOEReografien". Sie bieten ein Szenario, das Tanz mit Film und Klängen verknüpft, indem Kameras oder sonstige technische Sensoren ihn "abnehmen" und Computerprogramme den Informationshaufen umwandeln in bewegte Bilder und Geräusche.

Die "SUITE intermediale" (...) punktet mit Abwechslung. Unter der Leitung von Regisseur Jörg U. Lensing, Choreografin Jacqueline Fischer und Komponist Thomas Neuhaus sowie den Videospezialisten Fabian Kollakowski und Falk Grieffenhagen präsentieren sechs Tänzer und eine rückwärtige Großleinwand etwa zwanzig Möglichkeiten, Tanz in Filmbild zu verwandeln. Und in elektronische Klänge, die weniger vielfältig wirken, mit moderaten oder vibrierend schnellen Schlägen, mal einem Marimbaphon, mal einem Cello ähnlich. Die Tänzer improvisieren im fixen Rahmen der Suite, allein oder zu mehreren, variieren Ausschlag, Menge und Dynamik der Gliederschwünge, kombinieren sich in Kontaktimprovisation. (...) Doch ist ihr Ablauf klug dramaturgisiert, besticht gerade in den ruhigen Momenten, die auch den Witz des interaktiven Spiels erkennen lassen: Wenn Tänzer nur normale Schatten werfen, ein ausgestreckter Arm in der Filmwiedergabe als schwarze Form allmählich die ganze Rückwand frisst, wenn ein Farbgewaber plötzlich stillsteht und sich als abstraktes Gemälde ausgibt, wenn das Quietschen nackter Zehen auf dem Boden verfremdet aus den Lautsprechern knarzt. In der schönsten, letzten Szene singt eine Tänzerin. Sie ist allein und tanzt ganz einfach wie das Mädchen in dem Volkslied "Es führt über den Main eine Brücke von Stein, wer darüber will gehen, muss im Tanze sich drehen". Kleine Echos ihrer Stimme hüpfen durch den Raum.

Melanie Suchy in "Tanz – Februar 2011"

Die SUITE ist noch am Freitag, 11. Februar im Dortmunder Theater im Depot und von 17. bis 19. Februar im Dock11 in Berlin zu sehen und zu hören.
Termine
 
SUITE intermediale
21.01.2011
 
Düsseldorf, Dortmund, Berlin
 
Ein fast ausverkauftes "Tanzhaus nrw" und ein begeistert applaudierendes Publikum waren vergangenen Dienstag der gelungene Auftakt der Aufführungsserie für die "SUITE intermediale" im Rahmen des Festivals "Temps d´images".

Pressezeilen dazu:

...die direkt auf Oskar Schlemmers Klang- und Figurenkonzept zurückgreift und dabei die technischen Möglichkeiten der Gegenwart auf die Klassische Moderne anwendet.
Mitteldeutsche Zeitung 2010

Traumwandlerische Klangbildhauerei... Experimentelles Tanztheater im wahrsten Sinne des Wortes. Die innovative Körpersprache macht Lust auf mehr...
Rheinische Post 2010

Das "Theater der Klänge" ist eben ein einzigartiges Ensemble, das Töne, Bilder und Menschen miteinander agieren läßt.
Neue Rhein Zeitung 2010

Die mediale Verwandlung von Choreografie in eine weite Spanne von Klängen und Bilder boten weit mehr als neue Sichtweisen. Sie verblüfften, ließen den Atem stocken …
Ostseezeitung 2010

Mit der "Suite intermediale" liefert das Theater der Klänge ein funkelndes Meisterstück.
WAZ/NRZ 2010

Weit weg von bloßer Live-Kamera-Wiedergabe, die auf Bühnen oft nervt, beschert das Theater der Klänge hier stets unvorhersehbare Trans-Formationen.
RP 2011

Bei der Premiere im Tanzhaus NRW in Düsseldorf wurden die zwei Herren, die am Laptop Bilder und Sounds steuern, genauso lautstark gefeiert wie die sechs Tänzer. Es ist ein Wunder digitaler Bildtechnik!
NRZ 2011

Weitere Aufführungen:

27. bis 29. Januar 2011 jeweils 20 Uhr im
Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf

11. Februar 2011um 20 Uhr im
Theater im Depot Dortmund

17. bis 19. Februar 2011 jeweils um 20:30 Uhr im
Dock11 Berlin
SUITE intermediale
 
Zeit der Bilder / Zeit der Klänge
05.01.2011
 
18. Januar 2011 im tanzhaus nrw / Düsseldorf
 
Implizieren Experiment / elektronische Medien und digitalisierte Moderne zwangsläufig Überforderung, darstellerischen Autismus und Häßlichkeit?

Wir haben uns zwei Jahre jede erdenkliche Mühe gegeben dieser fast schon zum Dogma erhobenen Verbindung das Gegenteil zu beweisen.

Es ist durchaus möglich die klassische Formensprache der Musik mit einer sowohl klassisch, wie modern generierten Formensprache für Tanz in einen ästhetischen Einklang mit Videokunst zu bringen!

Die "SUITE intermediale" ist ein Beispiel für Intermedialität, welche auf eine Harmonisierung der unterschiedlichen Medien mit einem eindeutigen Fokus auf den körperlich performenden Interpreten setzt.

Dieses Beispiel für einen unprovokativen* und der Suche nach Schönheit verpflichteten Umgang mit den traditionellen Künsten Tanz und Musik in Instrumentalisierung von Elektronik, Sensorik und Video ist am 18. Januar 2011 im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf und anschließend weiter in Düsseldorf (Theater der Rudolf-Steiner-Schule), in Dortmund (Theater im Depot) und in Berlin (Dock11) zu sehen und zu hören.

Zeit für Bilder / Zeit für Klänge / Zeit für Ästhetik

Wir hoffen, daß Sie sich die Zeit nehmen!

__________________________________________________
* Heutzutage gilt es leider als Provokation - zumindest weitverbreitet in Deutschland - überhaupt über Ästhetik und Schönheit in der Kunst zu sprechen, geschweige denn diese in seiner künstlerischen Arbeit anzustreben...
SUITE intermediale Termine
 
SUITE intermediale - geglückte Premiere
22.11.2010
 
"Funkelndes Meisterstück" (WAZ/NRZ)
 
Am 12. November 2010 fand endlich die lang erarbeitete Premiere der kompletten "SUITE intermediale" in insgesamt 7 Sätzen statt. Die neue Aula der Folkwang Universität der Künste in Essen/Werden bot den idealen Ort für diese Premiere. Vor allem die Bühnengröße und das optimale Doppel-quadrophonische Tonequipment in diesem Saal gaben dem Stück akustisch wie visuell eine Größe, die diesem Projekt angemessen ist.

Die WAZ/NRZ schrieb:
"Mit der Suite intermediale liefert das Theater der Klänge ein funkelndes Meisterstück."

Zur Zeit befinden wir uns in einer wohlverdienten Pause.

Am 18. Januar 2011 präsentieren wir das Stück im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Da eine Aufführung für Düsseldorf viel zu wenig ist, haben wir drei weitere Aufführungen von 27. bis 29. Januar 2011 im Theater der Rudolf-Steiner-Schule angesetzt, die wir selber veranstalten.

Es wird weitere Aufführungen in Dortmund und Berlin im Februar 2011 geben.
Tournee
 
SUITE intermediale - PREMIERE
29.10.2010
 
12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" in Essen
 
auch als Macher von Kunstwerken merkt man sehr genau, wenn einem etwas Außergewöhnliches gelingt! Wir sind sehr, sehr stolz mit der "SUITE intermediale" einen Tanzkonzertabend präsentieren zu können, der Tanz, live-elektronische Musik und interaktive Medienkunst auf einem Niveau präsentiert, welches den Anspruch einlösen kann ein zeitgenössisches Gesamtkunstwerk zu sein.

Die Voraufführung von drei Kompositionen aus der SUITE intermediale im Rahmen des Festivals "Tanztendenzen" am 23. Oktober bestätigt diese Einschätzung.

"Die mediale Verwandlung von Choreografie in eine weite Spanne von Klängen und Bilder boten weit mehr als neue Sichtweisen. Sie verblüfften, ließen den Atem stocken oder reizten sogar zu einem spontanen und herzlichen Zwischenapplaus." (Ostsee Zeitung)

In fünf Kompositionen, welche durch eine Introduktion und eine Coda eingerahmt werden, präsentieren Ihnen die 6 Tänzer/Musiker des THEATER DER KLÄNGE, zusammen mit dem Videokünstler Fabian Kollakowski und dem Komponisten Thomas Neuhaus eine Realtime-Composition, welche inszenatorisch von J.U.Lensing und choreografisch von Jacqueline Fischer gesetzt wurde.

Die Premiere findet am Freitag, 12. November 2010 um 20 Uhr im Rahmen des Festivals "Novembermusic" statt, welches in der Folkwang-Universität der Künste in Essen-Werden veranstaltet wird.

Weitere Aufführungen wird es ab Januar 2011 in Düsseldorf und Berlin geben. Aufführungen in Dortmund und Dessau sind in Planung.

Wir freuen uns sehr auf diese Premiere, auf unser Publikum und auf das gemeinsame Erleben dieses Abends und in weiteren Aufführungen.

Karten für die Premiere bitte vorbestellen unter
+49 (0) 201_4903-231 oder karten(at)folkwang-uni.de
Festival "novembermusic" in der Folkwang Universität der Künste
 
SUITE intermediale im Rahmen der "Tanztendenzen 2010"
08.10.2010
 
23. Oktober im Theater Vorpommern in Greifswald
 
Wir arbeiten mit Hochdruck an den neuen Kompositionen zu unserer SUITE intermediale. Drei dieser mittlerweile fast fertig gestellten Kompositionen werden wir am 23. Oktober um 20 Uhr im Rahmen des Festivals "Tanztendenzen" im Theater Vorpommern in Greifswald spielen. Dieses sehr renommierte und internationale Festival läuft 2010 im 18. Jahr. Am gleichen Abend gastiert nach uns "Black Blanc Beur" im Theater Vorpommern.

Unsere Kompositionen tragen die Titel:

Spuren

Schwarz-Weiß

Syn-A-Syn Texturen

Zwei dieser Kompositionen wurden aus dem letzten Jahr weiterentwickelt, "Spuren" ist eine Uraufführung.

Für Freitag, den 12. November planen wir insgesamt 6 Kompositionen und zwei Soli, welche das endgültige ca. 90-minütige Programm für die SUITE intermediale ausmachen werden.
tanztendenzen
 
SUITE - Part II
03.09.2010
 
Probenstart zur Vollendung
 
Seit 31. August arbeiten wir wieder regelmäßig in unserem Studio an der Vollendung der "SUITE intermediale". Drei Interpreten aus der ersten Phase (Bernardo Fallas, Catalina Gomez, Nina Hänel) treffen auf drei neu verpflichtete Interpreten (Sarah Biernat, Alex Carrillo, Arthur Schopa). Unser Videokünstler Falk Grieffenhagen arbeitet nun mit dem Assistenten Fabian Kollakowski an der Weiterentwicklung der interaktiven Videopatches für die "SUITE".

Aus dem Mutterschaftsjahr zurück ist Miriam (nun Pankarz) wieder zurück im künstlerischen Betriebsbüro zusammen mit der Produktionsassistentin Rosa Rühling erreichbar.

Unverändert geblieben ist das Führungstrio für das THEATER DER KLÄNGE und die SUITE, bestehend aus Jacqueline Fischer - Choreografie, J.U.Lensing - Regie und Thomas Neuhaus - interaktive Musik.

Das Stück in der kompletten Fassung soll am 12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" in der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden uraufgeführt werden. Die Düsseldorfer Premiere ist im Januar 2011 im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf geplant. Folgeaufführungen wird es ab Januar 2011 voraussichtlich in Düsseldorf, Dortmund, Berlin, Dessau und Bielefeld geben.
SUITE Intermediale
 
Kultur und Schule
26.05.2010
 
"Young Dogs" in der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf
 
Die Choreografin Jacqueline Fischer engagiert sich seit einigen Jahren im Rahmen verschiedener Programme für tänzerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ihr Fokus liegt auf dem in Frankreich sehr erfolgreich praktizierten Modell "Danse au coeur", welches sie in kleinem Rahmen an Düsseldorfer Schulen ausprobiert.

Der Regisseur J.U.Lensing gibt sein in der Theaterarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE erworbenes Wissen um Improvisation mit bestehenden Stoffen seit letztem Jahr an die jeweils 12. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf weiter. Nach einer Bearbeitung des Lysistrata-Stoffes im letzten Jahr (Lysistratas Fest), ist dieses Jahr Inspiration des "künstlerischen Abschlusses" eine Bearbeitung von Urs Widmers "Top Togs" zu einem Stück für die 18-jährigen mit dem Titel "Young Dogs".

Junge gut ausgebildete Topkräfte aus der Finanzwirtschaft, TV-Redaktionen und aus der Industrie landen in einem Outplacement-Center, nachdem sie gekündigt wurden.

Verkörpern hier vielversprechende Achtzehnjährige ihre eigene Zukunft?

Die öffentliche Aufführung im Rahmen des "künstlerischen Abschlusses" der 12. Klasse findet am Samstag, 29. Mai ab 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf-Gerresheim statt.
Young Dogs
 
Suite intermediale - Part II
26.05.2010
 
Erste Vorproben für den 2. Teil haben begonnen
 
Seit Mittwoch, 19. Mai wird wieder geprobt. Zur Zeit finden jeweils Mittwochs und Donnerstags Vorproben zum 2. Teil der "Suite intermediale" in unserem Probenstudio statt. Zum einen dienen diese Proben dem Entwickeln von choreographischem Material für die kommende Hauptprobenphase, zum anderen dem Finden von weiteren Tänzern für unser Ensemble.

Mit Abschluß dieser Vorproben am 24. Juni sollte das Ensemble für die endgültige Fassung der "Suite intermediale" feststehen. Am 31. August startet dann die Hauptprobenphase, welche zum einen die bestehenden drei Kompositionen aus Part I überarbeiten und zum anderen drei bis vier weitere Kompositionen entwickeln wird. Die Premiere des gesamten Programms mit voraussichtlich 6-7 in sich geschlossenen Kompositionen wird am 12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" im großen Theatersaal der Folkwang Universität Essen stattfinden.
Suite intermediale
 
THEATER DER KLÄNGE im Web 2.0
22.04.2010
 
Kommunikation
 
Passend zu unserer aktuellen künstlerischen Arbeit in unserer "Suite intermediale" mit Computern und Medien, die auf agierende Körper reagieren, haben wir uns in den letzten Monaten von der Webpräsenz in das sogenannte Web 2.0 vorgewagt.

Den Start machte unser schon seit einigen Jahren auf unserer Internetseite existierendes Tagebuch, welches kein echtes TAGE-Buch ist, aber alle künstlerischen Aktivitäten unseres Theaters seit unserem Gründungsdatum terminiert nachvollziehen läßt.

www.theater-der-klaenge.de/haus/ensemble.php?pa=5〈=1

Im vergangenen Jahr haben wir Videos zu fast allen unserer Produktionen bei YouTube online gestellt. Diese können nicht nur gesehen, sondern von den Betrachtern auch kommentiert und abonniert werden.

www.youtube.com/user/theaterderklaenge

Unser Eintrag bei Wikipedia kann ebenfalls weiter bearbeitet, ergänzt und kommentiert werden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_Klänge

Seit einigen Wochen bieten wir darüber hinaus eine Facebook-Seite an, zu der man sich als "Fan" bekennen, sie mit "gefällt mir" kurz bewerten, oder kommentieren kann. Dieses Angebot bietet über die reinen Textkommentare hinaus die Möglichkeit selber Bilder, Videos oder Hinweise auf eigene Aktivitäten an die "Fangemeinde" zu hinterlassen.

http://www.facebook.com/pages/THEATER-DER-KLANGE/330268501148?ref=ts

Natürlich haben wir auch die Web1 Möglichkeiten der Kommunikation erhalten, wie das Gästebuch auf unserer Website, unsere e-mail-Adresse und natürlich unsere weiterhin gepflegte Website und eben diesen Newsletter.

Und natürlich gibt es uns auch weiterhin physisch, also postalisch oder telefonisch oder eben durch einen Besuch persönlich erreichbar.

Da wir aber eben nur zu bestimmten Zeiträumen tatsächlich mit unseren künstlerischen Arbeiten irgendwo auftreten, wird der Wunsch nach Kommunikation außerhalb der Aufführungen selber immer stärker.

Also nutzen Sie bitte die Angebote uns zu besuchen, mit uns zu sprechen, uns eine Nachricht zu schicken, oder unsere Medien online zu betrachten, zu lesen, zu kommentieren oder zu ergänzen.

Und bitte natürlich!
Planen Sie schon jetzt ihren Besuch zu einer unserer nächsten Veranstaltungen.

Wir lieben das Raunen eines vollen Theatersaals, den vollen Applaus, die Gespräche nach der Vorstellung im Foyer...
(ab 12. November 2010 ist es wieder so weit)


Kontaktseite
Links zu all unseren Kontaktmöglichkeiten
 
Suite intermediale - Part I
21.01.2010
 
Die letzten 3 Arbeitspräsentationen des ersten Teils in Düsseldorf
 
Der erste fertig gestellte Teil der interaktiven intermedialen Performance mit dem Titel "Suite intermediale" wurde mit großem Zuspruch vor zahlreichem Publikum im Rahmen des "2nd international Scenographers Symposium"
am 13. Dezember 2009 im großen Hörsaal des FB-Design
in einer moderierten Live-Performance vorgestellt. Vorher war diese Präsentation auch schon mit guter Resonanz und guten Kritiken im Anhaltischen Theater Dessau gezeigt worden

Die Premiere des gesamten abendfüllenden Programms ist für
Mitte November 2010 in der Folkwang Hochschule Essen im Rahmen des Festival "Novembermusic" (Ruhr 2010) geplant. .

Aktuell ist die Arbeitspräsentation des ersten Teils letztmalig an drei Tagen im Düsseldorfer "Forum Freies Theater - Juta" zu sehen:

Donnerstag und Samstag, 4. + 6. Februar jeweils um 20 Uhr und
Sonntag, 7. Februar um 18 Uhr.

In "Suite Intermediale - Part I" bespielen Tänzer den Raum als audio-visuelles Instrument. In kollektiver Autorschaft von Choreografin, Regisseur, Videokünstler, Tänzern und Musikern entsteht ein Tanzkonzert, das aus drei in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen besteht. Die visuelle Ebene bildet die tänzerische Performance in einer dreidimensionalen Video- und Lichtumgebung. Die auditive Ebene ist die elektronische Transformation von live oder elektronisch generierten Klängen, interpretiert und gesteuert durch die Bewegungen der agierenden Tänzer. Stellt die klassische Suite eine komponierte Musikabfolge für (Bühnen-)Tänze dar, ist die "Suite Intermediale - Part I" eine Abfolge audio-visueller Kompositionen, gespielt von Tänzern. So treffen sich Ansätze der "Musique Concrète" mit elektronisch-interaktiver Musik wie auch Theorien des "absoluten Films" mit moderner Echtzeittransformation durch Computer.
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett beendet die Feierlichkeiten zu 90 Jahre Bauhaus
02.12.2009
 
Gastspiele in Jena und Dessau
 
Am 13. November gastierte unser "mechanisches Ballett" nach 86 Jahren auf der Bühne auf der es 1923 uraufgeführt wurde. In zwei Vorstellungen im Rahmen des Festivals "Theater in Bewegung" vor jeweils ausverkauftem Haus im Theaterhaus Jena spielten wir unsere unveränderte Fassung von 1987 zwar auf den Brettern auf denen sich auch schon die Bauhäusler 1923 bewegten, aber in eine andere Richtung! Da der Zuschauerraum des Theaters Jena in den achtziger Jahren abgerissen wurde, existiert zwar noch das originale Bühnenhaus, der eiserne Vorhang zum ehemaligen Zuschauerraum ist aber nun eine Seitenwand, da das Publikum nun in der Seitenbühne sitzt...

Nicht desto trotz würdigten wir in unserer Moderation die Ideengeber Kurt Schmidt und Georg Teltscher und das 2009er Publikum folgte begeistert der Wiederauferstehung dieser Idee von 1923 am gleichen Ort.

Das Festival "Figurenräume - Raumfiguren" des Bauhaus Dessau beschließt das Jubiläumsjahr zu "90 Jahre Bauhaus". Am Samstag, 28. November zeigten wir auf der Bauhausbühne zum mittlerweile dritten Mal nach 1988 und 1996 unser "mechanisches Ballett" vor ebenfalls vollem Haus. Diese Aufführung wurde von uns in HD-DV als Video mitgeschnitten und soll 2012 auf DVD veröffentlicht werden.
Festival Raumfiguren - Figurenräume
 
Suite intermediale
02.12.2009
 
ein erster Teil wird seit 21. November gezeigt
 
Von unserer neuesten Produktion "Suite intermediale" existiert ein erster Teil, welcher aus drei Kompositionen besteht. Dieses ca. 40-minütige Programm ist mit Erfolg am 21. November 09 erstmalig im "Anhaltischen Theater Dessau" im Rahmen des Festivals "Raumfiguren - Figurenräume" des Bauhaus Dessau vorgestellt worden.

Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb dazu: ...Der überraschendste Teil des Triptychons aber ... war eine Arbeitsprobe: Erstmals wurden Teile der "Suite intermediale" gezeigt, die direkt auf Oskar Schlemmers Klang- und Figurenkonzept zurückgreift und dabei die technischen Möglichkeiten der Gegenwart auf die Klassische Moderne anwendet. Wie spannend es sein kann, wenn man den Körper des Tänzers als ton- und bildgebendes Medium verwendet, wenn man die Schatten und die Bewegungsunschärfe auf einer Leinwand einfängt und die kinetischen in akustische Impulse umsetzt, wurde hier ausführlich demonstriert...

Eine weitere Gelegenheit diesen ersten Teil in Form einer Arbeitspräsentation nun auch in NRW zu sehen, bietet sich am Freitag, 11. Dezember 2009 um 20:30 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund - Max-Ophüls-Platz 2. Im Rahmen des 2. internationalen Szenographie Symposiums werden die Kompositionen

Schwarz-Weiß

Dancing Sprites Solo

Syn-Asyn Quintett

gezeigt und zu Gehör gebracht!
Szenographie Symposium der FH-Dortmund
 
Gastspiele im November und Dezember
07.11.2009
 
"Suite intermediale - Part I" und "Das mechanische Ballett"
 
von 1. September bis 7. November arbeiteten wir an der Entwicklung neuer Möglichkeiten zur interaktiven, intermedialen Tanzperformance. Resultat ist ein erster 35-minütiger Teil zu unserer geplanten "Suite intermediale". Diesen ersten Teil präsentieren wir als Arbeitspräsentationen im November und Dezember 2009, sowie abschießend im Februar 2010.

Ebenfalls ist im Rahmen von "90 Jahre Bauhaus" unser "mechanisches Ballett" nochmal im November in Jena und Dessau zu sehen.

Die Daten:

13. November - "Das mechanische Ballett" im Theaterhaus Jena

21. November - "Das mechanische Ballett" (Akte 1 + 5) sowie "Suite intermediale I" im Anhaltischen Theater Dessau

28. November - "Das mechanische Ballett" im Bauhaus Dessau

11. Dezember - "Suite intermediale I" in der FH-Dortmund

vorraussichtlich von 4.-6. Februar - "Suite intermediale I" im FFT-Juta Düsseldorf

alle Termine
 
Die Neuberin wird Schulstoff
30.09.2009
 
THEATER DER KLÄNGE - 10 years later
 
Unser Theaterstück "Die Neuberin - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" aus dem Jahr 1999 wurde 2001 in gekürzter Fassung vom Autor J.U.Lensing als Hörbuch im HörZeichen Verlag veröffentlicht. 10 Jahre nach der Premiere wird dieser Stoff Schulstoff im Fach Deutsch für die Oberstufen in NRW und Baden-Würtemberg.

Vier Szenen aus der Hörbuchfassung sind auf einer DVD-ROM als Text- und Hörbeispiele veröffentlicht, die dem "Deutsch-Lehrbuch für die Sekundarstufe II", erschienen bei keinem Geringeren als dem Duden-Verlag beiligt.
Duden Verlag
Ankündigung: "Deutsch-Lehrbuch für die Sekundarstufe II"
 
IIP bei "Now/Next" im tanzhaus nrw
15.09.2009
 
Sonntag, 11. Oktober gibt es einen ersten Einblick in die aktuelle Arbeit!
 
Die Tanzplattform "Now/Next" wird am 11. Oktober im "tanzhaus nrw" veranstaltet. Teil der dort ausgewählten Präsentationen ist eine erste kompositorische Studie aus der aktuellen Arbeit des THEATERs DER KLÄNGE.

Tanz erzeugt interaktiven, absoluten Film & Bewegung ergibt Klangmaterial + steuert über Sensoren elektronische Musik = IIP.

Leitung: J.U.Lensing / Choreografie: Jacqueline Fischer / Musik: Thomas Neuhaus / Video: Falk Grieffenhagen / Tanz: Bernardo Fallas, Fatima Gomes, Catalina Gomez, Nina Hänel, Hyun-Jin Kim
Now/Next im tanzhaus nrw
 
Tanzfilme und Videos
15.09.2009
 
YouTube und mehr
 
Durch die Umstellung unserer Website ist das Videoangebot des THEATERs DER KLÄNGE seit 1. September auch bei YouTube.com zu finden. Der Kanal lautet:

theaterderklaenge

Über die jeweilige Auswahl zur Produktion auf unserer Website, kommt man auch über den Menuepunkt Video zum jeweiligen Flashvideo der jeweiligen Produktion.

www.theater-der-klaenge.de

Aber auch der Filmemacher Harald Opel hat seine beiden Tanzfilme, die er in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE geschaffen hat, auf seine Homepage gestellt. Sowohl "Soundness", als auch der jüngste Film "Ich ist eine andere" sind auf seiner Seite als Flashmovies zu sehen und zu hören.

www.haraldopel.de/filme.html

Last but not least: Schon im letzten Jahr hat der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE für den Fotografen Gerd Weigelt das Video "Metamorphosen" gemacht, welches ebenfalls im Netz zu sehen ist:

www.tanznetz.de/alben/album_weigelt1/expose.html
Theater der Klänge auf YouTube
 
Forschungsprojekt IIP bewilligt
03.09.2009
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist Partner eines Forschungsprojektes mit dem Titel IIP der FH-Dortmund in Zusammenarbeit mit dem ICEM der Folkwang Hochschule. IIP steht für "Interaktive intermediale Performance" und hat zum Thema die Weiterentwicklung des Performance-Ansatzes aus PCI / HOEReographien. Neben der schon eingesetzten interaktiven Technlogie bestehend aus sensorischer Kamera und Max/MsP als Entwicklungsumgebung für durch Bewegung steuerbare elektronische Musik, soll IIP diesen Ansatz auch visuell auf ein Videoaufnahme- und Beleuchtungsenvironment ausdehen, welches Videobeamer in dreidimensionaler Anordnung genauso durch Bewegung steuerbar macht, wie Moving-Lights. IIP dient dabei als Vorbereitung für die Produktion "Suite intermediale", welche in 2010 als abendfüllendes Programm Premiere haben soll. Das Forschungsprojekt ermöglicht dem THEATER DER KLÄNGE einen erfahrenen Videokünstler-Programmierer genauso in das Projekt einzubinden, wie einen Masterstudierenden für "Scenographic Design", dessen Masterarbeit interaktive Lichtgestaltung sein wird.
PCI-Forschungsbericht
 
90 Jahre Bauhaus
03.09.2009
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE gastiert im November erneut mit seinem "mechanischen Ballett" in Dessau und Jena. Aktuell ist das "mechanische Ballett", wie zum Teil auch "die mechanische Exzentrik" als Video in mehreren Ausstellungen zu sehen.

Dessau: Dauerausstellung in der Stiftung Bauhaus Dessau

Weimar: Ausstellung "Das Bauhaus kommt aus Weimar" - Stiftung Klassik Weimar im Bauhaus-Museum und im Neuen Museum Weimar

Jena: "Das Bauhaus in Jena" in der Kunstsammlung im Stadtmuseum Jena

Berlin: "Modell Bauhaus" im Bauhaus Archiv

Zusätzlich gibt es zahlreiche Publikationen in denen insbesondere unser "mechanisches Ballett" mittlerweile schon als Klassiker Bestandteil der Reflexionen über die Bauhausbühne geworden ist.

J.U.Lensing hat überdies einen Artikel "Unser Spiel. Unser Fest. Unsere Arbeit" im Katalog zur Ausstellung "Modell Bauhaus" veröffentlicht -> Bauhaus-Archiv Berlin.
Bauhaus 2009
 
Suite intermediale
03.09.2009
 
Interaktive intermediale Performance
 
Seit Dienstag, 1. September 09 probt das THEATER DER KLÄNGE wieder an einer neuen Produktion. Diese trägt den Arbeitstitel "Suite intermediale" und beschäftigt sich inhaltlich mit der weiteren Erforschung der Möglichkeiten live-intermedialer Performance. Aus diesem Grund ist das Projekt gleichzeitig auch ein szenografisches Forschungsprojekt der FH-Dortmund mit dem Titel IIP (Interaktive intermediale Performance). Wissenschaftlich begleitet wird dieses Forschungsprojekt durch einen Doktoranten der Musenius Kunsthochschule Kiel. Weiterer Partner dieser Zusammenarbeit ist das ICEM der Folkwang Hochschule Essen.

Inhaltlich knüpft das Projekt nach 5 Jahren an die Arbeitsergebnisse aus "PCI/HOEReographien" an. Ziel ist zum einen die mediale Erweiterung des damaligen Ansatzes aber vor allem die Entwicklung gößerer Kompositionsformen für halb-improvisatorische Strukturen in denen Performer/Tänzer gleichzeitig zu Musikern in einem interaktiven Videobühnenbild werden.

"Suite intermediale" setzt damit eine Haupt-Enwtwicklungslinie in der Arbeit des THEATERs DER KLÄNGE fort, die 1993 mit "Figur und Klang im Raum" begann und über die Produktionen "Megalopolis" (2001) und "Modulator" (2002), aber eben vor allem nach dem Forschungsprojekt "PCI" (2004) in "HOEReographien" (2005) weitergeführt wurde.

Das Projekt wird vor allem aus finanziellen Gründen in zwei Teilen entwickelt. Die Arbeitsergebnisse der ersten Phase werden im Dezember an der FH-Dortmund präsentiert. Eine weitere Präsentation soll es im Februar 2010 im FFT-Juta in Düsseldorf geben. Die zweite Entwicklungsphase findet dann im Herbst 2010 statt, so dass das gesamte Resultat in Form eines abendfüllenden Programms voraussichtlich ab November 2010 zu sehen sein wird.
Suite intermediale
 
Neugestaltung unserer Website
17.06.2009
 
 
ab Juli erscheint unsere Website in überarbeitetem Design. Die vom Designer vorgesehenen 18 Bildfelder sind seit unserer 18. Produktion "Johnnys Jihad" ausgeschöpft. Von daher wird das neue Bildfeld zunächst 20 Felder bereitstellen...

Die seinerzeit auch für kleine Bildschirme konzipierte Seite kann nun auch größer erscheinen, da kaum noch jemand mit einem PAL-Bildschrim im Internet unterwegs ist. Die in den Jahren nach und nach ergänzten Untermenues wurden logisch zusammengefasst und in Zukunft wird es auf der deutschen und auf der englischen Seite unterschiedliche Fotos für jede Produktion zu sehen geben, so dass pro Produktion 12 Fotos im Netz zu finden sind. Die im letzten Jahr auf Flash umgestellte Möglichkeit Videoausschnitte von uns zu sehen, wird zukünftig durch einen eigenen Kanal bei YouTube ersetzt, so daß man sich diese Videoausschnitte auch vergrößert ansehen kann.
 
Sommerpause
17.06.2009
 
 
Von Mitte Juli bis Ende August machen wir Sommerpause. In dieser Zeit wird es keinen Newsletter geben. Ab September beginnt unsere Arbeit an IIP gekoppelt mit der ersten Probenphase zur "Suite intermediale". Wir melden uns wieder im September und wünschen bis dahin schöne Ferien.
 
Suite intermediale
18.05.2009
 
 
Von 28. Mai bis 26. Juni finden an insgesamt 10 Donnerstagen und Freitagen Vorproben zu unserer nächsten Produktion "Suite intermediale" statt. Diese Vorproben dienen auch als Vortanzen für fast 60 ausgewählte Bewerber, aus denen das neue Ensemble für dieses Projekt gewonnen werden soll. Inhaltlich knüpft das Projekt an unsere Produktion "HOEReographien" aus dem Jahr 2005 an. Noch in diesem Jahr sollen zwei in sich geschlossene kürzere Werke fertig gestellt werden, welche in 2010 um weitere 2-3 Kompositionen zu einem abendfüllenden Programm zusammengestellt werden. Erste Resultate sollen im November/Dezember 2009 in Düsseldorf vorgestellt werden.
 
Lysistratas Fest
18.05.2009
 
 
J.U.Lensing vom THEATER DER KLÄNGE hat von Februar bis Mai 09 an insgesamt 20 Probennachmittagen mit Schülern der 12. Klasse der Düsseldorfer Rudolf-Steiner-Schule an einer eigenen Fassung des Lysistrata-Stoffes gearbeitet. Aus Improvisationsvorschlägen, welche in den ersten 5 Wochen gewonnen wurden, resultierte die Textfassung zu "Lysistratas Fest", welche in weiteren 5 Probenwochen mit 27 darstellenden und zwei musizierenden Schülerinnen und Schülern im Alter von 17-19 Jahren umgesetzt wurde. Das knapp einstündige Stück wurde von 14. bis 16. Mai mit großem Erfolg im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf vier mal aufgeführt
 
"Tanz in Schulen" ist nach Frankreich eingeladen
18.05.2009
 
 
Frankreich lädt ein: Internationale Begegnungen in Chartres zu "Tanz in Schulen" 22-24. Mai 2009

Als deutsche Tanz –Botschafter präsentieren 15 Kinder der Adam-Riese-Schule Meerbusch auf der Bühne des Theatre de Chartres ihre Choreographie "Eines Morgens". Diese Präsentation geschieht im Rahmen der 23. Ausgabe von "Rencontres nationales & européennes de danse à l’école" (nationale & europäische Begegnungen für Tanz in Schulen).

Neben 100 französischen Amateuren, Schulklassen und 25 professionellen Tanzcompanien, sind Vertreter aus Deutschland, Schweden und Spanien eingeladen. Diese Einladung dient als Grundstein im Hinblick auf den Aufbau eines europäischen Netzwerks.

Unser Gründungsmitglied und langjährige Choreographin des Theaters der Klänge Jacqueline Fischer hat mit der Klasse der Adam-Riese-Schule die Choreographie erarbeitet. Durch die Unterstützung der Schule, des Förderkreises der Schule, sowie insbesondere durch die Hilfe der Yehudi Menuhin Stiftung (MUS-e) ist diese Gastspielreise ermöglicht worden.
 
Gregorius auf dem Stein - wissenschaftlich analysiert
18.05.2009
 
 
Andrea Schindler M.A. der Universität Bamberg erhielt den Promotionspreis der Universität für Ihre Dissertation:

"Meine Lieder wird´s noch geben..." Mittelalterrezeption im zeitgenössischen Musiktheater. Neben Werkanalysen von "Wolkenstein. Eine Lebensballade" (W. Hiller/F. Mitterer), "König Rother" (D. Rother) und "Der Parzival" (S. Werle/Wang Fei u.a.), enthält das Buch auch eine umfangreiche und sehr detaillierte Analyse unserer Produktion "Gregorius auf dem Stein" im Vergleich zu Thomas Manns "Der Erwählte" und Hartmann von Aues "Gregorius, der arme Sünder".

"Mittelalterrezeption im zeitgenössischem Musiktheater" - Andrea Schindler - Band 23 Reichert Verlag Wiesbaden 2009
 
Intermedialität im komponierten Theater am Beispiel des THEATERs DER KLÄNGE
18.05.2009
 
 
Eine weitere Dissertation zum Thema "Intermedialität des komponierten Musiktheaters am Beispiel des Theaters der Klänge" beginnt derzeit. Autor ist der ehemalige Student und jetzige Mitarbeiter Sven Lütgen der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Sven Lütgen wird insbesondere die Proben- und Entwicklungsphase zu "Suite intermediale" begleiten, um zusammen mit der Recherche der Stücke, die sich diesem Thema innerhalb unserer Arbeiten gewidmet haben bis 2011 zu einer umfangreichen Dissertation zu gelangen. Zum 25. Jubiläumsjahr 2012 soll diese Dissertation ggf. zusammen mit einer medialen Gesamtausgabe der Werke des THEATERs DER KLÄNGE veröffentlicht werden.
 
Imogen Nabel ist neue Mitarbeiterin im KBB des THEATERs DER KLÄNGE
18.05.2009
 
 
Seit 1. Mai 2009 hat das THEATER DER KLÄNGE mit Imogen Nabel eine neue Mitarbeiterin für das künstlerische Betriebsbüro des Theaters. Frau Nabel tritt damit die Nachfolge unserer Mitarbeiterin Miriam Raether an, die sich derzeit ihrer ersten Mutterschaft widmet.
 
Bauhaus - Die mecano-elektronische Bauhausbühne
16.03.2009
 
 
Das Bauhaus wurde 1919 durch Walter Gropius in Weimar gegründet. Aktueller Anlaß für die Bauhausstädte Weimar und Dessau einiges in diesem Jahr an Jubiläumsfeierlichkeiten zu organisieren.

Da das THEATER DER KLÄNGE derzeit wohl das einzige Ensemble weltweit ist, welches mit dem "mechanischen Ballett" noch eine Rekonstruktion nach Originalen einer Bauhaus-Bühnenproduktion im Repertoire hält, ist das THEATER DER KLÄNGE zum Festakt am 1. April 09 in das Deutsche Nationaltheater nach Weimar eingeladen.

Da auch wir längst über das Stadium der Rekonstruktionen hinaus sind, kombinieren wir aktuell das "mechanische Ballett" mit unserer intermedialen Tanz- und Musiktheaterarbeit "HOEReographien Suite" zu einem abendfüllenden Programm unter dem Titel "Die mecano-elektronische Bauhausbühne". Dieses Doppelprogramm wird am 3. April im e-werk Weimar aufgeführt.

Das THEATER DER KLÄNGE ist im Herbst noch mit dem "mechanischen Ballett" nach Dessau und Jena eingeladen.
Aktuelles / Termine
 
Suite intermediale
16.03.2009
 
 
Ende Mai 2009 starten die Vorproben zu unserer nächsten Produktion "Suite intermediale". 4 Jahre nach der Premiere von "HOEReographien" und insbesondere nach der Erfarhung der Neukomposition dieses Materials zu einer "HOEReographien Suite" im letzten Jahr, möchten wir uns wieder intensiv mit den Möglichkeiten der Komposition von Tanz, Klang und Bewegbild beschäftigen. Das geplante Programm wird - ähnlich einem Konzertabend - aus mehreren in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen bestehen und soll 2010 uraufgeführt werden. das Autorenteam sind die langjährigen Leiter des THEATERs DER KLÄNGE - Jacqueline Fischer (Choreographie); J.U.Lensing (Produktionsleitung, Bewegtbild); Thomas Neuhaus (Klangkomposition).
 
Klangfilme DVD
16.03.2009
 
 
Die FH-Dortmund hat als Beilage zum Design-Magazin "Reflektor" eine DVD unter dem Titel "Klangfilme" herausgebracht. Auf dieser DVD ist auch "Herr Toluh geht in die Stadt", sowie der unlängst uraufgeführte Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel & J.U.Lensing veröffentlicht, welcher aus szenischem Material von "HOEReographien" gemacht wurde.
Reflektor
Der Klangfilm
 
Johnnys Jihad - American Taliban
17.11.2008
 
 
Seit Ende Oktober proben wir an einem neuen Theaterstück. Dieses mal haben wir uns für einen festen Text des jungen Autors Marc Pommerening mit dem Titel "Johnnys Jihad" entschieden.

1999: John Lindh, ein junger US-Amerikaner, der den Glauben an die westlichen Werte verloren und neue Werte im Islam gefunden hat. John sucht das Abenteuer und den wahren Zugang zum Koran im Jemen, in Pakistan und ist plötzlich Konvertit im Ausbildungslager der afghanischen Taliban.

2001: Zu Beginn der Kampfhandlungen zwischen afghanischer Nordallianz und Taliban schon gefangen genommen, überlebt er den blutigen Gefängnisaufstand von Masar i Sharif und sieht sich unversehens einem Landsmann gegenüber. Der Special-Forces-Agent Dave Tyson ist fassungslos einen "american Taliban" als Feind vor sich zu haben und skrupelt noch, ob er ihn vom Nordallianz-General Dostum foltern läßt...

Ein Politkrimi, ein an Shakespeare erinnernder Text in einem packenden Kammerspiel, in dem Sprache unterstützt von indischer Percussion zur Musik wird und die Grundthemen, wie "westliche Werte" gegen Folter, muslimischer Fanatismus gegen Stammesmachtinteressen verhandelt werden.

Erstmalig werden wir in den Düsseldorfer FFT-Kammerspielen aufführen. Die Premiere ist für den 7. Januar 2009 geplant. Es wird im Januar 11 Aufführungen in Düsseldorf, Köln, Essen und in der Schweiz geben.

Nur noch eine öffentliche Aufführung in Düsseldorf!

25. Januar 09 - 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf-Gerresheim.
 
Herr Toluh geht in die Stadt
17.11.2008
 
 
Noch einmal kann man unseren Kurzfilm "Herr Toluh geht in die Stadt" öffentlich sehen. Am 26. Oktober läuft dieser Kurzfilm im Rahmen des Filmfests der Uni Düsseldorf. Er wird zwischen 17 und 18 Uhr im im Konrad-Henkel-Saal der Uni Düsseldorf zusammen mit weiteren Kurzfilmen des Festivals zu sehen und zu hören sein.


Filmfest Düsseldorf
 
Klangfilme DVD
17.11.2008
 
 
Die FH-Dortmund hat als Beilage zum Design-Magazin "Reflektor" eine DVD unter dem Titel "Klangfilme" herausgebracht. Auf dieser DVD ist auch "Herr Toluh geht in die Stadt", sowie der unlängst uraufgeführte Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel & J.U.Lensing veröffentlicht, welcher aus szenischem Material von "HOEReographien" gemacht wurde.
 
Konzert vom Studio 209
17.10.2008
 
 
Ist der Name des elektronischen Studios, welches von Christian Banasik, J.U.Lensing und Thomas Neuhaus im Rahmen der Stadt-Klang-Netz Aktivitäten des THEATERs DER KLÄNGE konzipiert und ausgestattet wurde und im Februar 08 in der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf eröffnet wurde. Am 17. Oktober 08 gibt es ab 19 Uhr das erste Konzert mit Resultaten aus diesem Studio in der Clara-Schumann-Musikschule zu hören. Bis dato ist das THEATER DER KLÄNGE Pate und Sponsor dieses von der Stadt Düsseldorf finanzierten Studios, welches sich der Ausbildung von Jugendlichen im kompositorischen, wie Klang-gestalterischen Umgang mit Computern widmet. Neben den ersten Resultaten der jungen Schüler sind auch elektronische Kompositionen von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus zu hören.
Clara Schumann Musikschule Düsseldorf
 
Herr Toluh geht in die Stadt
17.10.2008
 
 
der letztjährig produzierte Kurzfilm der FH-Dortmund in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE - wird am 19. und 26. Oktober 08 jeweils um 17 Uhr in der UCI-Kinowelt im Düsseldorfer Hafen als Vorfilm im Rahmen des Programms Lesen Live gezeigt. Gleichzeitig erscheint dieser Kurzfilm, zusammen mit dem THEATER DER KLÄNGE Tanzfilm Soundness (J.U.Lensing & Harald Opel) auf der DVD Klangfilme. Diese DVD ist die Beilage zum Design-Magazin Reflektor, welches im November 08 erscheint und in allen Buchhandlungen erhältlich sein wird.

"Herr Toluh geht in die Stadt" wird nochmal zusammen mit unserem Tanzfilm "Soundness" am 28. Oktober 2008 um 20:15 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund zu sehen und zu hören sein.
UCI Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett
17.10.2008
 
 
wird 2009 - anläßlich der Feierlichkeiten zu 90 Jahre Bauhaus - wieder in den Bauhaus-Städten Weimar und Dessau zu sehen sein. Hinzu kommt für November 09 eine Einladung an den Ort der Uraufführung 1923, nach Jena.
Festveranstaltung 90 Jahre Bauhaus
 
Johnnys Jihad
17.10.2008
 
 
Am 29. Oktober 08 beginnen endlich die Proben zu unserem neuesten Theaterabenteuer Johnnys Jihad auf der Grundlage des Textes von Marc von Pommerening (Regie: J.U.Lensing). Dieses spannende und hochaktuelle Stück soll in der Besetzung für 3 Schauspieler und einen Trommler am 7. Januar 09 Premiere in den FFT-Kammerspielen Düsseldorf haben. Bitte schon jetzt im Kalender vormerken!
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
THEATER DER KLÄNGE - OPEN STUDIO - TANZMESSE 2008
20.08.2008
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE öffnet zur Tanzmesse nrw die Türen seines Probenstudios um seine intermediale Tanzarbeit, sowie die von ähnlich arbeitenden befreundeten Künstlern und neueste Tanzfilme zu zeigen.
Termine
 
HOEReographien Suite
20.08.2008
 
 
aus dem interaktiven, intermedialen Tanzkonzert HOEReographien aus dem Jahr 2005 wurde eigens für die Tanzmesse eine komprimierte, verkürzte und durchkomponierte HOEReographien Suite für 3Tänzerinnen, welche im Rahmen der Tanzmesse täglich im Studio aufgeführt wird.
 
Harald Opel / J.U.Lensing ? Soundness (Dance for camera)
20.08.2008
 
 
Aus Tanzmaterial und interaktivem Videoscreening aus der Produktion HOEReographien destillierte der Filmemacher Harald Opel eine 7-minütigen eigenständigen Tanzfilm, welcher von J.U.Lensing neu vertont wurde. Dieser Tanzfilm wird Ende August 08 bei uns uraufgeführt.
 
Ich ist eine andere
20.08.2008
 
Tanzfilm von Harald Opel und Jacqueline Fischer
 
Aus einer Quartett-Choreografie von Jacqueline Fischer aus der gleichnamigen Tanztheater-Produktion "Ich ist ein anderer" von 2007 wurde ein 15-minütiger Tanzfilm entwickelt, welcher sowohl auf der Bild- wie auf der Tonebene das Originalmaterial der Bühnenproduktion dekonstruiert und zu einem Kurzfilm neumontiert. Auch dieser Tanzfilm wird Ende August 08 bei uns uraufgeführt.
 
Internationale Tanzmesse nrw in Düsseldorf
10.06.2008
 
HOEReographien Suite
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist Partner der internationalen Tanzmesse in nrw im August 08 mit einem Open Studio.

Im Rahmen dieses open Studios werden wir drei PREMIEREN haben!

Wir zeigen an allen 4 Tagen der Messe eine Weiterentwicklung unserer HOEReographien aus dem Jahr 2005 in Form einer HOEReographien Suite. Die30-minütige intermediale Komposition ist visuell, wie akustisch eineechte Erweiterung des Originalansatzes von HOEReographien, während dieChoreographie die verschiedenen Sätze für ein Trio auf das Essentielleverdichtet.

Zeitgleich präsentieren wir an allen 4 Tagen jeweils um 18 Uhr 2 Tanzfilme aus Material von Theater der Klänge Stücken:

Soundness - ein 7-minütiger Tanzfilm des Filmemachers Harald Opel in Zusammenarbeit mit J.U.Lensing aus Material von HOEReographien

Ich ist ein anderer ? -ein voraussichtlich 10-minütiger Tanzfilm von Harald Opel in Zusammenarbeit mit Jacqueline Fischer aus Material des Tanzstücks ich ist ein anderer

Zusätzlich haben wir Gäste in unserem Studio, die uns insbesondere in der Entwicklungsphase zu HOEReographien mit ihrer Arbeit und mit ihren Entwicklungen inspiriert und weitergeholfen haben:

Frieder Weiß und Emily Fernandez werden aktuelle intermediale Tanzkompositionen aus ihrer Zusammenarbeit "hypecycle" zeigen.

Chris Ziegler ist ein weiterer Gast, der ein aktuelles Video "Forest 2" aus seiner intermedialen Arbeit präsentieren wird.



Open Studio

THEATER DER KLÄNGE – Winkelsfelder Sr. 21 - 40477 Düsseldorf-Pempelfort

Tägliches Programm von MIttwoch, 27. August bis Samstag, 30. August 2008:

HOEReographien Suite

Tanzfilme – Sundness & Ich ist ein anderer ?, sowie Forest 2

Gäste mit intermedialen Arbeiten (Frieder Weiß, Emily Fernandez, Chris Ziegler)
 
ich ist ein anderer
10.06.2008
 
 
Das Tanztheaterprojekt von Jacqueline Fischer ist ein großer Erfolg

Die Musik von Michael Sapp zu diesem Tanztheaterprojekt ist über uns auf CD erhältlich

Unsere jüngste Kreation hatte bisher 7 erfolgreiche Aufführungen im FFT-Jutaund im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf.

Sowohl die Presse, als insbesondere das Publikum reagierten positiv bis begeistert auf das Stück.

Eine 98% Platzausnutzung im FFT-Juta spricht eine eigene Sprache. Aber auch die Besprechungen in den 3 lokalen Tageszeitungen sprechen durchweg positiv von der Umsetzung unseres Stücks "Ich ist ein anderer". Mit Wehmut denken wir daran, dass es von diesem wirklich schönen und stimmungsvollen Stück zunächst keine weiteren Aufführungen geben wird. Wir sind aber optimistisch, dass das Stück weiterlebt. Zum einen sorgen wir selber dafür in dem Teile des Stücks für einen Tanzfilm verfilmt wurden, zum anderen indem wir uns um Gastspiele bemühen.

CD-Info und Bestellmöglichkeit seit 31.1.2008 in unserem Online-Shop
 
Johnnys Jihad
10.06.2008
 
 
Unser nächstes Stück mit Premiere im Januar 2009 ist wieder ein Theaterstück. Dieses mal in Form eines absolut zeitgenössischen Themas über den US-Konvertiten, der im Afghanistan Feldzug von US-Truppen aufgegriffenund verhört wurde. Der junge Berliner Autor Marc von Pommerening hat das Verhör in gebundener Sprache zu einem spannenden Theatertext gemacht. Dieser dient als Libretto zur Erarbeitung eines Oratoriums, welches durch 3 Schauspieler und einen Musiker in kammermusikalischer Form inszeniert werden soll. Regie führt wieder J.U.Lensing. Für dieses Stück ist Kai Bettermann, Schauspieler unseres Ensembles von 1992 bis 1998 wieder in das Ensemble zurückgekehrt!

Premiere voraussichtlich am 7. Januar 2009 in den FFT-Kammerspielen Düsseldorf
 
Bauhaus
10.06.2008
 
 
Die Gründung des Bauhaus jährt sich 2009 zum 90. mal. Dies ist in Weimar,Jena, Dessau und Berlin Anlass für Feierlichkeiten und Retrospektiven. Das THEATER DER KLÄNGE ist weltweit mittlerweile das einzige professionelle Theaterensemble, welches mit dem "mechanischen Ballett" noch eine Rekonstruktion einer Bauhausbühnenarbeit im Repertoire hat. Von daher sind wir der Bauhaus-Bühnenpart innerhalb einiger dieser Veranstaltungen. Das "mechanische Ballett" wird am 1. April 09 inWeimar und am 13. November 09 in Jena zu sehen sein. Unsere "mecano-elektronische Bauhausbühne" wird am 3. April 09 in Weimarkomplett im Weimarer E-Werk gezeigt.
 
Stadt-Klang-Netz Düsseldorf
08.02.2008
 
Eröffnung des elektronischen Studios
 
2006 startete das städteübergreifende Projekt STADT-KLANG-NETZ der Rheinland AG. Resultat war eine Konzertserie mit elektronischer Musik von Bonner Grundschulen, Kölner Sekundarstufenschülern und einem Düsseldorfer Leistungskurs Musik (Humboldt-Gymnasium). www.stadtklangnetz.de

Diebesonders erfolgreiche Düsseldorfer Initiative - unter Leitung desTheaters der Klänge - diente 2007 als Modell für eineLehrerfortbildung, welche speziell für Düsseldorfer Musiklehrer derSekundarstufen I + II, wie für Musiklehrer an weiterführenden Schulen(Fachoberschulen + Berufschulen) angeboten wurde. Darüber hinaus plante das Theater der Klänge die Einrichtung eines Computermusikstudios in der städtischen Clara-Schumann-Musikschule, welches am 16. Februar 2008 für interessierte Schüler eröffnet wurde. Zur Eröffnung des Studioswurde 1 Schülerwerk, sowie Werke der 3 Komponisten in einem Konzert mitlive-elektronischer Musik öffentlich vorgestellt.

Im Anschluss an diese Studioeröffnung gab es die Gelegenheit Ausschnitteaus dem elektronisch-interaktiven Tanz-Video-Musikprojekt HOEReographien im Studio des Theaters der Klänge zu sehen und zu hören. Stadt-Klang-Netz Düsseldorf und somit auch die Studiokonzeption für die Clara-Schumann-Musikschule wurde ermöglicht aus Mitteln des Kulturetats der Stadt Düsseldorf.

Studioeröffnung

Clara Schumann Musikschule – Prinz-Georg-Straße 80 – Düsseldorf

Programm: Samstag, 16. Februar 2008:

16 Uhr Konzert – Clara-Schumann-Musikschule

17 Uhr Studiodemonstration – Clara-Schumann-Musikschule

18 Uhr Ausschnitte aus HOEReographien

im THEATER DER KLÄNGE Probenstudio - Winkelsfelder Str. 21 – Düsseldorf
www.stadtklangnetz.de
 
Ich ist ein anderer
08.02.2008
 
 
Das Tanztheaterprojekt von Jacqueline Fischer ist ein großer Erfolg
Die Musik von Michael Sapp zu diesem Tanztheaterprojekt ist ab sofort über uns auf CD erhältlich
Unsere jüngste Kreation hatte 7 erfolgreiche Aufführungen im FFT-Juta und im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf.
Sowohl die Presse, als insbesondere das Publikum reagieren positiv bis begeistert auf das Stück.

Eine98% Platzausnutzung im FFT-Juta spricht eine eigene Sprache. Aber auchdie Besprechungen in den 3 lokalen Tageszeitungen sprechen durchwegpositiv von der Umsetzung unseres Stücks "Ich ist ein anderer". MitWehmut denken wir daran, dass es von diesem wirklich schönen undstimmungsvollen Stück zunächst keine weiteren Aufführungen geben wird.Wir sind aber optimistisch, dass das Stück weiterlebt. Zum einen sorgenwir selber dafür indem Teile des Stück für einen Tanzfilm verfilmtwurden, zum anderen in dem wir uns um Gastspiele bemühen.

Choreografie:Jacqueline Fischer, Sound/Video: J.U.Lensing, Musik: Michael Sapp,Bühne: Simona Lotti, Kostüme: Margit Koch, Licht: Jeannot Bessière,

Darsteller: Jose Andrade-Lopez, Catalina Gomez, J.U.Lensing, Francesco Pedone, Hana Zanin

Gefördert durch die Stadt Düsseldorf und die Kunststiftung NRW
CD-Info und Bestellmöglichkeit seit 31.1.2008 in unserem Online-Shop
 
Ich ist eine Anderer
10.12.2007
 
Tanztheaterprojekt – Premiere, Mittwoch 9. Januar 2008 im FFT-Juta Duesseldorf
 
Ausgehendvon dem Zitat des Dichters Arthur Rimbaud werden die Darsteller darüberreflektieren, in immer neuen Charakteren weiter kommentieren undversuchen Rollen-Persönlichkeiten auf der Bühne zu entwickeln.

DieZeile "Ich ist ein Anderer" wurde früh als Kennzeichen der Moderneverstanden, als Kennzeichen der Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit, dieEinheit der Person, das so genannte "Ich", weiterhin zur Grundlage desErzählens zu machen, unabhängig davon, ob es sich um das Autoren-Ichoder das Ich der dargestellten Figuren handelt.

DieDarsteller – als Persönlichkeits-Prototypen – kommen immer wieder aufdieses Thema zurück, umkreisen es spielend und tanzend in immer neuenAnläufen.

Dabeigeht es bei diesem "Schau-Spiel" nicht nur um die Kunst der Veränderungdes Körpers, des Habitus, der Stimme, der sozialen Gesten durchprofessionelle Darsteller. Vielmehr geht es um das Werden, Wahrnehmen,Modellieren und Deformieren einer Person, eines Körpers zu neuen Typenin Spieglung der Typenvielfalt, die die Gesellschaft uns bietet.

Istsoziale Einordnung, Status, Reichtum, Armut, Macht, Hilflosigkeit"genetisch" bestimmt – oder unterliegt das der Modellierung des eigenenIchs? Was definiert den Einzelnen und wodurch ? Was verändert ein bisdato regelhaft geführtes Leben ? Was meint Charakter, Ethos, Standpunktin einer Welt des inszenierten Ichs ?

Geradeheute, wo in "Soft-Skills" oder "Schlüsselkompetenz"-Seminaren anDarstellungs-formen von Berufsbewerbern, Karrieristen oder Personen derPolitik gearbeitet wird, stellt sich frühzeitig und immer wieder dieFrage nach dem Auftreten, der Wirkung, der Ausstrahlung des eigenenIchs. Welche Ichs werden da geformt ? Berufs-Ich ? Sozial-Ich ?Inwiefern verformt das Amt, die Stelle, das "nichts tun können" das Ich? Wer bin ich ? Was macht mich aus ? Äußerlichkeiten, der Blick, dieSeele, der Charakter, die Bildung, Statussymbole, die Lebensphilosophie?

Schauspielmeint, spielerisch zur Schau stellen, Figuren verkörpern, Haltungenglaubhaft einzunehmen. Bedarf es dazu des großen Aufwands an Maske undKostüm, oder reichen wenige ikonografische Kostümteile, das Gesicht,die Stimme, der verformbare Körper um glaubwürdige undwieder-erkennbare Figuren und Haltungen einzunehmen ?Texte, medialeEinspielungen, aber vor allem die körpersprachliche Choreografie desStücks wurden im Verlauf des Improvisations- und Probenprozeß ingemeinsamer Arbeit von Darsteller/Autoren und Choreografin genausoentwickelt, wie die eigentliche audio-visuelle Komposition desTanztheaterabends. Der formale Rahmen ist als Fünf-Personen-Stück infließend wechselnden Besetzungen festlegt, da gerade daran exemplarischgezeigt werden kann, welche Wandlungen durch Interaktionen dievermeintlich dort stehenden Personen zu "Anderen" macht.

"Ichist ein Anderer" ist auf der darstellerischen, wie auf der medialenEbene der Spiegel dessen, was sich heute überall an Selbstinszenierungund gesellschaftlichen Rollenspielen, Trainingsformen und Zuweisungenabspielt! Dabei zeichnet sichdie Inszenierung durch das Theater der Klänge, wie immer durch eineMischung aus tänzerisch professioneller Ästhetik, komödiantischenSzenen, einer für dieses Stück komponierten Livemusik und interessantenVideoeinspielungen aus.

Premiere Mittwoch, 9. Januar 2008 – um 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf

Choreografie: Jacqueline Fischer, Sound/Video: J.U.Lensing, Musik: Michael Sapp, Bühne: Simona Lotti, Kostüme: Margit Koch, Licht: Jeannot Bessière,

Darsteller: Jose Andrade-Lopez, Catalina Gomez, J.U.Lensing, Francesco Pedone, Hana Zanin

Weitere Düsseldorfer Termine: 10.01. - 12.01.2008 jeweils 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf – Kasernenstraße 6 – Düsseldorf-Altstadt

und 31. Januar bis 2. Februar 2008 – jeweils 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf – Diepenstraße 15 – Düsseldorf-Gerresheim

Gefördert durch die Stadt Düsseldorf und die Kunststiftung NRW
 
Stadt-Klang-Netz Düsseldorf Fortsetzung
10.12.2007
 
Computermusikstudio für Februar 2008 geplant
 
2006 startete das Projekt "Stadt-Klang-Netz" aus der Initiative der Kulturämter der Städte Bonn, Düsseldorf und Köln im Rahmen der "Rheinland AG". Erstes Resultat dieser Städtepartnerschaft zum Thema "elektronische Musik für Kinder und Jugendliche" waren Lehrveranstaltungen in Bonner Grundschulen, der Kölner Jazzhausschuleund im Humboldt-Gymnasium Düsseldorf.

Die besonders gelungenen Konzert-Resultate der Düsseldorfer Schüler führen nun zu einer Fortsetzung dieses Projektes auf kommunaler Ebene. Die Stadt Düsseldorf befürwortete die Einrichtung eines Computermusikstudios in Düsseldorf. An dieser Einrichtung arbeitet der zeit die Clara-Schumann-Musikschule in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE.



DerStandort in der Clara-Schumann-Musikschule dient vor allem dazu, einübergreifendes Netzwerk zwischen den jungen Komponisten elektronischerMusik und den einzelnen Musikschulklassen, Instrumentalisten undDozenten herzustellen, um auch die unterschiedlichen Spielweisen undKlänge der jeweiligen Instrumente kennen zu lernen und inEigenproduktionen einbauen zu können. Es ist besonders für Schüler derMittel- und Oberstufe, aber auch für Studierende derRobert-Schumann-Musikhochschule gedacht.



Die musikalischen Wege und Möglichkeiten und der Informationsaustausch sollen einen möglichst breiten Raum einnehmen.

DieFörderung Jugendlicher im kreativen Bereich der Computermusik steht imVordergrund. Schüler dieser Altersklassen haben erfahrungsgemäß eineschnelle Auffassungsgabe und einen direkten Zugang zu allen Formen derComputerkunst und Mediengestaltung.

Esist geplant jeweils zum Halbjahresende die Arbeiten der Teilnehmervorzuführen und Konzerte mit elektronischer Musik im Udo-van-MeeterenSaal der Clara-Schumann- Musikschule zu veranstalten.
 
Konzert NEUE ELEKTRONISCHE TÖNE
10.08.2007
 
am Samstag, 1. 9.07 - 18 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf
 
2006 startete das städteübergreifende Projekt STADT-KLANG-NETZ der Rheinland AG. Resultat war eine Konzertserie mit elektronischer Musik von Bonner Grundschulen, Kölner Sekundarstufenschülern und einem Düsseldorfer Leistungskurs Musik (Humboldt-Gymnasium). Zur Zeit wird eine CD mit den Kompilationen dieser Konzertmusik vom Kölner Koordinations-Büro Televisor produziert. -> www.stadtklangnetz.de

Die besonders erfolgreiche Düsseldorfer Initiative - unter Leitung des Theaters der Klänge - dient 2007 als Modell für eine Lehrerfortbildung, welche speziell für Düsseldorfer Musiklehrer der Sekundarstufen I + II, wie für Musiklehrer an weiterführenden Schulen (Fachoberschulen + Berufschulen) am Samstag, 1. September angeboten wird. Diese Weiterbildung geschieht im Verbund mit einem anschließenden Mentorenprogramm, zu dem die Komponisten Christian Banasik, J.U.Lensing und Thomas Neuhaus in den Musikunterricht interessierter Schulen gehen werden. Darüber hinaus plant das Theater der Klänge derzeit die Einrichtung eines Computermusikstudios in der städtischen Clara-Schumann-Musikschule, welches im Februar 2008 für interessierte Schüler eröffnet wird. Im Anschluss an die Lehrerfortbildung am 1.9.2007 werden 2 Schülerwerke, sowie Werke der 3 Komponisten in einem Konzert mit live-elektronischer Musik öffentlich vorgestellt. -> Stadt-Klang-Netz

Geplantes Konzertprogramm:

Jan-Wellem-Platz - Yesie Kim

Rails - Pablo Brandecker & Nicola Hein

Glass Cutter - Christian Banasik

Dkrkrrkrrrrr - Thomas Neuhaus

Metamusic - J.U.Lensing

Ausgewählte Sätze aus HOEReographien - Jacqueline Fischer & J.U.Lensing & Thomas Neuhaus

Interpreten:

Yesie Kim: Violine

Catalina Gomez, Jelena Ivanovic: Tanz

Christian Banasik, Thomas Neuhaus: Klangregie

J.U.Lensing: Video
 
Herr Toluh geht in die Stadt
10.08.2007
 
Klangfilm
 
Das Theater der Klänge – Klangfilm ist Ko-Produzent des Kurzfilms "Herr Toluh geht in die Stadt".

Ein Studententeam des Studiengangs "Film-Fernsehen" im FB-Design der FH-Dortmund gewann im letzten Jahr den europäischen Filmmusikpreis in der Kathegorie "Sounddesign". Die Einlösung dieses Preises ist die professionelle Dolby-Digital Vertonung eines Kurzfilms im Dortmunder Studio Ruhrsound.

Diese Chance ergreifend, wurde eigens ein Kurzfilm für diese Umsetzung entwickelt und zwischen 12. und 15. Juli in Düsseldorf und Umgebung gedreht. Prof. J.U.Lensing übernahm in seiner Eigenschaft als betreuender Seminarleiter dabei die Positionen Drehbuch, Regie und Soundsupervising.
Neben Kai Bettermann in der Hauptrolle übernahmen etliche ehemalige und aktuelle Ensemblemitglieder kleinere Rollen in diesem Film: Catalina Gomez, Sascha Hardt, Carlos Martinez-Pas und Matthias Weiland. Der Film soll Ende November im Rahmen der "Soundtrack Cologne" uraufgeführt werden und anschließend auf DVD erhältlich sein. -> Bilder vom Dreh
 
ich ist ein anderer
10.08.2007
 
Erstes eigenständiges Tanztheaterstück von Jacqueline Fischer in Planung
 
Die Theater der Klänge Mitgründerin und aktuell Choreografin Jacqueline Fischer leitet die Neuproduktion 2007. Probenbeginn ist der 16. Oktober 2007. Premiere soll die Tanztheaterproduktion am 10. Januar 2008 im FFT-Juta haben. Das Ensemble besteht aus den Tänzerinnen Catalina Gomez und Hana Zanin, sowie Francesco Pedone, welche alle auch schon in der vergangenen Produktion "teufels kreise" mitwirkten.

Ein weiterer männlicher Tänzer wird in einer internen Audition am 17./18. August ermittelt. J.U.Lensing übernimmt die Produktionsleitung und die Komposition der Bühnenmusik. Im KBB ist ab 1. September für diese Produktion die neue Mitarbeiterin Miriam Raether als Produktionsassistentin Ansprechpartnerin. (Bürozeiten Mo – Fr jeweils 10 bis 14 Uhr).
 
Das Theater der Klänge ist 20 Jahre alt
11.05.2007
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in der Ackerstraße 22 in einem Düsseldorfer Hinterhofatelier - welches das erste Büro des Theaters wurde - insgesamt 10 Künstler, um damals ein Theater aus der Taufe zu heben, welches seitdem in 20 Jahren 17 abendfüllende Produktionen, über 500 Aufführungen mit 220 Mitstreitenden auf die Beine stellte. Für uns ist es fast, als wäre gestern erst dieses Treffen gewesen...

Damit die Öffentlichkeit etwas davon hat, gab es eine Schenkung von uns:

Wir übergaben dem Theatermuseum Düsseldorf am 10. Mai 2007 die kompleten Aktenbestände und alle Drucksachen aus den Jahren 1987 bis 2002. Darunter sind alle Verträge, Pressekritiken, Korrespondenzen, Anträge, Bescheide, Abrechnungen und alle Drucksachen unseres Theaters. Der bestand ist der Öffentlichkeit zugänglich.
Theatermuseum Düsseldorf
 
Das Theater der Klänge ist nach Moskau eingeladen
15.03.2007
 
Leider finanziert niemand eine vorliegende Einladung nach Boston...
 
Im Rahmen der Biennale of Contemporary Performing Arts ist das Theater der Klänge in die Theatre Hall of Moscow International Performing Arts Centre eingeladen.

Dort zeigen wir am 28. März 2007

Die mecano-elektronische Bauhausbühne

bestehend aus den beiden Produktionen

Das mechanische Ballett & HOEReographien.

Die Einladung konnte trotz mangelnder Unterstützung von deutscher Seite (Stadt Düsseldorf, Goethe Institut) angenommen werden, da von russischer Seite alle Kosten übernommen werden. Eine weitere vorliegende Einladung für
HOEReographien zum Cyberarts Festival nach Boston (USA) konnte aufgrund der fehlenden Unterstützung von deutscher Seite (s.o.) nicht angenommen
werden...
 
teufels kreise
01.12.2006
 
 
Aktuelles - 1. Dezember 2006

Das Stück "teufels kreise" hat heute im FFT-Juta Düsseldorf seine Uraufführung. An insgesamt 12 Spieltagen ist das 2-stündige Stück nun bis 17. Dezember fast täglich außer an den Montagen und Dienstagen immer ab 20 Uhr zu sehen. (siehe Termine)

Gleichzeitig erscheint am 1. Dezember das gleichnamige Hörbuch im HörZeichen Verlag zum VK von 9,95 €. Das Hörbuch ist im Theater erhältlich. Es enthält alle im Theaterstück vorkommenden Interviewausschnitte in wesentlich umfangreicher Form.


Am 8. Dezember gibt es eine Publikumsdiskussion im FFT-Juta zum Thema "Armut in Düsseldorf. Gäste sind Hubert Ostendorf von Fifty-Fifty, Herr Rademacher vom Friedrich-Naumann-Haus (Diakonie) und Frau Pantel aus der Kommunalpolitik Düsseldorf. Die Diskussion wird moderiert von Prof. J.U.Lensing, dem Leiter des Theaters der Klänge. Eingeleitet wird diese Diskussionveranstaltung durch den inszenierten multimedialen Vortrag "Zukunftsmärkte" den Studierende der FH-Düsseldorf, der Kunstakadcemie Düsseldorf, der FH-Dortmund und der Folkwanghochschule Essen unter Leitung von Prof. J.U.Lensing und Prof. Thomas Neuhaus im Rahmen der AV-Akademie der NRW-Hochschulen entwickelt haben. Vortragender ist Dr. Reiner G. Schefftler, dargestellt durch unseren Schauspieler Thomas Heidenreich.

Am 18. Dezember geht unser Theater in eine wohlverdiente Pause. Wir hoffen, dass Sie uns bis dahin im FFT-Juta besuchen kommen!
 
Performance "Zukunftsmärkte"
26.09.2006
 
 
Zukunftsmärkte: Entwicklungen – Szenarien – Performances

Eine außergewöhnliche Endpräsentation ...

... mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten ... Nach mehreren Planungstreffen der "Arbeitsgemeinschaft für Audiovisuelle Medien NRW" arbeitet derzeit die fünfte AV- Akademie vom 25.-29. September 2006 im Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (MKI) der Fachhochschule Düsseldorf. In dieser Zeit wird das Projekt "Zukunftsmärkte – Entwicklungen, Performances, Szenarien" unter Leitung von Prof. Lensing (FH-Dortmund) und Prof. Neuhaus (Folkwang Hochschule Essen) als Performance- und Medienprodukt gestalterisch und technisch von Studierenden der FH-Dortmund, Kunstakademie Düsseldorf, Folkwang-Hochschule und der FH-Düsseldorf im MKI umgesetzt und am 29. September um 18:30 Uhr als multimediale Präsentation aufgeführt.

Die mediale Präsentationsform dieser Akademie mündet dieses mal in einen performativen Vortrag unter Einbeziehung der multimedialen Medien Video, elektronische Folien, Grafiken, Flipcharts, Sounds, Radioclips welche durch die live vorgetragene Präsentation einen Rahmen bekommen. Die Gesamtpräsentation enthält passende Film- und Fotosequenzen zu den sieben Unterthemen der "Zukunftsmärkte": Geld, Börse, Autos, Computer, Pharma, Gen-Food und Krieg. Hierzu werden Layout-, Webseiten- und Plakatentwürfe erarbeitet. Wichtige Rollen spielen dabei die künstlerische Darstellung und Entwicklung der Sounds für die Bildwechsel und die dazu zu komponierende Musik. Der Vortragende ist Dr. Rainer G. Schefftler.

Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Freitag, 29. September 2006, 18.30 Uhr
Fachhochschule Düsseldorf
Josef-Gockeln-Straße 9, Raum H1.1
40474 Düsseldorf

Seit 1998 gibt es einen Hochschulverbund an Musikhochschulen, Universitäten und Fachhochschulen, der sich insbesondere zum Thema "Audio-Vision (AV)" in den neuen Medien verschrieben hat. Ergebnisse sind die so genannte Sommer-und Winterakademien, zu denen Studierende der verschiedenen Hochschulen mit unterschiedlichen Studienfächern für einen gewissen Zeitraum zusammenkommen, um gemeinsam mediale Produkte zu verschiedenen Themen zu erstellen.
 
Proben zu "teufels kreise" haben begonnen
07.09.2006
 
Rückblick auf die HOEReographien Gastspiele und weitere Aktivitäten
 
Seit Dienstag, 5. September 2006 sind wir wieder in einer neuen Probenphase. Dieses mal liegt der Schwerpunkt wieder beim Theater. Unser Thema sind "Teufels Kreise", was heißt, dass wir uns mit den gar nicht mehr marginalen Ausgegrenzten unserer Gesellschaft beschäftigen. Der französische Philosoph Michel Onfray spricht in diesem Zusammenhang von den Ausgebeuteten, den Ausgestoßenen und den Verdammten in assoziativer Anlehnung an die Danteschen Höllenkreise.

In zwei Auditions im Frühjahr haben wir ein neues Ensemble für diese Produktion verpflichten können. Insofern erwartet Sie ab 1. Dezember im FFT-Juta ein "neues" Theater der Klänge mit einer Neukreation als Uraufführung. Wir werden dieses Stück bis 17. Dezember außer an Montagen und Dienstagen täglich um 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf spielen und laden dazu schon jetzt herzlich ein!

Parallel zur Erarbeitung dieses Theaterstücks entsteht ein gleichnamiges Hörbuch mit Auszügen aus Interviews mit Leuten, die sich derzeit tatsächlich in Teufelskreisen als Lebensumstände befinden. Teile dieser Interviews werden auch während des Theaterabends zu hören sein. Die Veröffentlichung dieses Hörbuchs ist im HörZeichen Verlag geplant.

Unsere letzte Produktion "HOEReographien" hatte im Sommer noch zwei Kurzpräsentationen. Die eine führte das Stück an den Ort seiner forschenden Entwicklung zurück. Im Rahmen des Kongresses "Szene 1" wurden am 7. Juli vor einem zahlreich erschienenen Fachpublikum Ausschnitte aus diesem Stück in der FH-Dortmund präsentiert. Am 1. und 3. August gab es dann unser erstes USA-Gastspiel im Rahmen der "Siggraph 2006" in Boston. Dort wurden ebenfalls Ausschnitte aus "HOEReographien" gezeigt, die insbesondere bei Leuten aus universitären Kreisen in den USA auf große Resonanz stießen...

Das Tanzvideo "HOEReographien" kam beim Festival "Side by Side" unter die ersten 10, womit der Choreographin Jacqueline Fischer ein kleiner Geldpreis zuerkannt wurde. Das Video soll von "Side by Side" demnächst gekürzt ins Internet gestellt werden, um dann über ein offenes Internet-Voting seine letztendliche Platzierung zu bekommen. Jacqueline Fischer wird dazu am 29. Oktober 2006 um 18 Uhr ihre choreografische Arbeit und Auszüge des Videos im FFT-Juta in Form eines Kurzvortrags präsentieren.

Neben unseren Theater- und Tanzaktivitäten werden wir zunehmend auch in der Bildung für Schüler und Studierende tätig. Im Januar 2007 soll es dazu einen Theaterworkshop an der Rudolf-Steiner-Schule geben, unsere langjährige Tänzerin und Choreographin Jacqueline Fischer ist seit Herbst letzten Jahres in diverse "Ogata-Schulprojekte" in Düsseldorf involviert und die Komponisten Thomas Neuhaus und Jörg Lensing bringen sich im Rahmen des Städteverbundes "Stadt-Klang-Netz" der Städte Köln, Bonn und Düsseldorf für Workshops mit Oberstufenschülern zu elektronischer Musik ein. Am 29. September um 18 Uhr gibt es in der Fachhochschule Düsseldorf eine Performance unseres ehemaligen Schauspielers Mathias Weiland zu einer multimedialen Präsentation eines "Vortrags" zum Thema "Zukunftsmärkte" erarbeitet von Studierenden der Folkwanghochschule Essen, der FH-Dortmund und der FH-Düsseldorf und betreut von Prof. Thomas Neuhaus und Prof. J.U.Lensing.

Wir hoffen Sie bei dem einen oder anderen genannten Termin zu sehen und arbeiten jetzt mit Volldampf auf unsere Premiere am 1. Dezember zu. Lampenfieber stellt sich jetzt schon ein...
 
HOEReographien
28.06.2006
 
weitere Aufführungen in Dortmund und Boston (USA)
 
nach erfolgreichen Gastspielen u.a. im Bauhaus Dessau, im Schauspielhaus Düsseldorf und im FFT Juta in Düsseldorf lädt das THEATER DER KLÄNGE herzlich ein, Sequenzen aus HOEReographien zu sichten.

Im Rahmen des Szenographie-Kongresses "Szene 1", welcher von 3. bis 8. Juli 2006 in der FH-Dortmund / FACHBEREICH DESIGN ( http:// www.szenografie.net/de/html/index.html ) stattfindet, zeigt das Theater der Klänge Ausschnitte des intermedialen Tanzkonzertes HOEReographien:

am: Freitag 07.07.2006
um: 21:00 Uhr im: Hörsaal FH Dortmund / Fachbereich Design
Max-Ophüls-Platz 2
44139 Dortmund
http://www.fh-dortmund.de/fb/fb2/

Weitere Aufführungen:

Anfang August folgt das Theater der Klänge einer Einladung nach Boston und präsentiert Ausschnitte aus HOEReographien im Rahmen der weltweit wichtigsten Konferenz im Bereich Computer-Grafiken und interaktiver Technologien "SIGGRAPH":

1.8.06 und 3.8.06
SIGGRAPH, Boston USA
 
Höllenbewohner
28.06.2006
 
 
Im September beginnen bereits die Proben für die neue Produktion mit dem Arbeitstitel "Höllenbewohner":

In Anlehnung an Dantes Inferno beschreibt der französische Philosoph Michel Onfrey zeitgenössische soziale Stufen verglichen mit den 3 "Höllenkreisen" der Verdammten, Ausgestossenen und Ausgebeuteten. Die Bewohner dieser 3 Kreise sind Obdachlose, Landstreicher, Penner, Alte, Verrückte, Straffällige, Arbeitslose, illegale Einwanderer, politische Flüchtlinge, Sozialhilfeempfänger, Jugendliche, Prostituierte.
Als Folge von Unbildung, Einfluss- und Machtlosigkeit haben sich bis heute keine medienwirksamen Protagonisten profiliert, die für diese gesellschaftlichen Gruppen ihre Stimme erheben. Man hört, sieht und liest immer fast nur von und über die "Macher" der Gesellschaft: die Politiker, Manager, Profiteure und deren Hofnarren - die Entertainer.
Dieser Schieflage will das geplante Projekt des Düsseldorfer Theaters der Klänge etwas entgegensetzen, indem es Vertreter der genannten "Höllenbewohner" Raum und Zeit verschafft, sich in Bild und Wort zu artikulieren.

Die Uraufführung wird Anfang Dezember im FFT-Juta stattfinden.
 
Alles neu macht der Mai
20.05.2006
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf auf Einladung des
Düsseldorfer Komponisten Jörg U. Lensing acht Musiker, Tänzer und
Schauspieler zur Gründung des Theaters der Klänge.

Das heißt: Wir gehen in unser 20. Jahr!

Dazu gibt es gute und weniger gute Neuigkeiten:

Von 10. bis 13. Mai findet im Probenstudio des Theaters der Klänge
ein Workshop mit ausgesuchten Teilnehmern zu Tanz und Schauspiel
statt. Dabei sind auch schon neue Darstellerinnen und hoffentlich
auch potentielle Darsteller für unser kommendes Theaterstück. Wenn alles
gut geht, gibt es im Dezember /Januar eine Premiere mit
einer kollektiven Kreation des Ensembles. Der derzeitige Arbeitstitel
ist "Höllenbewohner". Inhalt ist eine Reflexion über die
Ausgebeuteten, Ausgestoßenen und Verdammten unserer Welt (Gesellschaft).

Unsere letzte Produktion HOEReographien ist zum "Szene 1" Kongress
nach Dortmund, sowie auf die "Siggraph" nach Boston (USA) eingeladen.
"Siggraph" ist die wichtigste Konferenz weltweit im Bereich Computer-
Grafiken und interaktiver Technologien. "Szene 1" ist ein Kongress
zum Thema "Szenografie", d.h. Rauminszenierung und Bühnenbild, der in
der FH-Dortmund stattfinden wird. Präsentationen wird es in Dortmund
am 7. Juli und in Boston zwischen 30. Juli und 3. August 06 geben.
 
Wir gehen in unser 20. Jahr...
09.05.2006
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf auf Einladung des Düsseldorfer Komponisten Jörg U. Lensing acht Musiker, Tänzer und Schauspieler zur Gründung des "Theater der Klänge".

Das heißt: Wir gehen ab morgen in unser 20. Jahr!

Dazu gibt es gute und weniger gute Neuigkeiten:

Gut: von 10. bis 13. Mai gibt es in unserem Probenstudio einen Workshop mit ausgesuchten Teilnehmern zu Tanz und Schauspiel. Dabei sind auch schon neue Darstellerinnen und hoffentlich auch potentielle Darsteller für unser kommendes Theaterstück.

Gut: Wir machen ein neues Theaterstück! Wenn alles gut geht, gibt es eine Premiere im Dezember/Januar mit einer kollektiven Kreation. Der derzeitige Arbeitstitel ist "Höllenbewohner". Inhalt ist eine Reflexion über die Ausgebeuteten, Ausgestoßenen und Verdammten unserer Welt (Gesellschaft).

Weniger gut: "HOEReographien" ist leider für das erste Geschichte... Wir bemühen uns derzeit sehr intensiv um mögliche Gastspiele für dieses schöne Stück. Es ist leider seit Jahren schwer geworden "Veranstalter" für diese Form von Schönheit zu gewinnen...

Sehr gut: HOEReographien ist zum "Szene 1" Kongress nach Dortmund, sowie auf die "Siggraph" nach Boston (USA) eingeladen. "Siggraph" ist die wichtigste Konferenz weltweit im Bereich Computer Grafiken und interaktiver Technologien. "Szene 1" ist ein Kongress zum Thema "Szenografie", d.h. Rauminszenierung und Bühnenbild.
Präsentationen wird es in Dortmund am 7. Juli und in Boston zwischen 30. Juli und 3. August 06 geben.

Weniger gut: Bis jetzt haben wir noch keine Unterstützer für die Flugkosten nach Boston gefunden.

Gut: In unserem Büro teilen sich jetzt Vormittags drei Personen die unterschiedlichsten Aufgaben. Das Büro ist regelmäßig von 10 bis 14 Uhr telefonisch, wie schriftlich erreichbar. Rufen Sie uns ruhig an, wir freuen uns über jedes Telefonat.

Gut: Wir haben nach Bühnenbildnern gesucht und sehr gute Leute haben sich bei uns gemeldet. Auf das Bühnenbild zu "Höllenbewohner" können Sie sehr gespannt sein.

Gut: Wir werden zukünftig mit der Steiner-Schule Düsseldorf nicht nur wegen des Theaters als Spielstätte, sondern auch für Sommer-Theater-Akademien mit Schülern zusammenarbeiten. Wir freuen uns auf diese "Nachwuchsarbeit".
 
"HOEReographien"
10.02.2006
 
im Schauspielhaus und im FFT-Juta Düsseldorf
 
Tanzbewegungen erzeugen Klänge

Nach den erfolgreichen Aufführungen der neuen Produktion "HOEReographien" im FFT-Juta und Gastspielen in Dortmund, Essen und Dessau, finden 3 weitere Aufführungen im FFT-Juta Düsseldorf statt, sowie ein Wiederaufnahme-Gastspiel im Schauspielhaus Düsseldorf (kleines Haus).

Über eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" lösen 4 Tänzerinnen zum Teil vorkomponierte Computerklänge aus, die sie gleichzeitig durch die Art ihrer Bewegungen beeinflussen. Die dabei entstehende Musik wird visuell durch die Projektion der Tanzbewegungen auf eine Videoleinwand ergänzt, die wiederum gleichzeitig künstlerisch über einen Computer weiterverarbeitet werden. Thematisch und Inhaltlich greift das Theater der Klänge auf die Ästhetik des Bauhausstils zurück. Die Verknüpfung von Kunst und Technik, umgesetzt hier durch die direkte Beeinflussung der Musik und des Videobildes durch die Tänzerinnen, orientiert sich am Ideal der Bauhaus-Künstler.

"Mit den Augen kann man hören. - 60 Minuten lang greifbare Konzentration. 60 Minuten gebannte Stille im Publikum. Und nach der Uraufführung der "HOEReographien" eine überdenkbare Sinneserfahrung mehr: Mit den Augen kann man hören, mit den Ohren sehen" (NRZ)

Die Aufführungen finden statt:

Schauspielhaus Düsseldorf (kleines Haus):

am 8.3.06, 19:30 Uhr.
Ticketpreise: 30€, 28€, 25€, 12€, ermäßigt 7€.
Kartenbestellung: Tel.: (0211) 36 99 11.

FFT-Juta in Düsseldorf:

am 16., 17., und 18. März 2006, jeweils um 20 Uhr.
Ticketpreise: 15€/8€.
Tickets gibt es unter Tel: 0211-87 67 87 18.

Am Freitag, 17. Februar 2006 findet um 19 Uhr zu dieser Arbeit und zum Musiktheaterkonzept des Theaters der Klänge ein Vortrag im Theatermuseum der Stadt Düsseldorf – Jägerhofstraße 1 statt! VHS-Eintritt: 5.- €.
 
Unser Jahr 2005
20.12.2005
 
 
2005 war für uns endlich wieder ein "normales" Jahr. Wir hatten unseren Produktionsetat, wie "damals" bevor es mit den Kürzungen los ging. Aufgrund dessen konnten wir wieder 3 Monate an der Entwicklung eines neuen Stückes arbeiten. Dieses wurde dann auch wieder im Zentrum von Düsseldorf - in Zusammenarbeit mit einer neuen Leitung des FFT-Juta - in eben diesen Räumlichkeiten aus der Taufe gehoben. Zur "Normalität" gehörte auch wieder einmal ein Gastspiel mit einem neuen Projekt im Bauhaus in Dessau.

Weniger normal war leider der mittlerweile aufs Existenzminimum zusammengkürzte Landes-Etat, der unser künstlerisches Betriebsbüro zu einem Halbtagsbüro machte. Die dort zu leistende Arbeit bleibt trotzdem voll...

Weil wir HOEReographien dieses mal nur an 4 Abenden in Düsseldorf zeigen konnten, haben leider viele diese Produktion verpasst. Daher bietet sich am 16./17. und 18. März nochmal die Gelegenheit das Stück im FFT-Juta Düsseldorf zu sehen und zu hören. Wir hoffen auch auf weitere Aufführungen in 2006 an anderen Orten. Ansonsten stehen jetzt an:

Die DVD Modulator - lange angekündigt, jetzt endlich in der finalen Vertonung. Soll Anfang 2006 endlich herauskommen.

Der Film Gregorius - immer noch in der Hoffnung eine Fernsehredaktion von der Güte des Stoffes überzeugt zu bekommen, wird der Film Anfang nächsten Jahres in Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma Newtransitfilm geschnitten und Layoutvertont.

Der Tanzfilm HOEReographien - ein 15 minütiger Tanzfilm - existiert schon im Rohschnitt und soll bis Februar fertig geschnitten sein. Dieses mal soll sich die dazu notwenidge Soundpostpro direkt anschließen, damit es diesen Film im Frühjahr (März / April) auch gibt.

Ansonsten hören wir seitens der Stadt, daß unsere Produktionsbedingungen sich für 2006 sogar verbessern sollen... Bleibt zu hoffen, daß auch das Land NRW das Rot seiner Stifte wieder mit Schwarz tauscht, damit wir für Sie weiter kreativ bleiben können. Neue Pläne für ein neues Stück gibt es schon und wir starten schon im Februar mit Auditions für dieses neue Projekt, welches voraussichtlich im Winter 2006 Premiere haben soll. Weitere Aktivitäten sind in Planung. Lassen Sie sich überraschen...
 
HOEReographien
15.09.2005
 
 
Seit seiner Gründung 1987 beschäftigt sich das Düsseldorfer Theater der Klänge immer wieder mit den Bühnenideen der künstlerischen Moderne, konkret mit dem Theater des Bauhauses. Was vor 18 Jahren mit der "Mechanischen Bauhausbühne", bestehend aus dem "Mechanischen Ballett" von Kurt Schmidt und der "Mechanischen Exzentrik" von Laszlo Moholy-Nagy, begann, entwickelte sich über "Figur und Klang im Raum" (1993) und "MODUL|A|T|O|R" (2002) bis zur diesjährigen Produktion "HOEReographien". Eine Verknüpfung von Kunst und Technik sowie auch die Verbindung von Raum, Bewegung, Form, Licht, Farbe und Ton waren Grundideen der Bauhaus-Künstler, auch wenn dieses Ideal zum damaligen Zeitpunkt technisch auf einer Bühne kaum umzusetzen war.

In einer vorangegangenen Forschungs-Kooperation mit dem ICEM der Folkwang-Hochschule Essen und der FH-Dortmund hat das Theater der Klänge für die Produktion "HOEReographien" einen Bühnenraum entwickelt, in dem die Tänzer selbst durch ihre Bewegungen Ton und Bild erzeugen und zugleich auf diese reagieren. Dafür wurde ein technisches Environment zusammengestellt, welches mittels Sensoren, Computer und Surround-Beschallung, sowie Videowerfer und Leinwand eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" bereitstellt.

Ausgangspunkt dabei ist das Infrage stellen der klassischen Abhängigkeit des Tanzes von der Musik. Wenn Musik aus Tanz-Bewegungen entsteht und somit kompositorische Strukturen nicht mehr durch musikalisch kompositorische Arbeit entwickelt, fixiert und interpretiert werden, inwiefern übernimmt dann der Tänzer Kompositionsaufgaben ? Welche Rückwirkungen hat das auf den Tanz ? Was ferner, wenn der Tänzerkörper auf der Bühne gefilmt und in Echtzeit zur Videoskulptur geformt wird, die wiederum mit dem Menschenkörper auf der Bühne ein bewegtes Ganzes ergibt - realer und virtueller Tanz in Echtzeit ? Jede Bewegung in dieser Bühne führt zwangsläufig zu Musik und Videobühnenbild. Ein Zyklus aus Einzelstücken (Soli, Pas de deuxs, Trios, Quartett) in Form von Tanz zu durch den Tanz erzeugte elektronische Musik, Tanz zu zeitlich entwickelter Videoskulptur und Tanz mit Live-Musik in Form strukturierter Improvisationen, sowie Mischformen dieser Konstellationen bilden eine audio-visuelle Gesamtkomposition als "autonome" Bühnenkunst in Anlehnung an den Begriff "Autonome Musik".

Das voraussichtlich 75-minütige Stück wird am Donnerstag, 27. Oktober im Düsseldorfer FFT-Juta um 20 Uhr uraufgeführt. Folgeaufführungen sind in Düsseldorf am 28., 29. und 30. Oktober geplant. Eine Woche später gastiert das Projekt in der Folkwanghochschule in Essen. Am 23. Oktober gibt es Teile des Abends als Vorpremiere in Hamm (Westf.) in Kombination mit dem "mechanischen Ballett" zu sehen.
 
Das THEATER DER KLÄNGE wird volljährig!
01.05.2005
 
 
Gegründet am 10. Mai 1987 arbeiten wir seit 18 Jahren in bisher 15 abendfüllenden Programmen für das, was Antrieb war dieses Ensemble ins Leben zu rufen. Musiker, Tänzer, Schauspieler und bildende Künstler in mehrmonatigen, intensiven Prozessen kollektiv zu Autoren und Interpreten von Musik- und Tanztheaterstücken zu machen, die sich immer mit formalen und inhaltlichen Fragen zu Theater auseinandersetzen. In einen Dialog mit unserem Publikum zu kommen und den ständig wechselnden Theatermoden eigene Ästhetiken und Themen entgegenzusetzen.

Seit 1997 erweiterten wir unser Schaffen um Bücher, CD´s und Videos.

Aktuell zum 18. Geburtstag erscheint unsere erste DVD "18 Jahre Theater der Klänge" mit insgesamt 90 Minuten Ausschnitten aus allen bisherigen Produktionen. Hier handelt es sich weitestgehend um bisher unveröffentlichtes Material.

Gleichzeitig trennen wir uns von unserem Papierbüro. Mit Übergang auf ein elektronisches Dokumentenmanagement in unserem Büro, übergeben wir am 10. Mai dem Stadtarchiv Düsseldorf unseren in 18 Jahren zusammengetragenen Aktenbestand.

18 Jahre sind kein Grund aufzuhören, sondern im Gegenteil. Wir fühlen uns gereift und erwachsen genug, trotz der zunehmend widriger werden Umstände weiter an das zu glauben, was uns schon 1987 zu diesem Schritt beflügelt hat:

Frei und unabhängig Themen zu wählen, sich formalen Herausforderungen zu stellen und immer wieder neu kreative Kollektive zusammenzustellen, die für eine gute Zeit pro Jahr miteinander arbeiten, essen, streiten, lieben, an die Grenzen des Belastbaren gehen und Glücksmomente miteinander erleben.

Aktuell in diesem Jahr wird es zum ersten mal einen reinen Musik- und Tanzabend mit dem Titel "HOEReographien" geben. Die Premiere ist für den 27. Oktober 2005 in Düsseldorf geplant.
 
PCI - Präsentation
08.02.2005
 
Folgestück "HOEReographien" ist geplant
 
PCI wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Donnerstag, 26. Januar 2005 zeigten wir im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund 4 Stücke als Beispiele für den von uns entwickelten Umgang mit elektronischer Interaktion durch Bewegung im Bühnenraum. Das Ganze wurde von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus moderiert und von Jenny Ecke, Jelena Ivanovic und Hana Zanin tänzerisch, musikalisch interpretiert (demonstriert).

Im April soll es Fortsetzungen dieser Forschungspräsentation in Essen, Bremen. Freiburg und vielleicht auch Dresden geben.

Ab Juni wird dann in neu gefundener Ensemblezusammensetzung konkret an der Erarbeitung eines neuen Stücks mit dem Titel "HOEReographien" gearbeitet. Premiere dieses reinen Musik- und Tanzabends soll im Oktober 2005 sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Im Februar soll die DVD "Theater der Klänge - Bühnenwerke" fertig werden, auf der in DVD-Videoqualität Ausschnitte aus allen bisherigen Produktionen zu sehen und zu hören sein werden.

Wir hoffen, dass im März/April dann die Veröffentlichung der DVD "Modul|a|t|o|r" folgen kann, um uns ab da dann voll dem neuen Stück widmen zu können
 
PCI
15.12.2004
 
und endlich wieder mehr Planungssicherheit...
 
Am 4. Dezember schließen wir unser "Forschungsprojekt" mit dem Titel PCI (Performer Computer Interaction) vorläufig ab. Wir haben ein schnelles und fast absturzsicheres interaktives Video- und Soundsystem, mit dem wir auf allen Ebenen (Tanz, Musik, Video) bedeutend weitergekommen sind. Gleichzeitig haben wir das Ensemble für die nächste Produktion gefunden - UND - seit Donnerstag letzter Woche ist klar, dass wir nächstes Jahr ein neues Stück machen können. Die Stadt Düsseldorf gewährt uns wieder den "alten" - anstelle des zwei Jahre lang unverhältnismäßig stark gekürzten - Produktionszuschuss!

Das heißt, dass es in 2005, aber wohl dann auch wieder 2006 jeweils ein neues Stück des Theaters der Klänge geben wird. Ist das keine gute Neuigkeit ?

Wir präsentieren die Ergebnisse unserer PCI-Forschung zunächst am 26. Januar 2005 um 18 Uhr in der Aula des FB-Design der FH-Dortmund live. Weitere Präsentationen der Forschungsergebnisse soll es im April 2005 in Essen, Düsseldorf und u.U. auch in weiteren Hochschulen interessierter Städte geben.

Im Juni sollen dann die Proben zu unserer neuen Produktion HOEReographien beginnen, welche voraussichtlich im Oktober Premiere haben wird. Wo diese sein wird, ist derzeit leider noch unklar. Die potentiellen Partner in Düsseldorf tun sich leider schwer Termine in ihren Häusern für uns freizumachen.
 
DVD - Veröffentlichung
15.12.2004
 
"Ulanengelände Düsseldorf - Wahrnehmungen eines Ortes"
 
Das Theater der Klänge bemüht sich seit über 10 Jahren um eine eigene Spielstätte. Bisher leider immer wieder ohne greifbare Resultate in dieser Stadt. Ein besonders intensiv betriebenes Projekt war der Versuch eine seit Jahren leerstehende Reithalle auf dem ehemaligen "Ulanengelände" in Düsseldorf-Derendorf zu nutzen. Aber Leerstand war dem Land NRW immer lieber als Kultur!

Als Nebeneffekt dieser Bemühungen hat J.U.Lensing im Rahmen seiner Professur in Zusammenarbeit mit dem MKI der FH-Düsseldorf jetzt eine DVD mit dem Titel "Ulanengelände Düsseldorf - Wahrnehmungen eines Ortes" veröffentlicht, welche Resultat einer von ihm geleiteten studentischen Sommerakademie im Juli diesen Jahres war. Die hochinformative und künstlerisch interessant gestaltete DVD ist beim MKI der FH-Düsseldorf genauso wie über uns zum Selbstkostenpreis von 10.- Euro + Versand erhältlich.
 
Performer Computer Interaction
20.10.2004
 
 
Seit 24. September proben wir wieder! Zur Zeit an einem "Forschungsprojekt" mit dem Titel PCI (Performer Computer Interaction). Dieses Forschungsprojekt setzt den Ansatz der interaktiven, sensorischen Bühne aus "Modulator" fort, der wiederrum mit den Produktion "Figur und Klang im Raum", dann später "Manifest" und "Megalopolis" über 10 Jahre hinweg entwickelt wurde.

Die Arbeiten des Theaters der Klänge von 2000 bis 2003 entwickelten ein technisches Environment, welches mittels Sensoren, Computer und Raumbeschallung, sowie Videowerfer und Leinwand eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" erschuf.

In dieser sensorisch, interaktiven Bühne ist keine Bewegung ohne Klang- und Bildkonsequenz, so dass das Tun eines Darstellers in dieser Bühne zwangsläufig zu Musik und Videobühnenbild führt.

Im Rahmen der oben genannten 3 Projekte blieb dieser Ansatz immer themengebunden und wurde in seinen jeweiligen Resultaten eingebettet in die semantische Aussage zur Inszenierung der jeweiligen Stücke. Bei dieser Arbeitsweise blieb nur wenig Raum zur zweckfreien Erforschung der ästhetischen Möglichkeiten, die sich aus dieser technischen Konstellation zum humanen Gebrauch, als neue Formen von "Tanzkonzerten" oder "Videotanz" ergeben können.

Das nun geplante Projekt macht genau das.

Wir sind in der glücklichen Lage derzeit sehr musikalische Tänzer in unserem Ensemble zu haben, weswegen wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, genau mit diesen Tänzern in Zusammenarbeit mit Regisseur, Choreografin, Komponist und Videokünstler ad abstractum interaktive Tanzsoli und Duette zu entwickeln, die sich den gegebenen Möglichkeiten der zu ertanzenden Musik und des zu ertanzenden Videobühnenbilds pur widmen und in einer Folge von Einzelstücken einen Tanzabend zum Resultat haben, der diese weitestgehend neue Form des Tanzens demonstriert. Natürlich mit dem Anspruch nicht in der Studie hängen zu bleiben, sondern zu jeweils künstlerisch und ästhetisch befriedigenden Bühnenresultaten zu kommen.

Beteiligt an diesem "Studienprojekt" sind für die Komposition, das technische Environment und die Soundentwicklung der zum Kernensemble gehörende Prof. Thomas Neuhaus (ICEM-Folkwang), genauso wie die Tänzerin/Choreographin Jacqueline Fischer (TdK) und als freie Mitarbeiter der Videokünstler Christian Ziegler (ZKM-Karlsruhe), sowie die Tänzerinnen Alice de Souza-Singer, Jelena Ivanovic und der Tänzer Nick Mansfield. Die Projektleitung hat Prof. J.U.Lensing

Im Rahmen der Tonmeistertagung (23. TMT von 5. - 8.11.04) in Leipzig wird J.U.Lensing ausgesuchte Beispiele aus der DVD "Modulator" mit Surroundsound präsentieren. Ende Januar, Anfang Februar 2005, sowie dann weiter ab Mitte April werden erste praktische Ergebnisse in der FH-Dortmund, der Folkwanghochschule Essen, sowie ggf. auch an der HfbK Dresden, der Uni Bremen und der Musikhochschule Freiburg präsentiert. Ob es in Düsseldorf eine Präsentationsmöglichkeit geben wird ist zur Zeit noch nicht klar... Nicholas Singer, Kamerastudent der FH-Dortmund dokumentiert die gesammte Entwicklungsarbeit und montiert im Frühjahr 2005 dazu einen Dokumentarfilm.

Für Oktober 2005 ist dann auf der Basis dieser Tanz-Video-Musik Arbeiten an ein komplettes neues Stück gedacht, welches dann auch sicherlich in Düsseldorf und anderen Orten in Deutschland gezeigt werden wird.
 
Gregorius - Modul|a|t|o|r" - PCI
15.07.2004
 
 
Die Dreharbeiten zum Film GREGORIUS sind abgeschlossen. Im Mai - zwischen den Düsseldorfer und Münchner Aufführungen - haben wir die Zeit genutzt, um Gregorius in Düsseldorf, Burg, Zons und Bredene (B) zu verfilmen. Am letzten Wochenende war ein 5-köpfiges Team vor Sounion in Griechenland, um die letzten beiden Szenen "auf dem Stein" zu drehen. Jetzt hoffen wir auf eine Postproduktionsförderung, um den Film zu schneiden und zu vertonen!

Da sind wir mit einem anderen Projekt schon weiter. Der Videofilm zu "Modul|a|t|o|r" ist geschnitten und wird im September vertont. Dann soll dierekt im Oktober/November am DVD-Authoring gearbeitet werden, um noch vor Weihnachten die fertige DVD zu haben! Geplante Filmpremiere im Dezember!

Anknüpfend an das PCI (Performer Computer Interaktion) System aus "Modul|a|t|o|r" werden wir dieses aktualisierte System im Oktober in unserem Proberaum aufbauen, weiterentwickeln und kleine Studien mit Solotänzen dazu entwickeln. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens der FH-Dortmund soll so die Basis geschaffen werden für ein kleineres Projekt mit Solotänzen, welches - so die Finanzgötter es zulassen - ggf. 2005 zunächst im kleinen, dann im Theaterrahmen gezeigt werden kann.

Interessierte Tänzer und Musiker werden gebeten sich bei uns zu melden, da wir uns in diesem Rahmen unverbindlich und anders als in einer Audition konkret kennenlernen können!

Bitte beachten: Unsere E-Mail-Adresse hat sich geändert. Ab sofort sind wir unter info@theater-der-klaenge.de zu erreichen.

Bis zum 15. September 2004 sind wir nur im Geiste im Büro des Theaters, jedoch stehen die elektronische Medien (Anrufbeantworter, E-Mail) auch in dieser Zeit zur Verfügung.
 
GREGORIUS auf dem Stein
08.06.2004
 
ist zunächst vorbei...
 
Traurig sind wir nicht nur darüber, sondern insbesondere auch deswegen, da unter Umständen unsere Theater-Aktivitäten bis Sommer 2005 blockiert sind! Von der Kulturverwaltung der Stadt Düsseldorf erfahren wir gerade, daß die Kürzung unseres Zuschusses weiter fortgeschrieben werden soll. Das heißt - wenn es dabei bleibt - daß wir erst Ende 2005 ein neues Projekt beginnen können, welches dann erst Anfang 2006 zur Aufführung käme. Wir wollen Theater spielen und sind durch solche Entscheidungen daran gehindert !

Zu diesem Thema noch mal folgende dringende Bitte an Sie:

Das Ensemble des Theaters der Klänge wurde seit seiner Gründung im Jahr 1987 dankenswerterweise jährlich mit einem Produktionskostenzuschuss in Höhe von 40.000.- DM seitens der Stadt Düsseldorf unterstützt. In einigen Jahren war dieser nur 30.000.- DM, in manchen Jahren dafür 50.000.- DM. Dazu kommen seit 1991 Landeszuschüsse für Betriebskosten und immer wieder wechselnd Stiftungszuschüsse unterschiedlicher Kulturstiftungen und Mäzene für die jeweiligen Produktionskosten. Seit 1991 gibt es dazu einen Mietkostenzuschuss für unsere Proberäumlichkeiten seitens der Stadt Düsseldorf. Über die jeweilige Höhe der städtischen Produktionskostenzuschüsse beriet jährlich der Theaterbeirat der Stadt Düsseldorf.

Mit der Umstellung auf den Euro gewährte der Rat der Stadt Düsseldorf im Jahr 2002 eine feste Haushaltsstelle für das Theater der Klänge mit einem von 40.000.- DM ausgehenden Betrag, umgerechnet 20.452.- Euro. Diese Haushaltsstelle war als Planungssicherheit für mehrere Jahre angelegt. Ohne zwingenden Grund – außer der aktuellen Spardebatte – wurde dieser Zuschuss seit 2003 auf 14.322.- Euro jährlich gekürzt. Zusätzlich trifft uns in diesem Jahr ein um 5.000.- Euro gekürzter Landes-Betriebskostenzuschuss.

Resultat dieser für uns halsbrecherischen Kürzungen sind ein geschrumpftes Ensemble (Megalopolis hatte noch 9 Darsteller), die Reduktion auf eine Neuproduktion in 2 Jahren!

Offiziell wird seitens des Rathaus stolz darauf hingewiesen, dass der Haushalt der Stadt Düsseldorf seit Jahren ausgeglichen sei und man für 2004/2005 sogar größere Kunst- und Kulturevents in Millionenhöhe plane. Dies macht die uns äußerst hart treffenden Kürzungsentscheidungen noch fragwürdiger.

Gleiches gilt für die Kulturpolitik, resp. den die Kultur viel mehr als andere Bereiche treffenden allgemeinen Subventionsabbau des Landes NRW.

Helfen Sie uns bitte, indem sie dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf oder stellvertretend dem Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf schreiben, was sie von unserer Arbeit halten!

Däumchen drehen ist nicht unsere Sache. Von daher wird kommende Woche das Tanzvideo "Modulator" fertig montiert, um es im Herbst auf DVD zu brennen.

Im Mai haben wir GREGORIUS verfilmt. Tatsächlich an "Originallocations" verfilmt. Es fehlen uns noch drei Szenen "auf dem Stein", welche Anfang August gedreht werden (in Griechenland). Im Herbst soll dann die Montage, das Sounddesign und die Filmmusikvertonung erfolgen. Wenn alles gut geht, resultiert diese Arbeit zum einen in eine Filmpremiere in einem Düsseldorfer Programmkino und zum anderen in die Veröffentlichung einer kommerziell erwerbbaren DVD.

Anknüpfend an die "intelligente Bühne" aus "Modulator" werden wir das entsprechende System im Oktober in unserem Proberaum aufbauen, weiterentwickeln und kleine Studien mit Solotänzen dazu entwickeln. Im Rahmen eines Forschuingsvorhabens der FH-Dortmund soll so die Basis geschaffen werden für ein kleineres Projekt mit Solotänzen, welches - so die Finanzgötter es zulassen - ggf. im Frühjahr 2005 gezeigt werden kann. Interessierte Tänzer und Musiker werden gebeten sich bei uns zu melden, da wir uns in diesem Rahmen unverbindlich und anders als in einer Audition konkret kennenlernen können!
 
MEGALOPOLIS Hörbuch
15.03.2004
 
auf der Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks
 
"MEGALOPOLIS – Abgesänge auf die großen Städte" hieß eine erfolgreiche Theaterproduktion des Theaters der Klänge, welche 2001 im FFT in Düsseldorf zu sehen war.

Zur Frankfurter Buchmesse 2003 kam als akustisches Destillat dieser Produktion das gleichnamige Hörbuch im Verlag "HörZeichen" heraus. Texte von internationalen Autoren aus den zehn größten Metropolen der Welt, gesprochen im Original z.T. von den Autoren selbst, sowie in deutsch von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, gesungen von Birgit Wegemann. Das Ganze eingebettet in eine Soundscape- und Sprachkomposition von Thomas Neuhaus unter der Regie von Prof. J.U.Lensing. So unterschiedlich wie die Städte ist ihr Lied: vom rhythmischen São Paulo bis zum zwitschernden Seoul klingt die Symphonie der Großstädte.

Nun haben prominente Kritiker dieses Hörbuch für die März-Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks vorgeschlagen. Monatlich werden die fünf Neuerscheinungen mit den meisten Stimmen gekürt. Das Börsenblatt des deutschen Buchhandels veröffentlicht diese Bestenliste, welche in Plakatform in den Buchhandlungen aushängt. Auch ist auf der Website des Hessischen Rundfunks eine kurze Demosequenz aus "MEGALOPOLIS" zu hören unter www.hr2.de (unter Hörbuchbestenliste).

Das Hörbuch ist im Buchhandel erhältlich.

Wir freuen uns sehr über diesen Kritikerpreis, da dies unabhängig bestätigt, dass selbst unsere rein klangliche Arbeit Wertschätzung erfährt.
 
GREGORIUS auf dem Stein
15.02.2004
 
eine Legende über Inzest, Hochmut, Sühne und Erwählung nach dem Roman "Der Erwäh
 
So heißt die neue Produktion des Theaters der Klänge in Zusammenarbeit mit dem Musikensemble ESTAMPIE aus München.

Eine epische Erzählung aus dem Mittelalter. Jahrzehnte, wenn nicht jahrhunderte - aus Frankreich kommend - oral übermittelt, bis der allemannische Autor Hartmann von Aue es im 12. Jahrhundert unter dem Titel "Gregorius auf dem Stein" schriftlich in Mittelhochdeutsch fixierte. Seitdem gehört diese Legende zum Kanon deutscher Literatur, die auch den jungen Studenten Thomas Mann erreichte. Im Zusammenhang mit seinem Romanwerk "Dr. Faustus" erinnerte er sich an diesen Stoff und schuf in den 50er Jahren den Roman "Der Erwählte", der bei weitem nicht so bekannt wurde, wie das übrige Werk dieses Autors. Zunächst "Der Erwählte", dann aber auch das Original "Gregorius", waren wiederum Stoff - und in gekürzter Fassung auch Textvorlagen – zur Entwicklung eines neuen Musiktheaterstücks des Theaters der Klänge.

Zur Zeit proben beide Ensembles an diesem Stück, um es am 22. April 2004 in Düsseldorf zur Uraufführung zu bringen. Bildertheater mischt sich dabei mit Tanz und epischen Erzähltechniken auf der Grundlage einer Klanglichkeit, die durch alte Instrumente, mittelalterliche Gesangstechniken und elektronische Transformationen live musiziert wird.
Unzeitgemäß schön, abendländische Tradition aufnehmend und fortführend. Ein Musiktheater, welches den Begriff des "Melodrams" aufnimmt und mit Leben füllt.

unbekanntes – nicht desto trotz sehr schönes - Theater beherbergt, welches der Ort der Uraufführung sein wird und den es zu entdecken gibt. Das Theater der Rudolf Steiner Schule in Düsseldorf- Gerresheim. Von 22. April bis 2. Mai finden dort 9 Aufführungen von "Gregorius" durch das Theater der Klänge und das Ensemble ESTAMPIE statt, bevor die Produktion auf Tournee geht.

Vormerken!
 
Hörbuch MEGALOPOLIS ist erschienen
01.11.2003
 
 
Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 erscheint die Doppel-CD "MEGALOPOLIS" mit dem kompletten "Soundtrack" zu unserer Theaterproduktion von 2001. Das insgesamt 90-minütige Theaterstück wurde für die CD auf 82 Minuten gekürzt, beinhaltet aber alle 10 "Lieder" mit sämtlichen Texten in Originalsprache und in unserer Textfassung, gesprochen von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, sowie dem Gesang der Sopranistin Birgit Wegemann in der Komposition von Thomas Neuhaus. Regie und MItarbeit am Soundkonzept: J.U.Lensing

Der vorhandene Soundtrack zu "MEGALOPOLIS" wird ebenfalls Grundlage für ein Filmprojekt mit gleichem Titel sein. Wir planen die Verfilmung des Stoffes! Allerdings wird daraus ein eigenes Werk, da wir in die Städte reisen werden, die besungen werden und aus dem "dokumentarischen Material" einen Klangfilm montieren werden...
 
Kürzung unseres Zuschusses um 30% !
10.06.2003
 
 
In diesem Jahr sind wir - so wie es derzeit aussieht - dazu verdammt KEINE neue Theaterarbeit machen zu können. Die Stadt Düsseldorf hat unseren Produktionskostenzuschuß im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen um fast 30% !!! gekürzt. Auch wenn wir dankenswerterweise in diesem Jahr wieder eine Förderung seitens der "Stiftung Kunst und Kultur NRW" bekommen, wird das nicht reichen den Verlust aus der Düsseldorfer Entscheidung aufzufangen. Wir suchen derzeit das Gespräch mit den Kulturverantwortlichen der Stadt und den Politikern. Wenn sich bis Frühjahr nichts an der Entscheidung ändert, sehen wir schwarz für dieses Jahr. Wir hoffen jedoch, daß noch eine Lösung für uns gefunden werden kann...
 
2003 keine Neuproduktion!
10.06.2003
 
 
In diesem Jahr sind wir - so wie es derzeit aussieht - dazu verdammt KEINE neue Theaterarbeit machen zu können. Die Stadt Düsseldorf hat unseren Produktionskostenzuschuß im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen um fast 30% !!! gekürzt. Auch wenn wir dankenswerterweise in diesem Jahr wieder eine Förderung seitens der "Stiftung Kunst und Kultur NRW" bekommen, wird das nicht reichen den Verlust aus der Düsseldorfer Entscheidung aufzufangen. Wir suchen derzeit das Gespräch mit den Kulturverantwortlichen der Stadt und den Politikern. Wenn sich bis Frühjahr nichts an der Entscheidung ändert, sehen wir schwarz für dieses Jahr. Wir hoffen jedoch, daß noch eine Lösung für uns gefunden werden kann...

— Deswegen stecken wir aber nicht den Kopf in den Sand, sondern planen Neues!
 
MEGALOPOLIS - Hörbuch und vielleicht sogar ein Film
10.06.2003
 
 
Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 erscheint die Doppel-CD "MEGALOPOLIS" mit dem kompletten "Soundtrack" zu unserer Theaterproduktion von 2001. Das insgesamt 90-minütige Theaterstück wurde für die CD auf 82 Minuten gekürzt, beinhaltet aber alle 10 "Lieder" mit sämtlichen Texten in Originalsprache und in unserer Textfassung, gesprochen von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, sowie dem Gesang der Sopranistin Birgit Wegemann in der Komposition von Thomas Neuhaus. Regie und MItarbeit am Soundkonzept: J.U.Lensing

Der vorhandene Soundtrack zu "MEGALOPOLIS" wird ebenfalls Grundlage für ein Filmprojekt mit gleichem Titel sein. Wir planen die Verfilmung des Stoffes! Allerdings wird daraus ein eigenes Werk, da wir in die Städte reisen werden, die besungen werden und aus dem "dokumentarischen Material" einen Klangfilm montieren werden...
 
Modulator - Videodokumentation
10.06.2003
 
 
"Modul|a|t|o|r": Auch dieser Schritt liegt nun schon leider wieder hinter uns. In insgesamt 14 schönen Auführungen in Essen, Gent (B), Herzogenbosch (NL), Landsberg und Düsseldorf sahen ca. 1600 Zuschauer unsere jüngste Produktion in abenfüllender Form. Die Presse und Rundfunkresonanz war überwiegend gut bis sehr gut, der Publikumszuspruch ebenfalls. Sehr gefreut haben uns zahlreiche e-mails und ausgefüllte Publikumsbefragungszettel, die uns zum Teil sehr ausführlich Kommentare zu diesem Stück geliefert haben. Im FFT-Juta, aber auch in der darauf folgenden Woche wurde das Stück resp. einige Szenen des Stücks durch ein Studententeam der FH-Dortmund/Stg. Film/Fernsehen verfilmt. Jetzt wartet der Schnitt und die Vertonung dieser filmischen Arbeit auf uns. Resultat wird zum einen ein Tanzfilm werden, sowie als Gesamtdokumentation eine DVD, welche im Winter 2003 erscheinen soll.
 
Die Neuberin - Hörbuch von J.U.Lensing veröffentlicht
10.06.2003
 
 
Das Hörspiel "Die Neuberin" ist zur Leipziger Buchmesse 2002 fertig geworden. Seitdem können Sie die Hörspiel CD inclusive 28-seitigem Booklet vom Verlag "HörZeichen" im Buchhandel oder online erwerben. Das Hörspiel dauert 63 Minuten (angelehnt an die 63 Lebensjahre der F.C.Neuber) und beinhaltet 10 Szenen aus dem Theaterstück, sowie sämtliche Sätze der von J.U.Lensing und Tobias Schlierf bearbeiteten Kantate "Ach wie flüchtig" von Johann Sebastian Bach. Die Originalbesetzung der Theaterfassung - Kerstin Hörner (Neuberin), Clemente Fernandez (Müller, Koch, Schönemann), Francesco Russo (Harlekin) ist auch die Sprecherbesetzung der Hörspielfassung. Kai Bettermann (Neuber) sowie Eva Garg als Erzählerin komplettieren das Hörspielensemble als Gäste. Regie, Sounddesign und Montage lagen in der Hand des Regisseurs J.U.Lensing. Die Musikeinspielungen leistete Tobias Schlierf. Das Hörspiel ist weder reines konventionelles Sprachhörspiel, noch experimentelle akustische Kunst, sondern vielmehr eine Art "Hör-Film" mit der im Spielfilm üblichen Mischung von Sprache, Sounddesign und Musik.
 
Modul|a|t|o|r
15.12.2002
 
und weniger Geld...
 
Modul|a|t|o|r - unsere jüngste Produktion hatte am 6. November eine erfolgreiche Premiere in der Folkwanghochschule Essen. Das Publikum war in beiden Essener Aufführungen, wie in den darauf folgenden Gastspielen in Belgien, Holland und in Landsberg sehr von dem Stück angetan. Die Presse war überwiegend positiv, die Medienberichterstattung insbesondere im Radio lobte das Stück als innovativ, witzig und schön!

Hier einige Zitate: Ein sehenswertes Theater, frech und experimentierlustig,.... Wieder einmal begeisterter Applaus. (NRZ)

Die Theorien des Architekten hat Regisseur Lensing in den unterhaltsameren Passagen des 90-minütigen Stückes zwischengeschaltet. Satirisch jagt Fernandez wie ein zahlensüchtiger Woody Allen durch fragwürdige Normen. Die Tänzerkörper formen dazu Stühle, Liegen und andere Möbelstücke – da endlich mit Sinn und Sinnlichkeit. (SZ)

Bühnenboden und Bühnenraum sind total verkabelt. Die Geräusche der Tänzer werden per Computer kunstvoll von Thomas Neuhaus in Klangcluster und Rhythmen umgesetzt, die aus allen Ecken dem Zuschauer und -hörer entgegentönen. Lensing, der mit seinem Ensemble zwischen Mittelalter, Bauhaus und der Technik des 21. Jahrhunderts pendelt, ist wieder einmal ein verrückt fantastisches und freches Theaterstück gelungen. (WAZ)

Das Stück ist vorläufig letztmalig in einer en suite Serie von 23. Januar bis 2. Februar 2003 (außer 27./28.1.) jeweils um 20 Uhr im FFT-Juta in der Düsseldorfer Altstadt zu sehen. Schon während dieser Phase, insbesondere an den Nachmittagen vor den Vorstellungen, als auch die komplette Woche nach dem 2. Februar wird das Stück - oder besser gesagt die einzelnen Module, Schichten und Varianten des Stücks filmisch aufgenommen, um ab März 2003 sowohl zu einem Tanzfilm, als auch zu einer DVD-Video entwickelt zu werden.

Wir planen darüber hinaus das Stück zusammen mit unserem "mechanischen Ballett" von 1987 zu einem Doppelprogramm unter dem Titel "bauhaus - le corbusier" zusammenzufassen. Dazu muß Modul|a|t|o|r um einige Module gekürzt werden. Wollen Sie das Stück also in Originallänge in der "Directors-Version" sehen, bieten sich dazu also letztmalig die 9 Düsseldorfer Aufführungen an.

Leider gibt es bei all diesen schönen Nachrichten eine sehr schlechte zu melden. Das Theater der Klänge ist von den jüngsten Düsseldorfer Haushaltsberatungen massiv betroffen worden. Unser Produktionsetat von Seiten der Stadt ist um harte 30% gekürzt worden ! Ob wir das überhaupt auffangen können, steht im Moment dahin. Es ist also durchaus möglich, dass wir 2003 zu einer Zwangsschaffenspause verdonnert sind und es erst in 2004 ein neues Theaterstück unseres Ensembles zu sehen geben wird. Noch können wir das nicht glauben und versuchen alles, damit wir in 2003 Theater machen können... Wir hoffen dazu im nächsten Rundbrief mehr schreiben zu können!

Bis dahin wünschen wir trotz alledem oder vielleicht gerade deswegen alles Gute für die kommenden Feiertage und ein hoffentlich friedliches Jahr 2003!
 
Aktuelle Probenarbeit an "Modulor"
15.06.2002
 
 
Zur Zeit arbeiten wir an einem neuen interaktiven Projekt mit dem Titel "Modulor". Premiere wird voraussichtlich am 6. November 2002 im Rahmen des Ex-Machina-Festivals an der Folkwang-Hochschule Essen sein.

Weitere Termine können Sie unserer Website entnehmen.

In Düsseldorf zeigen wir dieses Stück vermutlich erst im Januar 2003.
 
LUDUS DANIELIS -
15.06.2002
 
Wiederaufnahme für Gastspiele in Rheine und Darmstadt
 
Diesen Sommer sind wir mit unserem mittelalterlichen Mysterienspiel "Ludus Danielis" auf 2 Festspielen vertreten:

Klosterfestspiele in Rheine
19. und 20. Juli 2002
http://www.klosterfestspiele.de

Darmstädter Residenzfestspiele
9. August 2002
http://www.residenzfestspiele.de
 
Megalopolis
15.01.2002
 
 
Nach einer einjährigen kreativen Pause ist die Erneuerung unseres Ensembles gelungen. Neben dem "Kernensemble" haben wir für unser aktuelles Projekt "Megalopolis" sowohl acht neue Tänzer und Tänzerinnen, als auch eine Sängerin, eine neue Bühnenbildnerin, einen Lichtdesigner und den Choreografen Carlos Cortizo verpflichten können. Die Proben starteten am 5. September. Am 6. Dezember war die Premiere im FFT-Juta in Düsseldorf ... sie war ein voller Erfolg ! Siehe dazu auch den neuen Rundbrief und erste Presse. Wir spielten MEGALOPOLIS noch am 10. und 11. Januar 2002 in der neuen Aula der Folkwanghochschule Essen, dort endlich in räumlich- und klanglich adäquater Dimension vor zahlreich erschienenem Publikum
 
Neue CI für das THEATER DER KLÄNGE
14.01.2002
 
 
In Konsequenz an unser in diesem Jahr verändertes Erscheinungsbild (CI) auf Briefbögen, Plakaten und sonstigen Drucksachen, wird es auch hier im Internet ab Januar 2002 einen komplett relaunchten Auftritt geben ! Ein Studententeam der Medienakademie UWP in Düsseldorf hat uns diesen Auftritt neu gestaltet und arbeitet derzeit fieberhaft an der Integration aller hier vorhandenen Seiten in das neue Design und in die neue Struktur. Neben den schon hier bereitgestellten Informationen werden Sie in Zukunft auch Zugriff auf wesentlich mehr Bildmaterial zu den einzelnen Produktionen, auf sämtliche Originalbesetzungslisten und auf KLANG und Videoausschnitte haben!
 
Hör-Buch "Die Neuberin" ist erschienen
14.01.2002
 
 
Das Hörspiel "Die Neuberin" ist fertig!
Wir vertreiben die CD zunächst (selbst gebrannt) selber. Schon bestellte CD´s werden nun endlich ausgeliefert. Ab Frühjahr 2002 können Sie die Hörspiel CD inclusive 24-seitigem Booklet vom Verlag "Hörzeichen" im Buchhandel oder online (amazon oder bol) erwerben

Das Hörspiel dauert 63 Minuten (angelehnt an die 63 Lebensjahre der F.C.Neuber) und beinhaltet 8 Szenen aus dem Theaterstück, sowie sämtliche Sätze der von J.U.Lensing und Tobias Schlierf bearbeiteten Kantate "Ach wie flüchtig" von Johann Sebastian Bach. Die Originalbesetzung der Theaterfassung - Kerstin Hörner (Neuberin), Clemente Fernandez (Müller, Koch, Schönemann), Francesco Russo (Harlekin) ist auch die Sprecherbesetzung der Hörspielfassung. Kai Bettermann (Neuber) sowie Eva Garg als Erzählerin komplettieren das Hörspielensemble als Gäste. Regie, Sounddesign und Montage lagen in der Hand des Regisseurs J.U.Lensing. Die Musikeinspielungen leistete Tobias Schlierf. Das Hörspiel ist weder reines konventionelles Sprachhörspiel, noch experimentelle akustische Kunst, sondern vielmehr eine Art "Hör-Film" mit der im Spielfilm üblichen Mischung von Sprache, Sounddesign und Musik.
Theater der Klänge Internet-Shop
 
Megalopolis - erster Ausschnitt in Köln
14.12.2001
 
 
Am 17. November gab es in der St. Rochus Kirche in Köln-Bickendorf ein erstes einstündiges Konzert mit Texten aus "MEGALOPOLIS" (ohne Tanz)
 
MEGALOPOLIS - neues Stück in Vorbereitung
10.10.2001
 
 
Schon im vergangenen Jahr, dann wieder im Frühjahr / Sommer diesen Jahres, haben wir im kleinen Kreis mit einer neuartigen interaktiven Elektronik für unsere nächsten Stücke gearbeitet. Seit September probt nun wieder ein 11-köpfiges Ensemble an einer neuen Produktion mit dem Arbeitstitel "Megalopolis". Dieses Musik- und Tanztheaterstück "spricht" über die großen Städte. Uns ist es mit viel Mühe gelungen von zehn Autoren aus den zehn größten Städten der Welt Texte geschrieben zu bekommen, die Grundlage für "Liedkompositionen" sind. Diese "Lieder" entstehen durch das Sprechen und Singen der Texte plus eine elektronische Realtime-Weiterverarbeitung des Sprachmaterials durch eine Computerschaltung, die wiederum teilweise durch die Bewegungen von Tänzern gesteuert werden kann. Ein Projekt, was experimentell an unsere Produktion "Figur und Klang im Raum" anknüpft und ein erster Teil zu einem größeren interaktiven Projekt für 2002 sein soll.
Wir möchten Sie schon heute auf die Uraufführung dieser Arbeit aufmerksam machen, welche von 6. bis 16. Dezember im FFT-Juta in Düsseldorf erstmals zu sehen und zu hören sein wird. Wer vorab mehr wissen möchte kann sich auf unserer Website informieren.
 
THEATER DER KLÄNGE in India
01.03.2001
 
 
Von 10. bis 27. Februar 2001 gastierte das Theater der Klänge auf Einladung des Goethe-Instituts in Indien. Diese Indientournee führte uns mit "Das mechanische Ballett" und "LUDUS DANIELIS" in insgesamt 6 indische Großstädte. Im Anschluß an diese Tournee leitete das Kernensemble zunaechst im Nrityagram Dance Village bei Bangalore und anschliessend im Max Mueller Bhavan in Chennai (Madras) jeweils 4-taegige Tanz- und Schauspielworkshops mit indischen Tänzern, Schauspielern und Martial Arts Kuenstlern. Der insbesondere in Nrityagram entstandene Kontakt war so fruchtbar, daß er mit Sicherheit im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Vielleicht gelingt es uns sogar dieses wunderbare Odissi-Tanzensemble nach Deutschland für ein Gastspiel zu holen! [Termine] [Artikel] +++
Einige Pressestimmen zu unserer Indientournee:

"Outstanding performance of two german ballets inspired by the german Bauhaus and indian dancedrama" Times of India

"Guess what, that's ballet. So to be seen yesterday in the overcrowded Kalakshetra Auditorium in Bangalore" The Hindu

"We didn't expect such joyfull and intense coloured plays from a german theatercompany..." Indian Express
 
Manifest
14.01.2001
 
 
Am 12. Dezember 2000 gab es eine erste konzertante Arbeitspräsentation unserer aktuellen Forschungsarbeit zur Live-Stimmtransformation im ZAKK, in Düsseldorf-Oberbilk. Die Reaktion des überraschend zahlreich anwesenden Publikums war ermutigend. Von Mai bis Juni setzten wir unsere Probenarbeit im kleinen Kreis fort. Eine weitere Präsentation gab es in der Folkwanghochschule Essen im Rahmen der Sommerakademie "Audio-Vision" am 24. Juli, sowie am 25. August im Bauhaus Dessau.
 
Das Opfer / Manifest / LUDUS DANIELIS
14.09.2000
 
 
auch wenn Sie in diesem Jahr relativ wenig von uns hören, wir arbeiten viel und inszenieren Klänge. Zur Zeit wenig öffentlich, dafür aber um so intensiver forschend wo wir im nächsten Jahr hinsteuern können, um Ihnen und uns erneut Theaterabende gestalten zu können, die den Besuch wert sind!

Wir proben zur Zeit sehr intensiv mit neuen elektronischen Möglichkeiten der Sprachbehandlung und der szenischen Interaktion mit Elektronik. Zur Zeit spielen wir sogar mit dem Gedanken - quasi als Fingerübung - eine neue Version von "Figur und Klang im Raum" zu kreieren, die wir dann eventuell im Frühjahr 2001 zeigen könnten. Wie gesagt: Wir spielen mit dem Gedanken... Eigentlich ist die jetzige Probenarbeit aber natürlich für ein neues Projekt bestimmt, welches im Herbst 2001 uraufgeführt werden soll. Dazu dann mehr im nächsten Rundbrief.

Bis dahin können Sie uns trotzdem besuchen. Zum einen setzen wir die Reihe der Präsentationen unserer Videodokumentationen in unserem Probenstudio fort, zum anderen gibt es uns auch live zu sehen.

Unsere jüngste Produktion "Das Frühlingsopfer" wird wieder aufgenommen. Zunächst sind wir - endlich mal wieder - im Bauhaus Dessau. Diesmal weniger wegen des Bauhauses, als vielmehr für Dessau. Nach dem jüngsten fremdenfeindlichen Mord in dieser Stadt, möchten die Bauhäusler dort insbesondere mithilfe unserer Produktion eine Diskussion über Gewalt anregen. Anschließend spielen wir dann dieses Stück noch mal auf vielfachen Wunsch im FFT-Juta.

Ein erstes Hören der Klänge an denen wir derzeit arbeiten, ist in einer konzertanten Arbeitspräsentation am Dienstag, dem 19. Dezember 2000 im ZAKK live möglich. Um Ihnen auch etwas für das Auge zu bieten, zeigen wir anschließend dort die sehr aufwendig mit "interartes Essen" realisierte Video-Dokumentation von "LUDUS DANIELIS". Kurz vor Weihnachten paßt das gut.
 
Video-Retrospektive
30.03.2000
 
 
unsere letzte Produktion "Das Opfer" konnten wir im Februar mit erneut 6 weiteren Aufführungen vorerst abschließen. Insgesamt schauten sich rund 1900 Zuschauer unser jüngstes Werk an 15 Abenden in Düsseldorf, Landsberg und Köln an. Da die Presseresonanz dazu fast einhellig sehr gut war, erhoffen wir uns für Herbst/Winter 2000 eine Wiederaufnahme dieser für uns sehr erfolgreichen Produktion.

Ein neues Stück ist erst für das kommende Jahr in Planung! Wir werden zwar schon in diesem Jahr mit den Proben dazu beginnen, lassen uns aber wieder einmal viel Ent­wicklungszeit, da wir neues, für uns bis dato unbekanntes angehen wollen und nicht unter Premierendruck arbeiten möchten. Leider werden sie deswegen nur sehr wenig von uns in nächster Zeit hören, da wir momentan darüber hinaus eine Ruhepause ein­legen:

Unsere Räumlichkeiten müssen dringend renoviert werden. Viel liegengebliebenes wartet auf Bearbeitung, Archivierung. Und auch in unseren Köpfen muß einiges neu sortiert werden, diskutiert werden. Auch wir brauchen Phasen der geistigen Nahrungsaufnahme. Nach 13 Jahren fast ununterbrochenen Arbeitens und Produ­zierens eine notwendige Phase!

Damit wir uns nicht fremd werden in der Zeit bis zur nächsten Premiere, laden wir Sie ein, uns in unseren Räumen zu besuchen. Viele kennen den Ort unserer Kreativität ja gar nicht, da sie uns immer nur in den Theatern besuchen, in denen wir - mangels einer eigenen Aufführungsstätte - gastieren.

Das Kernensemble des Theaters der Klänge trifft sich zur Zeit einmal im Monat zur Planung der nächsten Produktion. Im Anschluß an diese Treffen möchten wir uns die Videodokumentationen zu den vergangenen Produktionen anschauen. Zu allen Pro­duktionen des Theaters der Klänge gibt es fertig geschnittene Videodokumentationen, die selbst dem Ensemble zum Teil nicht bekannt sind, da wir nie die Zeit fanden sie anzuschauen.

Kommen Sie zu uns, schauen Sie mit! Wir werden die Videos in unserem Proberaum auf Leinwand projizieren. Der Ton kommt aus einer guten Stereoanlage. Wir sorgen für Getränke und würden uns freuen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wer finan­ziell dazu beitragen möchte, wir haben eine Spardose...
 
Das Opfer - weitere Aufführungen und bisherige Reaktionen
14.01.2000
 
 
zuerst einmal möchten wir Ihnen im nachhinein bescheiden nur ein frohes neues Jahr wünschen - das läßt sich viel besser in einem Atemzug mit anderen Gesichtspunkten machen, denn so wächst der Papierwust auf Ihrem Schreibtisch nur um ein Blatt.
Wenn Sie die vorläufig letzte - und elfte - Produktion des Theaters der Klänge gesehen haben - und das war ja der Anlaß unseres letzten Briefes - werden Sie gemerkt haben, daß wir mit dem Stück "Das Opfer" auch einen Kommentar zum alten Jahrhundert beabsichtigten. Auf daß es im 21. Jahrhundert nun in jeder Hinsicht gewaltloser zugehe wünschen wir Ihnen und uns.

Sollten Sie das Stück noch nicht gesehen haben - oder besser noch - noch mal sehen wollen, gibt es eine gute Nachricht für Sie (und uns):

Es bietet sich am 4. Januar in Stadttheater in Landsberg/Lech die Möglichkeit, "Das Opfer" noch einmal zu sehen. Ebenso am 9. und 10. Februar im ZAKK Düsseldorf, am 12. und 13. Februar im Theaterhaus Köln, und am 17., 18., und 19. Februar im FFT/Juta Düsseldorf.

Das Stück war sowohl beim Publikum wie auch bei der Presse ein voller Erfolg. Hier nur einige Auszüge:

"Kurz, prägnant und und vulkanisch eine Menge Stoff zum Nachdenken. (...) Der Experimentiergeist dieser Truppe hat wieder eine neue Seite aufgeschlagen. (...) Erst beim dritten Applaus sind die Zuschauer in der Lage, die hervorragende Leistung der Tänzer mit Getrampel und Beifall zu würdigen." (Rheinische Post)

"Gewalt hat viele Gesichter. Das "Theater der Klänge" hat genau hingesehen, die Witterung aufgenommen, die sich beklemmend steigernde Spirale nachgedreht, den Schweiß hysterischer Gruppen-Dynamik in die Premierenluft gemischt und eine (...) begeistert applaudierende Zuschauerschar hinterlassen. (NRZ)

Wenn Sie "
Das Opfer" also sehen möchten: wir würden uns freuen, Sie im THEATER DER KLÄNGE (wo auch immer) begrüßen zu können.

Sie werden übrigens mit einer neuen Premiere unsererseits bis Herbst 2001 warten müssen. Also noch ein Grund mehr uns in diesem Februar zu besuchen !!!
 
Die Neuberin - Tournee
07.09.1999
 
 
Wir hoffen, daß Sie sich unsere letzte Produktion "Die Neuberin" in Düsseldorf, Essen oder Köln angeschaut haben. Insgesamt sahen rund 2000 Leute diese beim Publikum erfolgreiche Erstaufführungsserie und zur Zeit ist "Die Neuberin" auf Tour nach Gotha, Weimar und Zwickau. Wegen der relativ schlechten Presseresonanz auf dieses Stück ist eine Wiederaufführung in Düsseldorf derzeit sehr unwahrscheinlich (wir würden gerne, aber die "Generalintendanten" der verschiedenen Düsseldorfer Häuser nicht!). Von daher bietet sich für die, die dieses Stück bisher noch nicht gesehen haben lediglich unser Gastspiel in Zwickau am 11. September an, oder ein Warten auf weitere Gastspiele in anderen Städten im nächsten Jahr.
 
Inszenierung von Strawinskys "Sacre du printemps" !
07.09.1999
 
 
Seit 24. August arbeiten wir an einer neuen Produktion, welche am Donnerstag, dem 2. Dezember im neuen "Forum Freies Theater", im alten "Juta" Premiere haben soll. Aufgrund der für alle Europäer aktuellen Ereignisse in diesem Frühjahr beschäftigen wir uns mit dem Thema Gewalt. Arbeitstitel dieses diesmal - versprochen - kurzen Stücks ist "Das Frühlingsopfer - Die Dynamik der Gewalt".
Wir werden dieses Stück, welches auf die Musik von Strawinskys "Sacre" gearbeitet wird, in Düsseldorf an 9 Tagen aufführen (2. - 5.12. und 8. - 12.12.). Ob Folgeaufführungen auch in Köln und im Ruhrgebiet zu sehen sein werden, ist im Moment noch offen. Wir arbeiten daran. Die Düsseldorfer Aufführungen stehen fest und bieten mit Sicherheit eine für uns sehr ungewöhnliche Aufführungsform und für Strawinsky-Kenner eine ungewöhnliche musikalische Bearbeitung dieses Meisterwerkes der Moderne. Soviel - aber auch nicht mehr - sei jetzt schon verraten. Vorbestellungen für die Düsseldorfer "Frühlingsopfer"-Aufführungen nehmen wir voraussichtlich ab Anfang November entgegen.
 
Werkstattgespräch zu 12 Jahre Theater der Klänge im ZAKK
07.09.1999
 
 
Wer nicht bis zur nächstenPremiere warten möchte, kann uns am Donnerstag, dem 30. September 1999 um 20 Uhr im ZAKK-Düsseldorf besuchen. Dort findet ein Werkstattgespräch zu unserem Theater statt, bei dem wir natürlich anwesend sind, unsere Arbeit präsentieren und Ihren Fragen antworten möchten. Wir hoffen, daß wir Sie dort sehen! Der Eintritt an diesem Abend ist frei!
 
LUDUS DANIELIS und unsere "Wanderbühne"
28.09.1998
 
 
Liebe Freunde des Theater der Klänge,

in bisher 18 Vorstellungen in Düsseldorf, Köln und Essen sahen über 3000 Besucher unser LUDUS DANIELIS. Damit ist dieses Stück das bisher erfolgreichste bei einer Erstaufführungsserie des Theater der Klänge.

Der Großteil der Vorstellungen war ausverkauft, was uns glücklich macht, da damit Sinn und Zweck unserer Arbeit voll aufgeht. Denn - obwohl der Proben- und Entstehungsprozess für uns die eigentlich aufregende Phase des Kreativen ist - und von uns deswegen auch sehr lange genossen wird, erfüllt sich dieser Prozeß erst, wenn ein größeres Publikum an den Resultaten einer solchen künstlerischen Arbeit teilhaben möchte.

Am 14. und 15.März machen wir den Gegenbesuch bei ESTAMPIE in München und werden zusammen mit ESTAMPIE dort im Prinzregenten-Theater auftreten.

Im Vorfeld gibt es wegen der großen Nachfrage nochmal die Gelegenheit, uns in Düsseldorf mit LUDUS DANIELIS zu sehen. Wir spielen, allerdings leider nur mit der Musik vom Tonband, am 9. und 11.März jeweils um 20.00 Uhr in der Johanneskirche Düsseldorf.

Kartenvorbestellungen bitte unter 0211/46.27.46 bevor es wieder ausverkauft ist.

Im Rahmen der Düsseldorfer Aufführungen möchten wir Sie herzlich einladen, sich im Foyer der Johanneskirche eine Ausstellung anzuschauen, die etwas mit dem Theater der Klänge zu tun hat. Zu sehen sind 7 Diplomarbeiten von Architektur- und Innenarchitekturstudenten der Fachhochschule Düsseldorf zum Thema "Theaterhof Flingern-Süd".

Die Ausstellung läuft von Sonntag, 5.März bis Sonntag, 12.März und ist ganztägig geöffnet.

Zu sehen sind Modelle und Entwürfe zur möglichen Umgestaltung eines ehemaligen städtischen Betriebshofes "An der Icklack" in Düsseldorf Flingern. Diese Entwürfe sind keine Utopie, sondern könnten durchaus Wirklichkeit werden, wenn das Jugendamt der Stadt Düsseldorf nicht dagegen wäre.

Wie Sie wissen ist das Theater der Klänge seit 8 Jahren eine "Wanderbühne", die pro Produktion sehen muß, wo Sie spielen kann. Seit 1988 bemühen wir uns bei der Stadt Düsseldorf um eine feste Räumlichkeit in der wir sowohl proben, produzieren, als auch aufführen können.

Seit 1991 gewährt uns die Stadt einen Mietkostenzuschu× zur Anmietung privat vermieteter Probe- und Lagerräume. Eine feste Spielstätte gewährte man uns bis jetzt nicht.

So ging 1989 eine leerstehende Turnhalle in Düsseldorf-Benrath an eine Tanzcompagnie. 1993 übergab man das Theaterhaus an einen sogenannten "Theaterhaus e.V.". Beide Träger schlossen ihre Einrichtungen für uns mit den Argumenten, man habe eigene Konzeptionen und Planungen, die eine stärkere Nutzung durch unser Theater ausschließe.

Mit dem gleichen Argument verwehrte uns das Jugendamt nun die jährlich einmalige Nutzung einer Veranstaltungshalle in Flingern.
 
Die Neuberin
27.09.1998
 
 
Seit 10. September proben wir wieder an einer neuen Produktion. "DIE NEUBERIN - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" wird am 7. Januar 1999 in Düsseldorf Premiere haben. Ort dieser - auch für Theater der Klänge Verhältnisse ungewöhnlichen Theateruraufführung - wird das "Tanzhaus nrw - Die Werkstatt" sein. Soviel sei heute schon verraten: Neben dem überaus interessanten Leben dieser Schauspielerin und Theaterleiterin des frühen 18. Jahrhunderts, wird man auch einen Einblick hinter die Kulissen jeglicher Theaterarbeit bekommen. Thema dieses Stücks ist ebenso eine Reflexion über Theaterräume, wie der Wandel vom anarchischen zum auf Schrift basierten "klassischen" Theater. Mittel dieser Reflexion sind neben Schauspiel vor allem Tanz, eine parallel montierte akustische Collage, die Musik von Johann Sebastian Bach und Videoprojektionen, die weitestgehend das Bühnenbild dominieren werden. Diese Eigenproduktion auf der Basis eines Buches von Jörg U. Lensing und Clemente Fernandez wird bis zum 17. Januar 1999 insgesamt zehn mal im "Tanzhaus NRW" zu sehen sein. Sie sollten sich einen Termin für einen Besuch schon jetzt in Ihrem Terminkalender vormerken!
 
Unser Jubiläumsjahr 1997
10.05.1998
 
 
Unser Jubiläumsjahr ist mit dem heutigen Datum vorbei! Genau vor 11 Jahren an diesem Tag gründeten wir das Theater der Klänge. Genau vor einem Jahr an diesem Tag fand die Premiere unserer letzten Produktion "JUBILÄUM" statt.

Seit 10. Mai letzten Jahres hatten wir kaum Zeit Luft zu holen - erst jetzt findet sich Zeit zu resümieren, liegen gebliebenes zu ordnen.
Schön an unserem Jubiläumsjahr war:

Die absolut ausverkaufte Premiere von "JUBILÄUM" vor einem Jahr. Das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Kollegen und langjährigen Begleitern und Förderern und der anschließende Ball im Pantheon.

Die insgesamt 1491 Zuschauer, die den Weg in das für Düsseldorf neue Pantheon fanden, um uns zuzuschauen und anschließend mit uns zu feiern.
Die insgesamt 3544 Zuschauer, die sich die 5 Stücke unserer Retrospektive an den verschiedenen Orten in Düsseldorf anschauten. Dabei besonders gut - die 4 ausverkauften Vorstellungen von "Tanz am Bauhaus" im Schauspielhaus Düsseldorf und die zu 90% ausgelasteten Vorstellungen von "Die Vögel" und "Reden ist Silber..." im Pantheon.

Das für "JUBILÄUM" neu zusammengestellte Ensemble.

Unser langjähriger Förderer Helmut Heinen, der unser Buch auf seine Kosten in seiner Druckerei druckte. Die vielen Firmen, die uns Lithos, Scan usw. für unser Buch "Theater der Klänge - 10 Jahre auf dem Weg zu einem eigenen Theater" sponsorten und die selbstlose Arbeit von Ernst Merheim und Erne Kis für die Gestaltung dieses Buchs und des Booklets zu unserer CD.
Thomas Fenn von Fenn Musik, der unsere CD "Bauhaus Bühnenmusik" aus Liebhaberei finanzierte und in sein Vertriebsprogramm aufnahm.
Unsere Gastspieleinladungen und Reisen nach Paris im Frühjahr, Heidelberg und Saloniki im Sommer 97.

Die Möglichkeit die Videodokumentation "LUDUS DANIELIS" im Kino "Black Box" Düsseldorf uraufzuführen.

Die vielen Briefe und kommentiert zurückgesendeten Fragebögen vieler Zuschauer, die fast alle begeistert waren und uns ermunterten weiter zu machen.

Das regionale Presseecho.

Die erhöhten finanziellen Förderungen von Stadt, Land und Stiftung NRW für 1997. Die erneut erhöhte finanzielle Förderung seitens des Landes NRW für 1998.

Weniger schön an unserem Jubiläumsjahr war:

Die weniger gut besuchten Folgevorstellungen von "JUBILÄUM" nach der ausverkauften Premiere. Die schmerzliche Abwesenheit vieler ehemaliger Kollegen und langjähriger Begleiter und Förderer.

Die verringerten finanziellen Förderungen von Stadt und Stiftung NRW für 1998.

Daß unser Buch und auch unsere CD bisher so wenig Käufer gefunden hat (obwohl wir beides für nur je 25.- DM verkaufen).

Daß wir viele der neu gewonnenen Mitglieder des "JUBILÄUM" Ensembles aus rein finanziellen Gründen nicht bei uns halten können.

Daß nur ca. 5% unserer Besucher uns Briefe schreiben oder kommentierte Fragebögen an uns zurückschicken.

Das geringe Presseecho zu unseren Gastspielen.

Das wenig vorhandene überregionale Presseecho zu unserer Arbeit in Düsseldorf.

Das geringe Interesse von Fernsehsendern, unsere LUDUS DANIELIS Videodokumentation zu senden.

Wie Sie sehen, überwiegt das positive Fazit. Nicht desto trotz haben wir gerade mit den weniger schönen Aspekten schwer zu kämpfen. Wie schwer solch ein Kampf ist, kann sich ein Unbeteiligter kaum vorstellen. Wir haben uns für unsere nächste Produktion entschlossen Ihnen zu zeigen, was unser Alltag ist, warum wir das alles auf uns nehmen, wie wir daran fast verzweifeln und wieso die Flamme doch immer weiter glüht, die uns jedes mal wieder von neuem ins Abenteuer Theater stürzen läßt. Klingt pathetisch ? Muß es wohl auch, wenn wir uns mit der großartigen Theaterfrau Friederika Carolina Neuber beschäftigen. Da dies Theater über Theater und damit auch über unser Theater sein wird, nehmen wir uns dazu Zeit. Folglich ist die Premiere erst für den 7. Januar 1999 zu erwarten! Dann allerdings im neuen "Tanzhaus NRW - Die Werkstatt", einem neuen (noch etwas Gutes innerhalb unseres Jubiläumsjahres) Bühnenhaus in Düsseldorf. Dort werden wir - endlich einmal auf einer großen Bühne und vor hoffentlich jeden Abend 300 Zuschauern - unsere Produktion "Die Neuberin - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" an insgesamt 10 Abenden uraufführen.

Bis dahin bleibt Ihnen nur, uns in anderen Städten zu besuchen, in denen wir gastweise spielend oder probeweise lesend zu sehen und zu hören sein werden.
 
LUDUS DANIELIS - Reden ist Silber... / Wiederaufnahmen
28.11.1997
 
 
kurz vor Jahresende noch einmal ein Brief von uns an Sie. Zum einen, um uns zu bedanken für Ihre Präsenz bei unseren bisherigen Retrospektive-Veranstaltungen, zum anderen - um Sie an unsere vorläufig letzten Aufführungen in unserem Jubiläumsjahr zu erinnern:

LUDUS DANIELIS

ein mittelalterliches Mysterienspiel aus dem Jahr 1230
inszeniert von Jörg U.Lensing für das Theater der Klänge zu einer Musik von ESTAMPIE
von Dienstag, 9. Dezember bis Samstag 13. Dezember Theater der Klänge und ESTAMPIE in der Johanneskirche Düsseldorf, täglich um 20.00 Uhr.
von Dienstag, 16. Dezember bis Samstag 20. Dezember Theater der Klänge zur Einspielung der Musik von Estampie vom Band, täglich um 20.00 Uhr.

Anschließend, 1998 zeigen wir erneut eine Produktion, die uns sehr am Herzen liegt:

Reden ist Silber...
eine Komödie über unsere Zeit

erarbeitet in kollektiver Autorenschaft des Ensembles des Theaters der Klänge

von Mittwoch, 25. Februar 98 bis Sonntag, 1. März 98, jeweils um 19.30 Uhr im PANTHEON Düsseldorf, Bergische Landstraße 35 und

von Mittwoch 4. März 98 bis Sonntag 8. März 98, ebenfalls jeweils um 19.30 Uhr im PANTHEON Düsseldorf, Bergische Landstraße 35

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin zahlreich besuchen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, daß wir nach dem für uns anstrengenden Jubiläumsjahr im Frühjahr 98 zunächst einmal eine kreative Pause einlegen möchten, um uns dann im Sommer/Herbst 98 einer neuen Produktion zu widmen. Wann diese dann zu sehen sein wird, ist zur Zeit noch ungewiß. Das heißt mit anderen Worten: Wer uns noch sehen möchte, uns kennenlernen möchte, oder mit uns in Kontakt treten möchte, hat im Dezember bzw. im Februar/März dazu gute Gelegenheit. Wir freuen uns auf Sie!

Mit allen guten Wünschen für das diesjährige Weihnachtsfest und den Wechsel in das neue Jahr

Ihr THEATER DER KLÄNGE Ensemble
 
10 Jahre THEATER DER KLÄNGE
24.08.1997
 
 
nun, zu Beginn unserer "Retrospektive" einige Neuigkeiten von uns über uns...

Am Wochenende 10./11. Mai 97 hatten wir gleich eine fünffache Premiere. Neben unserem Geburtstagsstück "JUBILÄUM", welches in knapp 2 Stunden insgesamt 100 kleine Szenen des Feierns rund um den Globus zeigt, veröffentlichten wir am 10. Mai auch unser erstes Buch "10 Jahre auf dem Weg zu einem eigenen Theater", sowie die CD "Bauhausbühnen Musik". Am 11. Mai eröffneten wir dann eine Ausstellung über unser Theater im Theatermuseum Düsseldorf mit einer szenischen Lesung von Ausschnitten unserer Rohfassung zu "Die Neuberin". Dazu kam auch - für uns eine Premiere - das Düsseldorfer Pantheon als erste Theatergruppe über lange Zeit (immerhin 22 Aufführungen von "JUBILÄUM" im Mai/Juni) "en suite" zu bespielen.
Wie Sie sich denken können, überstieg diese simultane Arbeit an mehreren Projekten fast unsere Kräfte. Nicht desto trotz, wir haben alles gemeistert und sind nun - nach einer kurzen Sommerpause wieder voller Tatendrang. Ein für uns erneut arbeitsreicher und für Sie hoffentlich interessanter Herbst/Winter 97/98 liegt vor uns. Dieser bringt anläßlich unseres 10-jährigen Bestehens eine Retrospektive, sowie einige Gastspiele von denen die Einladung in die "Kulturhauptstadt Thessaloniki" wohl die wichtigste ist.
Ansonsten sind wir für das Düsseldorfer Publikum da - an unterschiedlichen Orten - aber mit insgesamt 5 unserer Produktionen aus den letzten Jahren. Beiliegendes Falt­blatt und der aktualisierte Terminkalender auf der Rückseite informieren Sie über alle geplanten Aufführungen, Orte und Termine.

Belohnen Sie unsere Mühe bitte mit Ihrem - möglichst zahlreichen - Besuch!!!

Ansonsten:
Unser Theater der Klänge Buch und die CD "Bauhausbühnen Musik" sind zum Preis von 25.- DM käuflich und können entweder über unser Büro oder an der Abendkasse bezogen werden. Selbstverständlich geht das auch über den Buch- bzw. den Schallplattenhandel.
 
Die Vögel
04.10.1996
 
gekürzte Fassung zur Wiederaufnahme
 
Am 29. August hatten "Die Vögel" ihre erste Gastspielprobe im Rahmen der Schloßfestspiele Heidelberg. Wir hatten das Stück vorher noch etwas überarbeitet und zum Teil gekürzt, so daß es in Heidelberg - in der Ruine des "englischen Baus" - im Freien - trotz Kälte und einiger Regentropfen zu einer begeisterten Publikumsreaktion kam.

Auch die Heidelberger und Mannheimer Presse lobten diese Produktion sehr ausführlich; man kann von einem vollen Erfolg sprechen.

Am 16. Und 17. Oktober gastieren wir mit "Die Vögel" in Landsberg und am 20. Oktober sind wir mit diesem Stück im Stadttheater Wesel zu sehen.

In Düsseldorf bieten wir eine erneut gekürzte Fassung ab dem 23. Oktober im JuTA an (bis 3. November). Neben den Kürzungen, die dem Stück gut getan haben, warten noch einige andere Überraschungen besonders auf die, die das Stück schon in seiner ursprünglichen Inszenierung gesehen haben.
 
Die Vögel - eine der erfolgreichsten Produktionen des Theaters der Klänge
15.05.1996
 
 
Unsere Produktion "DIE VÖGEL" war insbesondere in Düsseldorf ein Publikums­ÿerfolg. In den 14 Aufführungen im JuTA sahen fast 2700 Zuschauer dieses "antike" Stück in unserer Neubearbeitung. Die meisten Vorstellungen waren ausverkauft; die Platznutzung lag bei 93%.

In den insgesamt sechs Folgeaufführungen in Essen, Köln und Wuppertal sahen weitere 750 Zuschauer dieses Stück, welches somit zu den erfolgreichsten Produktionen des Theaters der Klänge gehört. Aufgrund dieses großen Publikumsinteresses wird es für alle, die diese Produktion bisher nicht sehen konnten (und alle, die gerne noch mal kommen) eine erneute Möglichkeit geben, dieses Stück in Düsseldorf zu sehen. Von 24. Oktober bis 3. November 1996 wird es voraussichtlich weitere 9 Aufführungen im JuTA geben.

Vorher ist das Stück Ende August (29.8.) zu den "Schloßfestspielen" nach Heidelberg eingeladen und gastiert Mitte Oktober (16. und 17.10.) in Landsberg und anschließend (20.10.) im Stadttheater Wesel.
Mit den Aufführungen im Herbst wird dieses Stück zunächst abgespielt sein. Ein Wiedersehen ist aber auf jeden Fall 1997 im Rahmen einer Theater der Klänge Retrospektive vorgesehen! Dazu aber mehr später!
 
Gastspiele und Vorträge 1996
15.05.1996
 
 
Am 13. und 14. Juni gastieren wir mit LUDUS DANIELIS in der Florinskirche in Koblenz (ohne ESTAMPIE)

Am 6. Oktober gastieren wir mit "Tanz am Bauhaus" im "Kleinen Haus" des "Staatsschauspiels Dresden". Im Umfeld dieses Gastspiels sind Aufführungen von "Tanz am Bauhaus" auch im Dessauer Bauhaus (8.10.), sowie eventuell (?!) auch im Schauspielhaus Düsseldorf geplant.

Im Sommer gibt es sehr interessante Aktivitäten in der Folkwanghochschule Essen. Im Rahmen des Festivals "Ex machina" gastiert zwar nicht das Theater der Klänge; aber es werden verschiedenste Aktivitäten dort von Theater der Klänge Ensemble­ÿmitgliedern zu sehen sein:

So wird es am 27.6. zwei "Interludien für Figurinen" von Jörg U. Lensing zu einer "Maschinenmusik" von Christof Schläger zu sehen geben. Am 28.6. wird die deutsche Erstaufführung des Films "Dynamik der Großstadt" von Sascha Hardt mit einer elek­tronisch realisierten Filmmusik von Jörg U. Lensing zu sehen sein. Der Film "Dynamik der Großstadt" war zwar unzählige Male im Rahmen der "Mechanischen Exzentrik" des Theaters der Klänge zu sehen, wird aber erstmalig mit einer 1989 eigens für di­esen Film komponierten Musik in Deutschland zu sehen sein. Er lief in dieser Kom­biÿnation bisher nur im November 1995 im "Centre Georges Pompidou"/Paris.

Am 29.6. gibt es die Uraufführung des Stücks "tilt - and yet it moves" von Kerstin Hörner, Thomas Neuhaus, Dirk Reith und Jürgen Steger zu sehen.

Und zuletzt hält Jörg U. Lensing am 30. Juni in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema "Bauhaus und Bühne" bzw. wie er es selber formulierte, zum Thema "Tanz den Moholy".
 
Geld...
15.05.1996
 
 
Nach nunmehr 9 Jahren hat uns das Theaterreferat des Landes NRW insofern anerkannt, als das wir ab 1996 "institutionell" gefördert werden. Das gibt uns von dieser Seite für zumindest die nächsten drei Jahre eine gewisse finanzielle Planungssicherheit. In Zeiten des permanenten Sparappells der öffentlichen Hände eine nicht zu unterschätzende Geste!

Allerdings war die Produktion "Die Vögel" mit insgesamt 24 Beteiligten und sieben Monaten Produktions- und Laufzeit so kostenintensiv, daß wir sämtliche verfügbaren Zuschüsse für 1995 und 1996 in dieses Projekt investiert haben. Von daher wird es in diesem Jahr keine neue Theater der Klänge Produktion geben!
 
Unser 10. Geburtstag wird am 10. Mai 1997 gefeiert
15.05.1996
 
 
Am 10. Mai 1997 feiert das Theater der Klänge seinen 10-jährigen Geburtstag !

Anläßlich dieser "runden Zahl" soll es zahlreiche Aktivitäten unseres Theaters geben. Wir hoffen, den 10. Mai selbst mit einem großen Fest zu begehen, in dessen Rahmen auch die Uraufführung des Films "LUDUS DANIELIS" stattfinden soll. Dieser wird zur Zeit in Zusammenarbeit von Jörg Lensing und dem "Folkwang Institut für Mediengestaltung" geschnitten und soll noch vor Sommer 96 fertig produziert sein!

Im Anschluß an den 10. Mai soll es in Düsseldorf eine große Retrospektive unserer bisherigen Theaterarbeiten zu sehen geben. Bis Ende 1997 hoffen wir mindestens fünf Produktionen, darunter "Tanz am Bauhaus", "Die barocke Maskenbühne", "Reden ist Silber...", "Die Vögel" sowie "LUDUS DANIELIS" wieder in Düsseldorf zu zei­ÿgen. Fast alle dieser Stücke werden im Anschluß an die Düsseldorfer Aufführungen auf Tournee gehen! Wann und wo und wie genau all dies zu sehen sein wird, teilen wir Ihnen spätestens Anfang 1997 mit (wir planen zur Zeit noch).

Zu diesem Jubiläum soll es in jedem Fall auch eine erste Buchveröffentlichung über das Theater der Klänge geben und aufgrund der vielen Anfragen haben wir uns entschlossen einige der Bühnenmusiken, die zu Stücken des Theaters der Klänge entstanden, auf CD zu veröffentlichen!

Wie Sie sehen, haben wir einiges vor...

In jedem Fall wünschen wir uns ein Wiedersehen mit Ihnen!

Vielleicht haben Sie ja sogar Interesse an den Vorbereitungen für 1997 mitzuarbeiten? Wenn ja, dann mel­den Sie sich bitte bei uns im Büro.

Ansonsten verbleiben wir mit der Hoffnung auf Ihren Besuch zu eine der vielen oben aufgeführten Veranstaltungen
aus dem Archiv unserer Rundbriefe
 
LUDUS DANIELIS - ein großer Erfolg
11.12.1995
 
 
"LUDUS DANIELIS" konnte sehr erfolgreich in Düsseldorf in der Kreuzherren­kirche, zusammen mit dem Musikensemble ESTAMPIE und anschließend in der Joha­nneskirche vor über 3500 Zuschauern allein in Düsseldorf gezeigt werden. Im ­Anschluß an die Düsseldorfer Aufführungen hatte die Produktion Gastspiele in der Marktkirche Essen und in der Lutherkirche Köln.

Alle Vorstellungen waren ausverkauft.

In Köln gaben wir sogar noch eine Zusatzvorstellung! Im März spielten wir auf Gegeneinladung von ESTAMPIE im Rahmen der "Id(e)en des März" im Prinzregententheater München. Das war der bisher größte Triumph für LUDUS DANIELIS.

Die Münchner Abend-Zeitung wählte uns zum "Stern der Woche". August Everding, der Intendant des Münchner Prinzregententheaters ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zu dem großen Erfolg zu gratulieren.

Im Sommer bestand dieses Stück seine Prüfung auch im Freien, da wir im Rahmen des "Hessischen Kultursommers" vor dem Dom von Fritzlar und im Kloster Germerode unter freiem Himmel spielten.

Insgesamt sahen bisher über 6000 Zuschauer diese Produktion in 6 Städten in 24 Aufführungen. LUDUS DANIELIS ist damit eine unserer erfolgreichsten Produktionen. Diese ist noch nicht be­endet, da wir am 22. und 23. Dezember im Stadttheater Landsberg mit ESTAMPIE gastieren und für Mai/Juni 1996 eine größere Tournee mit diesem Stück geplant ist !
 
"Die barocke Maskenbühne" zu Gast bei "Barock in Westfalen"
11.12.1995
 
Theater unter freiem Himmel
 
Durch die Vermittlung des "Land­schaftsverbands Westfalen-Lippe" und die Unterstützung der "NRW-Stiftung Heimat und Kulturpflege", war das Theater der Klänge diesen Sommer im Rahmen des Festivals "Barock in Westfalen" in mehrere westfälische Städte mit einer Neufassung unserer "barocken Maskenbühne" eingeladen.

Neben Gastspielen dieser Fassung in Warendorf, Paderborn, Bad Salzuflen und Lüdenscheid, die alle gut ankamen, hatte diese Produktion ihren Höhe­punkt Anfang Juli im Spee'schen Garten in Düsseldorf zu dem in nur 5 Auffü­hrungen über 1100 Zuschauer bei schönstem Sommerwetter kamen, um d­ieses Stück mit uns zu feiern.
 
Das THEATER DER KLÄNGE bleibt weiter ohne eigene Spielstätte
11.12.1995
 
Jugendamt verhindert Theater in Flingern
 
Trotz der zum Teil sehr gelungenen Fachhochschul-Diplomarbeiten zu einem Theater im Gelände an der "Icklack" und trotz unserer intensivsten Bemü­hungen dies realisiert zu bekommen, kam der definitive Schlußstrich - sehr brutal - in einer einzigen Jugendamtsitzung, in der zwar Vertreter des Kulturamtes, Prof. Wagner von der FH, sowie Jörg Lensing vom Theater der Klänge ins Jugendamt Düsseldorf eingeladen waren, aber schon bei Betreten des Sitzungssaales klar war, wie die Diskussion ausgehen sollte...

Mit anderen Worten: Das Theater der Klänge ist derzeit immer noch ein Nomaden-Theater, welches sich pro Produktion seinen Spielort suchen muß! Für unsere nächste Premiere wird dies nach langer Zeit wieder das JuTA (Junges Theater in der Altstadt) sein. Dort wollen wir unsere Bearbeitung einer fast 2500 Jahre alten Komödie von Aristophanes zeigen.

"Die Vögel" entführt Sie und uns in eine altgriechische Musik- und Theaterwelt, die sich wiederum mit einem phantastischen Thema beschäftigt. Im Theater der Klänge üblichen Zusammenspiel von Schauspielern, Tänzern und Musikern unter Hinzuziehung eines eigens dafür zusammengestellten Bewegungs­ÿchores, geht das Theater der Klänge zurück zu DER Wurzel des aben­dländischen Theaters:

Ein Stück, das geschrieben wurde für eines der altgriechischen Dionysos-Feste 414 vor Christus !

Das JuTA ist mit Sicherheit nur eine Notlösung für die Aufführung dieses Stücks. Zu hoffen bleibt, daß wir den Theaterraum des JuTAs trotzdem so umgestaltet bekommen, daß der räumliche Eindruck dem Stück entspricht.

Natürlich geben wir noch nicht auf und suchen weiter nach unserem "Theater", wenn auch die Erfahrung mit der "Icklack" für uns mittlerweile die dritte herbe Enttäuschung in der Bemühung um einen festen Auftrittsort für uns in der Stadt Düsseldorf war!
 
Figur und Klang im Raum
16.10.1993
 
 
Unsere Produktion "Figur und Klang im Raum" erlebte in Dessau, nach einer technisch mißglückten Premiere, weitere 3 Aufführungen und konnte in den insgesamt 4 Aufführungen dort vor 520 Zuschauern gezeigt werden. Obwohl der Publikumsbesuch für Dessauer Verhältnisse sehr gut war, setzten wir uns in den verbleibenden 3 Wochen bis zur Premiere in Düsseldorf erneut an die Computer, änderten wesentliche Teile der Lichtsteuerung und der Musik. Diese überarbeitete Fassung erlebte eine geglückte Premiere und wurde in insgesamt 14 Aufführungen vor ca. 1350 Zuschauern in Düsseldorf gezeigt.

Besucher dieser (Düsseldorfer) Fassung waren auch Veranstalter aus dem In- und Ausland. Infolgedessen ist mit "Figur und Klang im Raum" im Frühjahr 1994 eine Tournee geplant, welche nach Belgien, Frankreich und Israel (!) führen soll. Wir versuchen diese Produktion in einer Neufassung in Düsseldorf zu zeigen. Allerdings ist das noch infrage gestellt, da sich der Theaterhaus e.V., der das Düsseldorfer Theaterhaus seit Anfang diesen Jahres betreibt, nicht dazu entschließen konnte eine Publikums-Tribüne anzuschaffen. Diese ist aber für dieses Stück absolut unerlässlich. Eine andere, geeignetere Spielstätte steht in Düsseldorf derzeit - außer im kleinen Haus des Schauspielhauses - nicht zur Verfügung !
 
Avignon
16.10.1993
 
 
Im Juli waren wir mit dem gesamten Ensemble im Rahmen des "Festival d'Avignon Off" mit Ausschnitten unserer "barocken Maskenbühne" in Frankreich, wo wir täglich vor dem "Palais de Papes" in Avignon spielten. Diese für uns absolut neue Kommunikationserfahrung mit dem Publikum, war der Auftakt zu unserer derzeit anlaufenden neuen Produktion, die sich mit dem Thema Kommunikation beschäftigen wird. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, gelang es uns relativ schnell, das international zusammengesetzte Publikum für uns zu begeistern und sogar gegen die Hitze (40 Grad) anzuspielen.
 
Neues Maskenstück zum Thema "Kommunikation" wird geprobt
16.10.1993
 
 
Unsere neue Produktion, welche wieder in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Dessau entsteht, soll Mitte Februar 1994 in Düsseldorf Premiere haben und trägt den Arbeitstitel "Kommunikation". Fest steht - und wir proben seit 3 Wochen in diese Richtung - daß es ein Stück mit Masken wird!

Im Unterschied zu unserer "barocken Maskenbühne" oder auch "NOVEMBER" wird dies allerdings kein historisches Theaterstück sein, sondern sich mit Typen und Themen unserer aktuellen Gegenwart beschäftigen. Es wird eine kollektive Kreation des Ensembles des Theaters der Klänge werden und bezieht wieder Musik, Theater und Tanz ohne elektronische Hilfsmittel direkt ins Theater mit ein. Mehr verraten wir im Moment noch nicht.
 
Förderer und Paten gesucht
16.10.1993
 
 
Zum Thema "Bauhaus" ist leider etwas sehr trauriges mitzuteilen, weswegen wir uns mit einer Bitte an Sie wenden möchten.

Infolge der Diskussion um den Rückzug des Bundes aus der Übergangsfinanzierung kultureller Institute der ehemaligen DDR, ist auch das Bauhaus ab 1994/95 mit einer Haushaltsbeschneidnung von bis zu 40% bedroht. Infolgedessen werden alle "überflüssigen" Programme des Bauhauses gekürzt. In unserem Fall bedeutet dies, daß für 1994 allenfalls noch ein Veranstaltungsetat für das Bauhaus zur Verfügung steht. Eine volle Co-Produktion, wie in den vergangenen 3 Jahren, wird in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein !

Damit verlieren wir den Partner, der es uns seit 3 Jahren ermöglicht hat, endlich professionell zu arbeiten. Diese 3 Jahre führten zur Heranbildung eines festen Ensembles, das sowohl menschlich, wie künstlerisch zu einer gemeinsamen Sprache und Arbeitsweise gefunden hat und dabei so glücklich in der Zusammensetzung ist, daß wir den innigen Wunsch haben diese Arbeit auch gemeinsam fortzusetzen.

Vor dem Hintergrund der auch in Düsseldorf und in NRW anstehenden Kürzungen der öffentlichen Haushalte, zeichnet sich dieses Zukunftsbild noch düsterer.

Insofern sind wir ab nächstes Jahr dringender denn je zuvor auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wir appelieren daher an Ihr persönliches Mäzenatentum !

Dazu möchten wir Ihnen zwei verschiedene Modelle anbieten:

1. Werden Sie förderndes Mitglied des Theaters der Klänge.

Mit einem Mitgliedsbeitrag von 120.- DM jährlich können Sie förderndes Mitglied unseres Vereins werden. Sie bekommen als kleines Dankeschön von uns jeweils 2 Premierenkarten pro Produktion automatisch zugeschickt und werden einmal jährlich zur Jahresvollversammlung eingeladen.

(Kto.: 67009541 - Stadt-Sparkasse Düsseldorf - BLZ 30050110)

2. Werden Sie "Pate" unseres Theaters.

Spenden zur Förderung kultureller Zwecke sind laut ¦10b EStG beim Spender steuerlich bis zur Höhe von insgesamt 5% des Gesamtbetrags der Einkünfte abzugsfähig.
Beispiel: Bei einem Jahreseinkommen von 100.000.- DM können bis zu 5000.- DM jährlich steuerlich allein für Spenden an kulturell gemeinnützig anerkannte Körperschaften (zb. Theater der Klänge e.V.) voll abgesetzt werden!

Allein 12 Paten a 5000.- DM würden den Verlust des Bauhauses für uns wieder voll aufwiegen. Als kleines Dankeschön neben Freikarten, würden wir Ihren Namen im Programmheft aufführen und es stünden Ihnen auf Wunsch Werbemöglichkeiten bei uns zur Verfügung.

(Setzen Sie sich dazu bitte direkt mit uns wegen des genauen Verfahrens - Spendenquittung usw. - in Verbindung).

In der Hoffnung auf Ihre Unterstützung verbleibt für heute

Ihr Theater der Klänge
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